{"id":29654,"date":"2025-02-05T10:00:00","date_gmt":"2025-02-05T09:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.haufe-akademie.de\/blog\/?p=29654"},"modified":"2025-02-05T10:00:13","modified_gmt":"2025-02-05T09:00:13","slug":"betriebsrentenstaerkungsgesetz-brsg","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.haufe-akademie.de\/blog\/themen\/entgeltabrechnung\/betriebsrentenstaerkungsgesetz-brsg\/","title":{"rendered":"Betriebsrentenst\u00e4rkungsgesetz (BRSG) &#8211; \u00dcberblick, Pflichten, Zusch\u00fcsse"},"content":{"rendered":"<p>Das Betriebsrentenst\u00e4rkungsgesetz (BRSG), welches am 1. Januar 2018 in Kraft trat, markiert einen bedeutenden Wendepunkt in der Geschichte der betrieblichen Altersversorgung (bAV) in Deutschland. Diese umfassende Reform wurde mit dem Ziel eingef\u00fchrt, die Verbreitung und Attraktivit\u00e4t der bAV zu steigern und insbesondere Geringverdienende, sowie kleine und mittlere Unternehmen, zu unterst\u00fctzen. In diesem Artikel werden die wichtigsten Aspekte des Betriebsrentenst\u00e4rkungsgesetz beleuchtet, die Ziele erl\u00e4utert sowie die Pflichten f\u00fcr Arbeitgeber dargestellt und die neuen steuerlichen Rahmenbedingungen analysiert.<\/p>\n<h2>Betriebsrentenst\u00e4rkungsgesetz einfach erkl\u00e4rt<\/h2>\n<p>Die Notwendigkeit einer Reform der betrieblichen Altersvorsorge ergab sich aus verschiedenen gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Entwicklungen. Der demografische Wandel, die zunehmend h\u00f6here Lebenserwartung und die damit verbundenen Herausforderungen f\u00fcr die gesetzlichen Rentensysteme machten es erforderlich, die zweite S\u00e4ule der Altersvorsorge \u2013 die betriebliche Altersversorgung \u2013 zu st\u00e4rken. Das Betriebsrentenst\u00e4rkungsgesetz wurde eingef\u00fchrt, um die Verbreitung der bAV zu erh\u00f6hen und insbesondere Menschen mit niedrigem Einkommen einen besseren Zugang zu erm\u00f6glichen. Es bietet neue steuerliche Anreize und f\u00f6rdert die Einf\u00fchrung von Sozialpartnermodellen, die eine flexiblere Gestaltung der Altersvorsorge erm\u00f6glichen.<\/p>\n<p>Ein zentrales Element des Gesetzes ist die Einf\u00fchrung von verpflichtenden Arbeitgeberzusch\u00fcssen bei der Entgeltumwandlung. Diese Zusch\u00fcsse sind besonders vorteilhaft f\u00fcr Arbeitnehmer:innen, da sie die Attraktivit\u00e4t der bAV erh\u00f6hen und gleichzeitig die finanzielle Belastung f\u00fcr Arbeitgeber in einem angemessenen Rahmen halten.<\/p>\n<p>Das Gesetz zielt darauf ab, Arbeitgeber zu motivieren, ihren Mitarbeiter:innen eine betriebliche Altersversorgung anzubieten. Dies geschieht durch verschiedene Ma\u00dfnahmen:<\/p>\n<ul>\n<li>Erh\u00f6hung des steuerfreien H\u00f6chstbetrags f\u00fcr Beitr\u00e4ge zur bAV;<\/li>\n<li>Einf\u00fchrung eines F\u00f6rderbeitrags f\u00fcr Geringverdienende;<\/li>\n<li>M\u00f6glichkeit zur Einrichtung reiner Beitragszusagen ohne Garantien im Rahmen des neuen Sozialpartnermodells.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Ein weiterer wichtiger Aspekt des Betriebsrentenst\u00e4rkungsgesetz ist die <strong>Verbesserung der Portabilit\u00e4t von Betriebsrenten<\/strong>. Dies bedeutet, dass Arbeitnehmer:innen ihre Anspr\u00fcche aus der betrieblichen Altersversorgung leichter mitnehmen k\u00f6nnen, wenn sie den Arbeitgeber wechseln. Diese Flexibilit\u00e4t ist besonders wichtig in einer Zeit, in der Arbeitnehmermobilit\u00e4t zunimmt und eine lebenslange Besch\u00e4ftigung bei einem einzigen Arbeitgeber immer seltener wird.<\/p>\n<h2>Welche Arbeitgeber m\u00fcssen das Betriebsrentenst\u00e4rkungsgesetz umsetzen?