{"id":29171,"date":"2024-12-13T13:05:36","date_gmt":"2024-12-13T12:05:36","guid":{"rendered":"https:\/\/www.haufe-akademie.de\/blog\/?p=29171"},"modified":"2024-12-13T13:11:06","modified_gmt":"2024-12-13T12:11:06","slug":"betriebliche-altersvorsorge-bav-schluesselwissen-fuer-entgeltabrechnerinnen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.haufe-akademie.de\/blog\/themen\/entgeltabrechnung\/betriebliche-altersvorsorge-bav-schluesselwissen-fuer-entgeltabrechnerinnen\/","title":{"rendered":"Betriebliche Altersvorsorge (bAV): Schl\u00fcsselwissen f\u00fcr Entgeltabrechner:innen"},"content":{"rendered":"<p>Die betriebliche Altersversorgung (bAV) ist ein wichtiger Baustein der Altersvorsorge in Deutschland. Sie erg\u00e4nzt als zweite S\u00e4ule neben der gesetzlichen Rentenversicherung und der privaten Vorsorge das Alterssicherungssystem. Erfahren Sie in diesem Artikel alles Wissenswerte rund um das Thema Entgeltumwandlung.<\/p>\n<h2>Einf\u00fchrung und Grundlagen der betrieblichen Altersvorsorge (bAV)<\/h2>\n<p>Die betriebliche Altersvorsorge umfasst alle Leistungen der Alters-, Invalidit\u00e4ts- oder Hinterbliebenenversorgung, die einem Arbeitnehmenden aus Anlass seines Arbeitsverh\u00e4ltnisses vom Arbeitgeber zugesagt werden. Sie gewinnt zunehmend an Bedeutung, da das Versorgungsniveau der gesetzlichen Rente sinkt. Gleichzeitig hat sich die bAV als Instrument zur Mitarbeitergewinnung und -bindung in vielen Unternehmen etabliert.<\/p>\n<p>Die betriebliche Altersversorgung ist ein komplexes Thema mit vielen Gestaltungsm\u00f6glichkeiten. Sie bietet Chancen f\u00fcr Arbeitnehmer:innen und Arbeitgeber, erfordert aber auch sorgf\u00e4ltige Planung und Beratung, um die optimale L\u00f6sung f\u00fcr beide Seiten zu finden.<\/p>\n<h3>Charakteristische Elemente<\/h3>\n<p>F\u00fcr die betriebliche Altersversorgung sind drei Elemente kennzeichnend:<\/p>\n<ol>\n<li>Der Arbeitgeber erteilt ein Leistungsversprechen zur Versorgung.<\/li>\n<li>Dieses Versprechen kn\u00fcpft an ein biologisches Ereignis wie Alter, Invalidit\u00e4t oder Tod an.<\/li>\n<li>Das Versprechen wird aufgrund des Arbeitsverh\u00e4ltnisses erteilt.<\/li>\n<\/ol>\n<h3>Durchf\u00fchrungswege<\/h3>\n<p>Arbeitnehmer:innen haben einen gesetzlichen Anspruch auf Entgeltumwandlung. Dabei k\u00f6nnen sie einen Teil ihres Bruttogehalts in Beitr\u00e4ge zur bAV umwandeln. Die bAV kann \u00fcber interne (Direktzusage, Unterst\u00fctzungskasse) oder externe Durchf\u00fchrungswege (Direktversicherung, Pensionskasse, Pensionsfonds) realisiert werden.<\/p>\n<p>Die f\u00fcnf Durchf\u00fchrungswege im \u00dcberblick:<\/p>\n<ul>\n<li><strong>Direktversicherungen und Pensionskassen:<\/strong> sind externe Durchf\u00fchrungswege. Bei Neuzusagen werden die Beitr\u00e4ge bis zu bestimmten H\u00f6chstgrenzen steuerfrei gestellt, w\u00e4hrend die sp\u00e4teren Leistungen voll zu versteuern sind. Bei Altzusagen (vor 2005) gelten teilweise noch Sonderregelungen.<\/li>\n<li><strong>Pensionsfonds:<\/strong> Bieten eine flexiblere Anlagestrategie als Direktversicherungen und Pensionskassen. Auch hier gilt die nachgelagerte Besteuerung f\u00fcr Neuzusagen.<\/li>\n<li><strong>Direktzusagen und Unterst\u00fctzungskassen: <\/strong>Sind interne Durchf\u00fchrungswege und werden ebenfalls nachgelagert besteuert. Die Leistungen unterliegen in vollem Umfang der Einkommensteuer.<\/li>\n<\/ul>\n<table style=\"width: 1816px; border-collapse: collapse; text-align: left; height: 131px;\">\n<thead>\n<tr>\n<th style=\"padding: 8px; border: 1px solid #ddd;\">Direktversicherung<\/th>\n<th style=\"padding: 8px; border: 1px solid #ddd;\">Direktzusage<\/th>\n<th style=\"padding: 8px; border: 1px solid #ddd;\">Unterst\u00fctzungskasse<\/th>\n<th style=\"padding: 8px; border: 1px solid #ddd;\">Pensionskasse<\/th>\n<th style=\"padding: 8px; border: 1px solid #ddd;\">Pensionsfond<\/th>\n<\/tr>\n<\/thead>\n<tbody>\n<tr>\n<td style=\"padding: 8px; border: 1px solid #ddd;\">Der Arbeitgeber schlie\u00dft eine<br \/>\nLebens- oder Rentenversicherung<br \/>\nzugunsten des Arbeitnehmenden ab.