{"id":30913,"date":"2025-05-15T15:37:06","date_gmt":"2025-05-15T13:37:06","guid":{"rendered":"https:\/\/www.haufe-akademie.de\/blog\/?p=30913"},"modified":"2025-05-15T15:37:06","modified_gmt":"2025-05-15T13:37:06","slug":"wertdesign-als-tool-im-technischen-produktmanagement","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.haufe-akademie.de\/blog\/themen\/produktmanagement\/wertdesign-als-tool-im-technischen-produktmanagement\/","title":{"rendered":"Wertdesign als Tool im Technischen Produktmanagement"},"content":{"rendered":"<p>In der heutigen Welt des technischen Produktmanagements gilt es, mehr als funktionale und innovative Produkte zu entwickeln. Unternehmen stellen sicher, dass ihre Produkte langfristig einen echten Mehrwert f\u00fcr Kundinnen und Kunden sowie Nutzer:innen bieten. Sie definieren Produkte als L\u00f6sungen einer Aufgabe ihrer Kundschaft. Die Betrachtung liegt auf der einwandfreien Nutzung. Auf dieser Grundlage kann Vertrauen aufgebaut werden.<\/p>\n<p>Die Produktantwort ist komplex: sie enth\u00e4lt verbreitet technisch-physische, aber auch technisch-intelligente L\u00f6sungsanteile. Ausgangspunkt ist eine End-to-End-Betrachtung: Kundenaufgabe verstanden \u2013 Kundenaufgabe gel\u00f6st. Die Produktantwort dazwischen soll das ohne Einschr\u00e4nkung leisten. Die PM-Aufgabe zu der Verwirklichung ist noch bedeutender geworden.<\/p>\n<p>Es ist im Markt zu beobachten, dass aktuell die Fehlerhaftigkeit von Leistungen leider zunimmt und Nacharbeiten fast zur Regel werden. Das ist mehr als \u00e4rgerlich f\u00fcr alle Beteiligten. Hintergrund: Agiles Management wird mit Trial und Error verwechselt. Ein fatales Missverst\u00e4ndnis. So wird das Vertrauensverh\u00e4ltnis zwischen Anbieter und Kundschaft gest\u00f6rt oder zerst\u00f6rt. Die Grundaufgabe Produktmanagement wird dann nur unzureichend erf\u00fcllt.<\/p>\n<p>Hier kommt das Konzept des Wertdesigns ins Spiel.<\/p>\n<h2>Was ist Wertdesign?<\/h2>\n<p>Wertdesign (Value Design) beschreibt einen systematischen Ansatz zur Gestaltung von Produkten, bei dem der Fokus auf der Wertschaffung f\u00fcr Kundinnen und Kunden liegt. Steve Jobs soll jeweils gefragt haben, ob die Nutzer:innen das gerade betrachtete Feature so auch wirklich haben m\u00f6chten.<\/p>\n<p>Systematisch wird eine L\u00f6sung danach unterteilt, welche Anteile Wert f\u00fcr Kundinnen und Kunden schaffen, welche Anteile dieses nicht leisten; in der Nicht-Leistung liegt eine Verschwendung. Diese ist m\u00f6glichst zu eliminieren.<\/p>\n<p>Das ist der Grundgedanke des Wertdesign: m\u00f6glichst viel Wert f\u00fcr die Kundschaft schaffen.<\/p>\n<p>Das bedeutet, den Wert eines Produkts nicht nur in technischer Hinsicht, sondern auch in Bezug auf Nutzererfahrung, Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit zu optimieren. Dar\u00fcber l\u00e4sst sich mit den Kundinnen und Kunden sprechen, das ist eine gute Grundlage f\u00fcr die Vertriebsarbeit.<\/p>\n<h2>Die S\u00e4ulen des Wertdesigns<\/h2>\n<h3>1. Kundenorientierung<\/h3>\n<ul>\n<li>Ein tiefes Verst\u00e4ndnis f\u00fcr die Bed\u00fcrfnisse der Kundschaft ist essenziell. Customer Insights sind die entscheidende Grundlage im Produktmanagement.<\/li>\n<li>Methoden wie Design Thinking helfen, Anforderungen gezielt zu identifizieren. Die Methode fordert auf, die Thematik mit Blick auf die Zielgruppe erst zu vertiefen, um die Gr\u00f6\u00dfe der Aufgabe aus Kundensicht wirklich zu erkennen, bevor in Ideengewinnung \u00fcbergegangen wird. Meistens haben die Kundinnen und Kunden selbst diese H\u00f6he noch nicht realisiert.