<\/h2>\n<p>Grunds\u00e4tzlich sind alle Arbeitgeber, die eine betriebliche Altersversorgung anbieten oder planen, verpflichtet, die Regelungen des Betriebsrentenst\u00e4rkungsgesetz zu beachten. Dies betrifft Unternehmen jeder Gr\u00f6\u00dfe, vom kleinen Handwerksbetrieb bis zum multinationalen Konzern. Das Gesetz zielt darauf ab, eine breitere Akzeptanz der bAV zu erreichen und somit die Altersvorsorge der Besch\u00e4ftigten insgesamt zu verbessern.<\/p>\n<p>Die wichtigsten Anforderungen umfassen die Verpflichtung zur Zahlung eines Arbeitgeberzuschusses bei Entgeltumwandlung sowie die Informationspflicht gegen\u00fcber den Mitarbeiter:innen \u00fcber die verschiedenen M\u00f6glichkeiten der bAV. Der Arbeitgeberzuschuss betr\u00e4gt 15 Prozent des umgewandelten Entgelts, sofern der Arbeitgeber durch die Entgeltumwandlung Sozialversicherungsbeitr\u00e4ge einspart. Diese Regelung gilt seit dem 1. Januar 2019 f\u00fcr alle neu abgeschlossenen Entgeltumwandlungsvereinbarungen und seit dem 1. Januar 2022 auch f\u00fcr bestehende Vereinbarungen.<\/p>\n<p>Die Informationspflicht des Arbeitgebers ist ein weiterer wichtiger Aspekt des Betriebsrentenst\u00e4rkungsgesetzes. Arbeitgeber m\u00fcssen ihre Mitarbeiter:innen umfassend \u00fcber die M\u00f6glichkeiten der betrieblichen Altersversorgung informieren. Dies umfasst nicht nur die verschiedenen Durchf\u00fchrungswege und Zusagearten, sondern auch die steuerlichen und sozialversicherungsrechtlichen Auswirkungen einer Teilnahme an der bAV. Diese Verpflichtungen sind darauf ausgelegt, Transparenz zu schaffen und sicherzustellen, dass Arbeitnehmer:innen \u00fcber ihre Anspr\u00fcche und Optionen informiert sind.<\/p>\n<p>Insbesondere kleine und mittlere Unternehmen k\u00f6nnen von den neuen Regelungen profitieren. Das Betriebsrentenst\u00e4rkungsgesetz sieht spezielle F\u00f6rderungen f\u00fcr diese Unternehmen vor, wenn sie erstmals eine bAV einf\u00fchren oder bestehende Systeme ausbauen. Dies kann in Form von steuerlichen Verg\u00fcnstigungen oder direkten Zusch\u00fcssen erfolgen, was die finanzielle Belastung f\u00fcr diese Unternehmen reduziert und gleichzeitig die Attraktivit\u00e4t als Arbeitgeber steigert.<\/p>\n<div class=\"seminartipp\">\r\n\t\r\n\t<div class=\"content-wrapper\">\r\n\t\t\r\n\t\t\t<div class=\"image\">\r\n\t\t\t\t<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"153\" height=\"143\" src=\"https:\/\/www.haufe-akademie.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/08\/seminartipp-mann-laechelt-elevate.jpg\" class=\"attachment-pod size-pod\" alt=\"\" srcset=\"https:\/\/www.haufe-akademie.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/08\/seminartipp-mann-laechelt-elevate.jpg 620w, https:\/\/www.haufe-akademie.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/08\/seminartipp-mann-laechelt-elevate-150x140@2x.jpg 300w, https:\/\/www.haufe-akademie.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/08\/seminartipp-mann-laechelt-elevate-150x140.jpg 150w, https:\/\/www.haufe-akademie.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/08\/seminartipp-mann-laechelt-elevate-300x280@2x.jpg 600w\" sizes=\"auto, (max-width: 153px) 100vw, 153px\" \/>\r\n\t\t\t<\/div>\r\n\t\t\r\n\t\t<div class=\"content\">\r\n\t\t\t<h2>Unsere Seminarempfehlung<\/h2>\r\n\t\t\t<p class=\"h3\">Betriebliche Altersversorgung f\u00fcr Entgeltabrechner:innen - Aufbau<\/p>\r\n\t\t\t<p>In diesem Seminar erhalten Sie alle relevanten Informationen f\u00fcr Ihre Rolle als bAV-Experte. Sie lernen die Schnittstellen zum Arbeits- und Versicherungsrecht kennen und k\u00f6nnen Risiken in bAV-Vertr\u00e4gen besser einsch\u00e4tzen. Zudem gewinnen Sie wertvolle Einblicke in Steuer-, Sozialversicherungsrecht und aktuelle Gesetzes\u00e4nderungen.