{"id":41532,"date":"2026-01-23T15:57:11","date_gmt":"2026-01-23T14:57:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.haufe-akademie.de\/blog\/?post_type=glossary&#038;p=41532"},"modified":"2026-01-23T15:57:11","modified_gmt":"2026-01-23T14:57:11","slug":"ki-verordnung","status":"publish","type":"glossary","link":"https:\/\/www.haufe-akademie.de\/blog\/glossar\/ki-verordnung\/","title":{"rendered":"KI-Verordnung [KI-VO]"},"content":{"rendered":"<h1>KI-Verordnung<\/h1>\n<h2>Was ist die KI-Verordnung?<\/h2>\n<p>Die KI-Verordnung (englisch: AI Act) oder auch KI-VO ist das weltweit erste umfassende Gesetz zur Regulierung K\u00fcnstlicher Intelligenz. Mit diesem Rechtsrahmen schafft die EU klare Regeln f\u00fcr die Entwicklung und den Einsatz von KI-Systemen. Das Ziel ist es, Vertrauen in die Technologie zu schaffen, Grundrechte zu sch\u00fctzen und gleichzeitig Innovation zu f\u00f6rdern.<\/p>\n<h2>Wen betrifft die KI-Verordnung?<\/h2>\n<p>Die KI-VO betrifft praktisch alle Unternehmen, die mit K\u00fcnstlicher Intelligenz arbeiten. Ein KI-System im Sinne der Verordnung ist eine Software, die mit einem gewissen Grad an Autonomie aus vorgegebenen Daten Outputs wie Vorhersagen, Empfehlungen oder Entscheidungen generiert.<\/p>\n<p>Die KI-Verordnung unterscheidet drei Akteurstypen:<\/p>\n<ul>\n<li>Die Anbieter (Provider) entwickeln KI-Systeme oder machen diese unter eigenem Namen zug\u00e4nglich.<\/li>\n<li>Die Nutzer (Deployer) setzen KI-Systeme im eigenen Unternehmen oder f\u00fcr eigene Zwecke ein.<\/li>\n<li>Die Importeure und H\u00e4ndler bringen KI-Systeme aus Drittstaaten auf den EU-Markt.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Die Verordnung gilt unmittelbar in allen EU-Mitgliedstaaten und reguliert den gesamten EU-Binnenmarkt einheitlich. Unternehmen au\u00dferhalb der EU sind ebenfalls betroffen, wenn sie KI-Systeme im europ\u00e4ischen Markt anbieten oder deren Outputs hier genutzt werden.<\/p>\n<h2>Das Kernprinzip der KI-Verordnung: Der risikobasierte Ansatz<\/h2>\n<p>Die KI-VO kategorisiert KI-Systeme nach ihrem Risikopotenzial. Je h\u00f6her das Risiko f\u00fcr Menschen und die Gesellschaft, desto strenger sind die Auflagen. Dieser risikobasierte Ansatz bildet das Herzst\u00fcck der Regulierung und teilt KI-Anwendungen in vier Stufen ein.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-29625\" src=\"https:\/\/www.haufe-akademie.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/eu-ai-act-risikoklassen-ki-systeme.webp\" alt=\"Risikoklassen von KI-Systemen nach dem AI Act\" width=\"950\" height=\"720\" srcset=\"https:\/\/www.haufe-akademie.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/eu-ai-act-risikoklassen-ki-systeme.webp 950w, https:\/\/www.haufe-akademie.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/eu-ai-act-risikoklassen-ki-systeme-150x114@2x.webp 300w, https:\/\/www.haufe-akademie.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/eu-ai-act-risikoklassen-ki-systeme-150x114.webp 150w, https:\/\/www.haufe-akademie.