{"id":36302,"date":"2025-09-23T14:03:58","date_gmt":"2025-09-23T12:03:58","guid":{"rendered":"https:\/\/www.haufe-akademie.de\/blog\/?post_type=glossary&#038;p=36302"},"modified":"2025-09-23T15:40:53","modified_gmt":"2025-09-23T13:40:53","slug":"buchhaltung","status":"publish","type":"glossary","link":"https:\/\/www.haufe-akademie.de\/blog\/glossar\/buchhaltung\/","title":{"rendered":"Buchhaltung"},"content":{"rendered":"<h1><strong>Buchhaltung<\/strong><\/h1>\n<h2>Was bedeutet Buchhaltung?<\/h2>\n<p>Mit Buchhaltung wird der Bereich eines Unternehmens bezeichnet, in dem s\u00e4mtliche <strong>gesch\u00e4ftsrelevanten Vorg\u00e4nge<\/strong> erfasst, dokumentiert und ausgewertet werden. Als gesch\u00e4ftsrelevant gelten alle Vorg\u00e4nge, die sich auf die <strong>Verm\u00f6genslage des Unternehmens<\/strong> auswirken, wie zum Beispiel das Bezahlen von Rechnungen, Einnahmen aus Verk\u00e4ufen, Lohnzahlungen oder die Aufnahme von Krediten. Jeder gesch\u00e4ftliche Vorgang sollte mit einem Beleg nachgewiesen werden k\u00f6nnen. Es gilt die Regel \u201eKeine Buchung ohne Beleg\u201c.<\/p>\n<p>Die Buchhaltung ist im betrieblichen <strong>Rechnungswesen<\/strong> verankert und daf\u00fcr verantwortlich, den finanziellen Erfolg eines Unternehmens zu ermitteln. Zu den grundlegenden Buchhaltungsaufgaben z\u00e4hlen die m\u00f6glichst l\u00fcckenlose <strong>Dokumentation<\/strong> von gesch\u00e4ftlichen Vorg\u00e4ngen sowie Wertver\u00e4nderungen w\u00e4hrend des Gesch\u00e4ftsjahres eines Unternehmens.<\/p>\n<p>Als Buchhaltung bezeichnet man au\u00dferdem die <strong>Abteilung<\/strong> innerhalb eines Unternehmens, die f\u00fcr die Buchf\u00fchrung und deren Verwaltung zust\u00e4ndig ist. Eine ordentliche Buchf\u00fchrung bietet Kontrolle \u00fcber die Finanzen und Abl\u00e4ufe im Unternehmen.<\/p>\n<h2>Buchhaltung und Buchf\u00fchrung \u2013 was ist der Unterschied?<\/h2>\n<p>Die beiden Begriffe \u201eBuchhaltung\u201c und \u201eBuchf\u00fchrung\u201c werden h\u00e4ufig synonym verwendet. Streng genommen gibt es aber einen kleinen Unterschied.<\/p>\n<blockquote><p>Mit <strong>\u201eBuchhaltung\u201c<\/strong> ist in der Regel die Methode gemeint oder die Abteilung, welche diese T\u00e4tigkeit durchf\u00fchrt.<br \/>\nUnter <strong>\u201eBuchf\u00fchrung\u201c<\/strong> versteht man dagegen eher die konkrete T\u00e4tigkeit, also die systematische Erfassung gesch\u00e4ftsrelevanter Vorg\u00e4nge anhand entsprechender Dokumente\/Belege.<\/p><\/blockquote>\n<h2>Wer ist buchf\u00fchrungspflichtig?<\/h2>\n<p>Die handelsrechtliche Buchf\u00fchrungspflicht ergibt sich aus \u00a7 238 Abs. 1 Handelsgesetzbuch (HGB). Dort hei\u00dft es: \u201eJeder Kaufmann ist verpflichtet, B\u00fccher zu f\u00fchren und in diesen seine Handelsgesch\u00e4fte und die Lage seines Verm\u00f6gens nach den Grunds\u00e4tzen ordnungsm\u00e4\u00dfiger Buchf\u00fchrung ersichtlich zu machen.\u201c<\/p>\n<p>Grunds\u00e4tzlich sind alle Unternehmen \u2013 unabh\u00e4ngig von der Betriebsgr\u00f6\u00dfe &#8211; buchf\u00fchrungspflichtig. Das Finanzamt verlangt, dass der Gewinn des Unternehmens korrekt ermittelt wird.<\/p>\n<p>F\u00fcr Unternehmen ohne Handelsregistereintrag gen\u00fcgt in der Regel eine <strong>einfache Buchf\u00fchrung<\/strong>, die sogenannte <strong>Einnahmen-\u00dcberschuss-Rechnung <\/strong>(E\u00dcR). Dabei werden die die betrieblichen Ausgaben und Einnahmen einzeln erfasst und gegen\u00fcbergestellt.<\/p>\n<p>Unternehmen, die im <strong>Handelsregister<\/strong> eingetragen sind, sind zur sogenannten <strong>doppelten Buchf\u00fchrung<\/strong> verpflichtet. Dazu geh\u00f6ren:<\/p>\n<ul>\n<li>Personengesellschaften, zum Beispiel die GmbH &amp; Co. KG, OHG oder KG<\/li>\n<li>Kapitalgesellschaften, zum Beispiel die GmbH oder die AG<\/li>\n<li>Eingetragene Einzelunternehmen, sofern sie bestimmte Gewinn- oder Umsatzgrenzen \u00fcberschreiten<\/li>\n<\/ul>\n<p>Im Handelsregister eingetragene <strong>Einzelunternehmer<\/strong> (\u201eeingetragene Kaufleute\u201c) sind nur dann zur doppelten Buchf\u00fchrung verpflichtet, wenn sie einen Jahresumsatz von mehr als 800.000 Euro oder einen Jahresgewinn von mehr als 80.000 Euro erzielen. Wird diese Grenze nicht \u00fcberschritten, sind Einzelunternehmen von der Pflicht zur doppelten Buchf\u00fchrung befreit. In diesem Fall reicht die Erstellung einer Einnahmen-\u00dcberschuss-Rechnung aus.