<\/p>\n<br\/>\r\n\t\t\t<a class=\"btn\" href=\"https:\/\/www.haufe-akademie.de\/5375\" onclick=\"target_econda_article()\" data-track-style=\"clickbtn\" data-track-type=\"link\" data-track-action=\"recoprimary\" target=\"_blank\">Seminar: Betriebliche Altersversorgung f\u00fcr Entgeltabrechner:innen - Aufbau<\/a>\r\n\t\t<\/div>\r\n\t<\/div>\r\n\t<div class=\"clear\"><\/div>\r\n\t\r\n<\/div><h2>Unterschiede zum Betriebsrentengesetz (BetrAVG)<\/h2>\n<p>Das Betriebsrentengesetz (BetrAVG) ist keine Neuheit. Im Gegenteil, es bildet schon seit 1974 den rechtlichen Rahmen f\u00fcr die betriebliche Altersversorgung in Deutschland. Grundlegende Aspekte wie die verschiedenen Durchf\u00fchrungswege der bAV, die Unverfallbarkeit von Anwartschaften und den Insolvenzschutz werden so geregelt. Das Betriebsrentenst\u00e4rkungsgesetz erweitert und erg\u00e4nzt dieses bestehende Gesetz in wesentlichen Punkten, ohne es jedoch vollst\u00e4ndig zu ersetzen.<\/p>\n<p>Ein entscheidender Unterschied besteht in der Haftungsentlastung f\u00fcr Arbeitgeber. W\u00e4hrend das BetrAVG traditionell eine Einstandspflicht des Arbeitgebers f\u00fcr die zugesagten Leistungen vorsieht, f\u00fchrt das Betriebsrentenst\u00e4rkungsgesetz das <strong>Sozialpartnermodell<\/strong> ein. Dieses neue Modell erm\u00f6glicht es, dass Arbeitgeber nicht mehr f\u00fcr die H\u00f6he der sp\u00e4teren Rentenleistungen haften m\u00fcssen. Stattdessen wird eine reine Beitragszusage eingef\u00fchrt, was bedeutet, dass Arbeitgeber lediglich verpflichtet sind, Beitr\u00e4ge in einen Pensionsfonds oder eine andere Form der Altersvorsorge einzuzahlen.<\/p>\n<p>Diese Entlastung kann insbesondere f\u00fcr kleine und mittlere Unternehmen von gro\u00dfer Bedeutung sein, da sie das finanzielle Risiko einer m\u00f6glichen Unterdeckung bei den Rentenleistungen reduziert. Gleichzeitig erm\u00f6glicht es eine flexiblere Gestaltung der Altersvorsorge, die besser auf die individuellen Bed\u00fcrfnisse von Unternehmen und Arbeitnehmer:innen zugeschnitten werden kann.<\/p>\n<p>Ein weiterer wichtiger Unterschied liegt in der F\u00f6rderung von Geringverdienenden. W\u00e4hrend das BetrAVG keine spezifischen Regelungen f\u00fcr diese Gruppe vorsah, f\u00fchrt das Betriebsrentenst\u00e4rkungsgesetz gezielte F\u00f6rderm\u00f6glichkeiten ein, doch dazu sp\u00e4ter mehr (). Dazu geh\u00f6rt ein staatlicher Zuschuss f\u00fcr Arbeitgeber, die f\u00fcr Geringverdienenden eine betriebliche Altersversorgung einrichten.<\/p>\n<p>Dar\u00fcber hinaus erweitert das Betriebsrentenst\u00e4rkungsgesetz die steuerlichen F\u00f6rderm\u00f6glichkeiten. Es erh\u00f6ht den steuerfreien H\u00f6chstbetrag f\u00fcr Beitr\u00e4ge zur bAV und f\u00fchrt neue Freibetr\u00e4ge f\u00fcr Betriebsrenten in der Grundsicherung ein. Diese Ma\u00dfnahmen zielen darauf ab, die Attraktivit\u00e4t der bAV f\u00fcr alle Einkommensgruppen zu steigern und somit eine breitere Abdeckung zu erreichen.<\/p>\n<h2>Das Sozialpartnermodell: Tarifrente ohne Garantien<\/h2>\n<p>Das Sozialpartnermodell ist ein innovativer Ansatz innerhalb des Betriebsrentenst\u00e4rkungsgesetzes, der eine reine Beitragszusage ohne Garantien auf bestimmte Rentenh\u00f6hen erm\u00f6glicht. Dieses Modell, auch als &#8222;Tarifrente&#8220; bekannt, bietet sowohl Arbeitgebern als auch Arbeitnehmer:innen neue M\u00f6glichkeiten und Flexibilit\u00e4t in der Gestaltung der betrieblichen Altersversorgung.<\/p>\n<p>Im Rahmen des Sozialpartnermodells entf\u00e4llt f\u00fcr Arbeitgeber das Risiko einer m\u00f6glichen Unterdeckung bei den Rentenleistungen. Sie sind lediglich verpflichtet, die vereinbarten Beitr\u00e4ge in die Versorgungseinrichtung einzuzahlen. Die Verantwortung f\u00fcr die Kapitalanlage und die daraus resultierenden Rentenleistungen liegt bei der Versorgungseinrichtung, die von den Tarifparteien gemeinsam eingerichtet und verwaltet wird.