{"id":12836,"date":"2019-03-25T10:32:56","date_gmt":"2019-03-25T09:32:56","guid":{"rendered":"https:\/\/www.haufe-akademie.de\/blog\/?p=12836"},"modified":"2021-09-08T07:39:37","modified_gmt":"2021-09-08T05:39:37","slug":"4-gruende-fuer-design-thinking-im-unternehmen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.haufe-akademie.de\/blog\/themen\/general-management\/4-gruende-fuer-design-thinking-im-unternehmen\/","title":{"rendered":"4 Gr\u00fcnde f\u00fcr Design Thinking im Unternehmen"},"content":{"rendered":"<p>Das gro\u00dfe Thema \u201eDesign Thinking\u201d wird nicht nur in Startups immer wichtiger, sondern hat auch etablierte KMU erreicht. Doch in der Praxis gibt es f\u00fcr Unternehmen immer wieder Hemmschwellen, diese Innovationsmethode umzusetzen. Wir zeigen Ihnen hier vier wichtige Aspekte, auf die Sie beim Design Thinking achten sollten.<\/p>\n<h2>Worum geht es beim Design Thinking?<\/h2>\n<p>Es gibt keine feste, etablierte Definition f\u00fcr Design Thinking. Vielmehr handelt es sich dabei um eine Innovationsmethode, die mit Hilfe verschiedener Tools nutzerzentrierte L\u00f6sungen f\u00fcr vorhandene Probleme entwickelt. Das Besondere dabei ist, dass der Nutzer in den Entwicklungsprozess immer wieder eingebunden wird und die Arbeit vor allem in interdisziplin\u00e4ren Projektteams erfolgt. Gro\u00dfe Vorteile des Design-Thinking-Prozesses sind dessen Variabilit\u00e4t und punktuelle Anwendungsm\u00f6glichkeiten.<\/p>\n<h2>Design Thinking einf\u00fchren \u2013 darauf kommt es an<\/h2>\n<p>Design Thinking besteht aus einem ganzen B\u00fcndel an m\u00f6glichen Tools und Ma\u00dfnahmen, die in einem Unternehmen genutzt und umgesetzt werden k\u00f6nnen. Damit die Innovationsmethode \u00fcberhaupt funktioniert, m\u00fcssen sowohl die Mitarbeitenden als auch das Management die Ver\u00e4nderung wollen. Alle F\u00fchrungskr\u00e4fte sollten sich deshalb ausgiebig mit den Vorz\u00fcgen und den Herausforderungen im Design Thinking auseinandersetzen und sich selbst von der Notwendigkeit dieser Innovationsmethode \u00fcberzeugen. Was immer f\u00fcr Design Thinking spricht, ist die Chance auf h\u00f6here Effizienz bei Innovationsprozessen sowie die bessere Einbindung von Nutzern und Zielgruppen.<\/p>\n<div class=\"seminartipp\">\r\n\t\r\n\t<div class=\"content-wrapper\">\r\n\t\t\r\n\t\t\t<div class=\"image\">\r\n\t\t\t\t<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"153\" height=\"102\" src=\"https:\/\/www.haufe-akademie.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/10\/Aufmerksame-Teilnehmer-am-Tisch.jpg\" class=\"attachment-pod size-pod\" alt=\"\" srcset=\"https:\/\/www.haufe-akademie.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/10\/Aufmerksame-Teilnehmer-am-Tisch.jpg 230w, https:\/\/www.haufe-akademie.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/10\/Aufmerksame-Teilnehmer-am-Tisch-150x100.jpg 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 153px) 100vw, 153px\" \/>\r\n\t\t\t<\/div>\r\n\t\t\r\n\t\t<div class=\"content\">\r\n\t\t\t<h2>Unsere Seminarempfehlung<\/h2>\r\n\t\t\t<p class=\"h3\">Design Thinking Workout<\/p>\r\n\t\t\t<p>Wie gelingt es, das kreative Potenzial in einem Unternehmen zu entfalten? Werden Sie mit diesem intensiven Workout zum professionellen Design Thinker und lernen Sie Entwicklungsprozesse erfolgreich zu begleiten und zu moderieren. Erfahren Sie zudem, wie Sie den kulturellen N\u00e4hrboden f\u00fcr Innovationen in Ihrem Unternehmen oder Projekt bereiten und somit Design Thinking erfolgreich etablieren.