Schriftlicher Lehrgang Umsatzsteuer
In 13 Lektionen zum Zertifikat

Das Umsatzsteuerrecht ist sehr komplex. EU-Vorgaben und der Kampf gegen den Umsatzsteuerbetrug haben zu strengen Regelungen geführt. Mit Prüfungen der Finanzverwaltung ist daher zu rechnen! Der schriftliche Lehrgang Umsatzsteuer bereitet Sie bestens darauf vor und vermittelt alle für das Tagesgeschäft relevanten Schwerpunkte. Berücksichtigt werden dabei bereits die Neuerungen durch das sog. "Mehrwertsteuer-Paket", das zum 01.01.2010 EU-weit zu umfangreichen Umsatzsteueränderungen führen wird!
Fachliche Leitung:
Rüdiger Weimann
Diplom-Finanzwirt. Lehrbeauftragter der BA Ravensburg. Dozent diverser Steuerberaterverbände und der Deutschen Anwalt Akademie. Freier Gutachter in Umsatzsteuerfragen, u. a. Begründer und Mitherausgeber des von der DATEV eG den angeschlossenen Steuerberatern empfohlenen Kommentars zum Umsatzsteuerrecht.
Übersicht der Lektionen
Lektion 1: Besteuerungssubjekt und -objekt, Steuerpflicht
- Warum die Umsatzsteuer erhoben werden darf: Rechtsgrundlagen.
- Wenn der (Zweit-)Name zum Programm wird: die USt als „Mehrwert”steuer.
- Steuertatbestände und Besteuerungsgrundlagen im Überblick.
- Wer die USt bezahlen muss: der Unternehmer und das Unternehmen (Steuerpflichtiger, Besteuerungssubjekt).
- Nicht alles, was dem Unternehmer Geld bringt, führt auch zur USt: Nichtumsatz, nicht steuerbarer Umsatz, steuerfreier Umsatz.
- Freiwillig Umsatzsteuer zu bezahlen ist sinnvoll: die Option zu Steuerpflicht.
- Was der USt unterliegt: „Umsatz” als Steuerobjekt.
Lektion 2: Internationale Liefergeschäfte – Teil 1
- Warum das Gesetz zwischen innerdeutschen Umsätzen, EU-Umsätzen und Drittlandsumsätzen unterscheidet: das Grundprinzip der Besteuerung von Warengeschäften.
- Die Bausteine des Reihengeschäfts.
- Lieferungen innerhalb Deutschlands.
- Lieferungen aus Deutschland in EU-Mitgliedstaaten.
- Lieferungen aus EU-Mitgliedstaaten nach Deutschland.
- Innergemeinschaftliche Dreiecksgeschäfte.
- Kontrollen der Finanzverwaltung beim innergemeinschaftlichen Warenverkehr.
- Umsatzsteuerkarusselle.
Lektion 3: Internationale Liefergeschäfte – Teil 2
- Lieferungen aus Deutschland in Drittländer (Ausfuhrlieferungen).
- Lieferungen aus Drittländern nach Deutschland (Einfuhrumsatzsteuer).
Lektion 4: Internationale Liefergeschäfte – Teil 3
- Lagerregelungen (Auslieferungslager, Konsignationslager, Steuerlager).
- Besonderheiten der Warenumsätze „an Privat”: Versandhandel.
- Fahrzeuglieferung und Differenzbesteuerung.
Lektion 5: Internationale Dienstleistungsgeschäfte – Teil 1
- Konzentration ist gefordert: Das strenge Prüfschema des § 3a UStG.
- Leistungen im Zusammenhang mit einem Grundstück.
- Leistungen bei Messen und Ausstellungen.
- Kulturelle, künstlerische, wissenschaftliche, unterrichtende, sportliche und unterhaltende Leistungen.
- Leistungen der Seminarveranstalter und Inhousetrainer.
- Elektronische Leistungen und sonstige Katalogleistungen.
Lektion 6: Internationale Dienstleistungsgeschäfte – Teil 2
- Geschickter Einsatz der USt-Id-Nr.: Verlagerung der Besteuerung bestimmter Dienstleistungen.
- Arbeiten an und Begutachtung von Mobilien.
- Grenzüberschreitende Vermittlungen.
- „Neue” Dienstleistungskommission schließt Steuerfalle.