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/eu-ai-act-risikoklassen-ki-systeme-300x227@2x.webp 600w\" sizes=\"auto, (max-width: 950px) 100vw, 950px\" \/><\/p>\n<h3>Stufe 1: Inakzeptables Risiko \u2013 verbotene Systeme<\/h3>\n<p>Bestimmte KI-Anwendungen sind in der EU komplett untersagt, weil sie die Grundrechte fundamental gef\u00e4hrden. Dazu z\u00e4hlen:<\/p>\n<ul>\n<li>Social Scoring durch staatliche Stellen zur Bewertung von B\u00fcrger:innen<\/li>\n<li>manipulative Techniken, die das Verhalten von Personen unterbewusst beeinflussen<\/li>\n<li>biometrische Echtzeit-Fernidentifikation im \u00f6ffentlichen Raum (mit eng definierten Ausnahmen f\u00fcr Strafverfolgung)<\/li>\n<\/ul>\n<h3>Stufe 2: Hochrisiko-KI<\/h3>\n<p>Hochrisiko-KI-Systeme kommen in kritischen Bereichen zum Einsatz und unterliegen den weitreichendsten Dokumentations- und Aufsichtspflichten der Verordnung. Die konkreten Pflichten f\u00fcr Hochrisiko-KI werden im weiteren Verlauf des Artikels noch detailliert erl\u00e4utert.<\/p>\n<p>In folgenden typischen Anwendungsbereiche gilt die KI als Hochrisiko:<\/p>\n<ul>\n<li>Kritische Infrastrukturen (Verkehr, Energie, Wasser)<\/li>\n<li>Personalwesen (Bewerbermanagement, Leistungsbewertung)<\/li>\n<li>Medizinprodukte und Gesundheitsversorgung<\/li>\n<li>Bildung und Berufsbildung<\/li>\n<li>Strafverfolgung und Rechtspflege<\/li>\n<li>Grenzkontrollen und Migrationsmanagement<\/li>\n<\/ul>\n<h3>Stufe 3: Begrenztes Risiko<\/h3>\n<p>KI-Systeme mit begrenztem Risiko sind beispielsweise Chatbots oder Deepfake-Tools. Hier gilt die Kennzeichnungspflicht f\u00fcr alle KI-generierten Inhalte, ob Text, Bild, Audio oder Video.<\/p>\n<h3>Stufe 4: Minimales Risiko<\/h3>\n<p>Die meisten KI-Anwendungen fallen in diese Kategorie. Spamfilter, Empfehlungssysteme oder einfache Bilderkennungstools bergen kaum Risiken. F\u00fcr sie gelten keine verpflichtenden Regelungen, freiwillige Verhaltenskodizes sind jedoch m\u00f6glich.<\/p>\n<h2>Sonderfall: Allzweck-KI und Basis-Modelle<\/h2>\n<p>Gro\u00dfe Sprachmodelle wie GPT, LLaMA oder Claude unterliegen besonderen Regelungen. Diese sogenannten General Purpose AI Systems (GPAI) k\u00f6nnen Unternehmen f\u00fcr vielf\u00e4ltige Zwecke einsetzen und ben\u00f6tigen daher spezifische Transparenz- und Dokumentationspflichten.<\/p>\n<p>Modelle mit systemischem Risiko \u2013 definiert durch mehr als 10\u00b2\u2075 Rechenoperationen beim Training \u2013 m\u00fcssen zus\u00e4tzliche Sicherheitsbewertungen durchlaufen und robuste Governance-Strukturen nachweisen.<\/p>\n<h2>Die Pflichten der KI-Verordnung: Was m\u00fcssen Unternehmen tun?<\/h2>\n<p>Die KI-VO definiert gestaffelte Anforderungen je nach Risikoklasse der KI-Systeme. Grundlegende Pflichten treffen alle Anbieter beziehungsweise nutzende Unternehmen, w\u00e4hrend Hochrisiko-Systeme nochmal deutlich strengeren Auflagen unterliegen.<\/p>\n<p><strong>Allgemeine Pflichten f\u00fcr alle KI-Systeme:<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li><strong>Transparenzpflichten<\/strong> gegen\u00fcber Nutzenden und Besch\u00e4ftigten: Betroffene m\u00fcssen erkennen k\u00f6nnen, dass und in welchem Kontext ein KI-System eingesetzt wird.<\/li>\n<li><strong>Kennzeichnung<\/strong> von KI-generierten Inhalten: KI-erzeugte oder manipulierte Inhalte (Deepfakes, synthetische Medien) sind klar als solche zu markieren, um T\u00e4uschung und Desinformation zu vermeiden.