<\/li>\n<\/ul>\n<h3>2. Technologische Exzellenz<\/h3>\n<ul>\n<li>Moderne Technologien sollen nicht nur innovativ sein, sondern auch echten Mehrwert liefern. Interne Schnittstellen d\u00fcrfen nicht zu Br\u00fcchen im Nutzungserlebnis f\u00fchren. Eine Swimlane \u2013 ein Mitwirkungsfluss \u00fcber Abteilungsgrenzen hinweg \u2013 kann die Zusammenh\u00e4nge visualisieren.<\/li>\n<li>Skalierbarkeit und Zukunftssicherheit spielen eine entscheidende Rolle. Der Software-Teil erf\u00e4hrt permanent Updates, das Denken sollte auch in den physischen Teil aufgenommen werden: permanente Verbesserungen. Voraussetzung ist die Konnektivit\u00e4t, der Megatrend unserer Zeit.<\/li>\n<\/ul>\n<h3>3. Wirtschaftlichkeit<\/h3>\n<ul>\n<li>Produkte m\u00fcssen nicht nur technisch \u00fcberzeugen, sondern auch wirtschaftlich tragf\u00e4hig sein. Diese Perspektive gilt f\u00fcr Anbietende und Nachfragende: wenn etwa eine Anlage energieeffizienter arbeitet, lohnt sich in einer Gesamtnutzungsbetrachtung die Investition \u2013 auch im Vergleich zu kosteng\u00fcnstigeren Anlagen mit h\u00f6herem Verbrauch.<\/li>\n<li>Die Balance zwischen Produktionskosten, Preisgestaltung und Marktnachfrage ist entscheidend. Pricing ist ein umfassender systemgest\u00fctzten Ansatz geworden, der die Nachfrage ber\u00fccksichtigt. Es gilt ein Erl\u00f6smodell zu konzipieren, das als fair empfunden wird und in der Lage ist, gute Deckungsbeitr\u00e4ge zu generieren.<\/li>\n<\/ul>\n<h3>4. Nachhaltigkeit und Verantwortung<\/h3>\n<ul>\n<li>Umweltfreundliche Materialien, langlebige Produkte und soziale Verantwortung geh\u00f6ren zum modernen Produktdesign. Die ESG (environmental, social, governmental) \u2013 Kriterien geh\u00f6ren zur Berichterstattung von Unternehmen.<\/li>\n<li>Kundinnen und Kunden erwarten zunehmend nachhaltige L\u00f6sungen und belohnen Unternehmen, die diese Priorit\u00e4ten setzen.<\/li>\n<\/ul>\n<div class=\"seminartipp\">\r\n\t\r\n\t<div class=\"content-wrapper\">\r\n\t\t\r\n\t\t\t<div class=\"image\">\r\n\t\t\t\t<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"153\" height=\"133\" src=\"https:\/\/www.haufe-akademie.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/02\/seminartipp-man-frau-laptop-daten.jpg\" class=\"attachment-pod size-pod\" alt=\"\" srcset=\"https:\/\/www.haufe-akademie.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/02\/seminartipp-man-frau-laptop-daten.jpg 680w, https:\/\/www.haufe-akademie.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/02\/seminartipp-man-frau-laptop-daten-150x130@2x.jpg 300w, https:\/\/www.haufe-akademie.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/02\/seminartipp-man-frau-laptop-daten-150x130.jpg 150w, https:\/\/www.haufe-akademie.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/02\/seminartipp-man-frau-laptop-daten-110x96.jpg 110w, https:\/\/www.haufe-akademie.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/02\/seminartipp-man-frau-laptop-daten-300x260@2x.jpg 600w\" sizes=\"auto, (max-width: 153px) 100vw, 153px\" \/>\r\n\t\t\t<\/div>\r\n\t\t\r\n\t\t<div class=\"content\">\r\n\t\t\t<h2>Unsere Seminarempfehlung<\/h2>\r\n\t\t\t<p class=\"h3\">Technisches Produktmanagement<\/p>\r\n\t\t\t<p>Lernen Sie die essentiellen F\u00e4higkeiten des technischen Produktmanagements. Erwerben Sie praktische Kompetenzen und beherrschen Sie das erfolgsorientierte Vorgehen im technischen Produktmanagement.