<\/td>\n<td style=\"padding: 8px; border: 1px solid #ddd;\">Eine unmittelbare Versorgungszusage<br \/>\ndes Arbeitgebers ohne externe<br \/>\nPartnergenturen.<\/td>\n<td style=\"padding: 8px; border: 1px solid #ddd;\">Eine rechtsf\u00e4hige Versorgungseinrichtung,<br \/>\ndie von einem oder mehreren Unternehmen<br \/>\ngetragen wird.<\/td>\n<td style=\"padding: 8px; border: 1px solid #ddd;\">Eine eigenst\u00e4ndige Versorgungs-<br \/>\neinrichtung, die wie ein Lebensver-<br \/>\nsicherungsunternehmen<br \/>\nfunktioniert.<\/td>\n<td style=\"padding: 8px; border: 1px solid #ddd;\">Ein rechtlich selbstst\u00e4ndiges<br \/>\nVersorgungswerk.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3>Finanzierung<\/h3>\n<p>Die Finanzierung der betrieblichen Altersversorgung kann auf verschiedene Weise erfolgen:<\/p>\n<ul>\n<li>Arbeitgeberfinanziert,<\/li>\n<li>Arbeitnehmerfinanziert durch Entgeltumwandlung,<\/li>\n<li>Mischfinanzierung aus Arbeitgeber- und Arbeitnehmerbeitr\u00e4gen.<\/li>\n<\/ul>\n<ul>\n<li><a href=\"#Arbeitgeberzuschuss\">Springen Sie jetzt zum Kapitel: Arbeitgeberzuschuss &#8211; Umsetzung und Berechnung<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<h3>Steuerliche Aspekte<\/h3>\n<p>Die betriebliche Altersversorgung bietet sowohl f\u00fcr Arbeitnehmer:innen, als auch f\u00fcr Arbeitgeber steuerliche Vorteile. Beitr\u00e4ge k\u00f6nnen bis zu bestimmten Grenzen steuerfrei eingezahlt werden. Zudem k\u00f6nnen Arbeitgeber bei der betrieblichen Altersversorgung oft Lohnnebenkosten einsparen.<\/p>\n<ul>\n<li><a href=\"#Kapitel Vor-und Nachteile\">Springen Sie jetzt zum Kapitel: Steuerliche und sozialversicherungsrechtliche Behandlung der bAV<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<h2>Vor- und Nachteile der bAV f\u00fcr Entgeltabrechner:innen und Arbeitgeber<\/h2>\n<p>Die betriebliche Altersvorsorge (bAV) bietet sowohl Arbeitgebern als auch Arbeitnehmer:innen zahlreiche Vorteile, bringt aber auch einige Herausforderungen mit sich. Im Folgenden werden die wichtigsten Aspekte f\u00fcr Entgeltabrechner:innen und Arbeitgeber beleuchtet.<\/p>\n<h3>Vorteile<\/h3>\n<ol>\n<li style=\"list-style-type: none;\">\n<ol>\n<li style=\"list-style-type: none;\">\n<ul>\n<li><strong>Steuervorteile f\u00fcr Arbeitnehmer:innen und Arbeitgeber: <\/strong>Die bAV erm\u00f6glicht beiden Parteien erhebliche steuerliche Einsparungen. Arbeitnehmer:innen k\u00f6nnen durch die Entgeltumwandlung w\u00e4hrend der Einzahlungsphase Steuern und Sozialabgaben einsparen. F\u00fcr Arbeitgeber bietet die bAV die M\u00f6glichkeit, Lohnnebenkosten zu reduzieren, da die Beitr\u00e4ge zur bAV als Betriebsausgaben steuerlich abzugsf\u00e4hig sind.<\/li>\n<li><strong>Bindung von Fachkr\u00e4ften durch attraktive Zusatzleistungen:<\/strong> Ein attraktives bAV-Angebot kann als wichtiger Faktor f\u00fcr die Gewinnung und Bindung qualifizierter Fachkr\u00e4fte dienen. Es steigert die Zufriedenheit und Loyalit\u00e4t der Mitarbeiter:innen, indem es langfristige Wertsch\u00e4tzung aufzeigt. Dies positioniert das Unternehmen als attraktiven Arbeitgeber im hart umk\u00e4mpften Arbeitsmarkt.<\/li>\n<li><strong>Entlastung der gesetzlichen Rentenversicherung:<\/strong> Die bAV tr\u00e4gt dazu bei, die Rentenl\u00fccke f\u00fcr Mitarbeiter:innen zu verkleinern und die Angst vor Altersarmut zu mindern. Indem Unternehmen eine zus\u00e4tzliche Altersvorsorge anbieten, helfen sie, den Druck auf das gesetzliche Rentensystem zu reduzieren.