<\/li>\n<li>Grundlegende Anforderungen an <strong>Daten- und Trainingsqualit\u00e4t<\/strong>: Verwendete Daten m\u00fcssen relevant, m\u00f6glichst fehlerfrei und f\u00fcr den jeweiligen Zweck geeignet sein.<\/li>\n<li>Ma\u00dfnahmen zur <strong>Bias-Vermeidung<\/strong> in KI-Systemen: Unternehmen m\u00fcssen pr\u00fcfen, ob das System systematisch bestimmte Personengruppen benachteiligt.<\/li>\n<li><strong>Schulung und Kompetenzaufbau<\/strong> der Mitarbeitenden im Umgang mit KI: Mitarbeitende sollen die Funktionsweise, Grenzen und Risiken der eingesetzten KI verstehen.<\/li>\n<li><strong>Dokumentation<\/strong> aller eingesetzten KI-Systeme: Unternehmen m\u00fcssen Einsatzbereiche, Funktionsweise und Verantwortlichkeiten nachvollziehbar festhalten.<\/li>\n<li><strong>Mitwirkung<\/strong> bei Konformit\u00e4tsbewertung und Markt\u00fcberwachung: Unternehmen m\u00fcssen die Beh\u00f6rden durch die Bereitstellung von Informationen oder Unterlagen unterst\u00fctzen.<\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>Zus\u00e4tzliche Pflichten f\u00fcr Hochrisiko-Systeme:<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li>Umfassendes <strong>Risikomanagement<\/strong> \u00fcber den gesamten Lebenszyklus: Risiken sind von der Entwicklung bis zum laufenden Betrieb systematisch zu identifizieren und zu \u00fcberwachen.<\/li>\n<li><strong>Strenge technische Dokumentation mit l\u00fcckenlosen Nachweisen<\/strong>: Unternehmen m\u00fcssen den Aufbau, die Funktionslogik, die Trainingsdaten und das Pr\u00fcfverfahren detailliert dokumentieren.<\/li>\n<li><strong>Verpflichtende menschliche Aufsicht bei kritischen Entscheidungen<\/strong>: Menschen m\u00fcssen KI-Ergebnisse pr\u00fcfen, korrigieren oder im Bedarfsfall \u00fcbersteuern k\u00f6nnen.<\/li>\n<li>Erh\u00f6hte Anforderungen an <strong>Robustheit und Cybersicherheit<\/strong>: Systeme m\u00fcssen stabil funktionieren und vor Manipulation, Missbrauch und Ausf\u00e4llen gesch\u00fctzt sein.<\/li>\n<li>Formale <strong>Konformit\u00e4tsbewertung<\/strong> vor der Einf\u00fchrung des KI-Systems: Die Hochrisiko-KI darf erst eingesetzt werden, nachdem sie ein vorgeschriebenes Pr\u00fcfverfahren erfolgreich durchlaufen hat.<\/li>\n<\/ul>\n<h2>Governance, Sanktionen und Zeitplan der KI-Verordnung<\/h2>\n<p>Die \u00dcberwachung der KI-VO erfolgt auf zwei Ebenen: Das neu geschaffene AI Office koordiniert auf EU-Ebene, w\u00e4hrend nationale Marktaufsichtsbeh\u00f6rden die Einhaltung in den Mitgliedstaaten kontrollieren.<\/p>\n<p>Bei Verst\u00f6\u00dfen drohen empfindliche Bu\u00dfgelder, die sich am weltweiten Jahresumsatz orientieren:<\/p>\n<ul>\n<li>verbotene KI-Systeme: bis zu 35 Millionen Euro oder 7 % des Jahresumsatzes<\/li>\n<li>Verletzung von Hochrisiko-Pflichten: bis zu 15 Millionen Euro oder 3 % des Jahresumsatzes<\/li>\n<li>falsche Angaben gegen\u00fcber den Beh\u00f6rden: bis zu 7,5 Millionen Euro oder 1,5 % des Jahresumsatzes<\/li>\n<\/ul>\n<p>Der Zeitplan im \u00dcberblick, ab wann welche Regel gilt:<\/p>\n<ul>\n<li>Februar 2025: Verbote f\u00fcr Systeme mit inakzeptablem Risiko sind in Kraft getreten<\/li>\n<li>August 2025: Regelungen f\u00fcr Allzweck-KI-Modelle wurden wirksam<\/li>\n<li>August 2026: vollst\u00e4ndige Anwendbarkeit aller Vorschriften f\u00fcr Hochrisiko-Systeme tritt in Kraft<\/li>\n<\/ul>\n<h2>Handlungsempfehlungen f\u00fcr die KI-VO: So bereiten Sie sich vor<\/h2>\n<p>Unternehmen sollten jetzt mit der Vorbereitung beginnen. Eine systematische Vorgehensweise hilft, Compliance-Risiken zu minimieren.