{"id":389,"date":"2014-05-08T16:00:47","date_gmt":"2014-05-08T14:00:47","guid":{"rendered":"http:\/\/haufe-akademie.de\/blog\/?p=389"},"modified":"2019-02-01T10:27:50","modified_gmt":"2019-02-01T09:27:50","slug":"mit-neuromarketing-erfolgreicher-werben-und-verkaufen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.haufe-akademie.de\/blog\/themen\/marketing\/mit-neuromarketing-erfolgreicher-werben-und-verkaufen\/","title":{"rendered":"Neuromarketing: gehirngerecht kommunizieren und verkaufen"},"content":{"rendered":"<p>Was steckt hinter Neuromarketing? Wie lassen sich die Erkenntnisse im Marketing umsetzen? Funktioniert \u201egehirngerechtes\u201c Marketing besser als die klassischen Methoden?<\/p>\n<h2>Das Wichtigste in K\u00fcrze<\/h2>\n<ul>\n<li data-start=\"0\" data-end=\"137\"><strong data-start=\"2\" data-end=\"63\" data-is-only-node=\"\">Neuromarketing nutzt Erkenntnisse der Neurowissenschaften<\/strong>, um Kaufentscheidungen besser zu verstehen und gezielt zu beeinflussen.<\/li>\n<li data-start=\"138\" data-end=\"315\"><strong data-start=\"140\" data-end=\"181\" data-is-only-node=\"\">Emotionen spielen eine Schl\u00fcsselrolle<\/strong>: Marken, die starke emotionale Reaktionen ausl\u00f6sen, aktivieren das Belohnungssystem im Gehirn und steigern so die Kaufbereitschaft.<\/li>\n<li data-start=\"316\" data-end=\"501\"><strong data-start=\"318\" data-end=\"336\" data-is-only-node=\"\">Praxisbeispiel<\/strong>: Ein Baggerhersteller erh\u00f6hte seinen Absatz, indem er in der Werbung nicht technische Merkmale, sondern die Geschicklichkeit der Baggerf\u00fchrer in den Fokus r\u00fcckte.<\/li>\n<li data-start=\"502\" data-end=\"662\"><strong data-start=\"504\" data-end=\"549\" data-is-only-node=\"\">Unbewusste Bed\u00fcrfnisse gezielt ansprechen<\/strong>: Unternehmen k\u00f6nnen durch Neuromarketing ihre Strategien optimieren und Werbebotschaften effektiver gestalten.<\/li>\n<li data-start=\"663\" data-end=\"821\" data-is-last-node=\"\"><strong data-start=\"665\" data-end=\"735\" data-is-only-node=\"\">Storytelling und multisensorische Ansprache verst\u00e4rken die Wirkung<\/strong> und helfen dabei, Markenbotschaften nachhaltig im Ged\u00e4chtnis der Kunden zu verankern.<\/li>\n<\/ul>\n<h2>Erkenntnisse des Neuromarketings: wie Werbung die Kaufentscheidung Ihrer Kunden beeinflusst<\/h2>\n<h3>Definition von Neuromarketing: Marketing meets Wissenschaft<\/h3>\n<p>Bei der Disziplin des Neuromarketings handelt es sich um eine Kombination aus neurowissenschaftlichen Erkenntnissen und traditionellem Marketing. <strong>Ziel des Neuromarketings<\/strong> ist es dementsprechend herauszufinden, wie Wahl- und Kaufentscheidungen im menschlichen Gehirn abgebildet werden und wie man diese mit m\u00f6glichst effizienten Werbema\u00dfnahmen beeinflussen kann. Gesucht wird dem Neuromarketing-Experten Dr. Hans-Georg H\u00e4usel zufolge also nach dem sogenannten \u201eKauf Button\u201d im Gehirn der Kund:innen und Konsument:innen.<\/p>\n<p>Auf dem Neuromarketing Kongress in M\u00fcnchen, der 2017 unter dem Motto \u201eCreating strong feelings\u201d stand, erl\u00e4uterte H\u00e4usel des Weiteren die Definition des Begriffs \u201eWert\u201c, der f\u00fcr das Neuromarketing zentral ist. Diesen stellte er als zentrales Denk- und Handlungsmuster, als \u201eVorstellung, welche in einer Gesellschaft allgemein als w\u00fcnschenswert anerkannt ist und den Menschen Orientierung verschafft\u201d vor.