<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<\/ol>\n<h3>Nachteile<\/h3>\n<ol>\n<li style=\"list-style-type: none;\">\n<ol>\n<li style=\"list-style-type: none;\">\n<ul>\n<li><strong>Verwaltungsaufwand bei der Umsetzung und Abrechnung: <\/strong>Die Implementierung und laufende Verwaltung einer bAV kann f\u00fcr Entgeltabrechner:innen und Arbeitgeber einen erheblichen Mehraufwand bedeuten. Dies umfasst die korrekte Berechnung der Beitr\u00e4ge, die Ber\u00fccksichtigung von \u00c4nderungen in den gesetzlichen Bestimmungen und die regelm\u00e4\u00dfige Anpassung der Gehaltsabrechnungen.<\/li>\n<li><strong>Komplexit\u00e4t bei der Beratung:<\/strong> Die verschiedenen Durchf\u00fchrungswege und steuerlichen Aspekte der bAV machen eine umfassende und kompetente Beratung der Mitarbeiter:innen notwendig. Dies erfordert von Arbeitgebern und Personalabteilungen ein hohes Ma\u00df an Fachwissen und kann zeitintensiv sein.<\/li>\n<li><strong>Eventuelle Kosten f\u00fcr den Arbeitgeber, insbesondere bei Zusch\u00fcssen:<\/strong> Seit 2019 sind Arbeitgeber verpflichtet, einen Zuschuss von mindestens 15 Prozent zur bAV ihrer Angestellten zu leisten. Obwohl dies die Attraktivit\u00e4t der bAV f\u00fcr Arbeitnehmer:innen erh\u00f6ht, stellt es f\u00fcr Arbeitgeber eine zus\u00e4tzliche finanzielle Belastung dar. Die genaue H\u00f6he der Kosten h\u00e4ngt von der Anzahl der teilnehmenden Angestellten und der H\u00f6he der Beitr\u00e4ge ab.<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<\/ol>\n<p>Trotz dieser Herausforderungen \u00fcberwiegen f\u00fcr viele Unternehmen die Vorteile der bAV. Sie bietet eine effektive M\u00f6glichkeit, Mitarbeitende langfristig zu binden, Steuern zu optimieren und gleichzeitig einen Beitrag zur Altersvorsorge der Besch\u00e4ftigten zu leisten. Eine sorgf\u00e4ltige Planung und Umsetzung kann dazu beitragen, den Verwaltungsaufwand zu minimieren und die Vorteile der bAV optimal zu nutzen.<\/p>\n<div class=\"seminartipp\">\r\n\t\r\n\t<div class=\"content-wrapper\">\r\n\t\t\r\n\t\t\t<div class=\"image\">\r\n\t\t\t\t<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"153\" height=\"143\" src=\"https:\/\/www.haufe-akademie.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/seminartipp-chief-of-staff.jpg\" class=\"attachment-pod size-pod\" alt=\"\" srcset=\"https:\/\/www.haufe-akademie.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/seminartipp-chief-of-staff.jpg 620w, https:\/\/www.haufe-akademie.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/seminartipp-chief-of-staff-150x140@2x.jpg 300w, https:\/\/www.haufe-akademie.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/seminartipp-chief-of-staff-150x140.jpg 150w, https:\/\/www.haufe-akademie.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/seminartipp-chief-of-staff-300x281@2x.jpg 600w\" sizes=\"auto, (max-width: 153px) 100vw, 153px\" \/>\r\n\t\t\t<\/div>\r\n\t\t\r\n\t\t<div class=\"content\">\r\n\t\t\t<h2>Unsere Empfehlung<\/h2>\r\n\t\t\t<p class=\"h3\">Lehrgang Gepr\u00fcfte:r bAV-Expert:in<\/p>\r\n\t\t\t<p>Werden Sie jetzt zum:zur kompetenten Ansprechpartner:in rund um bAV-Themen mit dem Lehrgang: \u201eGepr\u00fcfte:r bAV-Expert:in\u201c<\/p>\n<br\/>\r\n\t\t\t<a class=\"btn\" href=\"https:\/\/www.haufe-akademie.de\/7355\" onclick=\"target_econda_article()\" data-track-style=\"clickbtn\" data-track-type=\"link\" data-track-action=\"recoprimary\" target=\"_blank\">Lehrgang Gepr\u00fcfte:r bAV-Expert:in<\/a>\r\n\t\t<\/div>\r\n\t<\/div>\r\n\t<div class=\"clear\"><\/div>\r\n\t\r\n<\/div><h2>Gesetzliche Pflicht zur bAV<\/h2>\n<p>Grunds\u00e4tzlich haben alle Arbeitnehmer:innen in einem sozialversicherungspflichtigen Besch\u00e4ftigungsverh\u00e4ltnis Anspruch auf eine betriebliche Altersvorsorge durch Entgeltumwandlung. Dies umfasst: Angestellte, Auszubildende, Teilzeitbesch\u00e4ftigte, Minijobber und Geringverdiener:innen. Auch Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer:innen einer GmbH und Vorstandsmitglieder einer Aktiengesellschaft k\u00f6nnen eine bAV erhalten.