{"id":25928,"date":"2024-03-28T10:00:54","date_gmt":"2024-03-28T09:00:54","guid":{"rendered":"https:\/\/www.haufe-akademie.de\/blog\/?p=25928"},"modified":"2024-03-25T13:42:59","modified_gmt":"2024-03-25T12:42:59","slug":"tarifautonomie","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.haufe-akademie.de\/blog\/themen\/personalmanagement\/tarifautonomie\/","title":{"rendered":"Ein Lob der Tarifautonomie"},"content":{"rendered":"<p>Die Tarifautonomie in Deutschland ist eine weithin untersch\u00e4tzte, gro\u00dfartige Erfolgsgeschichte. Sie wird auch weiter erfolgreich sein.<br \/>\nDer Staat kann dabei helfen, indem er sich zur\u00fcckh\u00e4lt.<\/p>\n<p>Das System der Tarifautonomie wird in der \u00d6ffentlichkeit meist nur wahrgenommen, wenn es Probleme gibt. Das ist bei Tarifkonflikten der Bahn, der Lufthansa oder im \u00f6ffentlichen Dienst schnell der Fall. Die vielen Verhandlungen, die glatt laufen, bleiben unterhalb des Radars. Es bleibt unbemerkt, dass es sich bei der Tarifautonomie um das vielleicht erfolgreichste politisch-gesellschaftliche System der Bundesrepublik handelt. Oft nahezu ger\u00e4uschlos und in vern\u00fcnftigem Zeitrahmen legen Arbeitgeberverb\u00e4nde und Gewerkschaften die Arbeitsbedingungen f\u00fcr \u00fcber 20 Millionen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer erfolgreich fest.<\/p>\n<p>Auch in aktuellen Debatten ist das Glas immer mindestens halb leer. F\u00fcr die Arbeitgeber hat der Eingriff des Staates durch den Mindestlohn das System besch\u00e4digt. Die Arbeitnehmerseite beklagt seine mangelnde Leistungsf\u00e4higkeit in einzelnen Bereichen. \u00dcber Einzelthemen ger\u00e4t die gro\u00dfartige Leistung des Systems aus dem Blick.<\/p>\n<h2>Was ist Tarifautonomie?<\/h2>\n<p>Tarifautonomie bezeichnet das Recht von Arbeitgebern und Arbeitnehmenden, unabh\u00e4ngig voneinander Tarifvertr\u00e4ge abzuschlie\u00dfen, ohne staatliche Einmischung. Dies erm\u00f6glicht es den Parteien, Arbeitsbedingungen wie L\u00f6hne, Arbeitszeiten und andere Arbeitsplatzregelungen frei zu verhandeln und festzulegen.<\/p>\n<h2>Tarifautonomie: Was macht es so wertvoll?<\/h2>\n<p>US-Investor Warren Buffet spricht gern von seinem Vertrauen in das System USA: \u201cThe system works\u201d. Allerdings macht er eine gro\u00dfe Ausnahme: \u201cWir haben es nicht geschafft, alle in der Gesellschaft angemessen an den Fr\u00fcchten des Erfolges zu beteiligen\u201d. Auch Deutschland ist nicht das Paradies auf Erden. Aber die Unterschiede zwischen Arm und Reich sind bei weitem nicht so bedr\u00fcckend.<\/p>\n<p>Ein wesentlicher Grund f\u00fcr den Unterschied ist, dass in den USA ein \u00e4hnlich breitenwirksames Instrument der Aushandlung von Arbeitsbedingungen fehlt. Insgesamt gibt es nicht viele L\u00e4nder, in denen die Sozialpartner autonom f\u00fcr eine breite Masse von Arbeitnehmenden so effizient die Entgelte regeln. Unser System hat Seltenheitswert. In der Breite produziert es faire L\u00f6hne, und es schafft in der Regel auch, Arbeitsk\u00e4mpfe zu vermeiden.