<\/p>\n<br\/>\r\n\t\t\t<a class=\"btn\" href=\"https:\/\/www.haufe-akademie.de\/30553\" onclick=\"target_econda_article()\" data-track-style=\"clickbtn\" data-track-type=\"link\" data-track-action=\"recoprimary\" target=\"_blank\">Seminar: Technisches Produktmanagement<\/a>\r\n\t\t<\/div>\r\n\t<\/div>\r\n\t<div class=\"clear\"><\/div>\r\n\t\r\n<\/div><p>Wertdesign ist mehr als nur eine Methode \u2013 es ist eine Philosophie, die dem Produktmanagement hilft, nachhaltig erfolgreiche Produkte zu entwickeln. Zwei Wege werden typischerweise beschritten:<\/p>\n<ul>\n<li>L\u00f6sungen so zu konzipieren, dass die Abl\u00e4ufe ohne Friktionen funktionieren (Top-down-Ansatz: Vermeidung von Komplikationen durch einfache Strukturen), verbreitet Konzeption modularer L\u00f6sungen mit einfachen Kombinationsm\u00f6glichkeiten.<\/li>\n<li>Permanente Verbesserungen der Abl\u00e4ufe \u2013 technisch und administrativ (Bottom-up-Ansatz), Remote-Wartung, um das Nutzungserlebnis kaum zu unterbrechen.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Die besten M\u00f6glichkeiten der Leistungsbeeinflussung existieren ganz am Anfang. Mit Wertdesign (Value Design) kann man dann auch h\u00f6here Leistungsebenen eines Produkts erreichen, indem man gezielt den wahrgenommenen und tats\u00e4chlichen Wert entlang der S\u00e4ulen des Wertdesigns f\u00fcr den Kunden steigert:<\/p>\n<h3>1. Kundenzentrierte Wertsteigerung<\/h3>\n<ul>\n<li><strong>Kundenbed\u00fcrfnisse analysieren<\/strong>: Welche Funktionen oder Eigenschaften bringen den gr\u00f6\u00dften Mehrwert? Steve Jobs hatte erkannt, als er 2007 das iPhone auf den Markt brachte, dass die bisherigen Mobiltelefone mit Tasten wegen der wachsenden Funktionen inzwischen unpraktikabel waren. Diese Sicht f\u00fchrte dazu, die Bedienung in den Mittelpunkt zu stellen.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Das Verst\u00e4ndnis, die Interpretation der Customer Insights kann auf eine h\u00f6here Ebene durch \u201eWarum\u201c-Fragen gebracht werden, um die wahren Motive zu entdecken. Kunden k\u00f6nnen das selbst nicht erkennen, sie sind keine Experten. Die h\u00f6here Stufe, die Abstraktion erm\u00f6glicht der Produktentwicklung weiterf\u00fchrende Ideen zur L\u00f6sung.<\/p>\n<ul>\n<li><strong>Personalisierung und Individualisierung integrieren<\/strong>: Anpassbare Produkte erh\u00f6hen die Attraktivit\u00e4t. Die Frage: Welche M\u00f6glichkeiten hat unser Unternehmen, mit modularen Bausteinen Individualisierungen zu organisieren? Die Prozess-Steuerung bleibt einfach, die L\u00f6sungen bieten eine variable passende Antwort f\u00fcr Kundinnen und Kunden.<\/li>\n<li><strong>Nutzererfahrung optimieren<\/strong>: Einfache Bedienung und ansprechendes Design steigern den Wert. Gerade im technischen Produktmanagement k\u00f6nnen intuitive Handhabung und ein ansprechendes Design verbreitet deutlich ausgebaut werden. Die Bedeutung der Pr\u00e4sentation darf niemals untersch\u00e4tzt werden: was elegant ist, wird bevorzugt, ihm werden bessere F\u00e4higkeiten zugeordnet. So ticken wir als Kundinnen und Kunden. Design und Haptik bestimmen die Einordnung in unseren K\u00f6pfen.<\/li>\n<\/ul>\n<h3>2. Technologische Innovationen<\/h3>\n<ul>\n<li><strong>Neue Materialien und Fertigungstechniken pr\u00fcfen<\/strong>: In der Produktentwicklung geh\u00f6ren gerade Ans\u00e4tze ganz anderer L\u00f6sungsm\u00f6glichkeiten an den fr\u00fchen Anfang. Es hat sich oft gezeigt, dass durch Wechsel von Verfahren und Rohstoffen Haltbarkeit, Funktionalit\u00e4t und \u00c4sthetik erh\u00f6ht werden.