<\/p>\n<h2>Die Grunds\u00e4tze ordnungsgem\u00e4\u00dfer Buchf\u00fchrung (GOB)<\/h2>\n<p>Die GoB sowie die GoBD (Grunds\u00e4tze zur ordnungsm\u00e4\u00dfigen F\u00fchrung und Aufbewahrung von B\u00fcchern, Aufzeichnungen und Unterlagen in elektronischer Form sowie zum Datenzugriff) bilden die wichtigsten rechtlichen Grundlagen der Buchf\u00fchrung.<\/p>\n<p>Die GoB sind zum Teil im HGB geregelt und zum Teil aus der kaufm\u00e4nnischen Praxis entstanden. Ihre Regelungen z.B. zur Richtigkeit, Ordnungsm\u00e4\u00dfigkeit oder Vollst\u00e4ndigkeit der Buchungen sowie das Belegprinzip sind bei der doppelten Buchf\u00fchrung zwingend zu beachten.<\/p>\n<p>Die GoBD gelten seit 2014 und regeln die Anforderungen, wie B\u00fccher und steuerrelevante Daten aufbereitet, gespeichert und den Finanzbeh\u00f6rden zug\u00e4nglich gemacht werden m\u00fcssen. Sie spielen u.a. auch bei der verpflichtenden Einf\u00fchrung der E-Rechnung ab 2025 eine gro\u00dfe Rolle.<\/p>\n<h3>Die doppelte Buchf\u00fchrung<\/h3>\n<p>Bei der doppelten Buchf\u00fchrung werden alle gesch\u00e4ftsrelevanten Vorg\u00e4nge auf mindestens zwei Konten gebucht. Aufwendungen bzw. Ausgaben sind im Soll zu buchen, Ertr\u00e4ge bzw. Einnahmen werden auf der Haben-Seite verbucht. Daraus k\u00f6nnen am Gesch\u00e4ftsjahresende eine <strong>Gewinn- und Verlustrechnung (GuV) sowie eine Bilanz<\/strong> zu erstellt werden. Aus der GuV und der Bilanz setzt sich schlie\u00dflich der <strong>Jahresabschluss <\/strong>des Unternehmens zusammen. Dieser gibt Auskunft \u00fcber den wirtschaftlichen Erfolg und die Verm\u00f6genslage des Unternehmens.<\/p>\n<blockquote><p><strong>Bilanz eines Unternehmens<br \/>\n<\/strong>Unternehmen, die zur doppelten Buchf\u00fchrung verpflichtet sind, erstellen am Ende eines Gesch\u00e4ftsjahres eine Bilanz. Die Bilanz wird unterteilt in <strong>Aktiva <\/strong>und <strong>Passiva<\/strong>. Als Aktiva werden die Verm\u00f6genswerte bezeichnet, die dem Unternehmen zur Verf\u00fcgung stehen. Die Passiva zeigen auf, mit welchen Mitteln das Verm\u00f6gen im Unternehmen finanziert wurde.<\/p><\/blockquote>\n<h2>Wer ist f\u00fcr die Buchhaltung zust\u00e4ndig?<\/h2>\n<p>W\u00e4hrend sich in Kleinbetrieben oft eine bestimmte (Einzel-)Person um die Buchhaltung k\u00fcmmert, gibt es in gr\u00f6\u00dferen Firmen in der Regel eine eigene Abteilung daf\u00fcr. H\u00e4ufig ist die Buchhaltung in Gro\u00dfunternehmen in einzelne Teilbereiche bzw. in unterschiedliche Abteilungen aufgegliedert.<\/p>\n<h3>Finanzbuchhaltung<\/h3>\n<p>Die Finanzbuchhaltung, kurz <strong>FiBu<\/strong>, erfasst die betrieblichen Aufwendungen und Ertr\u00e4ge und ist zust\u00e4ndig \u00a0f\u00fcr die Feststellung des Gewinns. Im Rahmen der Finanzbuchhaltung wird jeder Gesch\u00e4ftsvorgang gebucht, sachlich und zeitlich erfasst sowie dokumentiert, sodass sich daraus eine <strong>GuV und eine Bilanz<\/strong> erstellen lassen. Das Ergebnis der Finanzbuchhaltung ist der <a href=\"https:\/\/www.buchhaltung-einfach-sicher.de\/buchhaltung\/jahresabschluss\">Jahresabschluss<\/a>, der R\u00fcckschl\u00fcsse auf die finanzielle Lage des Unternehmens zul\u00e4sst.<\/p>\n<p>Die Finanzbuchhaltung kann weiter unterteilt \u00a0werden &#8211; in die Kreditoren- und die Debitorenbuchhaltung.<\/p>\n<p>Die <a href=\"https:\/\/www.buchhaltung-einfach-sicher.de\/buchhaltung\/kreditorenbuchhaltung\"><strong>Kreditorenbuchhaltung<\/strong><\/a> umfasst die Zahlungsverpflichtungen des Unternehmens. Sie ist f\u00fcr die Erfassung und Verwaltung der <strong>Eingangsrechnungen<\/strong> verantwortlich. Die Mitarbeiter, die in diesem Bereich der Buchhaltung arbeiten, befassen sich also mit der Abwicklung von finanziellen Verpflichtungen gegen\u00fcber Lieferanten oder anderen Leistungserbringern.