<\/p>\n<p>F\u00fcr Arbeitnehmer:innen bedeutet dies, dass sie keine garantierte Mindestleistung erhalten, sondern ihre Rente von der Entwicklung der Kapitalanlagen abh\u00e4ngt. Um dennoch ein gewisses Ma\u00df an Sicherheit zu gew\u00e4hrleisten, sieht das Modell Sicherungsbeitr\u00e4ge vor, die zur Erh\u00f6hung und Stabilisierung der Rentenleistungen verwendet werden k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Ein wichtiger Aspekt des Sozialpartnermodells ist die starke Einbindung der Tarifparteien. Arbeitgeber- und Arbeitnehmervertreter verhandeln gemeinsam die Details der Versorgungswerke und \u00fcbernehmen Verantwortung f\u00fcr deren Gestaltung und \u00dcberwachung. Dies soll zu einer ausgewogenen Ber\u00fccksichtigung der Interessen beider Seiten f\u00fchren.<\/p>\n<p>Das Sozialpartnermodell bietet auch die M\u00f6glichkeit, flexibler auf wirtschaftliche Entwicklungen zu reagieren. In Zeiten guter Renditen k\u00f6nnen h\u00f6here Leistungen erzielt werden, w\u00e4hrend in schwierigen Phasen Anpassungen m\u00f6glich sind, ohne den Bestand des Versorgungswerks zu gef\u00e4hrden.<\/p>\n<p>Trotz dieser Vorteile hat das Sozialpartnermodell bisher noch nicht die erhoffte breite Akzeptanz gefunden. Viele Tarifparteien z\u00f6gern noch, dieses neue Modell umzusetzen, teilweise aufgrund der Komplexit\u00e4t und der Herausforderungen bei der Gestaltung attraktiver Versorgungswerke ohne Garantien. Es bleibt abzuwarten, wie sich dieses Modell in den kommenden Jahren entwickeln und ob es sich als wichtiger Baustein in der deutschen Altersvorsorge etablieren wird.<\/p>\n<div class=\"seminartipp\">\r\n\t\r\n\t<div class=\"content-wrapper\">\r\n\t\t\r\n\t\t\t<div class=\"image\">\r\n\t\t\t\t<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"153\" height=\"143\" src=\"https:\/\/www.haufe-akademie.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/seminartipp-chief-of-staff.jpg\" class=\"attachment-pod size-pod\" alt=\"\" srcset=\"https:\/\/www.haufe-akademie.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/seminartipp-chief-of-staff.jpg 620w, https:\/\/www.haufe-akademie.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/seminartipp-chief-of-staff-150x140@2x.jpg 300w, https:\/\/www.haufe-akademie.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/seminartipp-chief-of-staff-150x140.jpg 150w, https:\/\/www.haufe-akademie.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/seminartipp-chief-of-staff-300x281@2x.jpg 600w\" sizes=\"auto, (max-width: 153px) 100vw, 153px\" \/>\r\n\t\t\t<\/div>\r\n\t\t\r\n\t\t<div class=\"content\">\r\n\t\t\t<h2>Unsere Empfehlung<\/h2>\r\n\t\t\t<p class=\"h3\">Lehrgang Gepr\u00fcfte:r bAV-Expert:in<\/p>\r\n\t\t\t<p>Werden Sie jetzt zum:zur kompetenten Ansprechpartner:in rund um bAV-Themen mit dem Lehrgang: \u201eGepr\u00fcfte:r bAV-Expert:in\u201c<\/p>\n<br\/>\r\n\t\t\t<a class=\"btn\" href=\"https:\/\/www.haufe-akademie.de\/7355\" onclick=\"target_econda_article()\" data-track-style=\"clickbtn\" data-track-type=\"link\" data-track-action=\"recoprimary\" target=\"_blank\">Lehrgang Gepr\u00fcfte:r bAV-Expert:in<\/a>\r\n\t\t<\/div>\r\n\t<\/div>\r\n\t<div class=\"clear\"><\/div>\r\n\t\r\n<\/div><h2>Betriebsrentenst\u00e4rkungsgesetz: Pflichten des Arbeitgebers<\/h2>\n<p>Das Betriebsrentenst\u00e4rkungsgesetz bringt eine Reihe von neuen Pflichten f\u00fcr Arbeitgeber mit sich, die darauf abzielen, die Verbreitung und Qualit\u00e4t der betrieblichen Altersversorgung zu verbessern. Eine der zentralen Neuerungen ist die Verpflichtung zum Arbeitgeberzuschuss bei der Entgeltumwandlung: Seit dem 1. Januar 2019 f\u00fcr Neuvertr\u00e4ge und seit dem 1. Januar 2022 auch f\u00fcr Bestandsvertr\u00e4ge sind Arbeitgeber verpflichtet, bei einer Entgeltumwandlung einen Zuschuss in H\u00f6he von 15 Prozent des umgewandelten Entgelts zu leisten, sofern sie durch die Entgeltumwandlung Sozialversicherungsbeitr\u00e4ge einsparen.