- Grenzüberschreitende Güterbeförderungen.
- Mehrwertsteuer-Paket 2010: die neuen internationalen Dienstleistungen.
Lektion 7: Steuerbemessungen, -satz, -entstehung
- Wie sich die USt bemisst: das Entgelt.
- Wie sich die USt berechnet: der Steuersatz.
- Wenn der Unternehmer mehr oder weniger bekommt als erwartet: die Änderung der Bemessungsgrundlage.
Lektion 8: Rechnungsstellung
- Was in eine Rechnung gehört: die Pflichtangaben.
- Bedeutung der Lieferscheine und Überweisungsträger.
- Gestaltung von Abschlags- und Endrechnungen.
- Abrechnungen im Gutschriftswege.
- Grundsatz: Nebenkostenabrechnungen nur netto!
- „Durchreichung” von Kosten an den Kunden.
- Dauerschuldverhältnisse: Miet-, Leasing- und Kreditverträge als Rechnungen.
- Besonderheiten der Fax- und E-Mail-Rechnungen.
- Rechnungskorrekturen.
- Unrichtiger und unberechtigter Steuerausweis.
Lektion 9: Vorsteuerabzug
Dr. Claudia Rademacher-Gottwald
- Per Saldo wird nur der „Mehrwert” besteuert: der Vorsteuerabzug.
- Nur vollständige Rechnungen berechtigen zum Vorsteuerabzug!
- Gebot der „Umsatzsteuer-Wahrheit”.
- Beschränkung der Kreditorenprüfung auf das „Wesentliche”!
- Praktische Arbeitshilfe für Kreditorenbuchhalter.
- Gefahr der Steuerhinterziehung durch Rechnungsnachträge!
- Weiterbelastete Kosten: Originalbelege anfordern?
- Zahlungsminderung bei fehlerhafter Eingangsrechnung.
- Aktuelles zu Einzelfällen (Reisekosten, Bewirtungsaufwendungen, PKW-Kosten etc.).
- Berichtigung des Vorsteuerabzugs.
- "Mehrwertsteuer-Paket 2010": die neue Vergütung der Auslandsumsatzsteuer.
Lektion 10: Steuerschuld des Leistungsempfängers
- Wenn der Kunde zum Steuerschuldner wird.
- Richtiges Controlling: Entstehung der Steuerschuld auch ohne Eingangsrechnung!
- Tipps zur Überprüfung ausländischer Unternehmer.
- Bemessungsgrundlage, Steuerberechnung, Rechnungserteilung.
- Buchungssätze und Aufzeichnungspflichten.
- EU-Ausländische „Gegenstücke” zu § 13b UStG: Besteuerung deutscher Unternehmer im EU-Ausland.
- "Mehrwertsteuer-Paket 2010": Ausweitung des Reverse-Charge-Verfahrens.
Lektion 11: Erklärungs- und Aufzeichnungspflichten
- Was das Finanzamt in der Regel monatlich wissen möchte: die Umsatzsteuervoranmeldung.
- Was das Bundeszentralamt für Steuern vierteljährlich wissen möchte: die Zusammenfassende Meldung.
- Was das Finanzamt jährlich wissen möchte: die Umsatzsteuererklärung.
- Was das Statistische Bundesamt wissen möchte: die Meldung zur Intrahandelsstatistik.
- Wie die Angaben in den Erklärungen nachzuweisen sind: die Aufzeichnungs- und Aufbewahrungspflichten.
Lektion 12: Frage der Haftung, des Verfahrens und des Zivilrechts
- Worauf die Steuerzahlung an das Finanzamt beruht: die Steuerfestsetzung.
- Was tun, wenn die Steuerfestsetzung falsch ist: Einspruch und Änderungsanträge.
- Zivilrechtliche Fragestellungen im Umsatzsteuerrecht.
Lektion 13: Insolvenz und Umsatzsteuer
- Einheit des Unternehmens und Unternehmeskontinuität.
- Rechtsstellungen des vorläufigen und des endgültigen Insolvenzverwalters.
- Insolvenzforderungen und Masseverbindlichkeiten.
- Abwicklung schwebender Geschäfte.
- Umsätze im Insolvenzverfahren.
