{"id":36013,"date":"2025-09-23T13:39:04","date_gmt":"2025-09-23T11:39:04","guid":{"rendered":"https:\/\/www.haufe-akademie.de\/blog\/?post_type=glossary&#038;p=36013"},"modified":"2025-09-23T15:40:30","modified_gmt":"2025-09-23T13:40:30","slug":"forderung","status":"publish","type":"glossary","link":"https:\/\/www.haufe-akademie.de\/blog\/glossar\/forderung\/","title":{"rendered":"Forderung"},"content":{"rendered":"<h1><strong>Forderung<\/strong><\/h1>\n<p>H\u00e4ufig begegnet man im Rechnungswesen dem Begriff \u201eForderung\u201c. Was ist damit genau gemeint? Wann entsteht eine Forderung? Wie sind Forderungen in der Bilanz darzustellen und zu bewerten?<\/p>\n<h2>Was ist eine Forderung?<\/h2>\n<p>Bei einer Forderung handelt es sich um einen \u2013 auf einem Vertragsverh\u00e4ltnis basierenden &#8211; Anspruch eines Gl\u00e4ubigers gegen einen Schuldner. Die Forderung ist somit das Gegenteil einer Verbindlichkeit. Klassisches Beispiel sind die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, also die Anspr\u00fcche, die ein Unternehmen gegen\u00fcber seinen Kunden und Gesch\u00e4ftspartnern hat.<\/p>\n<p>In der Regel handelt es sich bei Forderungen um finanzielle Anspr\u00fcche des Gl\u00e4ubigers. Eine Forderung kann sich aber auch auf Sachg\u00fcter oder Dienstleistungen beziehen.<\/p>\n<h2>Wann entsteht eine Forderung?<\/h2>\n<p>Eine Forderung entsteht immer dann, wenn eine vertragliche Leistung erbracht wurde und die Gegenleistung nicht unmittelbar erfolgte.<\/p>\n<p><strong>Ein Beispiel:<\/strong> Eine Ware wird auf Rechnung geliefert. Somit entsteht am Tag der Lieferung eine Forderung gegen\u00fcber dem Kunden. Sie besteht solange, bis der Kunde die Rechnung bezahlt.<\/p>\n<h2>Wie sind Forderungen in der Bilanz auszuweisen?<\/h2>\n<p>Ist eine Forderung entstanden, so unterliegt sie dem sogenannten <strong>Aktivierungsgebot<\/strong>.<\/p>\n<p>Das bedeutet: Forderungen m\u00fcssen als Umlaufverm\u00f6gen auf der Aktivseite der <strong>Handelsbilanz<\/strong> ausgewiesen werden. Sie sind unter \u201eForderungen und sonstige Verm\u00f6gensgegenst\u00e4nde\u201c zu f\u00fchren und zu unterteilen in:<\/p>\n<ul>\n<li>Forderungen aus Lieferungen und Leistungen<\/li>\n<li>Forderungen gegen verbundene Unternehmen<\/li>\n<li>Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverh\u00e4ltnis besteht<\/li>\n<li>Sonstige Verm\u00f6gensgegenst\u00e4nde<\/li>\n<\/ul>\n<p>Eine bereits verj\u00e4hrte Forderung ist in der Bilanz zu aktivieren, wenn anzunehmen ist, dass sich der Schuldner nicht auf die Verj\u00e4hrung berufen wird.<\/p>\n<p>Forderungen sind au\u00dferdem in der <strong>Steuerbilanz<\/strong> zu aktivieren, sobald sie wirtschaftlich verursacht wurden und am Bilanzstichtag hinreichend sicher sind.<\/p>\n<h4><strong>Ausnahmen vom Aktivierungsgebot<\/strong><\/h4>\n<ul>\n<li>Forderungen aus Kauf-, Dienst- und Werkvertr\u00e4gen, bei denen ein Leistungsaustausch erfolgen soll, d\u00fcrfen in der Bilanz nicht ausgewiesen werden. Es handelt sich dabei um sogenannte schwebende Gesch\u00e4fte.