<\/p>\n<p>Eine weitere wichtige Pflicht ist die umfassende Information der Arbeitnehmer:innen \u00fcber die M\u00f6glichkeiten der betrieblichen Altersversorgung. Arbeitgeber m\u00fcssen ihre Mitarbeiter:innen aktiv \u00fcber die verschiedenen Durchf\u00fchrungswege, Zusagearten und die damit verbundenen steuerlichen und sozialversicherungsrechtlichen Auswirkungen aufkl\u00e4ren. Diese <strong>Informationspflicht <\/strong>soll dazu beitragen, dass Arbeitnehmer:innen fundierte Entscheidungen \u00fcber ihre Altersvorsorge treffen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Das Betriebsrentenst\u00e4rkungsgesetz sieht auch die M\u00f6glichkeit vor, eine automatische Entgeltumwandlung mit einer <em>Opting-out-Regelung<\/em> einzuf\u00fchren. Dabei werden Arbeitnehmer:innen automatisch in ein bAV-Programm aufgenommen, es sei denn, sie widersprechen ausdr\u00fccklich. Diese Regelung kann tarifvertraglich vereinbart werden und zielt darauf ab, die Teilnahmequote an der bAV zu erh\u00f6hen.<\/p>\n<p>Entgeltabrechner:innen m\u00fcssen zudem die neuen steuerlichen Rahmenbedingungen beachten und umsetzen. Dazu geh\u00f6rt die korrekte Anwendung der erh\u00f6hten Freibetr\u00e4ge und die Nutzung der neuen F\u00f6rderm\u00f6glichkeiten f\u00fcr Geringverdienende. Dies erfordert auch eine Anpassung der Lohnbuchhaltung und der internen Prozesse zur Verwaltung der bAV.<\/p>\n<p>Eine besondere Herausforderung f\u00fcr viele Entgeltabrechner:innen stellt die Umsetzung des Sozialpartnermodells dar: Hier sind komplexe rechtliche und organisatorische Fragen zu kl\u00e4ren\u00a0 &#8211; oft in enger Abstimmung mit den Tarifpartner:innen. Insgesamt erfordern diese neuen Pflichten von den Arbeitgebern ein hohes Ma\u00df an Engagement und Expertise im Bereich der betrieblichen Altersversorgung. Viele Unternehmen sehen sich gezwungen, ihre bAV-Systeme zu \u00fcberpr\u00fcfen und anzupassen, um den neuen gesetzlichen Anforderungen gerecht zu werden.<\/p>\n<h2>Verbesserte steuerliche Rahmenbedingungen f\u00fcr die bAV<\/h2>\n<p>Die <strong>Niedrigverdiener-F\u00f6rderung gem\u00e4\u00df \u00a7 100 EstG <\/strong>(Einkommensteuergesetz) wird ab 2025 erheblich verbessert. Diese Regelung ist besonders relevant f\u00fcr die betriebliche Altersvorsorge (bAV), da sie es Arbeitgebern erm\u00f6glicht, ihren Arbeitnehmer:innen mit geringem Einkommen eine attraktive Altersvorsorge zu bieten.<\/p>\n<h3>Wesentliche \u00c4nderungen:<\/h3>\n<ul>\n<li><u>Erh\u00f6hung des F\u00f6rderbetrags f\u00fcr Arbeitgeber:<\/u> Der maximale F\u00f6rderbetrag f\u00fcr Arbeitgeber wird von derzeit 288 Euro auf 360 Euro j\u00e4hrlich angehoben. Dies bedeutet, dass Arbeitgeber, die einen Beitrag von bis zu 1.200 Euro pro Jahr in einen f\u00f6rderf\u00e4higen bAV-Vertrag einzahlen, nun von einer h\u00f6heren steuerlichen Entlastung profitieren k\u00f6nnen. Die F\u00f6rderung betr\u00e4gt weiterhin 30 Prozent des Arbeitgeberbeitrags.