<\/p>\n<br\/>\r\n\t\t\t<a class=\"btn\" href=\"https:\/\/www.haufe-akademie.de\/3569\" onclick=\"target_econda_article()\" data-track-style=\"clickbtn\" data-track-type=\"link\" data-track-action=\"recoprimary\" target=\"_blank\">Training Design Thinking Workout<\/a>\r\n\t\t<\/div>\r\n\t<\/div>\r\n\t<div class=\"clear\"><\/div>\r\n\t\r\n<\/div><p>Zur St\u00e4rkung der Akzeptanz dieser Methode ist es wichtig, dass Design Thinking nicht \u201etop-down\u201d bzw. \u201eauf Ansage\u201d implementiert wird. Dabei ist \u00dcberzeugungskraft gefragt \u2013 und zwar durchg\u00e4ngig auf allen Ebenen im Unternehmen. Oftmals k\u00f6nnen Widerst\u00e4nde durch eine offene Kultur und ein gezieltes Zusammenstellen interdisziplin\u00e4rer und bereichs\u00fcbergreifender Arbeitsteams \u00fcberwunden werden. Die Ver\u00e4nderung der Unternehmenskultur hin zu mehr Offenheit und Fehlertoleranz und die Implementierung von Design Thinking beg\u00fcnstigen sich oftmals gegenseitig. Wenn die Nutzerorientierung bei der Entwicklung neuer Produkte oder Prozesse zum gelebten Wert des Unternehmens wird, werden meist auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, unabh\u00e4ngig welcher hierarchischen Ebene, offener f\u00fcr neue Methoden sein. Wichtig ist dabei, dass Design Thinking nicht als Methode dient, um schlecht zusammenarbeitende Teams harmonischer zu machen, sondern vielmehr dazu gedacht ist, Innovationsprozesse anzusto\u00dfen und effizienter umzusetzen.<\/p>\n<p>Dass dabei Fehler entstehen, geh\u00f6rt im Design Thinking dazu. Eine eigene Fehlerkultur kann im Zuge des Design-Thinking-Prozesses in die Unternehmenskultur \u00fcbergehen und diese beg\u00fcnstigen. Denn letztlich lernen Menschen aus Fehlern. Im Team k\u00f6nnen Fehler jedoch auch schneller gefunden und behoben werden. Dies st\u00e4rkt nachhaltig und team\u00fcbergreifend das unternehmensweite \u201eWir\u201d.<\/p>\n<p>Nicht nur im Design-Thinking-Prozess sollten Projektteams immer die M\u00f6glichkeit haben, nachzujustieren. Durch die regelm\u00e4\u00dfige R\u00fcckbesinnung auf den Nutzer und dessen Einbindung in den Produkt-Entwicklungsprozess ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass Design Thinking zu den gew\u00fcnschten Ergebnissen f\u00fchrt, iterativ und st\u00e4ndig im Sinne einer Verbesserung zu Gunsten des Nutzers.<\/p>\n<h2>Ver\u00e4nderungen im Unternehmen ansto\u00dfen<\/h2>\n<p>Ein gro\u00dfer Vorteil beim Design Thinking besteht in der Zusammensetzung interdisziplin\u00e4rer Teams. Jedes Mitglied eines Projektteams bringt dabei seine eigene Expertise mit und wird gleicherma\u00dfen als Expert:in von den anderen Teammitgliedern gebraucht. Dadurch k\u00f6nnen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in ihrer Arbeit deutlich motiviert werden, denn sie erhalten in ihren Teams immer Best\u00e4tigung von den anderen, die genau dieses Wissen oder diese Skills nicht mitbringen.