<\/li>\n<li>Forderungen, die vom Schuldner bestritten werden, d\u00fcrfen in der Bilanz nicht ausgewiesen werden (sogenanntes <strong>Vorsichtsprinzip<\/strong>).<\/li>\n<li>Die Aktivierung von aufschiebend bedingten Forderungen ist unzul\u00e4ssig (aufl\u00f6send bedingte Forderungen sind dagegen bis zum Eintritt der aufl\u00f6senden Bedingung aktivierungspflichtig).<\/li>\n<\/ul>\n<p>Forderungen, die vom Schuldner bestritten werden, d\u00fcrfen erst aktiviert werden, wenn der Streit gekl\u00e4rt ist, zum Beispiel durch Anerkennung oder mittels rechtskr\u00e4ftiger Gerichtsentscheidung.<\/p>\n<h2>Bewertung von Forderungen<\/h2>\n<p>Entscheidend f\u00fcr die Bewertung einer Forderung sind die Verh\u00e4ltnisse am Bilanzstichtag.<\/p>\n<p>Gem\u00e4\u00df \u00a7 253 Abs. 1 Satz 1 Handelsgesetzbuch (HGB) sind Forderungen und sonstige Verm\u00f6gensgegenst\u00e4nde in der Handelsbilanz mit ihren Anschaffungskosten oder mit einem niedrigeren Teilwert anzusetzen. Die Anschaffungskosten entsprechen in der Regel ihrem Nennwert. Auch steuerrechtlich sind Forderungen maximal mit den Anschaffungskosten anzusetzen. Das ergibt sich aus \u00a7 6 Abs. 1 Nr. 2 Satz 1 Einkommensteuergesetz (EStG).<\/p>\n<p>Ein niedrigerer Teilwert darf zum Beispiel dann angesetzt werden, wenn der tats\u00e4chliche Wert aufgrund einer Preisminderung die Anschaffungskosten unterschreitet.<\/p>\n<p>Forderungen in ausl\u00e4ndischer W\u00e4hrung sind in Euro umzurechnen und dann in Euro auszuweisen.<\/p>\n<h4><strong>Niederstwertprinzip beachten<\/strong><\/h4>\n<p>F\u00fcr das Umlaufverm\u00f6gen gilt in der Handelsbilanz das <strong>Niederstwertprinzip<\/strong>. Das hei\u00dft, dass Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert am Bilanzstichtag auch bei einer nur vor\u00fcbergehenden Wertminderung zwingend vorzunehmen sind.<\/p>\n<p>In der Steuerbilanz kann \u2013 wahlweise \u2013 der niedrigere Teilwert gem\u00e4\u00df \u00a7 6 Abs. 1 Nr. 2 Satz 2 EStG nur im Fall einer voraussichtlich dauernden Wertminderung angesetzt werden. Die Ermittlung des Teilwerts einer Forderung hat im Rahmen einer Sch\u00e4tzung zu erfolgen. Eine dauerhafte Wertminderung besteht dann, wenn die Wertminderung bis zum Zeitpunkt der Bilanzerstellung bzw. der vorangehenden Tilgung der Forderung anh\u00e4lt.<\/p>\n<h4><strong>Grad der \u201eEinbringlichkeit\u201c ist entscheidend<\/strong><\/h4>\n<p>F\u00fcr die Bewertung von Forderungen ist der Grad der \u201eEinbringlichkeit\u201c &#8211; die Wahrscheinlichkeit der R\u00fcckzahlung &#8211; von entscheidender Bedeutung. Zu unterscheiden ist zwischen <strong>werthaltigen, zweifelhaften und uneinbringlichen<\/strong> Forderungen.<\/p>\n<ul>\n<li>Werthaltige Forderungen sind mit ihrem Nennwert anzusetzen.<\/li>\n<li>Zweifelhafte Forderungen sind mit ihrem wahrscheinlichen Wert anzusetzen. Solche Forderungen d\u00fcrfen zur Klarstellung auf das Konto \u201ezweifelhafte Forderungen\u201c umgebucht werden. Die Umbuchung allein f\u00fchrt aber noch zu keinem abweichenden Wertansatz.<\/li>\n<li>Uneinbringliche Forderungen sind auf 0 Euro abzuschreiben.