<\/p>\n<p>Die zentrale Rechtsgrundlage f\u00fcr die betriebliche Altersversorgung ist das <a href=\"https:\/\/www.haufe-akademie.de\/blog\/themen\/entgeltabrechnung\/pay-and-forget-bav-ohne-garantiezusage-fuer-arbeitgeber\/\">Betriebsrentengesetz (BetrAVG<\/a>). Es regelt die Zusagearten, Finanzierungsformen und Durchf\u00fchrungswege. Arbeitgeber sind verpflichtet, dem Wunsch nach Entgeltumwandlung nachzukommen. Es gibt jedoch keine gesetzliche Frist, innerhalb derer dies geschehen muss.<\/p>\n<p>Das Betriebsrentenst\u00e4rkungsgesetz hat zudem folgende \u00c4nderungen eingef\u00fchrt:<\/p>\n<ol>\n<li style=\"list-style-type: none;\">\n<ol>\n<li style=\"list-style-type: none;\">\n<ul>\n<li><strong>Verpflichtender Arbeitgeberzuschuss:<\/strong> Seit 2019 sind Arbeitgeber bei Neuvertr\u00e4gen verpflichtet, einen Zuschuss von 15 Prozent des umgewandelten Entgelts zu leisten, wenn sie durch die Entgeltumwandlung Sozialversicherungsbeitr\u00e4ge einsparen.<\/li>\n<li><strong>Erh\u00f6hung der Freibetr\u00e4ge:<\/strong> Der steuerfreie H\u00f6chstbeitrag f\u00fcr die bAV wurde angehoben. Ab Januar 2025 liegt er voraussichtlich bei 644 Euro im Monat.<\/li>\n<li><strong>Sozialversicherungsfreiheit:<\/strong> Beitr\u00e4ge zur bAV sind bis zu einer H\u00f6he von 302 Euro monatlich (Stand 2024) sozialversicherungsfrei.<\/li>\n<li><strong>Erweiterter Geltungsbereich:<\/strong> Der Anspruch auf Entgeltumwandlung wurde auf geringf\u00fcgig Besch\u00e4ftigte ausgeweitet.<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<\/ol>\n<p>Entgeltabrechner:innen m\u00fcssen stets Fristen, \u00dcbergangsregelungen und Anpassungen beachten:<\/p>\n<ol>\n<li style=\"list-style-type: none;\">\n<ol>\n<li style=\"list-style-type: none;\">\n<ul>\n<li><strong>Bestehende Vertr\u00e4ge<\/strong>: F\u00fcr Vertr\u00e4ge, die vor 2019 abgeschlossen wurden, galt eine \u00dcbergangsfrist. Ab 2022 muss der Arbeitgeberzuschuss auch f\u00fcr diese Altvertr\u00e4ge geleistet werden.<\/li>\n<li><strong>Unverfallbarkeitsfrist:<\/strong> F\u00fcr vom Arbeitgeber finanzierte Beitr\u00e4ge gilt eine Unverfallbarkeitsfrist von drei Jahren. Zudem muss der Arbeitnehmende ein Alter von 21 Jahren erreicht haben.<\/li>\n<li><strong>Sofortige Unverfallbarkeit:<\/strong> Beitr\u00e4ge aus Entgeltumwandlung sind sofort unverfallbar.<\/li>\n<li><strong>Anpassung der Beitragsbemessungsgrenze:<\/strong> Die H\u00f6chstbeitr\u00e4ge f\u00fcr die Steuer- und Sozialversicherungsfreiheit werden j\u00e4hrlich angepasst. Entgeltabrechner:innen m\u00fcssen diese \u00c4nderungen in ihren Systemen ber\u00fccksichtigen.<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<\/ol>\n<h2><a id=\"Arbeitgeberzuschuss\"><\/a>Arbeitgeberzuschuss &#8211; Umsetzung und Berechnung<\/h2>\n<p>Das Betriebsrentengesetz (BetrAVG) schreibt vor, dass Arbeitgeber einen Zuschuss von mindestens 15 Prozent des umgewandelten Entgelts leisten m\u00fcssen, sofern sie durch die Entgeltumwandlung Sozialversicherungsbeitr\u00e4ge einsparen. Diese Regelung zielt darauf ab, die betriebliche Altersvorsorge zu st\u00e4rken und Arbeitnehmer:innen st\u00e4rker an den Einsparungen des Arbeitgebers zu beteiligen. Der Arbeitgeberzuschuss ist auf maximal 15 Prozent des umgewandelten Entgelts begrenzt, auch wenn die tats\u00e4chliche Sozialversicherungsersparnis h\u00f6her ausf\u00e4llt. Es ist wichtig zu betonen, dass es sich hierbei um einen <strong>zus\u00e4tzlichen<\/strong> Beitrag handelt, der nicht mit bestehenden Zahlungen verrechnet werden darf.<\/p>\n<h3>Berechnung und praktische Umsetzung<\/h3>\n<p>Die Berechnung des Arbeitgeberzuschusses kann auf zwei Arten erfolgen:<\/p>\n<ol>\n<li style=\"list-style-type: none;\">\n<ol>\n<li style=\"list-style-type: none;\">\n<ol>\n<li><strong>Pauschale Methode<\/strong>: Hierbei werden stets 15 Prozent des umgewandelten Betrags als Zuschuss angesetzt.