<\/li>\n<\/ul>\n<ul>\n<li><u>Dynamisierung der Einkommensgrenzen:<\/u> Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die Dynamisierung der Einkommensgrenze f\u00fcr f\u00f6rderf\u00e4hige Mitarbeiter:innen. Bisher war diese Grenze fixiert und wurde nur einmal seit der Einf\u00fchrung im Jahr 2018 angepasst. Zuk\u00fcnftig wird die Einkommensgrenze an die Beitragsbemessungsgrenze (BBG) gekoppelt, was bedeutet, dass sie sich j\u00e4hrlich an die allgemeine Lohnentwicklung anpasst. Ab 2025 liegt die neue Grenze bei einem monatlichen Einkommen von 2.718 Euro, anstelle der bisherigen 2.575 Euro.<\/li>\n<\/ul>\n<h3>Vorteile f\u00fcr Arbeitgeber und Arbeitnehmer:innen:<\/h3>\n<h4>F\u00fcr Arbeitgeber:<\/h4>\n<ul>\n<li>Die M\u00f6glichkeit einer h\u00f6heren steuerlichen F\u00f6rderung macht die Einrichtung oder Erweiterung einer arbeitgeberfinanzierten bAV attraktiver.<\/li>\n<li>Die doppelte steuerliche F\u00f6rderung kann bis zu 51 Prozent der Beitr\u00e4ge ausmachen, was eine erhebliche Entlastung darstellt.<\/li>\n<\/ul>\n<h4>F\u00fcr Arbeitnehmer:<\/h4>\n<ul>\n<li>Die dynamisierte Einkommensgrenze verhindert, dass Besch\u00e4ftigte aufgrund normaler Lohnsteigerungen aus der F\u00f6rderung herausfallen.<\/li>\n<li>Dies sorgt f\u00fcr eine stabilere Altersvorsorge und erh\u00f6ht die Attraktivit\u00e4t der bAV f\u00fcr Niedrigverdiener:innen.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Insgesamt wird die Neuregelung des \u00a7 100 EstG dazu beitragen, die betriebliche Altersvorsorge f\u00fcr Arbeitnehmer:innen mit geringem Einkommen zu verbessern und gleichzeitig Arbeitgeber zu entlasten.<\/p>\n<h2>F\u00f6rderung der bAV f\u00fcr Geringverdienende 2025<\/h2>\n<p>Die betriebliche Altersvorsorge (bAV) f\u00fcr Geringverdienende wird ab 2025 durch verbesserte staatliche Ma\u00dfnahmen gef\u00f6rdert:<\/p>\n<h3>Staatliche Zusch\u00fcsse f\u00fcr Geringverdienende<\/h3>\n<p>Ab dem 1.1.2025 wird der maximale f\u00f6rderf\u00e4hige Beitrag auf 1.200 Euro pro Jahr erh\u00f6ht. Arbeitgeber erhalten einen staatlichen Zuschuss von 30 Prozent des eingezahlten Betrags, was zu einer maximalen F\u00f6rderung von 360 Euro j\u00e4hrlich f\u00fchrt.<\/p>\n<h3>Voraussetzungen und maximale F\u00f6rderbetr\u00e4ge<\/h3>\n<p>Die Voraussetzungen f\u00fcr die F\u00f6rderung ab 2025 sind:<\/p>\n<ul>\n<li>Arbeitgeber m\u00fcssen mindestens 240 Euro und maximal 1.200 Euro j\u00e4hrlich in die bAV einzahlen.<\/li>\n<li>Die Einkommensgrenze wird dynamisiert und betr\u00e4gt k\u00fcnftig 3 Prozent der Beitragsbemessungsgrenze (BBG). F\u00fcr 2025 entspricht dies einem monatlichen Bruttoeinkommen von voraussichtlich 2.898 Euro.<\/li>\n<li>Es muss sich um eine rein arbeitgeberfinanzierte bAV handeln.<\/li>\n<li>Die Auszahlung muss als Rente oder Auszahlungsplan erfolgen.<\/li>\n<\/ul>\n<h3>Freibetrag bei der Grundsicherung<\/h3>\n<ul>\n<li>Geringverdiener:innen profitieren auch im Alter von einem Freibetrag bei der Grundsicherung. Dieser Freibetrag bel\u00e4uft sich auf 50 Prozent der Regelbedarfsstufe 1 nach dem SGB XII.<\/li>\n<li>Betriebsrenten bis zu dieser H\u00f6he werden nicht auf die Grundsicherungsleistungen angerechnet.<\/li>\n<li>F\u00fcr die Sozialversicherung gilt 2025 ein Freibetrag von 3.864 Euro j\u00e4hrlich bzw. 322 Euro monatlich f\u00fcr Zahlungen des Arbeitgebers zur bAV. Der steuerfreie H\u00f6chstbetrag f\u00fcr Arbeitgeberbeitr\u00e4ge zur bAV betr\u00e4gt 2025 7.728 Euro j\u00e4hrlich.<\/li>\n<\/ul>\n<div class=\"seminartipp\">\r\n\t\r\n\t<div class=\"content-wrapper\">\r\n\t\t\r\n\t\t\t<div class=\"image\">\r\n\t\t\t\t<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"153\" height=\"143\" src=\"https:\/\/www.haufe-akademie.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/seminartipp-betriebliche-altersvorsorge.jpg\" class=\"attachment-pod size-pod\" alt=\"\" srcset=\"https:\/\/www.haufe-akademie.