<\/p>\n<p>Die <a href=\"https:\/\/www.buchhaltung-einfach-sicher.de\/buchhaltung\/debitorenbuchhaltung\"><strong>Debitorenbuchhaltung<\/strong><\/a> hingegen befasst sich mit den Forderungen des Unternehmens gegen\u00fcber Kunden, den sogenannten Au\u00dfenst\u00e4nden. Hier werden also die <strong>Ausgangsrechnungen<\/strong> erfasst und verwaltet. Auch das sogenannte Forderungsmanagement geh\u00f6rt zur Debitorenbuchhaltung. Das Forderungsmanagement \u00fcberwacht die Au\u00dfenst\u00e4nde und k\u00fcmmert sich darum, dass Kunden ihre offenen Rechnungen auch tats\u00e4chlich bezahlen.<\/p>\n<h3>Lohnbuchhaltung<\/h3>\n<p>Im Rahmen der Lohnbuchhaltung werden die Lohnabrechnungen f\u00fcr die Besch\u00e4ftigten erstellt, die Personalstammdaten verwaltet und die erforderlichen Meldungen an die Sozialversicherung\/Krankenkassen vorgenommen. Dar\u00fcber hinaus ist die Lohnbuchhaltung f\u00fcr das F\u00fchren der Jahreskonten sowie f\u00fcr das Erstellen von DTA-Dateien und Buchungsbelegen verantwortlich.<\/p>\n<h3>Anlagenbuchhaltung<\/h3>\n<p>In der Anlagenbuchhaltung werden die Verm\u00f6gensgegenst\u00e4nde des Unternehmens, die eine gewisse Nutzungsdauer haben, erfasst und verwaltet. Hierzu geh\u00f6ren Sachanlagen, wie z.B. Maschinen, Fahrzeuge oder Geb\u00e4ude\/Grundst\u00fccke. Ebenso Bestandteil des Anlageverm\u00f6gens sind Finanzanlagen wie Wertpapiere oder Unternehmensanteile sowie \u201eImmaterielle Verm\u00f6gensgegenst\u00e4nde\u201c wie Patente und Lizenzen. In der Anlagenbuchhaltung werden auch eventuelle Abschreibungen ermittelt.<\/p>\n<blockquote><p><strong>Aufbewahrungsfrist beachten:<br \/>\n<\/strong>Unternehmen sind dazu verpflichtet, Rechnungen und Kostenbelege \u00fcber eine bestimmte Zeitspanne hinweg aufzubewahren. Bislang galt die Regelung, dass Buchungsbelege mindestens 10 Jahre aufbewahrt werden m\u00fcssen. Im Rahmen des B\u00fcrokratieentlastungsgesetzes IV (BEG IV) wurde diese Frist nun auf 8 Jahre verk\u00fcrzt. Die verk\u00fcrzte Aufbewahrungsfrist gilt f\u00fcr die Belege, deren Aufbewahrungsfrist am 01.01.2025 noch nicht abgelaufen ist.<\/p><\/blockquote>\n<h3>Verschiedene Konten<\/h3>\n<p>Eine Buchf\u00fchrung besteht aus mehreren Konten, die jeweils einem bestimmten Aspekt im Unternehmen zugeordnet sind. Die Konten erfassen fortlaufend alle Bewegungen, die sich aus den gesch\u00e4ftlichen Vorg\u00e4ngen ergeben. Die Buchf\u00fchrungskonten bilden die Grundlage f\u00fcr die Erstellung der Gewinn- und Verlustrechnung und der Bilanz.<\/p>\n<p>Bei der Ermittlung des Gewinns durch Bilanzierung unterscheidet man verschiedene Kontenarten:<\/p>\n<ul>\n<li><strong>Bestandskonten:<\/strong> Hier werden die Salden der Verm\u00f6gens- und Kapitalbest\u00e4nde des Unternehmens erfasst.<\/li>\n<li><strong>Erfolgskonten:<\/strong> Auf diesen Konten werden die Ertr\u00e4ge und Aufwendungen des Unternehmens verbucht.<\/li>\n<li><strong>Gewinn- und Verlustkonten:<\/strong> Hier werden die Erfolgskonten abgeschlossen, um den Gewinn oder Verlust des Unternehmens zu ermitteln.<\/li>\n<li><strong>Steuerkonten:<\/strong> Diese Konten dienen dazu, die Umsatzsteuer aus Eigenleistungen oder die Vorsteuer aus erhaltenen Leistungen zu erfassen.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Dar\u00fcber hinaus gibt es noch weitere Kontenarten in der Buchf\u00fchrung, wie Privatkonten, Kapitalkonten und Er\u00f6ffnungsbilanzkonten.<\/p>\n<h2>Was bedeutet Inventur?<\/h2>\n<p>Das Inventar eines Unternehmens gibt Aufschluss \u00fcber die Verm\u00f6genswerte und die Verbindlichkeiten eines Unternehmens und bildet somit die Basis f\u00fcr die Buchhaltung. Um einen \u00dcberblick \u00fcber das gesamte Inventar zu bekommen, wird die sogenannte Inventur durchgef\u00fchrt. Auf Grundlage der Inventur kann eine Bilanz erstellt werden.