<\/p>\n<p>Dementsprechend l\u00e4sst sich das Mindset im Unternehmen durch Design Thinking ver\u00e4ndern. Die Projektteams stellen fest, dass sich neue Aufgaben im Team besser l\u00f6sen lassen als von Einzelpersonen. Gleichzeitig wird durch Design Thinking gef\u00f6rdert, dass Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter offener f\u00fcr neue Herausforderungen sind.<\/p>\n<h2>Verbesserungen mit Design Thinking erreichen<\/h2>\n<p>Design Thinking ist in hohem Ma\u00dfe nutzerzentriert. Denn durch die iterative Herangehensweise wird der Nutzer bei allen wichtigen Entwicklungsschritten immer mit einbezogen. Das Ergebnis einer Produktentwicklung kann somit die Nutzerzufriedenheit nachhaltig positiv beeinflussen.<\/p>\n<p>Kundenprojekte k\u00f6nnen mit Design Thinking ebenfalls zielf\u00fchrender umgesetzt werden, denn bei der Entwicklung der Projekte spielt die Nutzerorientierung eine zentrale Rolle. Somit verringert sich die Gefahr, dass Produkte oder Dienstleistungen \u201eam Kunden vorbei\u201d entwickelt werden.<\/p>\n<p>Von Vorteil ist dabei, dass die Design Thinking Methode nicht nur auf Produktebene funktioniert, sondern auch auf die Bereiche Kundenberatung oder Unternehmensberatung angewandt werden kann.<\/p>\n<h2>Vielf\u00e4ltige Kombinationsm\u00f6glichkeiten mit anderen Arbeitsmethoden<\/h2>\n<p>Design Thinking ist eine Innovationsmethode, die sehr offen f\u00fcr die Kombination mit anderen Arbeitsmethoden ist. So k\u00f6nnen einzelne Arbeitsschritte problemlos mit Working out loud kombiniert werden. Denn es ist ein zentrales Charakteristikum des Design Thinkings, dass im Team gearbeitet wird und dabei die individuellen Fertigkeiten gef\u00f6rdert werden. Jedes Teammitglied kann dabei ganz im Sinne von Working out loud an der Arbeit des anderen teilhaben, dabei lernen und besser werden.<\/p>\n<p>Agile Projektmanagementmethoden wie Scrum oder Kanban sind pr\u00e4destiniert, um mit Design Thinking kombiniert zu werden. So gibt es zum Beispiel schon bei den Sprints im agilen Projektmanagement \u00dcberschneidungen mit den Zwischenschritten im Design Thinking. Agile Projektmanagementmethoden k\u00f6nnen im Entwicklungsprozess als eine Art \u201e\u00dcberbau\u201c f\u00fcr Design-Thinking-Prozesse fungieren.<\/p>\n<p>Der interdisziplin\u00e4re Ansatz von Design Thinking bietet auch f\u00fcr die Markenentwicklung oder Konzeptentwicklung Vorteile. So bleibt der Blick auf das Ganze nicht auf eine Expertenrichtung, zum Beispiel dem Marketing, begrenzt, sondern bezieht alle wichtigen Bereiche des Unternehmens mit ein.<\/p>\n<p><strong>Fazit<\/strong><br \/>\nDesign Thinking ist nicht nur eine wichtige Innovationsmethode, um Produkte und Services effizienter auf und besser f\u00fcr den Nutzer oder Kunden zuzuschneiden, sondern ein wichtiger Bestandteil der Unternehmenskultur. Diese m\u00f6gliche Ver\u00e4nderung im Mindset f\u00f6rdert und sch\u00e4tzt alle Kenntnisse und Fertigkeiten eines jeden Teammitglieds und nutzt diese f\u00fcr das gro\u00dfe Ganze. Dabei sichert das Unternehmen durch Innovation den nachhaltigen Unternehmenserfolg und die langfristige Wettbewerbsf\u00e4higkeit.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das gro\u00dfe Thema \u201eDesign Thinking\u201d wird nicht nur in Startups immer wichtiger, sondern hat auch etablierte KMU erreicht. 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