<\/p>\n<h2>Tarifverhandlungen: die Vorteile<\/h2>\n<p><em>Erfahre, wie <a href=\"https:\/\/www.haufe-akademie.de\/blog\/themen\/personalmanagement\/tarifverhandlungen-ablauf-und-vorteile\/\">Tarifverhandlungen ablaufen<\/a> und welche Vorteile sie bringen:<\/em><\/p>\n<p>Dazu kommen weitere Vorteile, die immens wichtig, aber weniger leicht zu erkennen sind. Der gelingende Verhandlungsprozess erzeugt Qualit\u00e4t. Beide Seiten beherrschen die Materie. Das f\u00f6rdert eine Qualit\u00e4t, die nicht zu erreichen ist, wenn nur in der eigenen Echokammer diskutiert wird. Nicht jede Idee aus Management oder Gewerkschaft ist reine Weisheit. Die L\u00f6sung entsteht im Dialog. Das Ergebnis ist dann ein \u201cKompromiss\u201d, aber eben auch gut. Die Mitarbeiterschaft kann ohne Schwierigkeiten eingebunden werden. Das hilft dem Betriebsklima und der Produktivit\u00e4t.<\/p>\n<h3>Der Dialog schafft N\u00e4he<\/h3>\n<p>Der Verhandlungsprozess stellt einen Kontakt her, der anders kaum erreichbar ist. Es gilt der sch\u00f6ne Satz: \u201dAuch Reibung erzeugt W\u00e4rme\u201d. Im Verhandlungsprozess ist Verl\u00e4sslichkeit gefordert. Damit wachsen Respekt und Vertrauen. Man erkennt die Bandbreite der Gemeinsamkeiten. Diese kulturelle Ann\u00e4herung ist vielleicht das wertvollste, das die Tarifautonomie hervorbringt. Unternehmerisches Denken bleibt dabei nicht das Monopol der Arbeitgeberseite.<\/p>\n<h3>Entscheidungs- und handlungsf\u00e4hig bleiben<\/h3>\n<p>Die N\u00e4he macht entscheidungs- und handlungsf\u00e4hig, gerade in Krisenzeiten. Mit Staunen nahm man in Europa zur Kenntnis, wie schnell sich in der Finanzkrise in Deutschland Staat, Gewerkschaften und Arbeitgeber auf Regelungen zur Vermeidung von Massenentlassungen einigten. Welche Risiken bestehen, wenn die Sozialpartner sich fremd bleiben, zeigt ein R\u00fcckblick in die Weimarer Republik.<\/p>\n<h3>Haltung und Werte<\/h3>\n<p>Hinter dem System stehen Haltungen. Den Arbeitgebern ist bewusst, dass ein Unternehmen mehr k\u00f6nnen muss als Dividenden aussch\u00fctten. Wenn jetzt die amerikanische Wirtschaft von der Lehre des Shareholder Value Abschied nimmt, haben wir nur da Handlungsbedarf, wo wir unsere Prinzipien vergessen haben. Das ist in den wichtigen Industriezweigen nicht der Fall. In allen Branchen gibt es auf der Seite des Managements und der Eigent\u00fcmer den Respekt vor der Rolle und der Leistung der Mitarbeiter.<\/p>\n<h2>Ein Blick in die Zukunft<\/h2>\n<p>Trotzdem ist das System herausgefordert. Zur Jahrtausendwende arbeiteten noch zwei Drittel der Besch\u00e4ftigten unter den Bedingungen eines Verbands- oder Firmentarifvertrages, heute sind es noch 51 %. Die Gr\u00fcnde sind \u201eTarifflucht\u201c, aber auch Strukturwandel. In neuen Unternehmen ist Tarifbindung nicht mehr selbstverst\u00e4ndlich, und Arbeitnehmenden liegt ein Engagement in Betriebsrat oder Gewerkschaft fern (F.A.Z. vom 21.7.2023).