<\/p>\n<h3>Unterst\u00fctzung durch Buchhaltungssoftware<\/h3>\n<p>Die Buchhaltung muss so gef\u00fchrt werden, dass das Finanzamt jederzeit Einsicht in die Unterlagen nehmen kann. Sie sollte l\u00fcckenlos und \u00fcbersichtlich sein. Um dies zu gew\u00e4hrleisten, verwenden Unternehmen in aller Regel eine Buchhaltungssoftware. Der Vorteil ist, dass viele Daten nur einmalig eingegeben werden m\u00fcssen und dann automatisch vom Programm durch vorliegende Stammdaten erg\u00e4nzt werden. Gesetzes\u00e4nderungen und weitere rechtliche Neuerungen, die f\u00fcr die Buchhaltung relevant sind, werden von der Software in der Regel durch ein entsprechendes Update ber\u00fccksichtigt.<\/p>\n<div class=\"seminartipp\">\r\n\t\r\n\t<div class=\"content-wrapper\">\r\n\t\t\r\n\t\t<div class=\"\">\r\n\t\t\t<h2>Unsere Seminarempfehlungen<\/h2>\r\n\t\t\t<p class=\"h3\">Rechnungswesen Seminare<\/p>\r\n\t\t\t<p>Im Finanz- und Rechnungswesen z\u00e4hlt Aktualit\u00e4t. Neue Bewertungs- oder Bilanzierungsvorschriften, \u00c4nderungen im Steuerrecht und digitale Prozesse stellen dich st\u00e4ndig vor neue Herausforderungen.<\/p>\n<p>Praxisnahes Fachwissen, topaktuelle Inhalte und erfahrene Referent:innen. Mit unserer Weiterbildung bleibst du im Rechnungswesen und Steuerrecht sicher, up to date und fit f\u00fcr die Zukunft.<\/p>\n<br\/>\r\n\t\t\t<a class=\"btn\" href=\"https:\/\/www.haufe-akademie.de\/hierarchy\/rechnungswesen-steuern-und-finanzen\" onclick=\"target_econda_article()\" data-track-style=\"clickbtn\" data-track-type=\"link\" data-track-action=\"recoprimary\" target=\"_blank\">Zu unserem Rechnungswesen Seminarangebot<\/a>\r\n\t\t<\/div>\r\n\t<\/div>\r\n\t<div class=\"clear\"><\/div>\r\n\t\r\n<\/div><h2>FAQ zur Buchhaltung<\/h2>\n<h3 data-start=\"165\" data-end=\"522\">Warum ist Buchhaltung f\u00fcr jedes Unternehmen unverzichtbar?<\/h3>\n<p data-start=\"165\" data-end=\"522\">Buchhaltung stellt sicher, dass alle gesch\u00e4ftsrelevanten Vorg\u00e4nge dokumentiert und ausgewertet werden. Sie bildet die Grundlage f\u00fcr die Gewinnermittlung, Steuererkl\u00e4rungen und unternehmerische Entscheidungen. Ohne ordentliche Buchhaltung fehlen Transparenz und Kontrolle \u00fcber die Finanzen.<\/p>\n<h3 data-start=\"524\" data-end=\"851\">Was ist der Unterschied zwischen Buchhaltung und Buchf\u00fchrung?<\/h3>\n<p data-start=\"524\" data-end=\"851\">Buchhaltung bezeichnet meist die Abteilung oder Methode, die sich mit der Erfassung und Verwaltung der Gesch\u00e4ftsvorf\u00e4lle befasst. Buchf\u00fchrung hingegen ist die eigentliche T\u00e4tigkeit \u2013 also das systematische Erfassen und Dokumentieren von Gesch\u00e4ftsvorg\u00e4ngen.<\/p>\n<h3 data-start=\"853\" data-end=\"1192\">Wer ist in Deutschland buchf\u00fchrungspflichtig?<\/h3>\n<p data-start=\"853\" data-end=\"1192\">Grunds\u00e4tzlich muss jedes Unternehmen B\u00fccher f\u00fchren. Kleinere Unternehmen ohne Handelsregistereintrag k\u00f6nnen jedoch eine vereinfachte Buchf\u00fchrung (Einnahmen-\u00dcberschuss-Rechnung) nutzen. Kapitalgesellschaften und eingetragene Kaufleute sind meist zur doppelten Buchf\u00fchrung verpflichtet.<\/p>\n<h3 data-start=\"1194\" data-end=\"1527\">Was versteht man unter den Grunds\u00e4tzen ordnungsgem\u00e4\u00dfer Buchf\u00fchrung (GoB)?<\/h3>\n<p data-start=\"1194\" data-end=\"1527\">Die GoB sind gesetzliche und praktische Regeln, die Richtigkeit, Vollst\u00e4ndigkeit und Nachvollziehbarkeit der Buchf\u00fchrung gew\u00e4hrleisten. Erg\u00e4nzend gelten die GoBD, die insbesondere Anforderungen an die elektronische Aufbewahrung von Unterlagen regeln.<\/p>\n<h3 data-start=\"1529\" data-end=\"1875\">Welche Aufgaben \u00fcbernimmt die Finanzbuchhaltung konkret?