<\/p>\n<p><strong>Checkliste f\u00fcr die Umsetzung:<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li><strong>KI-Inventur durchf\u00fchren:<\/strong> Erfassen Sie alle KI-Systeme, die Sie entwickeln oder nutzen \u2013 von offensichtlichen Anwendungen bis zu versteckten KI-Komponenten in Software.<\/li>\n<li><strong>Risikobewertung vornehmen:<\/strong> Pr\u00fcfen Sie f\u00fcr jedes System, in welche Risikoklasse es f\u00e4llt. Besondere Aufmerksamkeit verdienen Anwendungen in Personalwesen, Kritischer Infrastruktur oder im Bereich Gesundheit sowie Bildung.<\/li>\n<li><strong>Compliance-Strukturen schaffen:<\/strong> Benennen Sie Verantwortliche f\u00fcr die KI-Governance, etablieren Sie Prozesse f\u00fcr das Risikomanagement und die Dokumentation.<\/li>\n<li><strong>Mitarbeitende systematisch schulen:<\/strong> Qualifizieren Sie Ihre Teams im Umgang mit KI-Systemen \u2013 die KI-VO verpflichtet dazu. Mitarbeitende m\u00fcssen verstehen, wie eingesetzte Systeme funktionieren, welche Risiken bestehen und wie sie verantwortungsvoll damit arbeiten.<\/li>\n<\/ul>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3>KI-Lernreise: Praxisnahes Wissen f\u00fcr die KI-Verordnung<\/h3>\n<p>Die Haufe Akademie unterst\u00fctzt Sie dabei, KI-Kompetenzen strukturiert aufzubauen und die Schulungspflichten der KI-VO umzusetzen. In unserem Whitepaper zur KI-Lernreise erfahren Sie, wie Sie Ihre Teams praxisnah qualifizieren und gleichzeitig Compliance-Anforderungen erf\u00fcllen.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.haufe-akademie.de\/ressourcen\/corporate\/wp-ki-lernreise\">Zum Download<\/a><\/p>\n<h3 class=\"heading-md\">Rechtssicherer KI-Einsatz<\/h3>\n<p>Whitepaper: K\u00fcnstliche Intelligenz bietet enorme Chancen \u2013 doch die neuen EU-Regelungen stellen Unternehmen vor komplexe Herausforderungen.<\/p>\n<p><a href=\"\/ressourcen\/recht-datenschutz\/wp-ki-einsatz?\">Zum Download<\/a><\/p>\n<h2>FAQ<\/h2>\n<h3>Was ist die KI-Verordnung der EU?<\/h3>\n<p>Die KI-Verordnung regelt als rechtsverbindliches EU-Gesetz den Einsatz K\u00fcnstlicher Intelligenz im europ\u00e4ischen Binnenmarkt. Anders als Richtlinien gilt sie unmittelbar in allen Mitgliedstaaten ohne nationale Umsetzung. Sie legt fest, welche KI-Anwendungen verboten sind, welche Systeme als besonders risikoreich gelten und welche konkreten Anforderungen Unternehmen erf\u00fcllen m\u00fcssen \u2013 von Dokumentationspflichten \u00fcber Transparenzanforderungen bis zu Konformit\u00e4tsbewertungen.<\/p>\n<h3>Wann tritt die KI-Verordnung der EU in Kraft?<\/h3>\n<p>Die KI-VO tritt gestaffelt in Kraft: Verbote gelten ab Februar 2025, Regelungen f\u00fcr Allzweck-KI ab August 2025 und die vollst\u00e4ndigen Vorschriften f\u00fcr Hochrisiko-Systeme ab August 2026. Unternehmen sollten bereits jetzt mit der Umsetzung beginnen, um rechtzeitig compliant zu sein.<\/p>\n<h3>Welche Unternehmen sind von der KI-Verordnung betroffen?