Risiko: Insolvenz des Geschäftspartners

Maßnahmen ergreifen – Forderungsausfall vermeiden

Die Insolvenz des Geschäftspartners ist ein kaum tragbares unternehmerisches Risiko. Hier heißt es einerseits, den Forderungsausfall in der Insolvenz durch Prävention zu verhindern. Daneben gilt es, schnelle und wirksame Maßnahmen zum Schutz gegen den vollständigen oder teilweisen Forderungsausfall einzusetzen. Entscheidend ist dabei das Wissen, wann und wie Sie Ihre Rechte gegenüber dem Insolvenzverwalter absichern und effektiv durchsetzen. Eine große Rolle spielt dabei das äußerst gefährliche Anfechtungsrecht, das 2017 reformiert wurde.

Inhalte

Wichtige aktuelle Praxisfragen aus dem Insolvenzrecht

Prävention zur Verhinderung von Ausfall und Anfechtung.

Ablauf des Insolvenzverfahrens, Erkennen von Krisen, Gutachten, vorläufiges und eröffnetes Verfahren, Regel- und Kleinverfahren.

Sonderfälle: u. a. Eigenverwaltung vor und nach ESUG, Gläubigerautonomie und Machtverteilung, Massegläubiger, aus- und absonderungsberechtigte Gläubiger, "einfache" Insolvenzgläubiger.

Insolvenzanfechtungsrecht, insbesondere Anfechtungsrechtsreform 2017. Kostendeckung des Insolvenzverfahrens.

Schuldverhältnisse/Verträge im Insolvenzverfahren.

Konsequenzen aus dem MoMiG und dem ESUG und der REform 2017.

Freigabe der selbstständigen Tätigkeit des Schuldners durch den Insolvenzverwalter.

Schutzschirmverfahren bei Eigenantragstellung.

Besonderheiten im Insolvenzplanverfahren, insbesondere in Kombination mit Eigenverwaltung nach Inkrafttreten des ESUG.

Wirkungen und Rechtsfragen bei grenzüberschreitenden Insolvenzen, Reform der EU-Insolvenzverordnung 2017.

Sicherungsmöglichkeiten vor der Insolvenz

Optimierte vertragliche Regelungen, Schaffung insolvenzfester Sicherungsrechte.

Patronatserklärungen: Haftung von Konzerngesellschaften.

Warenkreditversicherungen.

Vermeidung der Anfechtung von Geschäften.

Sicherung von Geschäften mit (Schein-)Auslandsgesellschaften.

Auswirkungen nicht erfüllter Verträge in der Insolvenz.

Poolverträge.

Prävention im grenzüberschreitenden Rechtsverkehr.

Durchsetzung von Rechten in der Insolvenz

Rechte im vorläufigen Insolvenzverfahren: Aus-, Absonderungs- und Verwertungsrechte, Umsatzsteuer bei der Verwertung, Aufrechnung in der Insolvenz, Grundschulden und Hypotheken.

Rechte im eröffneten Insolvenzverfahren: Aus-, Absonderungs- und Verwertungsrechte, Forderung im Insolvenzverfahren anmelden, Kostenbeteiligung der Gläubiger bei der Verwertung von Sicherheiten, Ansprüche gegen den Insolvenzverwalter persönlich, Haftung von Beratern des Schuldners.

Recherchen zu und Umgang mit verschiedenen Rechtsformen, insbesondere auch ausländischen Gesellschaften als Geschäftspartner.

Rechte im grenzüberschreitenden Verfahren.

Inanspruchnahme von Geschäftsführern, Gesellschaftern und sonstigen Personen

Durchgriffshaftung, persönliche Haftung von Leitungsorganen.

Verfolgung dieser Ansprüche außerhalb des Insolvenzverfahrens.

Restschuldbefreiung für natürliche Personen und ihre effektive Verhinderung, insbesondere wegen unerlaubter Handlung.

Begleitende strafrechtliche Maßnahmen

Maßnahmen der Staatsanwaltschaft und Handlungsmöglichkeiten.

Adhäsionsverfahren.

Hinweis zu Ihrer persönlichen Lernumgebung

In Ihrer online Lernumgebung finden Sie nach Ihrer Anmeldung nützliche Informationen, Downloads und extra Services zu dieser Qualifizierungsmaßnahme.

Ihr Nutzen

Angesichts der Vielzahl heutiger Unternehmenskrisen muss bereits bei den Vertragsverhandlungen die Art und Weise der Schaffung insolvenzfester Sicherheiten und die Möglichkeit der Anfechtung von Zahlungen dringend bedacht werden. Sie erfahren praxisnah,

  • welche Sicherheiten Sie vorinsolvenzlich faktisch schaffen müssen,
  • auf welche Weise Sie Ihre Ansprüche im Insolvenzverfahren geltend machen können,
  • wie Sie den Insolvenzverwalter überhaupt dazu veranlassen können, auch Ihren Rechten Beachtung zu schenken,
  • wann und wie Sie das Verfahren in der Gläubigerversammlung und im Gläubigerausschuss selbst beeinflussen können,
  • wann und für welche Forderungen Gesellschafter, Vorstand und Geschäftsführer auch persönlich einstehen müssen,
  • wie Sie Ansprüche des Insolvenzverwalters abwehren können,
  • für welche Pflichtverletzungen der Insolvenzverwalter persönlich haftbar gemacht werden kann,
  • wie Sie Ihre Rechte – gerichtlich oder außergerichtlich– effektiv, d. h. zeit- und kostengünstig, durchsetzen und
  • welche neuen Gesetze (wie z. B. MoMiG und ESUG. Anfechtungsrecht 2017, EU-Recht 2017) wesentliche Änderungen für das Insolvenzrecht bringen.

Methoden

Vortrag anhand von Praxisbeispielen, Vertragsmustern und Formulierungshilfen, Gruppenarbeit, Workshopcharakter.

Teilnehmerkreis

Geschäftsleitung, Leiter Rechnungswesen, qualifizierte Mitarbeiter aus dem Rechnungswesen, Vertrieb oder Einkauf sowie Mitarbeiter aus Banken, Mahn-, Inkasso- und Rechtsabteilungen.

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Ø Seminarbewertung

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Seminarinhalte: 4,6
Verständlichkeit der Inhalte: 4,7
Praxisbezug: 4,8
Aktualität: 4,8
Teilnehmerunterlagen: 4,6
Fachkompetenz: 5
Teilnehmerorientierung: 4,9
Methodenvielfalt: 4,7
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