<\/li>\n<li><strong>Individuelle Methode<\/strong>: Der Zuschuss wird basierend auf der tats\u00e4chlichen Ersparnis bei den Sozialversicherungsbeitr\u00e4gen berechnet.<\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<\/ol>\n<p>Die Wahl zwischen diesen Methoden liegt beim Arbeitgeber und sollte unter Ber\u00fccksichtigung der Gehaltsstrukturen im Unternehmen getroffen werden.<\/p>\n<blockquote>\n<h3>Beispielhafte Berechnung:<\/h3>\n<p>Nehmen wir an, ein:e Arbeitnehmer:in wandelt monatlich 100 Euro des Gehalts um:<\/p>\n<p><strong>1. Pauschale Methode:<br \/>\n<\/strong>Arbeitgeberzuschuss = 100 Euro \u00d7 15% = 15 Euro<\/p>\n<p><strong>2. Individuelle Methode<\/strong> (bei einem Arbeitgeberanteil an Sozialversicherungsbeitr\u00e4gen von 20,225%):<br \/>\nArbeitgeberzuschuss = 100 Euro \u00d7 20,225% = 20,23 Euro<br \/>\nDa dieser Betrag \u00fcber 15 Prozent liegt, wird er auf 15 Euro begrenzt.<\/p>\n<p>In der Praxis ist es wichtig, den Zuschuss korrekt zu berechnen und in der Lohnabrechnung umzusetzen. Viele Arbeitgeber verwenden daf\u00fcr die sogenannte &#8222;R<strong>eduktionsmethode&#8220;<\/strong>:<\/p>\n<p>1. Gesamtbeitrag: 100 Euro (Arbeitnehmeranteil) + 15 Euro (Arbeitgeberzuschuss) = 115 Euro<br \/>\n2. Reduzierter Arbeitnehmeranteil: 115 Euro \u00f7 1,15 = 100 Euro<br \/>\n3. Arbeitgeberzuschuss: 100 Euro \u00d7 15% = 15 Euro<\/p><\/blockquote>\n<p><strong>Herausforderungen: <\/strong>Nach jeder \u00c4nderung der Beitragsbemessungsgrenze muss der Zuschuss neu kalkuliert werden. Bei mehreren Vertr\u00e4gen eines Arbeitnehmenden oder verschiedenen Durchf\u00fchrungswegen k\u00f6nnen zus\u00e4tzliche Herausforderungen entstehen. Es ist entscheidend, dass Arbeitgeber diese Berechnungen sorgf\u00e4ltig durchf\u00fchren, da Fehler zu Ungleichbehandlungen oder finanziellen Nachteilen f\u00fcr Arbeitnehmer:innen f\u00fchren k\u00f6nnen.<strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<h2><a id=\"Kapitel Vor-und Nachteile\"><\/a>Steuerliche und sozialversicherungsrechtliche Behandlung der bAV<\/h2>\n<p>Die betriebliche Altersversorgung (bAV) bietet Arbeitnehmer:innen und Arbeitgebern attraktive steuerliche und sozialversicherungsrechtliche Vorteile. Diese variieren jedoch je nach Durchf\u00fchrungsweg und Beitragsh\u00f6he.<\/p>\n<h3>Steuerfreiheit der Beitr\u00e4ge zur bAV<\/h3>\n<p>Beitr\u00e4ge zur bAV genie\u00dfen eine weitreichende steuerliche F\u00f6rderung. Der steuerfreie H\u00f6chstbetrag f\u00fcr Beitr\u00e4ge des Arbeitgebers an eine Pensionskasse, einen Pensionsfonds oder eine Direktversicherung betr\u00e4gt nach \u00a7 3.63 EStG acht Prozent der Beitragsbemessungsgrenze in der allgemeinen Rentenversicherung. F\u00fcr das Jahr 2024 liegt dieser H\u00f6chstbetrag bei 7.248 Euro j\u00e4hrlich oder 604 Euro monatlich; f\u00fcr das Jahr 2025 liegt er bei 7.728 Euro j\u00e4hrlich und 644 Euro monatlich. Es ist wichtig zu beachten, dass dieser H\u00f6chstbetrag als Jahresbetrag gilt und bei einem Arbeitgeberwechsel erneut in Anspruch genommen werden kann. Dies er\u00f6ffnet Arbeitnehmer:innen die M\u00f6glichkeit, ihre Altersvorsorge flexibel zu gestalten.<\/p>\n<h3>Sozialversicherungsrechtliche Auswirkungen<\/h3>\n<p>W\u00e4hrend die steuerliche Freigrenze bei acht Prozent der Beitragsbemessungsgrenze liegt, gilt f\u00fcr die Sozialversicherungsfreiheit eine niedrigere Grenze. Der sozialversicherungsfreie H\u00f6chstbetrag betr\u00e4gt vier Prozent der Beitragsbemessungsgrenze. F\u00fcr 2024 bedeutet dies einen Betrag von 3.624 Euro j\u00e4hrlich oder 302 Euro monatlich. Diese Differenzierung zwischen steuerlicher und sozialversicherungsrechtlicher Behandlung ist besonders relevant f\u00fcr Arbeitnehmer:innen und Arbeitgeber, die die Beitr\u00e4ge zur bAV optimieren m\u00f6chten.