<\/h3>\n<p>Die Verordnung betrifft alle Unternehmen, die KI-Systeme entwickeln, vertreiben oder nutzen \u2013 unabh\u00e4ngig vom Unternehmenssitz, sofern das Unternehmen die Systeme in der EU anbietet oder deren Outputs hier genutzt werden. 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Mit diesem Rechtsrahmen schafft die EU klare Regeln f\u00fcr die Entwicklung und den Einsatz von KI-Systemen. Das Ziel ist es, Vertrauen in die Technologie zu schaffen, Grundrechte zu sch\u00fctzen und gleichzeitig Innovation zu f\u00f6rdern.\r\n<h2>Wen betrifft die KI-Verordnung?<\/h2>\r\nDie KI-VO betrifft praktisch alle Unternehmen, die mit K\u00fcnstlicher Intelligenz arbeiten. Ein KI-System im Sinne der Verordnung ist eine Software, die mit einem gewissen Grad an Autonomie aus vorgegebenen Daten Outputs wie Vorhersagen, Empfehlungen oder Entscheidungen generiert.\r\n\r\nDie KI-Verordnung unterscheidet drei Akteurstypen:\r\n<ul>\r\n \t<li>Die Anbieter (Provider) entwickeln KI-Systeme oder machen diese unter eigenem Namen zug\u00e4nglich.<\/li>\r\n \t<li>Die Nutzer (Deployer) setzen KI-Systeme im eigenen Unternehmen oder f\u00fcr eigene Zwecke ein.<\/li>\r\n \t<li>Die Importeure und H\u00e4ndler bringen KI-Systeme aus Drittstaaten auf den EU-Markt.<\/li>\r\n<\/ul>\r\nDie Verordnung gilt unmittelbar in allen EU-Mitgliedstaaten und reguliert den gesamten EU-Binnenmarkt einheitlich. Unternehmen au\u00dferhalb der EU sind ebenfalls betroffen, wenn sie KI-Systeme im europ\u00e4ischen Markt anbieten oder deren Outputs hier genutzt werden.\r\n<h2>Das Kernprinzip der KI-Verordnung: Der risikobasierte Ansatz<\/h2>\r\nDie KI-VO kategorisiert KI-Systeme nach ihrem Risikopotenzial. Je h\u00f6her das Risiko f\u00fcr Menschen und die Gesellschaft, desto strenger sind die Auflagen. Dieser risikobasierte Ansatz bildet das Herzst\u00fcck der Regulierung und teilt KI-Anwendungen in vier Stufen ein.\r\n\r\n<img class=\"alignnone size-full wp-image-29625\" src=\"https:\/\/www.haufe-akademie.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/eu-ai-act-risikoklassen-ki-systeme.webp\" alt=\"Risikoklassen von KI-Systemen nach dem AI Act\" width=\"950\" height=\"720\" \/>\r\n<h3>Stufe 1: Inakzeptables Risiko \u2013 verbotene Systeme<\/h3>\r\nBestimmte KI-Anwendungen sind in der EU komplett untersagt, weil sie die Grundrechte fundamental gef\u00e4hrden. Dazu z\u00e4hlen:\r\n<ul>\r\n \t<li>Social Scoring durch staatliche Stellen zur Bewertung von B\u00fcrger:innen<\/li>\r\n \t<li>manipulative Techniken, die das Verhalten von Personen unterbewusst beeinflussen<\/li>\r\n \t<li>biometrische Echtzeit-Fernidentifikation im \u00f6ffentlichen Raum (mit eng definierten Ausnahmen f\u00fcr Strafverfolgung)<\/li>\r\n<\/ul>\r\n<h3>Stufe 2: Hochrisiko-KI<\/h3>\r\nHochrisiko-KI-Systeme kommen in kritischen Bereichen zum Einsatz und unterliegen den weitreichendsten Dokumentations- und Aufsichtspflichten der Verordnung. Die konkreten Pflichten f\u00fcr Hochrisiko-KI werden im weiteren Verlauf des Artikels noch detailliert erl\u00e4utert.