{"id":29592,"date":"2025-01-20T13:00:07","date_gmt":"2025-01-20T12:00:07","guid":{"rendered":"https:\/\/www.haufe-akademie.de\/blog\/?p=29592"},"modified":"2025-01-20T13:29:48","modified_gmt":"2025-01-20T12:29:48","slug":"allgemeine-gleichbehandlungsgesetz","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.haufe-akademie.de\/blog\/themen\/recht-datenschutz\/allgemeine-gleichbehandlungsgesetz\/","title":{"rendered":"Das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG) in der Praxis"},"content":{"rendered":"<p>&#8222;Alle Menschen sind vor dem Gesetz gleich&#8220; (\u00a7 Art. 3 Abs. 1 GG). Mit diesen Worten beginnt Artikel 3 des Grundgesetzes \u2013 eine der wichtigsten Regelungen im Grundrechtsbereich. Hierauf baut das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG) \u2013 seit 2006 in Kraft \u2013 auf und verleiht damit einem wichtigen Thema rechtliche Geltung.<\/p>\n<p>Das AGG, das auch als das deutsche Antidiskriminierungsgesetz bekannt ist, wurde als Reaktion auf verschiedene EU-Richtlinien zur Gleichbehandlung eingef\u00fchrt und stellt einen Meilenstein in der deutschen Antidiskriminierungsgesetzgebung dar. Es stellt sicher, dass niemand aufgrund von bestimmten im Gesetz festgelegten Merkmalen benachteiligt wird. Denn Chancengleichheit ist in Deutschland ein wichtiges Thema. Alle relevanten Informationen zum Allgemeinen Gleichstellungsgesetz und zu seiner Umsetzung in der Arbeitswelt lesen Sie hier.<\/p>\n<h2>Was regelt das AGG im Arbeitsrecht?<\/h2>\n<p>Im Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz sind sechs Diskriminierungsmerkmale definiert:<\/p>\n<ul>\n<li>Ethnische Herkunft,<\/li>\n<li>Geschlecht,<\/li>\n<li>Religion oder Weltanschauung,<\/li>\n<li>Behinderung,<\/li>\n<li>Alter und<\/li>\n<li>sexuelle Identit\u00e4t.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Das AGG legt fest, dass niemand aufgrund eines oder mehrerer dieser Merkmale (Mehrfachdiskriminierung) benachteiligt werden darf. Hierbei ber\u00fccksichtigt das Gesetz alle Aspekte eines Arbeitsverh\u00e4ltnisses: von der Bewerbung und Einstellung \u00fcber die Arbeitsbedingungen und Entlohnung, Aufstiegsm\u00f6glichkeiten und berufliche Weiterbildung bis hin zu einer K\u00fcndigung und Beendigung des Arbeitsverh\u00e4ltnisses. Mitarbeitende sollen durch das AGG rundum vor Diskriminierung gesch\u00fctzt sein.<\/p>\n<blockquote><p><strong>Unterschied zwischen Diskriminierung und Bel\u00e4stigung<\/strong><\/p>\n<p>F\u00e4lschlicherweise setzen manche Menschen Diskriminierung mit Bel\u00e4stigung gleich. Aber wo liegt der Unterschied genau?<br \/>\nDiskriminierung grenzt sich durch die Art der Handlung von Bel\u00e4stigung ab, denn sie bezieht sich auf die ungerechtfertigte Benachteiligung aufgrund eines bestimmten Merkmals oder mehrerer Merkmale.<br \/>\nBel\u00e4stigung wird als eine Form der Diskriminierung definiert. Die Art der Handlung bezieht sich jedoch auf unerw\u00fcnschtes Verhalten, dass die W\u00fcrde der betroffenen Person verletzt und ein feindseliges Umfeld schafft. Beispiele sind sexuelle Bel\u00e4stigung oder Mobbing.<\/p><\/blockquote>\n<div class=\"seminartipp\">\r\n\t\r\n\t<div class=\"content-wrapper\">\r\n\t\t\r\n\t\t\t<div class=\"image\">\r\n\t\t\t\t<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"153\" height=\"143\" src=\"https:\/\/www.haufe-akademie.