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/seminartipp-betriebliche-altersvorsorge.jpg 620w, https:\/\/www.haufe-akademie.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/seminartipp-betriebliche-altersvorsorge-150x140@2x.jpg 300w, https:\/\/www.haufe-akademie.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/seminartipp-betriebliche-altersvorsorge-150x140.jpg 150w, https:\/\/www.haufe-akademie.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/seminartipp-betriebliche-altersvorsorge-300x281@2x.jpg 600w\" sizes=\"auto, (max-width: 153px) 100vw, 153px\" \/>\r\n\t\t\t<\/div>\r\n\t\t\r\n\t\t<div class=\"content\">\r\n\t\t\t<h2>Unsere Empfehlung<\/h2>\r\n\t\t\t\r\n\t\t\t<p>Die betriebliche Altersversorgung ist ein komplexes Thema in der Lohnabrechnung. Minimale Aufw\u00e4nde, aber keine Haftungsrisiken \u2013 das ist das Ziel. Eine korrekte Umsetzung und klare Kommunikation mit Versicherungen sind dabei essenziell. Unser Weiterbildungsangebot hilft Ihnen, diese Herausforderung zu meistern \u2013 mit praxisnahen Seminaren und einem Lehrgang.<\/p>\n<br\/>\r\n\t\t\t<a class=\"btn\" href=\"https:\/\/www.haufe-akademie.de\/hierarchy\/betriebliche-altersversorgung\" onclick=\"target_econda_article()\" data-track-style=\"clickbtn\" data-track-type=\"link\" data-track-action=\"recoprimary\" target=\"_blank\">Zu unseren Weiterbildungsangeboten<\/a>\r\n\t\t<\/div>\r\n\t<\/div>\r\n\t<div class=\"clear\"><\/div>\r\n\t\r\n<\/div><h2>Langfristige Vorteile des Betriebsrentenst\u00e4rkungsgesetzes<\/h2>\n<p>Das Betriebsrentenst\u00e4rkungsgesetz stellt eine bedeutende Reform <a href=\"https:\/\/www.haufe-akademie.de\/blog\/themen\/entgeltabrechnung\/betriebliche-altersvorsorge-bav-schluesselwissen-fuer-entgeltabrechnerinnen\/\">der betrieblichen Altersversorgung (bAV)<\/a> in Deutschland dar, die zahlreichen Vorteile f\u00fcr Arbeitgeber und Arbeitnehmer:innen mit sich bringt.<\/p>\n<p>Zu den wichtigsten Vorteilen z\u00e4hlt die Erh\u00f6hung der Attraktivit\u00e4t der bAV durch verpflichtende Arbeitgeberzusch\u00fcsse bei der Entgeltumwandlung, was insbesondere Geringverdienenden zugutekommt. Diese Regelung f\u00f6rdert nicht nur die Verbreitung der bAV, sondern erm\u00f6glicht es auch kleinen und mittleren Unternehmen, ihre Wettbewerbsf\u00e4higkeit zu steigern, indem sie ihren Mitarbeitenden eine attraktive Altersvorsorge anbieten.<\/p>\n<p>Die Zukunftsaussichten der bAV sind positiv, da ab 2025 weitere Verbesserungen in Kraft treten. Die Erh\u00f6hung des maximalen F\u00f6rderbetrags f\u00fcr Geringverdiener:innen, sowie die Anhebung der Einkommensgrenze sind entscheidende Schritte, um eine breitere Akzeptanz und Nutzung der bAV zu f\u00f6rdern. Diese Ma\u00dfnahmen tragen dazu bei, dass mehr Arbeitnehmer:innen von den Vorteilen einer betrieblichen Altersvorsorge profitieren k\u00f6nnen und somit ihre finanzielle Sicherheit im Alter erh\u00f6hen.<\/p>\n<p>Das BRSG bietet eine nachhaltige L\u00f6sung f\u00fcr Arbeitgeber und Arbeitnehmer:innen, indem es eine Balance zwischen den Interessen beider Seiten schafft: Arbeitgeber profitieren von einer Haftungsentlastung durch das Sozialpartnermodell, w\u00e4hrend Besch\u00e4ftigte Zugang zu verbesserten F\u00f6rderm\u00f6glichkeiten und flexiblen Altersvorsorgemodellen erhalten. Diese Reform f\u00f6rdert nicht nur die individuelle Altersvorsorge, sondern tr\u00e4gt auch zur Bek\u00e4mpfung von Altersarmut bei und st\u00e4rkt die soziale Absicherung in Deutschland insgesamt.<\/p>\n<h2>FAQs zum Betriebsrentenst\u00e4rkungsgesetz (BRSG)<\/h2>\n<ol>\n<li>Was ist das Betriebsrentenst\u00e4rkungsgesetz?<br \/>\nDas BRSG ist eine Reform zur St\u00e4rkung der betrieblichen Altersversorgung, die am 1. Januar 2018 in Kraft trat.