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Als <strong>\u201ewerthaltig\u201c<\/strong> gilt eine Forderung dann, wenn es als wahrscheinlich anzusehen ist, dass die Forderung beglichen wird. Das betrifft die F\u00e4lle, in denen kein Zahlungsausfall zu erwarten ist.<\/p>\n<p>Als <strong>\u201ezweifelhaft\u201c<\/strong> gelten Forderungen, bei denen der Zahlungseingang gef\u00e4hrdet erscheint oder nur noch mit einer teilweisen Zahlung gerechnet werden kann (sogenanntes Ausfallrisiko). Das ist zum Beispiel anzunehmen, wenn mehrfache Mahnungen erfolglos geblieben sind oder bereits Mahnbescheide erlassen wurden. Es handelt sich um Forderungen, bei denen ein Verlust droht, dieser aber noch nicht realisiert ist.<\/p>\n<p><strong>\u201eUneinbringlich\u201c<\/strong> sind Forderungen, bei denen nicht mehr mit einem Zahlungseingang zu rechnen ist, zum Beispiel weil das Insolvenzverfahren mangels Masse abgelehnt wurde oder wenn eine Zwangsvollstreckung erfolglos war. Uneinbringliche Forderungen sind \u00fcber das Konto \u201eForderungsverluste\u201c auszubuchen.<\/p>\n<h2>Wie eine Wertberichtigung durchzuf\u00fchren ist<\/h2>\n<p>F\u00fcr die Korrektur des Werts einer Forderung stehen die folgenden zwei Methoden zur Verf\u00fcgung:<\/p>\n<h4><strong>Einzelwertberichtigung <\/strong><\/h4>\n<p>Die sogenannte Einzelwertberichtigung tr\u00e4gt dem <strong>Grundsatz der Einzelbewertung<\/strong> Rechnung. Dabei ber\u00fccksichtigt die Berichtigung einzelner Forderungen erkannte und konkret absehbare Ausfallrisiken der jeweiligen Forderung. Bei der Einzelwertberichtigung ist das <strong>spezielle Ausfallrisiko des jeweiligen Vertragspartners<\/strong> Gegenstand der Betrachtung.<\/p>\n<h4><strong>Pauschalwertberichtigung <\/strong><\/h4>\n<p>Eine Ausnahme vom Grundsatz der Einzelbewertung stellt die sogenannte Pauschalwertberichtigung dar. Diese Methode ber\u00fccksichtigt das <strong>allgemeine Ausfallrisiko <\/strong>von Forderungen. Die Pauschalwertberichtigung bemisst sich nach dem Gesamtbestand der Forderungen ohne einzelwertberichtigte Forderungen und ohne Umsatzsteuer. Die H\u00f6he der Pauschalwertberichtigung richtet sich nach <strong>betrieblichen Erfahrungswerten<\/strong>. Zu erwartende Skontoabz\u00fcge sind in die Berechnung der Pauschalwertberichtigung einzubeziehen.<\/p>\n<p><strong>Zu beachten ist:<\/strong> Die Pauschalwertberichtigung darf nur f\u00fcr Forderungen vorgenommen werden, die nicht bereits einzelwertberichtigt worden sind.<\/p>\n<p>Gem\u00e4\u00df \u00a7 253 Abs. 4 Satz 2 HGB muss eine Pauschalwertberichtigung erfolgen, wenn sich aus der Vergangenheit eine pauschale, dauerhafte Wertminderung f\u00fcr den aktuellen Bilanzstichtag ableiten l\u00e4sst. Steuerrechtlich besteht gem. \u00a7 6 Abs. 1 Nr. 2 Satz 2 EStG diesbez\u00fcglich ein Wahlrecht.<\/p>\n<h2>Was bedeutet Forderungsausfall?<\/h2>\n<p>Wenn endg\u00fcltig klar ist, dass ein Schuldner die Forderung nicht bezahlt, spricht man von einem Forderungsausfall. Ein Forderungsausfall liegt zum Beispiel vor, wenn die Er\u00f6ffnung eines Insolvenzverfahrens mangels Masse abgelehnt wird. Es handelt sich um dann um eine uneinbringliche Forderung.