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/11\/seminartipp-sea-620.580.jpg\" class=\"attachment-pod size-pod\" alt=\"\" srcset=\"https:\/\/www.haufe-akademie.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/11\/seminartipp-sea-620.580.jpg 620w, https:\/\/www.haufe-akademie.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/11\/seminartipp-sea-620.580-150x140@2x.jpg 300w, https:\/\/www.haufe-akademie.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/11\/seminartipp-sea-620.580-150x140.jpg 150w, https:\/\/www.haufe-akademie.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/11\/seminartipp-sea-620.580-300x281@2x.jpg 600w\" sizes=\"auto, (max-width: 153px) 100vw, 153px\" \/>\r\n\t\t\t<\/div>\r\n\t\t\r\n\t\t<div class=\"content\">\r\n\t\t\t<h2>Unsere Empfehlung<\/h2>\r\n\t\t\t<p class=\"h3\">AGG - Rechtlicher \u00dcberblick in K\u00fcrze<\/p>\r\n\t\t\t<p>Das AGG sch\u00fctzt vor Diskriminierung nach Merkmalen wie Geschlecht, Alter oder Herkunft. Erfahren Sie, wie Sie es in Ihrer Personalarbeit richtig anwenden \u2013 praxisnah und rechtssicher.<\/p>\n<br\/>\r\n\t\t\t<a class=\"btn\" href=\"https:\/\/www.haufe-akademie.de\/34148\"  data-track-style=\"clickbtn\" data-track-type=\"link\" data-track-action=\"recoprimary\" target=\"_blank\">Webinar: AGG - Rechtlicher \u00dcberblick in K\u00fcrze<\/a>\r\n\t\t<\/div>\r\n\t<\/div>\r\n\t<div class=\"clear\"><\/div>\r\n\t\r\n<\/div><h2>Aktuelle Entwicklungen und Zahlen<\/h2>\n<p>Laut der <a href=\"https:\/\/www.antidiskriminierungsstelle.de\/SharedDocs\/downloads\/DE\/publikationen\/BT_Bericht\/gemeinsamer_bericht_fuenfter_lang_2024.pdf?__blob=publicationFile&amp;v=10\">Antidiskriminierungsstelle des Bundes<\/a> gingen im Jahr 2023 insgesamt 8.303 Beratungsanfragen ein. Die h\u00e4ufigsten Diskriminierungsgr\u00fcnde waren ethnische Herkunft\/rassistische Zuschreibungen (41%), Geschlecht (24%), Behinderung (25%) und Alter (14%). Diese Zahlen unterstreichen die anhaltende Relevanz des AGG.<\/p>\n<h2>\u00dcberblick \u00fcber Rechte und Pflichten am Arbeitsplatz<\/h2>\n<p>Das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz gibt Personen, die am Arbeitsplatz eine Diskriminierung bzw. Benachteiligung erfahren haben, eine Reihe von Rechten. Das dies notwendig ist, zeigt der Bericht der Antidiskriminierungsstelle: insgesamt 29% aller Anfragen betraf den Arbeitsplatz.<\/p>\n<p>Arbeitgebende m\u00fcssen sicherstellen, dass keine Diskriminierung in den Arbeitsverh\u00e4ltnissen stattfindet. Diese Pflichten umfassen Pr\u00e4vention und konkrete Ma\u00dfnahmen bei Diskriminierungsvorf\u00e4llen.\u00a0Konkret sind im AGG folgende Rechte festgehalten:<\/p>\n<p><strong>Rechte der Besch\u00e4ftigten:<\/strong><\/p>\n<p><u>Beschwerderecht (\u00a7 13 AGG): <\/u><\/p>\n<p>Arbeitnehmende haben das Recht, sich bei den zust\u00e4ndigen Stellen im Unternehmen zu beschweren, wenn sie sich aufgrund eines der im AGG genannten Merkmale diskriminiert f\u00fchlen.<\/p>\n<p><u>Leistungsverweigerung (\u00a7 14 AGG):<\/u><\/p>\n<p>Ergreift der Arbeitgeber keine Ma\u00dfnahmen gegen eine fortgesetzte Diskriminierung, haben Arbeitnehmende das Recht ihre Arbeitsleistung zu verweigern.