Wohnungseigentumsrecht 2010/2011 kompakt
Fakten – Strategien – Lösungen
Inzwischen hat es sich bestätigt: Das neue WEG macht die Arbeit des Verwalters nicht einfacher. Erst langsam entwickelt sich eine einigermaßen einheitliche Rechtsprechung zu den neuen Regeln. Vieles ist jedoch noch unklar, dennoch wird von Ihnen als Verwalter erwartet, dass sie mit dem neuen Gesetz fehlerfrei arbeiten. Das Seminar vermittelt Ihnen die wichtigsten aktuellen Gerichtsentscheidungen und zeigt die neuen Möglichkeiten - aber auch die neuen Risiken des reformierten WEG auf.
Inhalte
Aktuelle Entwicklungen in Gesetzgebung und Rechtsprechung
u. a. erste Entscheidungen zur Möglichkeit, Kosten für Instandhaltungen abweichend von der Teilungserklärung zu verteilen, Erwerb einer Immobilie durch die Gemeinschaft in der Praxis, Ermessensspielraum der Gemeinschaft bei Gebrauchsregelungen, intensivere Nutzungsmöglichkeit des Gemeinschaftseigentums nach baulicher Veränderung, Neues zu Satellitenantennen, bauliche Veränderungen bei der Mehrhausanlage, Hausgeldansprüche gegen den Zwangsverwalter und kein Ende, Befugnisse des Zwangsverwalters, Ergänzung der Tagesordnung durch den Beiratsvorsitzenden, Wohnungsaufteilung und Stimmrecht, muss der Verwalter Eigentümer in der Versammlung vertreten?
Sanierung und Instandhaltung
Sanierungsbeschlüsse ohne Kostenvoranschläge?
Anspruch auf Fassadendämmung, Trittschallschutz in der Wohnungseigentumsanlage, Kunststofffenster als Modernisierungsmaßnahme.
Welche Befugnisse hat der Beirat?
Verwaltervertrag: Welche Klauseln haben vor Gericht Bestand
Sonderhonorare wirksam vereinbaren, Verwalterhaftung: Wie kann sie beschränkt werden?
Verwalterbefugnisse erweitern, aber sinnvoll und richtig.
Der richtige Weg zum Vertragsschluss.
Neues Risiko für Verwalter: Gerichtskosten nach § 49 Abs. 2 WEG.
Neues zur Haftung der Gemeinschaft und der Wohnungseigentümer
u. a. Kreditaufnahme durch die Gemeinschaft, Haftung der Gemeinschaft für Fehler ihres Verwalters.
Finanzierung und Verteilung von Prozesskosten.
Finanzverwaltung
u. a. Zwangsversteigerung und Sonderumlage, Kostenerstattung für den Anwalt der Gemeinschaft.
Wann ist der Wirtschaftsplan anfechtbar?
Verjährung von Abrechnungsspitze und Wohngeldrückständen.
Wann kann ein Wohnungseigentümer gegen Hausgeldforderungen aufrechnen?
Wohngeldausfälle und Instandhaltungsrücklage.
Ihr Nutzen
Viele Regeln der bisherigen Verwaltungspraxis sind überholt.
Dieses Seminar informiert Sie kompakt und praxisorientiert über die Änderungen in Ihrer Verwaltungspraxis und die neueste Rechtsprechung zur WEG-Novelle. Sie erfahren,
- welche aktuellen Rechtsentwicklungen für Ihre Praxis wichtig sind,
- welche Regelungen des neuen WEG in der Praxis Schwierigkeiten bereiten und wie sie zu lösen sind,
- wie Insolvenzfragen zu beurteilen und zu handhaben sind,
- welche Auswirkungen die Teilrechtsfähigkeit im Geschäftsalltag hat und
- welche Neuerungen sich für die Zwangsversteigerung ergeben.
Ihre Fragen leiten wir gerne vorab an den Referenten weiter.
Durchgeführt von
Methoden
Workshopelemente, Fallbeispiele, aktuelle Praxisfälle.
Teilnehmerkreis
WEG-Verwalter, Immobiliensachbearbeiter aus Banken und Dienstleistungsunternehmen, Bauträger-/Objektverwalter, Mitarbeiter aus Rechtsabteilungen. Makler, Banker, Verwaltungsbeiräte, die ihre Entscheidungskompetenz gezielt ausbauen möchten.
Weitere Empfehlungen
| Seminar | |||
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1 Tag Beginn 09:00 Uhr, Ende ca. 17:00 Uhr |
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| Termine & Orte | |||
| 06.10.10 Köln | |||
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Novotel Köln City | ||
| Buchen | |||
| 31.01.11 Mannheim | |||
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Dorint Kongress-Hotel | ||
| Buchen | |||
| Haufe Akademie Inhouse | |||
| firmeninterne Durchführung | |||
| Anfragen | |||
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| Buchungs-Nr. 87.29 | |||
| € 490,- + MwSt. | |||
Die angegebene Teilnahmegebühr beinhaltet
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