Weiterbildung: Trends und Zukunftsperspektiven

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Neue Anforderungen aus Technik, Globalisierung, Wettbewerbsentwicklung, Konsumentenverhalten und Kommunikation fordern Menschen und Unternehmen heraus, immer schneller neues Know-how aufzunehmen, zu verinnerlichen und umzusetzen. Welche Trends und Erfolgsfaktoren muss Weiterbildung bieten, um Menschen und Unternehmen fit für die Zukunft zu machen?

Die Haufe Akademie gehört zu den größten Anbietern am deutschsprachigen Markt für Qualifizierung und Beratung. Sie hat eines der größten Portfolios an Qualifizierungsangeboten, bietet durch die strategische Partnerschaft mit CrossKnowlegde den Zugang zu einem enormen e-Learning Portfolio. Welchen strategischen Überzeugungen das Wachstum und der Ausbau der Haufe Akademie folgt, zeigen diese Thesen:

Die Zukunft von Weiterbildung…liegt nicht länger ausschließlich in der inhaltlichen und didaktischen Qualität sowie Expertise von Referenten begründet. Wir glauben, dass zusätzlich die Größe des Angebots ebenfalls zu einem entscheidenden Qualitäts- und auch Erfolgskriterium in der betrieblichen Weiterbildung geworden ist. Angebotsvielfalt ist entscheidend für den Lernerfolg, denn: eine hohe Differenzierung in Breite und Tiefe von Qualifizierungsangeboten ist die Voraussetzung, um Maßnahmen so miteinander abzustimmen und kombinieren zu können, dass sie genau auf Bedürfnisse des Unternehmens und des Lerners mitsamt seiner Vorerfahrung, und seinen Lernvorlieben abgestimmt sind.

Diese Erfolgsfaktoren werden in der Weiterbildung immer wichtiger: Die Größe des Qualifizierungsangebots sowie die Möglichkeit, die Angebote modular zu vernetzen.

Diese Entwicklungen und Trends müssen in der Weiterbildung umgesetzt werden:  Qualifizierungsmöglichkeiten potenzieren

Die Zukunft von Weiterbildung …liegt in der Möglichkeit, sie zu individualisieren. Auch wenn es ein banaler Vergleich ist: Bei Weiterbildung gelten ähnliche Kriterien wie beim Kauf eines Kleidungsstücks: Sitzt, passt, wackelt und hat Luft, sagt man im Volksmund. Soll heißen: Es reicht eben nicht, wenn es fast passt, sich der Reißverschluss aber leider nicht schließen lässt und die Hose beim Bücken platzt. Und umgekehrt hilft es auch nicht, wenn der Rock zwei Nummern zu groß ist. Betriebliche Weiterbildung kostet Zeit,Geld und fordert persönliche und unternehmerische Ressourcen. Sie muss auf eine möglichst optimale Passung ausgerichtet sein sowie im Prozess der Arbeit des jeweiligen Lernenden integriert  und anwendbar sein. Alles andere führt zu unnötig hohen Transaktionskosten, macht für Unternehmen ökonomisch keinen Sinn und wirkt sich unter Umständen kontraproduktiv, weil demotivierend auf den Lerner aus.

Diese Erfolgsfaktoren werden bei Weiterbildung immer wichtiger: Angebote müssen passgenau zu  hochindividuellen Lernpfaden kombiniert werden können ohne zu Reibungsverlusten bei den Lerninhalten oder hohen Aufwänden in der Organisation zu führen. Und: die Lerninhalte müssen über einen optimalen Lerntransfer in die tägliche Arbeit umgesetzt werden.

Diese Entwicklungen und Trends müssen in der Weiterbildung umgesetzt werden: Ein sorgfältiger Abgleich von aktuellen und geforderten Kompetenzprofilen gehört ebenso dazu wie ein optimal organisierter Transferprozess. Gleichzeitig müssen die Qualifizierungsangebote einer flexiblen, modularen und vernetzten Lernarchitektur folgen.

Die Zukunft von Weiterbildung …besteht auch darin, Bildungsideale zu hinterfragen. Wer Lernkompetenz fordern und fördern möchte, muss vom Ergebnis her denken. Für uns als Weiterbildungsanbieter folgt daraus: Unser Ziel besteht nicht darin, Weiterbildung anzubieten. Unser Ziel ist es, Entwicklung zu ermöglichen, Entwicklung zu erleichtern. Was nützt das tollste Seminar, wenn der Seminarteilnehmer einerseits das Gelernte im beruflichen Alltag nicht anwenden kann und andererseits seine Fragestellungen immer noch offen sind? Weiterbildung muss kontinuierlich erfolgen. Im Grunde ist das wie bei einem Marathonläufer: wer da im Wettlauf mithalten und sein Ziel erreichen will, braucht kontinuierlich Nachschub an Nährstoffen und Flüssigkeit. Es gilt, kontinuierlich für einen optimalen Zufuhr an dem Wissen und dem Know-how zu sorgen, das gebraucht wird.

Diese Erfolgsfaktoren werden bei Weiterbildung immer wichtiger: Lernen muss als Teil der Jobroutine verstanden werden, Weiterbildung und Qualifizierung muss Bestandteil des Prozesses der Arbeit werden.

Diese Entwicklungen und Trends müssen in der Weiterbildung umgesetzt werden: Die Qualifizierungsangebote müssen so ausgestaltet sein, dass sie Lernen im Prozess der Arbeit ermöglichen. In dem die Lernformate – Stichwort e-Learning – entsprechend ausgestaltet sind und Angebote wie Coaching durch den Vorgesetzten verfügbar sind. Und: die Lernformate müssen sich an den Entwicklungserfolgen messen lassen.

Fazit:

Mitarbeiter, die ihre Führungskräfte wählen und abwählen, Unternehmen, die Anwesenheitspflichten abschaffen, Big Data, unbekannte Anbieter, die über Crowdfunding bahnbrechende neue Tools & Techniken herstellen: die Konstanten in der Arbeitswelt brechen weg. Menschen in Unternehmen, Entscheider und Lenker sehen sich vor Herausforderungen gestellt, die mit einer unglaublichen Rasanz und Disruptivität wirken und quasi herkömmliche Businessmodelle quasi vaporisieren. Höchste Zeit, Weiterbildung auf diese neuen Anforderungen auszurichten. Wir arbeiten daran, Ihnen schnelle Lernlösungen bieten zu können, unsere Formate transferintensiv auszugestalten und die Lerninhalte spitz auf Ihre Bedürfnisse sowie die Bedürfnisse Ihres Unternehmens anzupassen. Nehmen Sie uns beim Wort – Alles wird leicht.

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Über den Autor

Hansjörg Fetzer

Geschäftsführer der Haufe Akademie.

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