<\/p>\n<p><u>Rechtsanspruch auf Schadensersatz und auf Entsch\u00e4digung (\u00a7 15 AGG):<\/u><\/p>\n<p>Betroffene haben Anspruch auf Schadensersatz f\u00fcr materielle und immaterielle Sch\u00e4den, die durch Diskriminierung entstanden sind. Zus\u00e4tzlich k\u00f6nnen sie eine angemessene Entsch\u00e4digung f\u00fcr entstandene Nachteile verlangen.<\/p>\n<p><strong>Pflichten der Arbeitgeber:<\/strong><\/p>\n<p><strong>Pr\u00e4vention:<\/strong><\/p>\n<p>1. <u>Schaffen eines diskriminierungsfreien Arbeitsumfelds:\u00a0<\/u><\/p>\n<p>Arbeitgebende m\u00fcssen daf\u00fcr sorgen, dass das gesamte Arbeitsumfeld diskriminierungsfrei gestaltet ist. Diese Vorgabe betrifft alle Aspekte, und reicht von der Stellenausschreibung \u00fcber die Arbeitsbedingungen bis hin zur Beendigung des Arbeitsverh\u00e4ltnisses.<\/p>\n<p>2. <u>Schulung und Sensibilisierung:<\/u><\/p>\n<p>Es m\u00fcssen regelm\u00e4\u00dfige Schulungen und Sensibilisierungsma\u00dfnahmen (z\u00a0B. durch \u00a0E-Learnings) f\u00fcr alle Mitarbeitenden sowie F\u00fchrungskr\u00e4fte im Unternehmen durchgef\u00fchrt werden. Das sch\u00e4rft das Bewusstsein f\u00fcr Diskriminierung und f\u00fcr die Bestimmungen des AGGs.<\/p>\n<p>3. <u>Richtlinien und Verhaltenskodex erstellen:<\/u><\/p>\n<p>Arbeitgeber sollten klare Richtlinien und einen <a href=\"\/digital-suite\/blog\/cc-code-of-conduct\">Verhaltenskodex<\/a> erstellen, die Diskriminierung, Bel\u00e4stigung und Mobbing am Arbeitsplatz untersagen. Diese sollten f\u00fcr alle zug\u00e4nglich sein.<\/p>\n<p>4. B<u>eschwerdestellen Einrichten:<\/u><\/p>\n<p>Unternehmen m\u00fcssen interne Beschwerdestellen einrichten, an die sich die Mitarbeitenden wenden k\u00f6nnen. Diese sind die ersten Anlaufstellen f\u00fcr Diskriminierte und f\u00fcr Mitarbeitende, die eine Diskriminierung beobachten. Damit die Beschwerden vertraulich behandelt werden k\u00f6nnen, muss die Beschwerdestelle unabh\u00e4ngig sein.<\/p>\n<blockquote><p>Es liegt im Interesse des Unternehmens jedem Einzelfall nachzugehen und die Pflichten des AGGs einzuhalten. Diskriminierungsf\u00e4lle k\u00f6nnen das Vertrauen von Kundinnen und Kunden und Gesch\u00e4ftspartnerinnen und Gesch\u00e4ftspartnern in das Unternehmen beeintr\u00e4chtigen und somit dem Image nach innen und au\u00dfen schaden.<\/p><\/blockquote>\n<p><strong>Ma\u00dfnahmen bei Diskriminierung:<\/strong><\/p>\n<p>Unternehmen sind verpflichtet, Beschwerden \u00fcber Diskriminierung unverz\u00fcglich und gr\u00fcndlich zu bearbeiten. Dabei sollte es die Untersuchung unparteiisch f\u00fchren und alle Ergebnisse dokumentieren.<\/p>\n<p>Sobald eine Diskriminierung feststeht, m\u00fcssen Konsequenzen folgen. Nur dann ist es m\u00f6glich, die Diskriminierung zu beenden und eine Wiederholung auszuschlie\u00dfen. Das k\u00f6nnen Disziplinarma\u00dfnahmen gegen die verantwortlichen Personen, \u00c4nderungen der Arbeitsbedingungen oder andere geeignete Ma\u00dfnahmen sein.<\/p>\n<p>Mitarbeitende sollten w\u00e4hrenddessen Unterst\u00fctzung beispielsweise in Form von Beratung erhalten. Es ist au\u00dferdem wichtig, dass die Betroffenen keine negativen Auswirkungen erleiden, wenn sie eine Beschwerde einreichen.