<\/p>\n<p>Bei einem Forderungsausfall ist die Forderung auf 0 Euro abzuschreiben. Die Umsatzsteuer muss in einem solchen Fall korrigiert werden.<\/p>\n<p style=\"margin: 0in; font-family: Calibri; font-size: 11.0pt;\"><div class=\"seminartipp\">\r\n\t\r\n\t<div class=\"content-wrapper\">\r\n\t\t\r\n\t\t<div class=\"\">\r\n\t\t\t<h2>Unsere Seminarempfehlungen<\/h2>\r\n\t\t\t<p class=\"h3\">Rechnungswesen Seminare<\/p>\r\n\t\t\t<p>Im Finanz- und Rechnungswesen z\u00e4hlt Aktualit\u00e4t. 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Unvollst\u00e4ndig oder falsch erfasste Forderungen k\u00f6nnen das Ergebnis verf\u00e4lschen und zu Fehleinsch\u00e4tzungen bei Investoren, Banken oder der Gesch\u00e4ftsf\u00fchrung f\u00fchren.<\/p>\n<h3>Was z\u00e4hlt zu den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (LuL)?<\/h3>\n<p>Diese Forderungen entstehen, wenn ein Unternehmen Waren oder Dienstleistungen verkauft, der Kunde aber noch nicht bezahlt hat. Sie sind der h\u00e4ufigste Typ von Forderungen und bilden einen zentralen Posten im Umlaufverm\u00f6gen der Bilanz.<\/p>\n<p>Worin besteht der Unterschied zwischen Forderungen aus LuL und sonstigen Forderungen?<\/p>\n<ul>\n<li><strong>Forderungen aus LuL:<\/strong> entstehen aus dem operativen Gesch\u00e4ft.<\/li>\n<li><strong>Sonstige Forderungen:<\/strong> umfassen alle anderen Anspr\u00fcche, z.\u202fB. Steuerforderungen, Versicherungsleistungen oder Vorsch\u00fcsse an Mitarbeiter.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Beide Arten geh\u00f6ren zum Umlaufverm\u00f6gen, werden aber getrennt dargestellt.<\/p>\n<h3>Wann darf eine Forderung bilanziert werden?<\/h3>\n<p>Nur wenn ein rechtlich durchsetzbarer Anspruch besteht, darf die Forderung in der Bilanz angesetzt werden. Sie muss au\u00dferdem sicher und quantifizierbar sein. Forderungen, bei denen Zweifel an der Einbringlichkeit bestehen, m\u00fcssen ggf. abgeschrieben oder wertberichtigt werden.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Forderung H\u00e4ufig begegnet man im Rechnungswesen dem Begriff \u201eForderung\u201c. Was ist damit genau gemeint? Wann entsteht eine Forderung? Wie sind Forderungen in der Bilanz darzustellen und zu bewerten? Was ist eine Forderung? Bei einer Forderung handelt es sich um einen \u2013 auf einem Vertragsverh\u00e4ltnis basierenden &#8211; Anspruch eines Gl\u00e4ubigers gegen einen Schuldner. 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Wie sind Forderungen in der Bilanz darzustellen und zu bewerten?\r\n<h2>Was ist eine Forderung?<\/h2>\r\nBei einer Forderung handelt es sich um einen \u2013 auf einem Vertragsverh\u00e4ltnis basierenden - Anspruch eines Gl\u00e4ubigers gegen einen Schuldner. Die Forderung ist somit das Gegenteil einer Verbindlichkeit. Klassisches Beispiel sind die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, also die Anspr\u00fcche, die ein Unternehmen gegen\u00fcber seinen Kunden und Gesch\u00e4ftspartnern hat.