Ihr Nutzen
Sie lernen,
- wie Sie durch eigene Warenlieferungen und Dienstleistungen im Ausland steuerpflichtig werden und die Steuerpflicht vermeiden können,
- wie Umsätze buchhalterisch abzuwickeln und zu dokumentieren sind,
- wie Ausgangsrechnungen zu schreiben und Eingangsrechnungen zu prüfen sind und
- wie Sie Nachteile durch geschickte Selbstorganisation und rechtssichere Ausübung von Wahlrechten vermeiden können.
- Checklisten, Fallstudien, Praxisbeispiele und Musterschreiben verdeutlichen die Anwendung der schwierigen Materie auf „Ihren" Fall.
Besonderes Plus: Über die gesamte Dauer des schriftlichen Lehrgangs stehen Ihnen eine Autoren-Hotline sowie neueste Aktualisierungen über www.schriftlicher-lehrgang-umsatzsteuer.de zur Verfügung.
Extra: Sie erhalten eine aktuelle Gesetzestextausgabe mit den relevanten Texten zum Umsatzsteuerrecht.
Manchmal hilft nur ein persönliches Gespräch, „Licht" in das Gelesene zu bringen und „Denkblockaden" zu beseitigen; dazu bietet die fachliche Leitung regelmäßige kostenfrei Telefonsprechstunden an.
5 gute Gründe für Fernlernen
-
Flexibel, stressfrei, individuell: freie Zeiteinteilung, keine terminlichen Verpflichtungen, lernen im eigenen Tempo, selbst inhaltliche Schwerpunkte setzen.
-
Zeit und Kosten sparen: Sie vermeiden Fehlzeiten und sparen Reisekosten.
-
Online-Lernumgebung: Sie finden im Internet alle Lernmaterialien zusätzlich in digitaler Form: Lektionen, Arbeitshilfen, Musterlösungen usw.
-
Nachschlagen: Sie profitieren langfristig von den umfangreichen Unterlagen, die Ihnen nach Abschluss des Lehrgangs als Nachschlagewerk dienen.
-
Zertifikat für Ihre Karriere: Sie erhöhen Ihre Karrierechancen und verbessern Ihre berufliche Position durch das Haufe Akademie-Zertifikat.
Lernkonzept
Die Lektionen sind didaktisch nach modernsten pädagogischen Modellen konzipiert und optimal an Ihre Selbstlern-Situation angepasst.
Fachwissen:Inhalte auf aktuellstem Stand, klar strukturiert, perfekt auch zum Nachschlagen. |
|
Praxistipp:Wertvolle Tipps für den Berufsalltag. |
|
Quintessenz:Eingängige Merksätze und Resümees fassen die Inhalte zusammen. |
|
Wichtig:Zentrale Sachverhalte werden herausgestellt. So behalten Sie die wichtigsten Fachaspekte immer im Blick. |
|
Beispiel:Konkrete Fallbeispiele veranschaulichen das theoretische Wissen. |
|
Übung:Unterschiedliche Aufgaben zur tiefen Auseinandersetzung mit dem Gelernten. |
|
Arbeitshilfe:Vorlagen, Checklisten, Literaturlisten zur direkten Nutzung im Arbeitsalltag. |
|
Lernkontrolle:Regelmäßige Erfolgskontrollen sichern Ihren Lernfortschritt. |
Teilnehmerkreis
Führungskräfte und andere Mitarbeiter aus dem Finanz-, Rechnungs- und Steuerwesen sowie aus Im- und Exportabteilungen und der Revision. Steuerberater, Wirtschaftsprüfer und deren Mitarbeiter. Ein- und Verkäufer.
| Schriftlicher Lehrgang | |||||
|
|||||
|
|
|||||
| Starttermine: | |||||
| 26.11.10 | |||||
| Buchen | |||||
| 25.03.11 | |||||
| Buchen | |||||
| 29.07.11 | |||||
| Buchen | |||||
| Buchungs-Nr. 89.29 | |||||
| Teilnahmegebühr € 1.590,- + MwSt. | |||||
Zwischen den Startterminen ist der Einstieg nach Absprache möglich. |
|||||
| Ausführliches Infopaket | |||
inkl. Leseprobe |
|||
![]() |
Jetzt downloaden | ||
| Beratung / Kontakt | |||
Individuelles Angebot bei mehreren Teilnehmern
In Ihrem Unternehmen interessieren sich mehrere Mitarbeiter für einen schriftlichen Lehrgang? |
||