<\/p>\n<div class=\"seminartipp\">\r\n\t\r\n\t<div class=\"content-wrapper\">\r\n\t\t\r\n\t\t\t<div class=\"image\">\r\n\t\t\t\t<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"153\" height=\"143\" src=\"https:\/\/www.haufe-akademie.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/08\/seminartipp-gruppe-junge-leute.jpg\" class=\"attachment-pod size-pod\" alt=\"\" srcset=\"https:\/\/www.haufe-akademie.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/08\/seminartipp-gruppe-junge-leute.jpg 620w, https:\/\/www.haufe-akademie.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/08\/seminartipp-gruppe-junge-leute-150x140@2x.jpg 300w, https:\/\/www.haufe-akademie.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/08\/seminartipp-gruppe-junge-leute-150x140.jpg 150w, https:\/\/www.haufe-akademie.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/08\/seminartipp-gruppe-junge-leute-300x280@2x.jpg 600w\" sizes=\"auto, (max-width: 153px) 100vw, 153px\" \/>\r\n\t\t\t<\/div>\r\n\t\t\r\n\t\t<div class=\"content\">\r\n\t\t\t<h2>Unsere Seminarempfehlung<\/h2>\r\n\t\t\t<p class=\"h3\">Das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG) kompakt<\/p>\r\n\t\t\t<p>Das AGG gewinnt an Bedeutung, besonders bei interkultureller Zusammenarbeit. Erfahren Sie, was erlaubt ist, und erhalten Sie praxisnahe Tipps f\u00fcr eine diskriminierungsfreie Personalarbeit.<\/p>\n<br\/>\r\n\t\t\t<a class=\"btn\" href=\"https:\/\/www.haufe-akademie.de\/30766\" onclick=\"target_econda_article()\" data-track-style=\"clickbtn\" data-track-type=\"link\" data-track-action=\"recoprimary\" target=\"_blank\">Seminar: Das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG) kompakt<\/a>\r\n\t\t<\/div>\r\n\t<\/div>\r\n\t<div class=\"clear\"><\/div>\r\n\t\r\n<\/div><h2>Das AGG in der Praxis: Diskriminierung am Arbeitsplatz erkennen<\/h2>\n<p>Eine Diskriminierung ist entweder <strong>direkt oder indirekt<\/strong>. Doch unter welchen Umst\u00e4nden spricht man von der einen oder der anderen Variante?<\/p>\n<p>Wenn jemand <strong>unmittelbar<\/strong> in einem der im AGG genannten Merkmale Benachteiligung erf\u00e4hrt, spricht man von einer direkten Diskriminierung. Sobald jemand durch <strong>scheinbar neutrale<\/strong> Vorschriften, Kriterien oder Verfahren in einem der Diskriminierungsmerkmale benachteiligt ist, handelt es sich um die indirekte Diskriminierung. Diese \u00dcbersicht bietet Ihnen Beispiele zu beiden Varianten:<\/p>\n<div style=\"overflow-x: auto;\">\n<table style=\"width: 100%; border-collapse: collapse;\">\n<thead>\n<tr>\n<th style=\"border: 1px solid #ddd; padding: 8px; text-align: left;\">Direkte Diskriminierung<\/th>\n<th style=\"border: 1px solid #ddd; padding: 8px; text-align: left;\">Indirekte Diskriminierung<\/th>\n<\/tr>\n<\/thead>\n<tbody>\n<tr>\n<td style=\"border: 1px solid #ddd; padding: 8px;\">\u2022 Ein Unternehmen lehnt eine Bewerberin ab, weil sie im geb\u00e4rf\u00e4higen Alter ist und der Teamleiter bef\u00fcrchtet, dass sie bald in Mutterschutz gehen k\u00f6nnte. Er sagt ihr direkt, dass sie aufgrund ihres Alters und Geschlechts nicht eingestellt wird.