\r\n\r\nIn der Regel handelt es sich bei Forderungen um finanzielle Anspr\u00fcche des Gl\u00e4ubigers. Eine Forderung kann sich aber auch auf Sachg\u00fcter oder Dienstleistungen beziehen.\r\n<h2>Wann entsteht eine Forderung?<\/h2>\r\nEine Forderung entsteht immer dann, wenn eine vertragliche Leistung erbracht wurde und die Gegenleistung nicht unmittelbar erfolgte.\r\n\r\n<strong>Ein Beispiel:<\/strong> Eine Ware wird auf Rechnung geliefert. Somit entsteht am Tag der Lieferung eine Forderung gegen\u00fcber dem Kunden. Sie besteht solange, bis der Kunde die Rechnung bezahlt.\r\n<h2>Wie sind Forderungen in der Bilanz auszuweisen?<\/h2>\r\nIst eine Forderung entstanden, so unterliegt sie dem sogenannten <strong>Aktivierungsgebot<\/strong>.\r\n\r\nDas bedeutet: Forderungen m\u00fcssen als Umlaufverm\u00f6gen auf der Aktivseite der <strong>Handelsbilanz<\/strong> ausgewiesen werden. 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Es handelt sich dabei um sogenannte schwebende Gesch\u00e4fte.<\/li>\r\n \t<li>Forderungen, die vom Schuldner bestritten werden, d\u00fcrfen in der Bilanz nicht ausgewiesen werden (sogenanntes <strong>Vorsichtsprinzip<\/strong>).<\/li>\r\n \t<li>Die Aktivierung von aufschiebend bedingten Forderungen ist unzul\u00e4ssig (aufl\u00f6send bedingte Forderungen sind dagegen bis zum Eintritt der aufl\u00f6senden Bedingung aktivierungspflichtig).<\/li>\r\n<\/ul>\r\nForderungen, die vom Schuldner bestritten werden, d\u00fcrfen erst aktiviert werden, wenn der Streit gekl\u00e4rt ist, zum Beispiel durch Anerkennung oder mittels rechtskr\u00e4ftiger Gerichtsentscheidung.\r\n<h2>Bewertung von Forderungen<\/h2>\r\nEntscheidend f\u00fcr die Bewertung einer Forderung sind die Verh\u00e4ltnisse am Bilanzstichtag.\r\n\r\nGem\u00e4\u00df \u00a7 253 Abs. 1 Satz 1 Handelsgesetzbuch (HGB) sind Forderungen und sonstige Verm\u00f6gensgegenst\u00e4nde in der Handelsbilanz mit ihren Anschaffungskosten oder mit einem niedrigeren Teilwert anzusetzen. Die Anschaffungskosten entsprechen in der Regel ihrem Nennwert. Auch steuerrechtlich sind Forderungen maximal mit den Anschaffungskosten anzusetzen. Das ergibt sich aus \u00a7 6 Abs. 1 Nr. 2 Satz 1 Einkommensteuergesetz (EStG).\r\n\r\nEin niedrigerer Teilwert darf zum Beispiel dann angesetzt werden, wenn der tats\u00e4chliche Wert aufgrund einer Preisminderung die Anschaffungskosten unterschreitet.\r\n\r\nForderungen in ausl\u00e4ndischer W\u00e4hrung sind in Euro umzurechnen und dann in Euro auszuweisen.\r\n<h4><strong>Niederstwertprinzip beachten<\/strong><\/h4>\r\nF\u00fcr das Umlaufverm\u00f6gen gilt in der Handelsbilanz das <strong>Niederstwertprinzip<\/strong>. Das hei\u00dft, dass Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert am Bilanzstichtag auch bei einer nur vor\u00fcbergehenden Wertminderung zwingend vorzunehmen sind.\r\n\r\nIn der Steuerbilanz kann \u2013 wahlweise \u2013 der niedrigere Teilwert gem\u00e4\u00df \u00a7 6 Abs. 1 Nr. 2 Satz 2 EStG nur im Fall einer voraussichtlich dauernden Wertminderung angesetzt werden. Die Ermittlung des Teilwerts einer Forderung hat im Rahmen einer Sch\u00e4tzung zu erfolgen. Eine dauerhafte Wertminderung besteht dann, wenn die Wertminderung bis zum Zeitpunkt der Bilanzerstellung bzw. der vorangehenden Tilgung der Forderung anh\u00e4lt.