<\/h3>\n<p data-start=\"1529\" data-end=\"1875\">Die Finanzbuchhaltung erfasst alle Aufwendungen und Ertr\u00e4ge, erstellt Gewinn- und Verlustrechnungen sowie Bilanzen und bildet damit die Basis f\u00fcr den Jahresabschluss. Sie zeigt die finanzielle Lage eines Unternehmens und ist Grundlage f\u00fcr Steuer- und Investitionsentscheidungen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Buchhaltung Was bedeutet Buchhaltung? Mit Buchhaltung wird der Bereich eines Unternehmens bezeichnet, in dem s\u00e4mtliche gesch\u00e4ftsrelevanten Vorg\u00e4nge erfasst, dokumentiert und ausgewertet werden. Als gesch\u00e4ftsrelevant gelten alle Vorg\u00e4nge, die sich auf die Verm\u00f6genslage des Unternehmens auswirken, wie zum Beispiel das Bezahlen von Rechnungen, Einnahmen aus Verk\u00e4ufen, Lohnzahlungen oder die Aufnahme von Krediten. 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Als gesch\u00e4ftsrelevant gelten alle Vorg\u00e4nge, die sich auf die <strong>Verm\u00f6genslage des Unternehmens<\/strong> auswirken, wie zum Beispiel das Bezahlen von Rechnungen, Einnahmen aus Verk\u00e4ufen, Lohnzahlungen oder die Aufnahme von Krediten. Jeder gesch\u00e4ftliche Vorgang sollte mit einem Beleg nachgewiesen werden k\u00f6nnen. Es gilt die Regel \u201eKeine Buchung ohne Beleg\u201c.\r\n\r\nDie Buchhaltung ist im betrieblichen <strong>Rechnungswesen<\/strong> verankert und daf\u00fcr verantwortlich, den finanziellen Erfolg eines Unternehmens zu ermitteln. Zu den grundlegenden Buchhaltungsaufgaben z\u00e4hlen die m\u00f6glichst l\u00fcckenlose <strong>Dokumentation<\/strong> von gesch\u00e4ftlichen Vorg\u00e4ngen sowie Wertver\u00e4nderungen w\u00e4hrend des Gesch\u00e4ftsjahres eines Unternehmens.\r\n\r\nAls Buchhaltung bezeichnet man au\u00dferdem die <strong>Abteilung<\/strong> innerhalb eines Unternehmens, die f\u00fcr die Buchf\u00fchrung und deren Verwaltung zust\u00e4ndig ist. Eine ordentliche Buchf\u00fchrung bietet Kontrolle \u00fcber die Finanzen und Abl\u00e4ufe im Unternehmen.\r\n<h2>Buchhaltung und Buchf\u00fchrung \u2013 was ist der Unterschied?<\/h2>\r\nDie beiden Begriffe \u201eBuchhaltung\u201c und \u201eBuchf\u00fchrung\u201c werden h\u00e4ufig synonym verwendet. Streng genommen gibt es aber einen kleinen Unterschied.\r\n<blockquote>Mit <strong>\u201eBuchhaltung\u201c<\/strong> ist in der Regel die Methode gemeint oder die Abteilung, welche diese T\u00e4tigkeit durchf\u00fchrt.\r\nUnter <strong>\u201eBuchf\u00fchrung\u201c<\/strong> versteht man dagegen eher die konkrete T\u00e4tigkeit, also die systematische Erfassung gesch\u00e4ftsrelevanter Vorg\u00e4nge anhand entsprechender Dokumente\/Belege.<\/blockquote>\r\n<h2>Wer ist buchf\u00fchrungspflichtig?<\/h2>\r\nDie handelsrechtliche Buchf\u00fchrungspflicht ergibt sich aus \u00a7 238 Abs. 1 Handelsgesetzbuch (HGB). Dort hei\u00dft es: \u201eJeder Kaufmann ist verpflichtet, B\u00fccher zu f\u00fchren und in diesen seine Handelsgesch\u00e4fte und die Lage seines Verm\u00f6gens nach den Grunds\u00e4tzen ordnungsm\u00e4\u00dfiger Buchf\u00fchrung ersichtlich zu machen.\u201c\r\n\r\nGrunds\u00e4tzlich sind alle Unternehmen \u2013 unabh\u00e4ngig von der Betriebsgr\u00f6\u00dfe - buchf\u00fchrungspflichtig. Das Finanzamt verlangt, dass der Gewinn des Unternehmens korrekt ermittelt wird.\r\n\r\nF\u00fcr Unternehmen ohne Handelsregistereintrag gen\u00fcgt in der Regel eine <strong>einfache Buchf\u00fchrung<\/strong>, die sogenannte <strong>Einnahmen-\u00dcberschuss-Rechnung <\/strong>(E\u00dcR). Dabei werden die die betrieblichen Ausgaben und Einnahmen einzeln erfasst und gegen\u00fcbergestellt.\r\n\r\nUnternehmen, die im <strong>Handelsregister<\/strong> eingetragen sind, sind zur sogenannten <strong>doppelten Buchf\u00fchrung<\/strong> verpflichtet. Dazu geh\u00f6ren:\r\n<ul>\r\n \t<li>Personengesellschaften, zum Beispiel die GmbH &amp; Co. KG, OHG oder KG<\/li>\r\n \t<li>Kapitalgesellschaften, zum Beispiel die GmbH oder die AG<\/li>\r\n \t<li>Eingetragene Einzelunternehmen, sofern sie bestimmte Gewinn- oder Umsatzgrenzen \u00fcberschreiten<\/li>\r\n<\/ul>\r\nIm Handelsregister eingetragene <strong>Einzelunternehmer<\/strong> (\u201eeingetragene Kaufleute\u201c) sind nur dann zur doppelten Buchf\u00fchrung verpflichtet, wenn sie einen Jahresumsatz von mehr als 800.000 Euro oder einen Jahresgewinn von mehr als 80.000 Euro erzielen. Wird diese Grenze nicht \u00fcberschritten, sind Einzelunternehmen von der Pflicht zur doppelten Buchf\u00fchrung befreit. In diesem Fall reicht die Erstellung einer Einnahmen-\u00dcberschuss-Rechnung aus.