\r\n\r\nIn folgenden typischen Anwendungsbereiche gilt die KI als Hochrisiko:\r\n<ul>\r\n \t<li>Kritische Infrastrukturen (Verkehr, Energie, Wasser)<\/li>\r\n \t<li>Personalwesen (Bewerbermanagement, Leistungsbewertung)<\/li>\r\n \t<li>Medizinprodukte und Gesundheitsversorgung<\/li>\r\n \t<li>Bildung und Berufsbildung<\/li>\r\n \t<li>Strafverfolgung und Rechtspflege<\/li>\r\n \t<li>Grenzkontrollen und Migrationsmanagement<\/li>\r\n<\/ul>\r\n<h3>Stufe 3: Begrenztes Risiko<\/h3>\r\nKI-Systeme mit begrenztem Risiko sind beispielsweise Chatbots oder Deepfake-Tools. Hier gilt die Kennzeichnungspflicht f\u00fcr alle KI-generierten Inhalte, ob Text, Bild, Audio oder Video.\r\n<h3>Stufe 4: Minimales Risiko<\/h3>\r\nDie meisten KI-Anwendungen fallen in diese Kategorie. Spamfilter, Empfehlungssysteme oder einfache Bilderkennungstools bergen kaum Risiken. F\u00fcr sie gelten keine verpflichtenden Regelungen, freiwillige Verhaltenskodizes sind jedoch m\u00f6glich.\r\n<h2>Sonderfall: Allzweck-KI und Basis-Modelle<\/h2>\r\nGro\u00dfe Sprachmodelle wie GPT, LLaMA oder Claude unterliegen besonderen Regelungen. Diese sogenannten General Purpose AI Systems (GPAI) k\u00f6nnen Unternehmen f\u00fcr vielf\u00e4ltige Zwecke einsetzen und ben\u00f6tigen daher spezifische Transparenz- und Dokumentationspflichten.\r\n\r\nModelle mit systemischem Risiko \u2013 definiert durch mehr als 10\u00b2\u2075 Rechenoperationen beim Training \u2013 m\u00fcssen zus\u00e4tzliche Sicherheitsbewertungen durchlaufen und robuste Governance-Strukturen nachweisen.\r\n<h2>Die Pflichten der KI-Verordnung: Was m\u00fcssen Unternehmen tun?<\/h2>\r\nDie KI-VO definiert gestaffelte Anforderungen je nach Risikoklasse der KI-Systeme. Grundlegende Pflichten treffen alle Anbieter beziehungsweise nutzende Unternehmen, w\u00e4hrend Hochrisiko-Systeme nochmal deutlich strengeren Auflagen unterliegen.\r\n\r\n<strong>Allgemeine Pflichten f\u00fcr alle KI-Systeme:<\/strong>\r\n<ul>\r\n \t<li><strong>Transparenzpflichten<\/strong> gegen\u00fcber Nutzenden und Besch\u00e4ftigten: Betroffene m\u00fcssen erkennen k\u00f6nnen, dass und in welchem Kontext ein KI-System eingesetzt wird.<\/li>\r\n \t<li><strong>Kennzeichnung<\/strong> von KI-generierten Inhalten: KI-erzeugte oder manipulierte Inhalte (Deepfakes, synthetische Medien) sind klar als solche zu markieren, um T\u00e4uschung und Desinformation zu vermeiden.<\/li>\r\n \t<li>Grundlegende Anforderungen an <strong>Daten- und Trainingsqualit\u00e4t<\/strong>: Verwendete Daten m\u00fcssen relevant, m\u00f6glichst fehlerfrei und f\u00fcr den jeweiligen Zweck geeignet sein.<\/li>\r\n \t<li>Ma\u00dfnahmen zur <strong>Bias-Vermeidung<\/strong> in KI-Systemen: Unternehmen m\u00fcssen pr\u00fcfen, ob das System systematisch bestimmte Personengruppen benachteiligt.<\/li>\r\n \t<li><strong>Schulung und Kompetenzaufbau<\/strong> der Mitarbeitenden im Umgang mit KI: Mitarbeitende sollen die Funktionsweise, Grenzen und Risiken der eingesetzten KI verstehen.<\/li>\r\n \t<li><strong>Dokumentation<\/strong> aller eingesetzten KI-Systeme: Unternehmen m\u00fcssen Einsatzbereiche, Funktionsweise und Verantwortlichkeiten nachvollziehbar festhalten.<\/li>\r\n \t<li><strong>Mitwirkung<\/strong> bei Konformit\u00e4tsbewertung und Markt\u00fcberwachung: Unternehmen m\u00fcssen die Beh\u00f6rden durch die Bereitstellung von Informationen oder Unterlagen unterst\u00fctzen.