\r\n<h4><strong>Grad der \u201eEinbringlichkeit\u201c ist entscheidend<\/strong><\/h4>\r\nF\u00fcr die Bewertung von Forderungen ist der Grad der \u201eEinbringlichkeit\u201c - die Wahrscheinlichkeit der R\u00fcckzahlung - von entscheidender Bedeutung. Zu unterscheiden ist zwischen <strong>werthaltigen, zweifelhaften und uneinbringlichen<\/strong> Forderungen.\r\n<ul>\r\n \t<li>Werthaltige Forderungen sind mit ihrem Nennwert anzusetzen.<\/li>\r\n \t<li>Zweifelhafte Forderungen sind mit ihrem wahrscheinlichen Wert anzusetzen. Solche Forderungen d\u00fcrfen zur Klarstellung auf das Konto \u201ezweifelhafte Forderungen\u201c umgebucht werden. Die Umbuchung allein f\u00fchrt aber noch zu keinem abweichenden Wertansatz.<\/li>\r\n \t<li>Uneinbringliche Forderungen sind auf 0 Euro abzuschreiben.<\/li>\r\n<\/ul>\r\nAls <strong>\u201ewerthaltig\u201c<\/strong> gilt eine Forderung dann, wenn es als wahrscheinlich anzusehen ist, dass die Forderung beglichen wird. Das betrifft die F\u00e4lle, in denen kein Zahlungsausfall zu erwarten ist.\r\n\r\nAls <strong>\u201ezweifelhaft\u201c<\/strong> gelten Forderungen, bei denen der Zahlungseingang gef\u00e4hrdet erscheint oder nur noch mit einer teilweisen Zahlung gerechnet werden kann (sogenanntes Ausfallrisiko). Das ist zum Beispiel anzunehmen, wenn mehrfache Mahnungen erfolglos geblieben sind oder bereits Mahnbescheide erlassen wurden. Es handelt sich um Forderungen, bei denen ein Verlust droht, dieser aber noch nicht realisiert ist.\r\n\r\n<strong>\u201eUneinbringlich\u201c<\/strong> sind Forderungen, bei denen nicht mehr mit einem Zahlungseingang zu rechnen ist, zum Beispiel weil das Insolvenzverfahren mangels Masse abgelehnt wurde oder wenn eine Zwangsvollstreckung erfolglos war. Uneinbringliche Forderungen sind \u00fcber das Konto \u201eForderungsverluste\u201c auszubuchen.\r\n<h2>Wie eine Wertberichtigung durchzuf\u00fchren ist<\/h2>\r\nF\u00fcr die Korrektur des Werts einer Forderung stehen die folgenden zwei Methoden zur Verf\u00fcgung:\r\n<h4><strong>Einzelwertberichtigung <\/strong><\/h4>\r\nDie sogenannte Einzelwertberichtigung tr\u00e4gt dem <strong>Grundsatz der Einzelbewertung<\/strong> Rechnung. Dabei ber\u00fccksichtigt die Berichtigung einzelner Forderungen erkannte und konkret absehbare Ausfallrisiken der jeweiligen Forderung. Bei der Einzelwertberichtigung ist das <strong>spezielle Ausfallrisiko des jeweiligen Vertragspartners<\/strong> Gegenstand der Betrachtung.\r\n<h4><strong>Pauschalwertberichtigung <\/strong><\/h4>\r\nEine Ausnahme vom Grundsatz der Einzelbewertung stellt die sogenannte Pauschalwertberichtigung dar. Diese Methode ber\u00fccksichtigt das <strong>allgemeine Ausfallrisiko <\/strong>von Forderungen. Die Pauschalwertberichtigung bemisst sich nach dem Gesamtbestand der Forderungen ohne einzelwertberichtigte Forderungen und ohne Umsatzsteuer. Die H\u00f6he der Pauschalwertberichtigung richtet sich nach <strong>betrieblichen Erfahrungswerten<\/strong>. Zu erwartende Skontoabz\u00fcge sind in die Berechnung der Pauschalwertberichtigung einzubeziehen.