Digitaler Wandel braucht viele (Lern-)Konzepte

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Digitaler Wandel braucht viele (Lern-)Konzepte

Die Learntec in Karlsruhe – für manche gehört sie einfach zum Pflichtprogramm, das absolviert werden muss. Für andere ist sie die Kür im jährlichen Veranstaltungsreigen der Branche. Auf jeden Fall aber ist es die wichtigste Veranstaltung für die E-Learning-Branche in Deutschland und für alle Trainer, Personalentwickler und HR-Verantwortlichen, die sich mit technologiegestützter Weiterbildung befassen. Auch wir waren gespannt, was in diesem Jahr an Themen und Anfragen auf uns zukommt und wurden nicht enttäuscht. Von den laut Messeleitung 7.250 Messe- und Kongressbesuchern besuchten viele unseren Stand und wollten wissen, wie sie mit unseren E-Learning-Lösungen ihr Unternehmen weiter voran bringen können.

Zu allererst müssen wir feststellen, dass E-Learning mittlerweile zu den Standards in Unternehmen gehört. Wie das geht und was man damit erreichen kann, muss man auf der Learntec kaum noch jemandem erzählen, die ersten Erfahrungen sind längst gemacht. Unsere wesentlichen Erkenntnisse auf der Nachfrager-Seite lassen sich in wenigen Punkten zusammenfassen:

Learntec-Besucher wissen, was sie wollen

Die Zeit der E-Learning-Anfänger ist im Großen und Ganzen vorbei, vielmehr kommen viele Besucher mit ganz konkreten Themen, die sie bei verschiedenen Ausstellern nachfragen, um sich einen Überblick zu verschaffen, wer ihre Herausforderung am besten lösen kann.

Content is King

Die Nachfrage nach guten Standard-Inhalten ist nach wie vor hoch. Qualitativ hochwertiger Content ist für Kunden ein ausschlaggebendes Argument, sich für einen Anbieter zu entscheiden. Was aber verstehen unsere Kunden unter „qualitativ hochwertigem Content„? Wir haben uns gefreut, festzustellen, dass sich viele Besucher sehr genau mit ihrem Bedarf beschäftigt haben. Das gilt für die inhaltliche Substanz genauso wie für die multimediale Aufbereitung. Die Frage nach Inhalten ist entweder der erste Schritt beim E-Learning-Einstieg oder aber es ist bereits ein LMS vorhanden und soll jetzt mit Inhalten gefüllt werden.

Compliance bleibt als Thema und Treiber für den Markt wichtig

Viele Besucher am Stand zeigten sich erfreut, wie ansprechend sich Compliance-Themen heute aufbereiten lassen. Das kommt ihnen entgegen, denn sie haben die Erfahrung gemacht, dass die Kurse nur dann nachhaltig wirken, wenn die Lerner bereit sind, sich intensiv damit zu beschäftigen. Und das ist bei einem Pflicht-Thema wie Compliance umso wichtiger.

Kunden wollen nicht nur E-Learning, sondern die ganze Palette der möglichen Lösungen

Sie wollen Blended Learning und Lernangebote, die angereichert sind mit kollaborativen Elementen, Webinaren, Videos und begleiteten Lernphasen. Erworbene Kompetenzen und Lernerfolge sollen, wenn möglich, automatisch über eine Schnittstelle im Talentmanagement-System erfasst werden.

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Insbesondere Beratung ist gefragt

Unsere Referenten Tim Doll (Digitales Lernen in einer digitalisierten Welt – der Mensch im Zentrum einer sich wandelnden Lernkultur) und Dirk Weigand (Mittendrin in der digitalen Transformation! Und nun?) haben mit ihren Vorträgen auf der Messe nicht nur das Learntec-Motto „Lernen mit IT” aufgegriffen, sondern offenbar auch einen Nerv getroffen. Ihre gut besuchten Vorträge sorgten im Anschluss für einen hohen Zulauf am Stand, was insbesondere als letzter Programmpunkt am dritten Learntec-Nachmittag nicht unbedingt zu erwarten war. Gefragt waren dabei konkrete Lösungen und vor allem Beratung wie sich der digitale Wandel mit Hilfe von Personalentwicklungs- und Weiterbildungsmaßnahmen strategisch angehen lässt, da er sich für jedes Unternehmen anders darstellt.

Denn tatsächlich ist es eine Sache, die Menschen mit den nötigen IT- und Online-Kompetenzen, aber auch Fachkompetenzen und Soft-Skills für den digitalen Wandel zu befähigen. Genauso geht es aber auch um einen Wandel der Perspektive und einen kulturellen Wandel in Unternehmen. Das machte Accenture-Chef Frank Riemensperger in seinem voll besetzten Kongress-Vortrag deutlich. Sein Unternehmen hat eine Liste der Top-10-Fertigkeiten erstellt, die im Jahr 2020 gefordert sein werde und, bei Licht betrachtet, auch heute schon dringend gebraucht werden, um 2020 überhaupt noch am Markt präsent zu sein. Problemlösungskompetenz, Personalführung, Urteilsvermögen oder Verhandlungsführung und Koordination mit Kollegen gehören bereits heute zu unseren Leadership-Programmen. Kritisches Denken, Kreativität, emotionale Intelligenz und geistige Flexibilität, die ebenfalls auf seiner Liste erscheinen, werden die Kultur in Unternehmen verändern. Darauf müsse man sich einstellen, um im internationalen Wettbewerb zu überleben, so Riemensperger.

In Ihrem Unternehmen gibt es noch E-Learning-Skeptiker?
Unser Tipp: Wenn Sie noch Argumente suchen, um die letzten Skeptiker in Ihrem Unternehmen von e-Learning zu überzeugen, empfehlen wir Ihnen unsere e-Learning-Skeptiker-Broschüre. Sie ist auf der Learntec so gut angekommen, dass wir nicht genügend Exemplare vor Ort hatten, um die Nachfrage zu bedienen. Mit unserem Handbuch für e-Learning-Skeptiker liefern wir Ihnen Argumente, die sicher auch Sie voran bringen.
Viel Spaß beim Lesen.

Download Studie: Ein Handbuch für e-Learning-Skeptiker

Unser Fazit zur Learntec 2016

Bei vielen Besuchern ist die Botschaft angekommen. Sie sind dabei, sich und ihre Unternehmen auf den digitalen Wandel einzustellen und sie suchen dafür Partner, die sie mit Beratung und qualitativ hochwertigen, flexiblen Lernangeboten unterstützen.

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Über den Autor

Anne Diamantidis ist Produktmanagerin der Haufe Akademie im Bereich -Learning Solutions

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