<\/li>\r\n<\/ul>\r\n<strong>Zus\u00e4tzliche Pflichten f\u00fcr Hochrisiko-Systeme:<\/strong>\r\n<ul>\r\n \t<li>Umfassendes <strong>Risikomanagement<\/strong> \u00fcber den gesamten Lebenszyklus: Risiken sind von der Entwicklung bis zum laufenden Betrieb systematisch zu identifizieren und zu \u00fcberwachen.<\/li>\r\n \t<li><strong>Strenge technische Dokumentation mit l\u00fcckenlosen Nachweisen<\/strong>: Unternehmen m\u00fcssen den Aufbau, die Funktionslogik, die Trainingsdaten und das Pr\u00fcfverfahren detailliert dokumentieren.<\/li>\r\n \t<li><strong>Verpflichtende menschliche Aufsicht bei kritischen Entscheidungen<\/strong>: Menschen m\u00fcssen KI-Ergebnisse pr\u00fcfen, korrigieren oder im Bedarfsfall \u00fcbersteuern k\u00f6nnen.<\/li>\r\n \t<li>Erh\u00f6hte Anforderungen an <strong>Robustheit und Cybersicherheit<\/strong>: Systeme m\u00fcssen stabil funktionieren und vor Manipulation, Missbrauch und Ausf\u00e4llen gesch\u00fctzt sein.<\/li>\r\n \t<li>Formale <strong>Konformit\u00e4tsbewertung<\/strong> vor der Einf\u00fchrung des KI-Systems: Die Hochrisiko-KI darf erst eingesetzt werden, nachdem sie ein vorgeschriebenes Pr\u00fcfverfahren erfolgreich durchlaufen hat.<\/li>\r\n<\/ul>\r\n<h2>Governance, Sanktionen und Zeitplan der KI-Verordnung<\/h2>\r\nDie \u00dcberwachung der KI-VO erfolgt auf zwei Ebenen: Das neu geschaffene AI Office koordiniert auf EU-Ebene, w\u00e4hrend nationale Marktaufsichtsbeh\u00f6rden die Einhaltung in den Mitgliedstaaten kontrollieren.\r\n\r\nBei Verst\u00f6\u00dfen drohen empfindliche Bu\u00dfgelder, die sich am weltweiten Jahresumsatz orientieren:\r\n<ul>\r\n \t<li>verbotene KI-Systeme: bis zu 35 Millionen Euro oder 7 % des Jahresumsatzes<\/li>\r\n \t<li>Verletzung von Hochrisiko-Pflichten: bis zu 15 Millionen Euro oder 3 % des Jahresumsatzes<\/li>\r\n \t<li>falsche Angaben gegen\u00fcber den Beh\u00f6rden: bis zu 7,5 Millionen Euro oder 1,5 % des Jahresumsatzes<\/li>\r\n<\/ul>\r\nDer Zeitplan im \u00dcberblick, ab wann welche Regel gilt:\r\n<ul>\r\n \t<li>Februar 2025: Verbote f\u00fcr Systeme mit inakzeptablem Risiko sind in Kraft getreten<\/li>\r\n \t<li>August 2025: Regelungen f\u00fcr Allzweck-KI-Modelle wurden wirksam<\/li>\r\n \t<li>August 2026: vollst\u00e4ndige Anwendbarkeit aller Vorschriften f\u00fcr Hochrisiko-Systeme tritt in Kraft<\/li>\r\n<\/ul>\r\n<h2>Handlungsempfehlungen f\u00fcr die KI-VO: So bereiten Sie sich vor<\/h2>\r\nUnternehmen sollten jetzt mit der Vorbereitung beginnen. Eine systematische Vorgehensweise hilft, Compliance-Risiken zu minimieren.\r\n\r\n<strong>Checkliste f\u00fcr die Umsetzung:<\/strong>\r\n<ul>\r\n \t<li><strong>KI-Inventur durchf\u00fchren:<\/strong> Erfassen Sie alle KI-Systeme, die Sie entwickeln oder nutzen \u2013 von offensichtlichen Anwendungen bis zu versteckten KI-Komponenten in Software.<\/li>\r\n \t<li><strong>Risikobewertung vornehmen:<\/strong> Pr\u00fcfen Sie f\u00fcr jedes System, in welche Risikoklasse es f\u00e4llt. Besondere Aufmerksamkeit verdienen Anwendungen in Personalwesen, Kritischer Infrastruktur oder im Bereich Gesundheit sowie Bildung.