<\/p>\n<p>Unterschiede zwischen den Durchf\u00fchrungswegen<\/p>\n<p>Die steuerliche und sozialversicherungsrechtliche Behandlung der bAV-Beitr\u00e4ge kann je nach gew\u00e4hltem Durchf\u00fchrungsweg variieren:<\/p>\n<p><strong>1. Direktversicherung, Pensionskasse und Pensionsfonds<\/strong><\/p>\n<ol>\n<li style=\"list-style-type: none;\">\n<ol>\n<li style=\"list-style-type: none;\">\n<ul>\n<li>Steuerfreiheit bis zu 8 Prozent der Beitragsbemessungsgrenze.<\/li>\n<li>Sozialversicherungsfreiheit bis zu 4 Prozent der Beitragsbemessungsgrenze.<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<\/ol>\n<p><strong>2. Direktzusage und Unterst\u00fctzungskasse<\/strong><\/p>\n<ol>\n<li style=\"list-style-type: none;\">\n<ol>\n<li style=\"list-style-type: none;\">\n<ul>\n<li>In der Anwartschaftsphase fallen keine Steuern oder Sozialabgaben an,<\/li>\n<li>Besteuerung erfolgt erst in der Auszahlungsphase.<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<\/ol>\n<p><strong>3. Pauschalversteuerung nach \u00a7 40b EStG (Altvertr\u00e4ge bis 31.12.2004)<\/strong><\/p>\n<ol>\n<li style=\"list-style-type: none;\">\n<ol>\n<li style=\"list-style-type: none;\">\n<ul>\n<li>J\u00e4hrlicher H\u00f6chstbetrag von 1.752 Euro.<\/li>\n<li>Bei Durchschnittsbildung erh\u00f6ht sich der Betrag auf 2.148 Euro pro Jahr.<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<\/ol>\n<p>Es ist wichtig zu beachten, dass bei Altzusagen (vor 2005) Beitr\u00e4ge, die nach \u00a7 40b EStG a.F. pauschal besteuert werden, auf den steuerfreien H\u00f6chstbetrag angerechnet werden m\u00fcssen.<\/p>\n<h3>Besondere F\u00f6rderung f\u00fcr Geringverdienende<\/h3>\n<p>F\u00fcr Geringverdienende gibt es ein spezielles steuerliches F\u00f6rdermodell, den sogenannten bAV-F\u00f6rderbetrag. Arbeitgeber erhalten einen staatlichen Zuschuss von 30 Prozent auf zus\u00e4tzliche Beitr\u00e4ge von mindestens 240 Euro pro Jahr. Der maximale F\u00f6rderbetrag betr\u00e4gt 288 Euro, was Arbeitgeberbeitr\u00e4ge bis zu 960 Euro f\u00f6rderf\u00e4hig macht. Die Einkommensgrenze f\u00fcr diese F\u00f6rderung liegt bei einem monatlichen Bruttogehalt von 2.575 Euro, bzw. ab Januar 2025 bei 2.898 Euro.<\/p>\n<div class=\"seminartipp\">\r\n\t\r\n\t<div class=\"content-wrapper\">\r\n\t\t\r\n\t\t\t<div class=\"image\">\r\n\t\t\t\t<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"153\" height=\"143\" src=\"https:\/\/www.haufe-akademie.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/seminartipp-management-personalmanagement.jpg\" class=\"attachment-pod size-pod\" alt=\"\" srcset=\"https:\/\/www.haufe-akademie.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/seminartipp-management-personalmanagement.jpg 620w, https:\/\/www.haufe-akademie.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/seminartipp-management-personalmanagement-150x140@2x.jpg 300w, https:\/\/www.haufe-akademie.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/seminartipp-management-personalmanagement-150x140.jpg 150w, https:\/\/www.haufe-akademie.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/seminartipp-management-personalmanagement-300x281@2x.jpg 600w\" sizes=\"auto, (max-width: 153px) 100vw, 153px\" \/>\r\n\t\t\t<\/div>\r\n\t\t\r\n\t\t<div class=\"content\">\r\n\t\t\t<h2>Betriebliche Altersversorgung f\u00fcr Entgeltabrechner:innen - Grundlagen<\/h2>\r\n\t\t\t<p class=\"h3\">Basiswissen & Praxisf\u00e4lle<\/p>\r\n\t\t\t<p>Sie wollen sich Basiswissen aneignen, um die bAV korrekt in der Entgeltabrechnung abwickeln und \u00fcberpr\u00fcfen zu k\u00f6nnen? 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F\u00fcr Entgeltabrechner:innen ergeben sich daraus wichtige Neuerungen, die es zu beachten gilt.