<\/td>\n<td style=\"border: 1px solid #ddd; padding: 8px;\">\u2022 Eine Anforderung, dass alle Mitarbeitenden auf muttersprachlichem Niveau Deutsch sprechen m\u00fcssen, k\u00f6nnte Personen mit Migrationshintergrund benachteiligen, obwohl ihre Sprachkenntnisse f\u00fcr die Aus\u00fcbung der Arbeit ausreichend sind.<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"border: 1px solid #ddd; padding: 8px;\">\u2022 Ein Mitarbeitender wird wegen seiner religi\u00f6sen Kleidung oder Praktiken benachteiligt. Beispielsweise wird das Tragen eines Kopftuchs untersagt.<\/td>\n<td style=\"border: 1px solid #ddd; padding: 8px;\">\u2022 Regelungen, die Teilzeitbesch\u00e4ftigten den Zugang zu bestimmten Weiterbildungen oder Bef\u00f6rderungen verwehren, k\u00f6nnten einige benachteiligen, da sie h\u00e4ufiger in Teilzeit arbeiten.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/div>\n<h2>Wann und wie k\u00f6nnen sich Arbeitnehmende auf das AGG berufen?<\/h2>\n<p>Sobald Betroffene glauben, dass sie aufgrund eines der im AGG genannten Merkmale diskriminiert wurden, k\u00f6nnen sie eine Beschwerde einreichen. Bei diesem Vorgang sollten f\u00fcnf Dinge beachtet werden:<\/p>\n<p>1. Dokumentation:<\/p>\n<p>Die Klagenden sollten Beweise f\u00fcr die Diskriminierung sammeln. Das k\u00f6nnen E-Mails, Zeugenaussagen oder andere Dokumente sein, die die Diskriminierung belegen.<\/p>\n<p>2. Beschwerde bei der F\u00fchrungskraft:<\/p>\n<p>Die Betroffenen k\u00f6nnen ihre Beschwerde bei Ihrer F\u00fchrungskraft oder dem Teamlead einreichen. Viele Unternehmen haben interne Beschwerdeverfahren oder Gleichstellungsbeauftragte, an die man sich wenden kann.<\/p>\n<p>3. Betriebsrat oder Personalrat:<\/p>\n<p>Die Klagenden sollten au\u00dferdem den Betriebsrat oder den Personalrat informieren. Die Gremien k\u00f6nnen Unterst\u00fctzung bieten und helfen, das Problem zu l\u00f6sen.<\/p>\n<p>4. Antidiskriminierungsstelle des Bundes:<\/p>\n<p>Die Antidiskriminierungsstelle des Bundes steht f\u00fcr eine kostenlose juristische Erstberatung und Unterst\u00fctzung zu Verf\u00fcgung. Dort werden die Betroffenen an geeignete Stellen vermittelt. Das kann sinnvoll sein, falls diese nicht wissen, an wen sie sich wenden sollen oder lieber mit einer neutralen Stelle sprechen m\u00f6chten.<\/p>\n<p>5. Rechtliche Schritte:<\/p>\n<p>Falls die interne Beschwerde nicht erfolgreich ist, k\u00f6nnen Arbeitnehmende rechtliche Schritte, wie z.\u00a0B. eine Klage beim Arbeitsgericht, einleiten. Es ist empfehlenswert, sich hierzu von einem Anwalt beraten zu lassen, der auf Arbeitsrecht und Antidiskriminierungsrecht spezialisiert ist.<\/p>\n<h2>Tipps zur Umsetzung der AGG im Unternehmen<\/h2>\n<p><strong>Stellenausschreibungen diskriminierungsfrei gestalten:<\/strong><\/p>\n<p>Formulieren Sie Stellenausschreibungen so, dass sie keine geschlechtsspezifischen oder anderen diskriminierenden Begriffe enthalten. Schreiben Sie beispielsweise \u201eTeammitglied (m\/w\/d)\u201c oder &#8222;Fachkraft (m\/w\/d)&#8220; in der Ausschreibung. Erw\u00e4hnen Sie explizit, dass Bewerbungen unabh\u00e4ngig von Geschlecht, Alter, ethnischer Herkunft, Religion, Behinderung oder sexueller Identit\u00e4t willkommen sind.