Bibliotheken – Was waren das noch gleich?

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Digitaler Wandel in Bibliotheken

Berge an Büchern, endlose Gänge, hohe Regale und Stille. Das und eine ganz besondere Atmosphäre verbindet man typischerweise mit einer Bibliothek. Ich zum Beispiel mochte immer gern den Geruch in Bibliotheken. Ich mochte, mich in Themen vertiefen zu können, neue Autoren und Gedanken entdecken zu können. Und ich mochte immer, dass ich dort auf Menschen traf, die ich interessant fand und die mit mir auf einen Kaffee Pause gemacht haben. Sie fragen sich jetzt: Gibt es die überhaupt noch? Ja! Bibliotheken gibt es noch und sie erfreuen ihre Besucher nach wie vor mit einem reichen Wissensschatz in Form von Büchern. Doch auch hier ist die Digitalisierung auf dem Vormarsch und mit ihr ein Wandel im Bibliothekswesen.

In Zeiten von Google und Co. ist Wissen meist nur wenige Klicks entfernt und erspart den Gang in eine Bücherei. Darauf haben Bibliotheken reagiert: Mittlerweile sind sie nicht mehr nur Orte, die Bücher beherbergen, sondern bieten offene Kreativräume – sogenannte Makerspaces –, die es Menschen ermöglichen, mit neuen Technologien ihre Ideen und Do-it-yourself-Projekte umzusetzen. Hier kann mit 3D-Druckern, Lasercuttern oder Virtual Reality experimentiert werden. Auch Kinder werden gefördert und können z. B. in Werkstätten das Programmieren lernen. Die Wissensvermittlung bleibt weiterhin die Hauptaufgabe einer Bibliothek, nur geschieht dies nicht mehr ausschließlich durch Bücher. Die moderne Bibliothek wird zum Treffpunkt – zum Ort des kreativen Austauschs, der kooperatives Lernen möglich macht.

Lernbibliotheken der Haufe Akademie

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Digitale Lernbibliotheken: Lernen von überall

Lernen und Austausch sind dank moderner Technologie nicht mehr an eine Räumlichkeit gebunden. Die Digitalisierung bringt somit auch immer neue Formen von Bibliotheken hervor, die bspw. nur dem Lernen dienen: digitale Lernbibliotheken. Diese bieten ortsunabhängige Wissensvermittlung für alle, die schnell, einfach und jederzeit auf digitale Wissens- und Lernformate zugreifen möchten. In einer digitalen Wissens-Bibliothek werden verschiedenste Lernbausteine gebündelt. Ich picke mir als „Besucher der Bibliothek” das raus, was für mich Relevanz hat, was mich interessiert. An sich wie in einer klassischen Bibliothek mit Büchern.

Vor allem im Job ist ein flexibler Zugriff auf digitale Lerninhalte von großem Vorteil: Interaktive Lernbausteine wie Videos, Checklisten oder E-Learning sind immer dann zur Hand, wenn Know-how gefragt ist. So gelingt die Vorbereitung auf Meetings oder Mitarbeitergespräche im Handumdrehen und Soft Skills können im Arbeitsalltag schnell erlernt und angewendet werden.

Privat gehe ich immer noch mit Spaß und Begeisterung in Bibliotheken. Fürs Business will ich allerdings weniger Zeit mit Stöbern und suchen verbringen, sondern diese Ressourcen lieber in das Lesen und Entdecken neuen Know-hows, Anregungen und hilfreichen Tipps stecken, die ich dann möglichst gut im Job ein- und umsetzen kann. Aber was für mich gleich geblieben ist, ist die Freude, diese Learnings und Inspiration zu teilen – am liebsten auch wieder bei einem Kaffee oder einem guten Espresso Macciato.

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Über den Autor

Katrin Evers

Katrin Evers ist Diplom-Betriebswirtin und Contentmanagerin für den Bereich Unternehmenslösungen bei der Haufe Akademie.

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