<\/li>\r\n \t<li><strong>Compliance-Strukturen schaffen:<\/strong> Benennen Sie Verantwortliche f\u00fcr die KI-Governance, etablieren Sie Prozesse f\u00fcr das Risikomanagement und die Dokumentation.<\/li>\r\n \t<li><strong>Mitarbeitende systematisch schulen:<\/strong> Qualifizieren Sie Ihre Teams im Umgang mit KI-Systemen \u2013 die KI-VO verpflichtet dazu. Mitarbeitende m\u00fcssen verstehen, wie eingesetzte Systeme funktionieren, welche Risiken bestehen und wie sie verantwortungsvoll damit arbeiten.<\/li>\r\n<\/ul>\r\n&nbsp;\r\n<h3>KI-Lernreise: Praxisnahes Wissen f\u00fcr die KI-Verordnung<\/h3>\r\nDie Haufe Akademie unterst\u00fctzt Sie dabei, KI-Kompetenzen strukturiert aufzubauen und die Schulungspflichten der KI-VO umzusetzen. In unserem Whitepaper zur KI-Lernreise erfahren Sie, wie Sie Ihre Teams praxisnah qualifizieren und gleichzeitig Compliance-Anforderungen erf\u00fcllen.\r\n\r\n<a href=\"https:\/\/www.haufe-akademie.de\/ressourcen\/corporate\/wp-ki-lernreise\">Zum Download<\/a>\r\n<h3 class=\"heading-md\">Rechtssicherer KI-Einsatz<\/h3>\r\nWhitepaper: K\u00fcnstliche Intelligenz bietet enorme Chancen \u2013 doch die neuen EU-Regelungen stellen Unternehmen vor komplexe Herausforderungen.\r\n\r\n<a href=\"\/ressourcen\/recht-datenschutz\/wp-ki-einsatz?\">Zum Download<\/a>\r\n<h2>FAQ<\/h2>\r\n<h3>Was ist die KI-Verordnung der EU?<\/h3>\r\nDie KI-Verordnung regelt als rechtsverbindliches EU-Gesetz den Einsatz K\u00fcnstlicher Intelligenz im europ\u00e4ischen Binnenmarkt. Anders als Richtlinien gilt sie unmittelbar in allen Mitgliedstaaten ohne nationale Umsetzung. Sie legt fest, welche KI-Anwendungen verboten sind, welche Systeme als besonders risikoreich gelten und welche konkreten Anforderungen Unternehmen erf\u00fcllen m\u00fcssen \u2013 von Dokumentationspflichten \u00fcber Transparenzanforderungen bis zu Konformit\u00e4tsbewertungen.\r\n<h3>Wann tritt die KI-Verordnung der EU in Kraft?<\/h3>\r\nDie KI-VO tritt gestaffelt in Kraft: Verbote gelten ab Februar 2025, Regelungen f\u00fcr Allzweck-KI ab August 2025 und die vollst\u00e4ndigen Vorschriften f\u00fcr Hochrisiko-Systeme ab August 2026. Unternehmen sollten bereits jetzt mit der Umsetzung beginnen, um rechtzeitig compliant zu sein.\r\n<h3>Welche Unternehmen sind von der KI-Verordnung betroffen?<\/h3>\r\nDie Verordnung betrifft alle Unternehmen, die KI-Systeme entwickeln, vertreiben oder nutzen \u2013 unabh\u00e4ngig vom Unternehmenssitz, sofern das Unternehmen die Systeme in der EU anbietet oder deren Outputs hier genutzt werden. Besonders relevant ist die KI-VO f\u00fcr Unternehmen mit Hochrisiko-Anwendungen in Bereichen wie Personalwesen, Kritische Infrastruktur, Medizin oder Bildung.\r\n<script type=\"application\/ld+json\">\r\n{\r\n  \"@context\": \"https:\/\/schema.org\",\r\n  \"@type\": \"FAQPage\",\r\n  \"mainEntity\": [\r\n    {\r\n      \"@type\": \"Question\",\r\n      \"name\": \"Was ist die KI-Verordnung der EU?\",\r\n      \"acceptedAnswer\": {\r\n        \"@type\": \"Answer\",\r\n        \"text\": \"Die KI-Verordnung regelt als rechtsverbindliches EU-Gesetz den Einsatz K\u00fcnstlicher Intelligenz im europ\u00e4ischen Binnenmarkt. Anders als Richtlinien gilt sie unmittelbar in allen Mitgliedstaaten ohne nationale Umsetzung. 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