Digitalisierung: Flexible Infrastrukturen und neue Kompetenzen

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Mit der Digitalisierung wird eine Tatsache so deutlich wie nie: Die Abhängigkeit der Unternehmen von den eingesetzten IT-Systemen wird immer größer.

Themenfelder und Technologien, die die Digitalisierung vorantreiben, sind beispielsweise Cloud Computing, Big Data, Social Business, mobile Lösungen oder das Internet der Dinge (Internet of Things – IoT). Die Anzahl der Dinge, die über das Internet kommunizieren, wächst seit Jahren exponenziell. IoT-Lösungen mit unterschiedlichen Ausprägungen wie Smart Home, Connected Car, Smart Health, Smart Energy, Smart Cities oder Industrie 4.0, die intelligente Vernetzung von Betriebsanlagen, sind Realität. Der führende Netzwerktechnologiehersteller Cisco rechnet damit, dass 2020 rund 50 Milliarden Geräte mit dem Internet verbunden sein werden. Es besteht allerdings die Gefahr, dass diese Entwicklung verlangsamt wird, denn die Mitarbeiter und Organisationen sind vielfach noch nicht für die Herausforderungen einer umfassenden Digitalisierung bereit und entsprechend qualifiziert.

Alles ist vernetzt und kommuniziert:Digitalisierung braucht geeignete IT-Infrastrukturen

Traditionelle IT hatte Zeit. Wenn eine neue Anwendung im Businessprozess angedacht war, konnte man sich auf eine typischerweise eher Wochen und Monate dauernde Implementierungsphase durch die IT-Spezialisten einstellen. Heute wird erwartet, dass Applikations-Rollouts in Tagen, neue Server in Minuten und neue Apps in wenigen Clicks sofort auf dem firmeneigenen bzw. gehosteten Dashboard installiert werden.

Um die Chancen der Digitalisierung nutzen zu können, müssen die Unternehmen ihre bestehende IT-Infrastruktur modernisieren. Die Infrastruktur wird dabei mehr und mehr zu dem Glied in der Kette, das erfüllen muss, was die Strategen sich ausdenken. Allerdings müssen die Strategen diese Abhängigkeit auch dementsprechend begreifen und in der Lage sein, die geeigneten Personal- und Technologieentscheidungen fundiert zu treffen.

Digitale Integration erfordert hohen Aufwand für die Kontrolle und Steuerung der enormen Datenmengen, die innerhalb des Unternehmens fließen, dieses verlassen oder von außen kommen. Nur mithilfe einer geeigneten Infrastruktur, die skalierbar, dynamisch und flexibel ist, ist es überhaupt möglich, derartig weitreichende Veränderungen im Arbeitsalltag, Kundenkontakt, der Organisation oder Geschäftsmodelle vorzunehmen.

Die Cloud als Basis

Die Cloud nimmt bei der digitalen Transformation einen zentralen Stellenwert ein. Nur durch den Einsatz dynamisch agierender und global skalierbarer Infrastrukturen, Plattformen und Services lässt sich die IT-Strategie an die sich ständig verändernde Marktsituation anpassen und die Unternehmensstrategie damit von der technischen Seite agil unterstützen. Insbesondere im Internet der Dinge spielt die Cloud eine besondere Rolle: Apps und Dienste werden oft im Internet gehostet, statt neue Infrastruktur, Personal oder Software zu verlangen.

Wissenslücken hemmen digitale Transformation – Personalentwicklung unabdingbar

Der bloße Einsatz innovativer IT für effizientere Arbeitsabläufe und flexiblere Prozesse ist allerdings noch lange keine Garantie für eine erfolgreiche digitale Transformation. Entscheidend ist vielmehr auch die digitale Befähigung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Die Personalentwicklung nimmt hier eine führende Rolle ein. Es geht nicht nur darum, die IT-Abteilung in die Lage zu versetzen, die neuen Infrastrukturkomponenten und IT-Lösungen umzusetzen, zu migrieren und zu integrieren. Auch die Unternehmensführung muss sich mit IT auskennen. Es geht um die entsprechende Qualifizierung und Weiterbildung der gesamten Belegschaft.

Security und Compliance: Chancen der Digitalisierung sicher nutzen

Für eine erfolgreiche Digitalisierung wird Security einer der wichtigsten Enabling-Faktoren. Wenn sie nicht ausreichend gegeben ist, wird sie jedoch der größte Hindernisgrund. Systeme und Prozesse müssen kontinuierlich in Bezug auf Sicherheit und Compliance überprüft und weiterentwickelt werden. Flexibilität und Agilität dürfen nie auf Kosten der externen oder internen betrieblichen Sicherheits-richtlinien erlangt werden. Die Sicherheit der Infrastruktur reicht längst nicht mehr aus, vielmehr geht es um einen ganzheitlichen Ansatz und die entsprechende Qualifizierung der Beteiligten.

Agile Softwareentwicklung und Kompetenzenerweiterung

Zunehmend wichtiger für agile IT-Infrastrukturen und effiziente, softwaredefinierte Umgebungen werden auch Developer-Skills, DevOps und Programmierkenntnisse. Agile / Scrum Development, mit dem Softwareentwicklungsprojekte wesentlich schneller und mit besserer Qualität abgeschlossen werden sollen, verspricht große Vorteile. Aber auch diese sehr positiven Veränderungen erfordern signifikante Veränderungen in den IT-Betriebsprozessen und den erforderlichen Kompetenzen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Jetzt handeln

Im Zuge der Digitalisierung entstehen neue Produkte und Dienstleistungen, aber auch Geschäftsmodelle, Prozesse und Wertschöpfungsketten sowie unabdingbare Kompetenzen. Die Digitalisierung und das damit einhergehende Innovationstempo betreffen nahezu alle Branchen, Unternehmen und somit auch das Personal. Starre IT-Strukturen und Digitalzweifel sind nicht angebracht. IT- und Business-Entscheider sind gut beraten, in flexible IT-Infrastrukturen und vor allem auch in der Personalentwicklung in den Aufbau der erforderlichen IT-Kompetenzen zu investieren.

Digital-Know-how aus einer Hand

Nur wenige Weiterbildungsanbieter sind in der Lage, die komplexen Anforderungen der digitalen Transformation in ihren Schulungsangeboten vollständig abzubilden und das erforderliche Digital-Know-how in den Unternehmen aufzubauen. In Kooperation mit Fast Lane bietet Ihnen die Haufe Akademie alle notwendigen Technologietrainings für eine erfolgreiche Digitalisierung an.

Als Trainingspartner der führenden Technologiehersteller hat sich Fast Lane u. a. auf die Umsetzung digitaler Strategien spezialisiert. Die Weiterbildungsangebote umfassen verschiedenste Hersteller und Themen.

Um dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken, der durch das Internet der Dinge entsteht, hat Fast Lane zudem ein spezielles Internet of Things (IoT) Talentprogramm entwickelt. Innerhalb von nur 2½ Monaten bildet der Schulungsspezialist geeignete Talente zu zertifizierten Experten für komplexe industrielle Netzwerke aus. Das Komplettprogramm beinhaltet Rekrutierung, Qualifizierung und Zertifizierung der künftigen IoT-Experten.

Weitere Informationen zur Kooperation der Haufe Akademie und Fast Lane

Kooperationslogo FastLane_neu

Quellenangabe Blogbeitrag-Titelbild: shutterstock, Matej Kastelic

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Über den Autor

ist Marketing Direktor bei Fast Lane.

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