<\/p>\n<p><strong>Klare Antidiskriminierungspolitik und Kommunikation:<\/strong><\/p>\n<p>Erstellen Sie eine klare und umfassende Antidiskriminierungspolitik. Dazu z\u00e4hlt die Definition von Diskriminierung, der Rechte und Pflichten der Mitarbeitenden und der Verfahren zur Meldung und Bearbeitung von Beschwerden. Kommunizieren Sie diese Richtlinie regelm\u00e4\u00dfig an alle Besch\u00e4ftigten. Nutzen Sie daf\u00fcr Kan\u00e4le wie das Intranet. Wenn Sie als F\u00fchrungskraft die Richtlinie aktiv unterst\u00fctzen, unterstreichen sie damit ihre Bedeutung.<\/p>\n<h2>Positive Ma\u00dfnahmen zum Ausgleich bestehender Nachteile<\/h2>\n<p>Positiven Ma\u00dfnahmen sind Handlungen, die gezielt benachteiligte Gruppen f\u00f6rdern. Das soll mehr Chancengleichheit herstellen. Das ist allerdings nur unter bestimmten Bedingungen und mit Sorgfalt erlaubt. Beispielsweise d\u00fcrfen Unternehmen Dinge \u00e4ndern, um bestehende Nachteile auszugleichen oder zu verhindern. Dazu z\u00e4hlen unteranderem F\u00f6rderprogramme f\u00fcr Frauen in F\u00fchrungspositionen oder Ma\u00dfnahmen, die Menschen mit Behinderung integrieren. Das rechtfertigt nicht, die gegen\u00fcberstehende Gruppe unverh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig und dauerhaft zu benachteiligen. Wichtig ist, dass Unternehmen ber\u00fccksichtigen, dass positive Ma\u00dfnahmen Neid und Verlust\u00e4ngste sch\u00fcren k\u00f6nnen. Daher sollte ein Unternehmen die Ma\u00dfnahmen im richtigen Verh\u00e4ltnis und stets zielorientiert anordnen.<\/p>\n<h2>Fazit: Das AGG als Instrument f\u00fcr ein faires Arbeitsumfeld<\/h2>\n<p>Das AGG spielt im Arbeitsumfeld f\u00fcr alle Beteiligten eine wichtige Rolle. Das Gesetz f\u00f6rdert gezielt die Chancengleichheit und sch\u00fctzt im selben Zuge vor Diskriminierung. Diese rechtliche Sicherheit verbessert die Arbeitsatmosph\u00e4re, st\u00e4rkt die Unternehmenswerte und erh\u00f6ht die Unternehmensattraktivit\u00e4t. Davon profitieren die Produktivit\u00e4t und Innovation des Unternehmens \u2013 der Unternehmenserfolg w\u00e4chst.<\/p>\n<p>Menschen k\u00f6nnten nicht unterschiedlicher sein \u2013 und so sind sie es auch am Arbeitsplatz. Die Individualit\u00e4t der Mitarbeitenden gilt es zu respektieren. Diese Vielfalt hat einen gro\u00dfen Wert f\u00fcr jeden Einzelnen und f\u00fcr die Gemeinschaft. Darum lohnt es sich, alle Mitarbeitenden zu sensibilisieren und dem Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz eine zentrale Bedeutung im Unternehmen beizumessen. Sorgen Sie daf\u00fcr, dass Ihr Unternehmen eine Vorreiterrolle in der F\u00f6rderung von Gleichberechtigung und Inklusion einnimmt. Denn durch Ihr aktives Engagement st\u00e4rken Sie nicht nur die Wichtigkeit dieses Themas im eigenen Betrieb \u2013 Sie leisten auch einen wertvollen Beitrag zur Sensibilisierung und Ver\u00e4nderung in der Gesellschaft.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&#8222;Alle Menschen sind vor dem Gesetz gleich&#8220; (\u00a7 Art. 3 Abs. 1 GG). Mit diesen Worten beginnt Artikel 3 des Grundgesetzes \u2013 eine der wichtigsten Regelungen im Grundrechtsbereich. Hierauf baut das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG) \u2013 seit 2006 in Kraft \u2013 auf und verleiht damit einem wichtigen Thema rechtliche Geltung. 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