<\/p>\n<h3>Kernpunkte der geplanten Reform<\/h3>\n<p><strong>Erweiterung des Sozialpartnermodells: <\/strong>Das Sozialpartnermodell (SPM) soll k\u00fcnftig f\u00fcr mehr Unternehmen zug\u00e4nglich sein. Auch Betriebe ohne Tarifvertrag, aber mit Arbeitnehmervertretung, sollen per <a href=\"\/digital-suite\/blog\/cc-betriebsvereinbarungen\">Betriebsvereinbarung<\/a> entsprechende Regelungen einf\u00fchren k\u00f6nnen. Dies er\u00f6ffnet besonders kleinen Betrieben die M\u00f6glichkeit, einfache und effiziente Betriebsrenten zu organisieren<\/p>\n<p><strong>Ausbau der Geringverdienerf\u00f6rderung: <\/strong>Die Einkommensgrenze f\u00fcr den F\u00f6rderbetrag wird angehoben und dynamisiert:<\/p>\n<ol>\n<li style=\"list-style-type: none;\">\n<ol>\n<li style=\"list-style-type: none;\">\n<ul>\n<li>Neue Grenze: 2.718 Euro monatlich (unabh\u00e4ngig von Voll- oder Teilzeit),<\/li>\n<li>Dynamisierung: Kopplung an die Beitragsbemessungsgrenze der Rentenversicherung,<\/li>\n<li>F\u00f6rderbetrag: Bis zu 30 Prozent von maximal 360 Euro j\u00e4hrlich k\u00f6nnen von der Lohnsteuer einbehalten werden.<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<\/ol>\n<p>Diese \u00c4nderung verhindert, dass Besch\u00e4ftigte durch Lohnerh\u00f6hungen aus der F\u00f6rderung herausfallen.<\/p>\n<p><strong>Flexiblere Auszahlungsmodelle: <\/strong>Rentner:innen, die im Ruhestand weiterarbeiten, k\u00f6nnen ihre Betriebsrente k\u00fcnftig mit einer Teilrente aus der gesetzlichen Rentenversicherung kombinieren.<\/p>\n<h3>Auswirkungen auf die Lohn- und Gehaltsabrechnung<\/h3>\n<p>f\u00fcr Entgeltabrechner:innen ergeben sich aus den geplanten \u00c4nderungen mehrere Konsequenzen:<\/p>\n<ol>\n<li style=\"list-style-type: none;\">\n<ol>\n<li style=\"list-style-type: none;\">\n<ol>\n<li><strong>Anpassung der Berechnungsgrundlagen<\/strong>: Die neuen Einkommensgrenzen f\u00fcr die Geringverdienerf\u00f6rderung m\u00fcssen in den Abrechnungssystemen hinterlegt und regelm\u00e4\u00dfig aktualisiert werden.<\/li>\n<li><strong>Erh\u00f6hte Komplexit\u00e4t<\/strong>: Die M\u00f6glichkeit flexibler Auszahlungsmodelle und die Kombination mit Teilrenten erfordern eine genauere Betrachtung der individuellen Situationen von Arbeitnehmer:innen im Rentenalter.<\/li>\n<li><strong>Erweiterung der Optionsmodelle<\/strong>: Die geplante Erleichterung von firmeninternen Opting-out-Modellen zur automatischen Entgeltumwandlung kann zu einem erh\u00f6hten Verwaltungsaufwand f\u00fchren.<\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<\/ol>\n<h3>Rechtliche Besonderheiten<\/h3>\n<p><strong>Enthaftung im Sozialpartnermodell: <\/strong>Eine wichtige Neuerung betrifft die rechtliche Absicherung von Arbeitgebern. Im Gesetzentwurf wird klargestellt, dass eine mangelhafte Beteiligung des Arbeitgebers nicht zur Unwirksamkeit der reinen Beitragszusage f\u00fchrt. Dies reduziert das rechtliche Risiko f\u00fcr Unternehmen.<\/p>\n<p><strong>B\u00fcrokratie und Digitalisierung: <\/strong>Trotz der Reformen bleibt die B\u00fcrokratie im Bereich der bAV weiterhin hoch. Der Arbeitsgemeinschaft f\u00fcr betriebliche Altersversorgung (aba) zufolge gibt es nur wenige Schritte in Richtung Digitalisierung. Entgeltabrechner:innen m\u00fcssen daher weiterhin mit einem erheblichen Verwaltungsaufwand rechnen.<\/p>\n<h2>Ausblick bAV<\/h2>\n<p>Die geplanten \u00c4nderungen zielen darauf ab, die Verbreitung der bAV zu erh\u00f6hen, insbesondere bei Geringverdienenden und in kleineren Unternehmen. F\u00fcr Entgeltabrechner:innen bedeutet dies eine Anpassung ihrer Prozesse und Systeme. Es ist ratsam, die weitere Entwicklung des Gesetzgebungsverfahrens genau zu verfolgen, da sich noch \u00c4nderungen zum vorliegenden Entwurf ergeben k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Abschlie\u00dfend l\u00e4sst sich festhalten, dass die Reform der bAV zwar einige Herausforderungen f\u00fcr Entgeltabrechner:innen mit sich bringt, aber auch Chancen f\u00fcr eine breitere Etablierung der betrieblichen Altersvorsorge bietet. Eine gr\u00fcndliche Vorbereitung und kontinuierliche Weiterbildung werden entscheidend sein, um die neuen Regelungen korrekt umzusetzen und die Vorteile f\u00fcr Arbeitnehmer:innen und Arbeitgeber optimal zu nutzen.