<\/li>\n<li>Welche Pflichten haben Arbeitgeber durch das BRSG?<br \/>\nArbeitgeber m\u00fcssen einen Zuschuss von 15 Prozent bei Entgeltumwandlung leisten und Mitarbeitende umfassend \u00fcber bAV-M\u00f6glichkeiten informieren.<\/li>\n<li>Was ist das Sozialpartnermodell im BRSG?<br \/>\nEs erm\u00f6glicht eine reine Beitragszusage ohne Garantien, bei der Arbeitgeber nur zur Beitragszahlung verpflichtet sind.<\/li>\n<li>Wie werden Geringverdienende durch das BRSG gef\u00f6rdert?<br \/>\nAb 2025 erhalten Arbeitgeber einen staatlichen Zuschuss von bis zu 360 Euro j\u00e4hrlich f\u00fcr bAV-Beitr\u00e4ge von Geringverdienenden.<\/li>\n<li>Welche steuerlichen Vorteile bietet das BRSG?<br \/>\nEs erh\u00f6ht den steuerfreien H\u00f6chstbetrag f\u00fcr bAV-Beitr\u00e4ge und f\u00fchrt neue Freibetr\u00e4ge f\u00fcr Betriebsrenten in der Grundsicherung ein.<\/li>\n<li>Ab wann gilt der verpflichtende Arbeitgeberzuschuss bei Entgeltumwandlung?<br \/>\nSeit 1. Januar 2019 f\u00fcr Neuvertr\u00e4ge und seit 1. Januar 2022 auch f\u00fcr Bestandsvertr\u00e4ge.<\/li>\n<li>Wie unterscheidet sich das BRSG vom Betriebsrentengesetz (BetrAVG)?<br \/>\nDas BRSG erweitert das BetrAVG, indem es neue Modelle wie das Sozialpartnermodell einf\u00fchrt und die Haftung f\u00fcr Arbeitgeber reduziert.<\/li>\n<li>Welche Verbesserungen bringt das BRSG ab 2025 f\u00fcr Geringverdienende?<br \/>\nDer maximale F\u00f6rderbetrag wird auf 360 Euro erh\u00f6ht und die Einkommensgrenze wird an die Beitragsbemessungsgrenze gekoppelt.<\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das Betriebsrentenst\u00e4rkungsgesetz (BRSG), welches am 1. Januar 2018 in Kraft trat, markiert einen bedeutenden Wendepunkt in der Geschichte der betrieblichen Altersversorgung (bAV) in Deutschland. Diese umfassende Reform wurde mit dem Ziel eingef\u00fchrt, die Verbreitung und Attraktivit\u00e4t der bAV zu steigern und insbesondere Geringverdienende, sowie kleine und mittlere Unternehmen, zu unterst\u00fctzen. In diesem Artikel werden die<\/p>\n<div class=\"pageReadMore\"><i class=\"fa fa-angle-right\"><\/i><a href=\"https:\/\/www.haufe-akademie.de\/blog\/themen\/entgeltabrechnung\/betriebsrentenstaerkungsgesetz-brsg\/\" title=\"Beitrag lesen\">Beitrag lesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":30,"featured_media":29661,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"_lmt_disableupdate":"","_lmt_disable":"no","_jetpack_memberships_contains_paid_content":false,"footnotes":""},"categories":[1057],"tags":[5870,5977,5968,5970,1058,5969,5974,5864,5967,5973,5965,5966,5975,5869,5972,5979,5981,5976,5971,5978,5980],"class_list":{"0":"post-29654","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-entgeltabrechnung","8":"tag-altersvorsorge","9":"tag-anpassungspruefungspflicht","10":"tag-arbeitgeberzuschusses","11":"tag-arbeits-und-versicherungsrecht","12":"tag-bav","13":"tag-bav-experte","14":"tag-beitragszusage","15":"tag-betriebliche-altersversorgung","16":"tag-betriebsrenten","17":"tag-betriebsrentenfreibetragsgesetz","18":"tag-betriebsrentenstaerkungsgesetz","19":"tag-brsg","20":"tag-dfw","21":"tag-entgeltumwandlung","22":"tag-eu-mobilitaetsrichtlinie","23":"tag-pflichtzuschuss","24":"tag-portabilitaetsansprueche","25":"tag-psv-pflicht","26":"tag-steuer-und-sozialversicherungsrecht","27":"tag-versorgungsausgleich","28":"tag-zahlstellenmeldeverfahren"},"acf":{"p_authors":[10750]},"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v27.1.1 - https:\/\/yoast.com\/product\/yoast-seo-wordpress\/ -->\n<title>Betriebsrentenst\u00e4rkungsgesetz (BRSG) \u2013 \u00dcberblick &amp; 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