\r\n\r\n<strong>Zu beachten ist:<\/strong> Die Pauschalwertberichtigung darf nur f\u00fcr Forderungen vorgenommen werden, die nicht bereits einzelwertberichtigt worden sind.\r\n\r\nGem\u00e4\u00df \u00a7 253 Abs. 4 Satz 2 HGB muss eine Pauschalwertberichtigung erfolgen, wenn sich aus der Vergangenheit eine pauschale, dauerhafte Wertminderung f\u00fcr den aktuellen Bilanzstichtag ableiten l\u00e4sst. Steuerrechtlich besteht gem. \u00a7 6 Abs. 1 Nr. 2 Satz 2 EStG diesbez\u00fcglich ein Wahlrecht.\r\n<h2>Was bedeutet Forderungsausfall?<\/h2>\r\nWenn endg\u00fcltig klar ist, dass ein Schuldner die Forderung nicht bezahlt, spricht man von einem Forderungsausfall. Ein Forderungsausfall liegt zum Beispiel vor, wenn die Er\u00f6ffnung eines Insolvenzverfahrens mangels Masse abgelehnt wird. Es handelt sich um dann um eine uneinbringliche Forderung.\r\n\r\nBei einem Forderungsausfall ist die Forderung auf 0 Euro abzuschreiben. Die Umsatzsteuer muss in einem solchen Fall korrigiert werden.\r\n<p style=\"margin: 0in; font-family: Calibri; font-size: 11.0pt;\">[pods name=\"seminartipp\" slug=\"35030\" template=\"Seminartipp\"]<\/p>\r\n\r\n<h2>FAQ: Forderungen <strong data-start=\"161\" data-end=\"224\">im Rechnungswesen und in der Bilanzierung<\/strong><\/h2>\r\n<h3>Warum ist es wichtig, Forderungen korrekt in der Bilanz zu erfassen?<\/h3>\r\nForderungen stellen einen Verm\u00f6genswert dar, da sie zuk\u00fcnftige Zahlungseing\u00e4nge sichern. Eine korrekte Bilanzierung ist wichtig, um die finanzielle Lage eines Unternehmens realistisch darzustellen. Unvollst\u00e4ndig oder falsch erfasste Forderungen k\u00f6nnen das Ergebnis verf\u00e4lschen und zu Fehleinsch\u00e4tzungen bei Investoren, Banken oder der Gesch\u00e4ftsf\u00fchrung f\u00fchren.\r\n<h3>Was z\u00e4hlt zu den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (LuL)?<\/h3>\r\nDiese Forderungen entstehen, wenn ein Unternehmen Waren oder Dienstleistungen verkauft, der Kunde aber noch nicht bezahlt hat. Sie sind der h\u00e4ufigste Typ von Forderungen und bilden einen zentralen Posten im Umlaufverm\u00f6gen der Bilanz.\r\n\r\nWorin besteht der Unterschied zwischen Forderungen aus LuL und sonstigen Forderungen?\r\n<ul>\r\n \t<li><strong>Forderungen aus LuL:<\/strong> entstehen aus dem operativen Gesch\u00e4ft.<\/li>\r\n \t<li><strong>Sonstige Forderungen:<\/strong> umfassen alle anderen Anspr\u00fcche, z.\u202fB. Steuerforderungen, Versicherungsleistungen oder Vorsch\u00fcsse an Mitarbeiter.<\/li>\r\n<\/ul>\r\nBeide Arten geh\u00f6ren zum Umlaufverm\u00f6gen, werden aber getrennt dargestellt.\r\n<h3>Wann darf eine Forderung bilanziert werden?<\/h3>\r\nNur wenn ein rechtlich durchsetzbarer Anspruch besteht, darf die Forderung in der Bilanz angesetzt werden. Sie muss au\u00dferdem sicher und quantifizierbar sein. 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