<\/li>\n<li><strong>Digitale Integration vornehmen<\/strong>: Smart-Funktionen oder KI-gest\u00fctzte Anpassungen verbessern die Performance. Die M\u00f6glichkeiten haben sich in der j\u00fcngsten Vergangenheit bereits stark verbessert, werden sich noch deutlich erweitern. KI wird ein \u00fcbliches Werkzeug.<\/li>\n<li><strong>Effizienzsteigerung erreichen<\/strong>: Energiesparende und leistungsf\u00e4higere Komponenten erh\u00f6hen den Nutzen. Die Energiethematik wird bleiben.<\/li>\n<\/ul>\n<h3>3. Wirtschaftliche Optimierung<\/h3>\n<ul>\n<li><strong>Preis-Leistungs-Verh\u00e4ltnis justieren<\/strong>: Total Cost of Ownership ist schon heute der Modus des Austauschs. Der sich verbreitende L\u00f6sungsansatz wird diese Denkweise forcieren, er passt zum Wert in der Nutzung des Angebots.<\/li>\n<li><strong>Produkt und Dienstleistung kombinieren <\/strong>: Das L\u00f6sungsdenken wird einen Gesamtansatz insbesondere im B2B-Bereich zum Standard erheben, in den Produktionen werden cyber-physische Mensch-Maschine-Systeme eingesetzt. Services oder Garantien steigern den Wert.<\/li>\n<li><strong>Modulares Design einf\u00fchren<\/strong>: Es erm\u00f6glicht Upgrades und Anpassungen ohne Neukauf. Es kann auch einen Lock-in-Effekt haben. Gutes Beziehungsmanagement zur Erhaltung der Zufriedenheit ist unabdingbar.<\/li>\n<\/ul>\n<h3>4. Nachhaltigkeit und soziale Verantwortung<\/h3>\n<ul>\n<li><strong>Nachhaltige Materialien und Prozesse pr\u00e4ferieren<\/strong>: Umweltfreundlichkeit ist ein erg\u00e4nzendes Kaufargument. Sie ist eher nicht der Hauptgrund f\u00fcr eine Anschaffung, erm\u00f6glicht aber mentale Einzahlungen auf die geforderte Berichtspflicht wie auf die Vermarktung. Sie wird gerne mitgenommen und kann so den entscheidenden Unterschied bringen.<\/li>\n<li><strong>Langlebigkeit und Reparierbarkeit organisieren<\/strong>: Es gibt verbreitet ein Spannungsverh\u00e4ltnis zwischen dem Wunsch nach der neuesten Technik bei gleichzeitiger Schonung der Ressourcen. Das Qualit\u00e4tsmanagement ist zentral. Eine gute Balance in der L\u00f6sung \u00fcberzeugt und reduziert gleichzeitig die Gesamtbetriebskosten f\u00fcr die Kundschaft.<\/li>\n<li><strong>Soziale Verantwortung wahrnehmen<\/strong>: Faire Produktion und ethische Werte st\u00e4rken das Markenimage. Das ist die beste Grundlage f\u00fcr die Vermarktung. Ein Produkt mit emotionalem Mehrwert (Nachhaltigkeit, Exklusivit\u00e4t) hebt sich ab. Der Begriff des \u201eFraming\u201c hat schon den Alltag erreicht. Kundinnen und Kunden haben ein ausgepr\u00e4gtes Gef\u00fchl f\u00fcr Echtheit.<\/li>\n<\/ul>\n<h2>Fazit<\/h2>\n<p>Durch diese S\u00e4ulen kann Wertdesign dazu beitragen, dass Produkte nicht nur leistungsf\u00e4higer werden, sondern auch einen h\u00f6heren wahrgenommenen Nutzen f\u00fcr die Kundschaft bieten. Das ist die Erfolgsbasis des Produktmanagements.<\/p>\n<p>Wenn die Produktentwicklung von Anfang an den Gedanken der optimalen Leistung w\u00e4hrend der Nutzungszeit verfolgt, k\u00f6nnen die Weichen fr\u00fch \u2013 es wird vom fuzzy front end of innovation, der noch ganz offenen unstrukturierten Anfangsphase der Innovation gesprochen &#8211; problemlos so gestellt werden. Sp\u00e4ter wird es schwieriger: Erforderliche \u00c4nderungen haben oft erhebliche Auswirkungen f\u00fcr Produktion und Montage sowie Wartung.