<\/p>\n<blockquote>\n<h2>bAV Zusammenfassung<\/h2>\n<h3>Was ist betriebliche Altersvorsorge (bAV)?<\/h3>\n<p>Die betriebliche Altersversorgung umfasst alle Leistungen der Alters-, Invalidit\u00e4ts- oder Hinterbliebenenversorgung, die einem Arbeitnehmenden aus Anlass seines Arbeitsverh\u00e4ltnisses vom Arbeitgeber zugesagt werden.<\/p>\n<h3>Welche Durchf\u00fchrungswege gibt es f\u00fcr die bAV?<\/h3>\n<p>Es gibt f\u00fcnf Durchf\u00fchrungswege:<\/p>\n<ol>\n<li style=\"list-style-type: none;\">\n<ol>\n<li style=\"list-style-type: none;\">\n<ol>\n<li>Direktversicherung,<\/li>\n<li>Pensionskasse,<\/li>\n<li>Pensionsfonds,<\/li>\n<li>Direktzusage,<\/li>\n<li>Unterst\u00fctzungskasse.<\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<\/ol>\n<h3>Wie kann die bAV finanziert werden?<\/h3>\n<p>Die Finanzierung kann erfolgen durch:<\/p>\n<ol>\n<li style=\"list-style-type: none;\">\n<ol>\n<li style=\"list-style-type: none;\">\n<ul>\n<li>Arbeitgeberfinanzierung,<\/li>\n<li>Arbeitnehmerfinanzierung durch Entgeltumwandlung,<\/li>\n<li>Mischfinanzierung aus Arbeitgeber- und Arbeitnehmerbeitr\u00e4gen.<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<\/ol>\n<h3>Haben Arbeitnehmer einen Anspruch auf bAV?<\/h3>\n<p>Ja, alle Arbeitnehmer:innen in einem sozialversicherungspflichtigen Besch\u00e4ftigungsverh\u00e4ltnis haben grunds\u00e4tzlich Anspruch auf eine betriebliche Altersvorsorge durch Entgeltumwandlung.<\/p>\n<h3>Was regelt das Betriebsrentengesetz (BetrAVG)?<\/h3>\n<p>Das BetrAVG regelt die Zusagearten, Finanzierungsformen und Durchf\u00fchrungswege der betrieblichen Altersversorgung.<\/p>\n<h3>Sind Arbeitgeber verpflichtet, einen Zuschuss zur bAV zu leisten?<\/h3>\n<p>Ja, seit 2019 sind Arbeitgeber bei Neuvertr\u00e4gen verpflichtet, einen Zuschuss von 15 Prozent des umgewandelten Entgelts zu leisten, wenn sie durch die Entgeltumwandlung Sozialversicherungsbeitr\u00e4ge einsparen.<\/p>\n<h3>Wie wird der Arbeitgeberzuschuss berechnet?<\/h3>\n<p>Der Zuschuss kann auf zwei Arten berechnet werden:<\/p>\n<ol>\n<li style=\"list-style-type: none;\">\n<ol>\n<li style=\"list-style-type: none;\">\n<ol>\n<li>Pauschale Methode: 15 Prozent des umgewandelten Betrags.<\/li>\n<li>Individuelle Methode: Basierend auf der tats\u00e4chlichen Ersparnis bei den Sozialversicherungsbeitr\u00e4gen, maximal jedoch 15 Prozent.<\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<\/ol>\n<h3>Wie hoch ist der steuerfreie H\u00f6chstbetrag f\u00fcr bAV-Beitr\u00e4ge?<\/h3>\n<p>Der steuerfreie H\u00f6chstbetrag liegt bei acht Prozent der Beitragsbemessungsgrenze in der allgemeinen Rentenversicherung. F\u00fcr 2024 betr\u00e4gt er 7.248 Euro j\u00e4hrlich oder 604 Euro monatlich.<\/p>\n<h3>Wie hoch ist der sozialversicherungsfreie H\u00f6chstbetrag?<\/h3>\n<p>Der sozialversicherungsfreie H\u00f6chstbetrag betr\u00e4gt vier Prozent der Beitragsbemessungsgrenze.<\/p><\/blockquote>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die betriebliche Altersversorgung (bAV) ist ein wichtiger Baustein der Altersvorsorge in Deutschland. Sie erg\u00e4nzt als zweite S\u00e4ule neben der gesetzlichen Rentenversicherung und der privaten Vorsorge das Alterssicherungssystem. Erfahren Sie in diesem Artikel alles Wissenswerte rund um das Thema Entgeltumwandlung. Einf\u00fchrung und Grundlagen der betrieblichen Altersvorsorge (bAV) Die betriebliche Altersvorsorge umfasst alle Leistungen der Alters-, Invalidit\u00e4ts-<\/p>\n<div class=\"pageReadMore\"><i class=\"fa fa-angle-right\"><\/i><a href=\"https:\/\/www.haufe-akademie.de\/blog\/themen\/entgeltabrechnung\/betriebliche-altersvorsorge-bav-schluesselwissen-fuer-entgeltabrechnerinnen\/\" title=\"Beitrag lesen\">Beitrag 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