<\/p>\n<p>Den Staat beunruhigt die Entwicklung. Er will gegensteuern und wird zum Mitspieler. Nach Mindestlohn und Eingriffen in der Fleischindustrie sollen jetzt \u00f6ffentliche Auftr\u00e4ge an das Vorhandensein eines Tarifvertrages gekn\u00fcpft werden. Und das Arbeitsverh\u00e4ltnis ist ohnehin Objekt detaillierter Regelung. K\u00f6nnen Eingriffe des Staates die Tarifautonomie vital und kraftvoll halten? Damit w\u00fcrde man seine M\u00f6glichkeiten \u00fcbersch\u00e4tzen. Der Staat verhebt sich, wenn er Arbeitgeber und Gewerkschaften zum Jagen tragen will. Seine Intervention kann die Eigenmotivation der Sozialpartner und ihrer Mitglieder nicht ersetzen.<\/p>\n<p><strong>Fazit<\/strong><\/p>\n<p>Der Staat braucht Vertrauen in die Leistungsf\u00e4higkeit der Tarifpartner. Arbeitgeberverb\u00e4nde und Gewerkschaften tun viel daf\u00fcr, sich weiterzuentwickeln und relevant zu bleiben. Es besteht kein Zweifel, dass es ihnen gelingen wird. Trotzdem hat der Staat einen wichtigen Hebel in der Hand: die Regelungsdichte, mit der er das Arbeitsverh\u00e4ltnis \u00fcberzieht. Warum sollen sich Arbeitnehmer in Gewerkschaften oder Betriebsr\u00e4ten organisieren, wenn der Staat schon auf jede kleine Wunde ein Pflaster geklebt hat? Was h\u00e4lt Arbeitgeber im Verband, wenn nicht die Erwartung, dass f\u00fcr sie dringende Probleme praxisnah gel\u00f6st werden? Wenn alles gesetzlich geregelt ist, bleibt wenig Raum f\u00fcr die Sozialpartner.<\/p>\n<p>Harms Lefnaer, der die Arbeitgeber der Glas- und Solarindustrie vertritt, r\u00e4t auch den Gewerkschaften, sich ihr Gestaltungspotential nicht durch den Gesetzgeber nehmen zu lassen. \u201cDie unorganisierten Bereiche werden bei zunehmender Zur\u00fcckhaltung des Gesetzgebers schwinden\u201d. Es liegt an der Politik, den Raum f\u00fcr Tarifpolitik nicht zu verengen, und zur\u00fcckhaltend bei der weiteren Regulierung der Arbeitswelt zu sein.<\/p>\n<p>Diese Zur\u00fcckhaltung darf nicht dazu f\u00fchren, dass das Arbeitsverh\u00e4ltnis \u201crechtsfreier\u201d wird. Die Arbeitgeberseite wird zu akzeptieren haben, dass sie einen Preis hat. Es reicht dann nicht mehr, Nein zu mehr Regulierung zu sagen. Es muss Ja gesagt werden, ja, wir regeln das, zusammen mit dem Sozialpartner. Auch wenn das bedeutet, mal \u00fcber den eigenen Schatten zu springen.<\/p>\n<p>Aber auch die Gewerkschaften m\u00fcssen sich umstellen. Nicht die L\u00f6sung beim Staat suchen, wenn sie beim Sozialpartner nicht weiterkommen, sondern dranbleiben bis zur gemeinsamen L\u00f6sung. Beide Seiten m\u00fcssen gemeinsam gewinnen, das ist die Formel, sonst wird die Gesellschaft das Modell nicht akzeptieren.<\/p>\n<p>Die Sozialpartner haben das Potential, gro\u00dfe Fragen gemeinsam zu l\u00f6sen. Das haben sie oft gezeigt. Angesichts der aktuellen Herausforderungen wird dieses Potential ben\u00f6tigt wie selten zuvor. Die Politik sollte ihren F\u00e4higkeiten vertrauen und f\u00fcr den n\u00f6tigen Spielraum sorgen. Dann wird man noch lange sagen k\u00f6nnen: \u201cThe system works!\u201d<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Tarifautonomie in Deutschland ist eine weithin untersch\u00e4tzte, gro\u00dfartige Erfolgsgeschichte. Sie wird auch weiter erfolgreich sein. Der Staat kann dabei helfen, indem er sich zur\u00fcckh\u00e4lt. Das System der Tarifautonomie wird in der \u00d6ffentlichkeit meist nur wahrgenommen, wenn es Probleme gibt. 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