\r\n<h2>Die Grunds\u00e4tze ordnungsgem\u00e4\u00dfer Buchf\u00fchrung (GOB)<\/h2>\r\nDie GoB sowie die GoBD (Grunds\u00e4tze zur ordnungsm\u00e4\u00dfigen F\u00fchrung und Aufbewahrung von B\u00fcchern, Aufzeichnungen und Unterlagen in elektronischer Form sowie zum Datenzugriff) bilden die wichtigsten rechtlichen Grundlagen der Buchf\u00fchrung.\r\n\r\nDie GoB sind zum Teil im HGB geregelt und zum Teil aus der kaufm\u00e4nnischen Praxis entstanden. Ihre Regelungen z.B. zur Richtigkeit, Ordnungsm\u00e4\u00dfigkeit oder Vollst\u00e4ndigkeit der Buchungen sowie das Belegprinzip sind bei der doppelten Buchf\u00fchrung zwingend zu beachten.\r\n\r\nDie GoBD gelten seit 2014 und regeln die Anforderungen, wie B\u00fccher und steuerrelevante Daten aufbereitet, gespeichert und den Finanzbeh\u00f6rden zug\u00e4nglich gemacht werden m\u00fcssen. Sie spielen u.a. auch bei der verpflichtenden Einf\u00fchrung der E-Rechnung ab 2025 eine gro\u00dfe Rolle.\r\n<h3>Die doppelte Buchf\u00fchrung<\/h3>\r\nBei der doppelten Buchf\u00fchrung werden alle gesch\u00e4ftsrelevanten Vorg\u00e4nge auf mindestens zwei Konten gebucht. Aufwendungen bzw. Ausgaben sind im Soll zu buchen, Ertr\u00e4ge bzw. Einnahmen werden auf der Haben-Seite verbucht. Daraus k\u00f6nnen am Gesch\u00e4ftsjahresende eine <strong>Gewinn- und Verlustrechnung (GuV) sowie eine Bilanz<\/strong> zu erstellt werden. Aus der GuV und der Bilanz setzt sich schlie\u00dflich der <strong>Jahresabschluss <\/strong>des Unternehmens zusammen. Dieser gibt Auskunft \u00fcber den wirtschaftlichen Erfolg und die Verm\u00f6genslage des Unternehmens.\r\n<blockquote><strong>Bilanz eines Unternehmens\r\n<\/strong>Unternehmen, die zur doppelten Buchf\u00fchrung verpflichtet sind, erstellen am Ende eines Gesch\u00e4ftsjahres eine Bilanz. Die Bilanz wird unterteilt in <strong>Aktiva <\/strong>und <strong>Passiva<\/strong>. Als Aktiva werden die Verm\u00f6genswerte bezeichnet, die dem Unternehmen zur Verf\u00fcgung stehen. Die Passiva zeigen auf, mit welchen Mitteln das Verm\u00f6gen im Unternehmen finanziert wurde.<\/blockquote>\r\n<h2>Wer ist f\u00fcr die Buchhaltung zust\u00e4ndig?<\/h2>\r\nW\u00e4hrend sich in Kleinbetrieben oft eine bestimmte (Einzel-)Person um die Buchhaltung k\u00fcmmert, gibt es in gr\u00f6\u00dferen Firmen in der Regel eine eigene Abteilung daf\u00fcr. H\u00e4ufig ist die Buchhaltung in Gro\u00dfunternehmen in einzelne Teilbereiche bzw. in unterschiedliche Abteilungen aufgegliedert.\r\n<h3>Finanzbuchhaltung<\/h3>\r\nDie Finanzbuchhaltung, kurz <strong>FiBu<\/strong>, erfasst die betrieblichen Aufwendungen und Ertr\u00e4ge und ist zust\u00e4ndig \u00a0f\u00fcr die Feststellung des Gewinns. Im Rahmen der Finanzbuchhaltung wird jeder Gesch\u00e4ftsvorgang gebucht, sachlich und zeitlich erfasst sowie dokumentiert, sodass sich daraus eine <strong>GuV und eine Bilanz<\/strong> erstellen lassen. Das Ergebnis der Finanzbuchhaltung ist der <a href=\"https:\/\/www.buchhaltung-einfach-sicher.de\/buchhaltung\/jahresabschluss\">Jahresabschluss<\/a>, der R\u00fcckschl\u00fcsse auf die finanzielle Lage des Unternehmens zul\u00e4sst.\r\n\r\nDie Finanzbuchhaltung kann weiter unterteilt \u00a0werden - in die Kreditoren- und die Debitorenbuchhaltung.\r\n\r\nDie <a href=\"https:\/\/www.buchhaltung-einfach-sicher.de\/buchhaltung\/kreditorenbuchhaltung\"><strong>Kreditorenbuchhaltung<\/strong><\/a> umfasst die Zahlungsverpflichtungen des Unternehmens. Sie ist f\u00fcr die Erfassung und Verwaltung der <strong>Eingangsrechnungen<\/strong> verantwortlich. Die Mitarbeiter, die in diesem Bereich der Buchhaltung arbeiten, befassen sich also mit der Abwicklung von finanziellen Verpflichtungen gegen\u00fcber Lieferanten oder anderen Leistungserbringern.