<\/p>\n<p>Das Wertdesign arbeitet mit Visualisierungen und Checklisten. Die Visualisierung kann das Zusammenspiel, die Schnittstellen und damit die m\u00f6glichen Bruchkanten erkennen lassen. Eine Checkliste kann nach den vier S\u00e4ulen unterteilt werden, Einzelteile oder einzelne Prozesse und deren Teilprozesse auflisten und mit den modernen Anforderungen kombiniert werden. So entsteht eine Matrix aus Kundenanforderungen und L\u00f6sungsteilen, Grundlage des Produktmanagements.<\/p>\n<p>Ein Wertdesign-Team beginnt am besten mit der heutigen L\u00f6sungsantwort f\u00fcr Kundinnen und Kunden. Drei Weiterf\u00fchrungen sind denkbar:<\/p>\n<ul>\n<li><em>Quick Wins:<\/em> Bestehende L\u00f6sungen werden durch Wertdesign kurzfristig verbessert.<\/li>\n<li><em>Qualit\u00e4tssprung in der Nachfolge-Entwicklung:<\/em> Sie beginnt mit abgeleiteten Verbesserungsforderungen aus der Wertdesign-Analyse.<\/li>\n<li><em>Echte neue L\u00f6sungen:<\/em> Sowohl ein Nachfolgeprodukt wie ein g\u00e4nzlich neues Produkt starten mit einem tiefen Verst\u00e4ndnis der L\u00f6sung durch Wertdesign, ber\u00fccksichtigen zus\u00e4tzlich aufkommende neue technische Ans\u00e4tze.<br \/>\nHier empfiehlt sich eine Konfrontation mit Zukunftsszenarien, am besten in Form einer Delphi-Methode. Bei diesem Verfahren werden Experten eingeladen zur Schaffung eines Zukunftsbildes f\u00fcr die betrachtete Branche.<br \/>\nDie Neukonzeption sollte dann unter dem Blickwinkel des Wertdesigns gepr\u00fcft werden: was schafft Nutzen f\u00fcr die Kundschaft?<\/li>\n<\/ul>\n<p>Indem technische Produktmanager:innen den Ansatz des Wertdesigns von Anfang an und permanent verfolgen, k\u00f6nnen sie Innovation, Wirtschaftlichkeit und Nutzerzufriedenheit in Einklang bringen und sich langfristig am Markt behaupten. Die Nutzungserfahrung z\u00e4hlt. Sie soll immer stimmen, am Anfang und im Laufe der Zeit bei steigenden Anspr\u00fcchen \u2013 sei es ausgel\u00f6st durch die Kundinnen und Kunden selbst oder getrieben durch den Wettbewerb. Denn dann hat es die Vermarktung leicht. Sie hat eine Unterschieds-Leistung als Grundlage. Das ist immer wieder die Erfolgsformel.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In der heutigen Welt des technischen Produktmanagements gilt es, mehr als funktionale und innovative Produkte zu entwickeln. Unternehmen stellen sicher, dass ihre Produkte langfristig einen echten Mehrwert f\u00fcr Kundinnen und Kunden sowie Nutzer:innen bieten. Sie definieren Produkte als L\u00f6sungen einer Aufgabe ihrer Kundschaft. Die Betrachtung liegt auf der einwandfreien Nutzung. Auf dieser Grundlage kann Vertrauen<\/p>\n<div class=\"pageReadMore\"><i class=\"fa fa-angle-right\"><\/i><a href=\"https:\/\/www.haufe-akademie.de\/blog\/themen\/produktmanagement\/wertdesign-als-tool-im-technischen-produktmanagement\/\" title=\"Beitrag lesen\">Beitrag lesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":30,"featured_media":30918,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"_lmt_disableupdate":"","_lmt_disable":"no","_jetpack_memberships_contains_paid_content":false,"footnotes":""},"categories":[1378],"tags":[117,6149,6148],"class_list":{"0":"post-30913","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-produktmanagement","8":"tag-produktmanagement","9":"tag-technisches-produktmanagement","10":"tag-wertdesign"},"acf":{"p_authors":[10460]},"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v27.4 - https:\/\/yoast.com\/product\/yoast-seo-wordpress\/ -->\n<title>Wertdesign als Tool im Technischen Produktmanagement<\/title>\n<meta name=\"description\" content=\"Wertdesign im Produktmanagement: Wie echte Kundenorientierung, Technologie und Wirtschaftlichkeit zusammenwirken. 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