\r\n\r\nDie <a href=\"https:\/\/www.buchhaltung-einfach-sicher.de\/buchhaltung\/debitorenbuchhaltung\"><strong>Debitorenbuchhaltung<\/strong><\/a> hingegen befasst sich mit den Forderungen des Unternehmens gegen\u00fcber Kunden, den sogenannten Au\u00dfenst\u00e4nden. Hier werden also die <strong>Ausgangsrechnungen<\/strong> erfasst und verwaltet. Auch das sogenannte Forderungsmanagement geh\u00f6rt zur Debitorenbuchhaltung. Das Forderungsmanagement \u00fcberwacht die Au\u00dfenst\u00e4nde und k\u00fcmmert sich darum, dass Kunden ihre offenen Rechnungen auch tats\u00e4chlich bezahlen.\r\n<h3>Lohnbuchhaltung<\/h3>\r\nIm Rahmen der Lohnbuchhaltung werden die Lohnabrechnungen f\u00fcr die Besch\u00e4ftigten erstellt, die Personalstammdaten verwaltet und die erforderlichen Meldungen an die Sozialversicherung\/Krankenkassen vorgenommen. Dar\u00fcber hinaus ist die Lohnbuchhaltung f\u00fcr das F\u00fchren der Jahreskonten sowie f\u00fcr das Erstellen von DTA-Dateien und Buchungsbelegen verantwortlich.\r\n<h3>Anlagenbuchhaltung<\/h3>\r\nIn der Anlagenbuchhaltung werden die Verm\u00f6gensgegenst\u00e4nde des Unternehmens, die eine gewisse Nutzungsdauer haben, erfasst und verwaltet. Hierzu geh\u00f6ren Sachanlagen, wie z.B. Maschinen, Fahrzeuge oder Geb\u00e4ude\/Grundst\u00fccke. Ebenso Bestandteil des Anlageverm\u00f6gens sind Finanzanlagen wie Wertpapiere oder Unternehmensanteile sowie \u201eImmaterielle Verm\u00f6gensgegenst\u00e4nde\u201c wie Patente und Lizenzen. In der Anlagenbuchhaltung werden auch eventuelle Abschreibungen ermittelt.\r\n<blockquote><strong>Aufbewahrungsfrist beachten:\r\n<\/strong>Unternehmen sind dazu verpflichtet, Rechnungen und Kostenbelege \u00fcber eine bestimmte Zeitspanne hinweg aufzubewahren. Bislang galt die Regelung, dass Buchungsbelege mindestens 10 Jahre aufbewahrt werden m\u00fcssen. Im Rahmen des B\u00fcrokratieentlastungsgesetzes IV (BEG IV) wurde diese Frist nun auf 8 Jahre verk\u00fcrzt. Die verk\u00fcrzte Aufbewahrungsfrist gilt f\u00fcr die Belege, deren Aufbewahrungsfrist am 01.01.2025 noch nicht abgelaufen ist.<\/blockquote>\r\n<h3>Verschiedene Konten<\/h3>\r\nEine Buchf\u00fchrung besteht aus mehreren Konten, die jeweils einem bestimmten Aspekt im Unternehmen zugeordnet sind. Die Konten erfassen fortlaufend alle Bewegungen, die sich aus den gesch\u00e4ftlichen Vorg\u00e4ngen ergeben. Die Buchf\u00fchrungskonten bilden die Grundlage f\u00fcr die Erstellung der Gewinn- und Verlustrechnung und der Bilanz.\r\n\r\nBei der Ermittlung des Gewinns durch Bilanzierung unterscheidet man verschiedene Kontenarten:\r\n<ul>\r\n \t<li><strong>Bestandskonten:<\/strong> Hier werden die Salden der Verm\u00f6gens- und Kapitalbest\u00e4nde des Unternehmens erfasst.<\/li>\r\n \t<li><strong>Erfolgskonten:<\/strong> Auf diesen Konten werden die Ertr\u00e4ge und Aufwendungen des Unternehmens verbucht.<\/li>\r\n \t<li><strong>Gewinn- und Verlustkonten:<\/strong> Hier werden die Erfolgskonten abgeschlossen, um den Gewinn oder Verlust des Unternehmens zu ermitteln.<\/li>\r\n \t<li><strong>Steuerkonten:<\/strong> Diese Konten dienen dazu, die Umsatzsteuer aus Eigenleistungen oder die Vorsteuer aus erhaltenen Leistungen zu erfassen.<\/li>\r\n<\/ul>\r\nDar\u00fcber hinaus gibt es noch weitere Kontenarten in der Buchf\u00fchrung, wie Privatkonten, Kapitalkonten und Er\u00f6ffnungsbilanzkonten.\r\n<h2>Was bedeutet Inventur?<\/h2>\r\nDas Inventar eines Unternehmens gibt Aufschluss \u00fcber die Verm\u00f6genswerte und die Verbindlichkeiten eines Unternehmens und bildet somit die Basis f\u00fcr die Buchhaltung. Um einen \u00dcberblick \u00fcber das gesamte Inventar zu bekommen, wird die sogenannte Inventur durchgef\u00fchrt. Auf Grundlage der Inventur kann eine Bilanz erstellt werden.\r\n<h3>Unterst\u00fctzung durch Buchhaltungssoftware<\/h3>\r\nDie Buchhaltung muss so gef\u00fchrt werden, dass das Finanzamt jederzeit Einsicht in die Unterlagen nehmen kann. Sie sollte l\u00fcckenlos und \u00fcbersichtlich sein. Um dies zu gew\u00e4hrleisten, verwenden Unternehmen in aller Regel eine Buchhaltungssoftware. Der Vorteil ist, dass viele Daten nur einmalig eingegeben werden m\u00fcssen und dann automatisch vom Programm durch vorliegende Stammdaten erg\u00e4nzt werden. Gesetzes\u00e4nderungen und weitere rechtliche Neuerungen, die f\u00fcr die Buchhaltung relevant sind, werden von der Software in der Regel durch ein entsprechendes Update ber\u00fccksichtigt.\r\n\r\n[pods name=\"seminartipp\" slug=\"35030\" template=\"Seminartipp\"]\r\n<h2>FAQ zur Buchhaltung<\/h2>\r\n<h3 data-start=\"165\" data-end=\"522\">Warum ist Buchhaltung f\u00fcr jedes Unternehmen unverzichtbar?<\/h3>\r\n<p data-start=\"165\" data-end=\"522\">Buchhaltung stellt sicher, dass alle gesch\u00e4ftsrelevanten Vorg\u00e4nge dokumentiert und ausgewertet werden. Sie bildet die Grundlage f\u00fcr die Gewinnermittlung, Steuererkl\u00e4rungen und unternehmerische Entscheidungen. Ohne ordentliche Buchhaltung fehlen Transparenz und Kontrolle \u00fcber die Finanzen.<\/p>\r\n\r\n<h3 data-start=\"524\" data-end=\"851\">Was ist der Unterschied zwischen Buchhaltung und Buchf\u00fchrung?<\/h3>\r\n<p data-start=\"524\" data-end=\"851\">Buchhaltung bezeichnet meist die Abteilung oder Methode, die sich mit der Erfassung und Verwaltung der Gesch\u00e4ftsvorf\u00e4lle befasst. Buchf\u00fchrung hingegen ist die eigentliche T\u00e4tigkeit \u2013 also das systematische Erfassen und Dokumentieren von Gesch\u00e4ftsvorg\u00e4ngen.<\/p>\r\n\r\n<h3 data-start=\"853\" data-end=\"1192\">Wer ist in Deutschland buchf\u00fchrungspflichtig?<\/h3>\r\n<p data-start=\"853\" data-end=\"1192\">Grunds\u00e4tzlich muss jedes Unternehmen B\u00fccher f\u00fchren. Kleinere Unternehmen ohne Handelsregistereintrag k\u00f6nnen jedoch eine vereinfachte Buchf\u00fchrung (Einnahmen-\u00dcberschuss-Rechnung) nutzen. Kapitalgesellschaften und eingetragene Kaufleute sind meist zur doppelten Buchf\u00fchrung verpflichtet.<\/p>\r\n\r\n<h3 data-start=\"1194\" data-end=\"1527\">Was versteht man unter den Grunds\u00e4tzen ordnungsgem\u00e4\u00dfer Buchf\u00fchrung (GoB)?<\/h3>\r\n<p data-start=\"1194\" data-end=\"1527\">Die GoB sind gesetzliche und praktische Regeln, die Richtigkeit, Vollst\u00e4ndigkeit und Nachvollziehbarkeit der Buchf\u00fchrung gew\u00e4hrleisten. Erg\u00e4nzend gelten die GoBD, die insbesondere Anforderungen an die elektronische Aufbewahrung von Unterlagen regeln.<\/p>\r\n\r\n<h3 data-start=\"1529\" data-end=\"1875\">Welche Aufgaben \u00fcbernimmt die Finanzbuchhaltung konkret?<\/h3>\r\n<p data-start=\"1529\" data-end=\"1875\">Die Finanzbuchhaltung erfasst alle Aufwendungen und Ertr\u00e4ge, erstellt Gewinn- und Verlustrechnungen sowie Bilanzen und bildet damit die Basis f\u00fcr den Jahresabschluss. Sie zeigt die finanzielle Lage eines Unternehmens und ist Grundlage f\u00fcr Steuer- und Investitionsentscheidungen.<\/p>\r\n&nbsp;","acf":{"p_authors":null},"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v27.4 - https:\/\/yoast.com\/product\/yoast-seo-wordpress\/ -->\n<title>Buchhaltung \u2013 Definition, Aufgaben &amp; Grundlagen<\/title>\n<meta name=\"description\" content=\"Erfahre, was Buchhaltung ist, welche Aufgaben sie umfasst, wie Buchf\u00fchrung funktioniert und welche Rolle Bilanz, GoB und Software dabei spielen.\" \/>\n<meta name=\"robots\" content=\"index, follow, max-snippet:-1, max-image-preview:large, max-video-preview:-1\" \/>\n<link rel=\"canonical\" href=\"https:\/\/www.haufe-akademie.de\/blog\/glossar\/buchhaltung\/\" \/>\n<meta property=\"og:locale\" content=\"de_DE\" \/>\n<meta property=\"og:type\" content=\"article\" \/>\n<meta property=\"og:title\" content=\"Buchhaltung \u2013 Definition, Aufgaben &amp; Grundlagen\" \/>\n<meta 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