<\/p>\n<p>Grundlage f\u00fcr die das Erkennen, Erleben und Wollen strukturierenden Werte stellen dabei Emotionen dar. Den Werten selbst kommt wiederum eine zentrale Bedeutung zu, nicht nur als Teil der menschlichen Pers\u00f6nlichkeit, sondern auch dadurch, dass sie unsere Kultur und Gesellschaft entscheidend pr\u00e4gen. In diesem Zusammenhang sind Marken, H\u00e4usel zufolge, als Wertevermittler zu verstehen, dessen Wahrnehmung durch potentielle Kunden oder Konsumenten mithilfe von Werbung ma\u00dfgeblich beeinflusst werden kann.<\/p>\n<h3>Neuromarketing: Was passiert im Kopf der Konsumentinnen und Konsumenten?<\/h3>\n<p>Das Neuromarketing basiert auf den Erkenntnissen der <strong>Neuropsychologie<\/strong>. Diese setzt sich wiederum mit der Frage nach den Aktivit\u00e4ten des Gehirns und der Bedeutung des Bewusstseins auseinander. Dabei liefert sie wichtige Ans\u00e4tze der f\u00fcr das Marketing essentiellen Frage nach der Kaufentscheidung der Kundschaft und der Bewertung von Marken. F\u00fcr das Marketing und die Werbung sind dabei folgende Fragen von zentraler Bedeutung:<\/p>\n<h3>\u201eMag der\/die Kund:in unser Produkt?\u201d<br \/>\n\u201eUnter welchen Voraussetzungen ist der\/die Kund:in bereit, dieses Produkt zu kaufen?\u201d<\/h3>\n<p>Was Kunden und Kundinnen \u00fcber ein bestimmtes Produkt oder eine Marke denkt, kann in der Neuropsychologie durch <strong>Brainreading<\/strong> herausgefunden werden, einer wissenschaftlichen Methode zur Nachverfolgung bewussten Erlebens im Kopf. Dabei wird auch das so genannte Belohnungssystem des menschlichen Gehirns untersucht, welches Prof. Dr. John-Dylan Haynes zufolge als \u201ebuy-button in the brain\u201d fungiert. Da ein Gro\u00dfteil der Entscheidungsprozesse unbewusst abl\u00e4uft, kommen <strong>Emotionen und Erinnerungen<\/strong> \u2013 also Hotspots im Gehirn zur Dekodierung von Produktpr\u00e4ferenzen \u2013 eine entscheidende Bedeutung zu. Diese aus den Gehirnaktivit\u00e4ten gewonnenen Informationen bilden die Grundlage f\u00fcr die Erkenntnisse des Neuromarketings.<\/p>\n<h3>Hirnforschung: Beeinflussung von Kaufentscheidungen durch das Unterbewusstsein<\/h3>\n<p>Wie Prof. Dr. John-Dylan Haynes in seinem Vortrag \u201eWas verr\u00e4t unser Gehirn \u00fcber unsere Bewertung von Produkten\u201c im Rahmen des Neuromarketing Kongresses 2017 in M\u00fcnchen erl\u00e4uterte, gibt es in der Hirnforschung einen zentralen Unterschied zwischen Bewusst-Rational und Unbewusst-Assoziativ. Als Beispiel hierf\u00fcr kann das sogenannte Eisberg-Modell angef\u00fchrt werden, welches das bei Kaufentscheidungen oft zugrunde liegende \u201eKonzept des Unbewussten\u201c beschreibt. Die daraus abgeleitete Erkenntnis, dass das Gehirn vor einer Kaufentscheidung unbewusst Entscheidungen trifft und Kaufw\u00fcnsche der Kunden somit unbewusst verarbeitet werden, ist f\u00fcr das Neuromarketing zentral.<\/p>\n<p>Doch wie k\u00f6nnen diese Erkenntnisse des Neuromarketings in die Praxis umgesetzt werden? Und wie kann man mithilfe von Werbung eine konkrete Kaufabsicht der Kundin oder des Kunden ausl\u00f6sen bzw. diese beeinflussen? Wie Prof. Dr. Haynes auf dem Neuromarketing Kongress 2017 zu dieser Frage ausf\u00fchrte, verhindern Kontrollinstanzen im Gehirn, dass aus Impulsen Handlungen werden. Dieses Wechselspiel zwischen Impuls und Kontrolle bestimmt die Vorentscheidungsphase einer Kaufentscheidung. Dabei k\u00f6nnen in der Hirnforschung auch Handlungsabsichten aus den Gehirnaktivit\u00e4ten abgelesen werden.<\/p>\n<h3>Wie Neuromarketing durch Einfluss von Semantik und Komplexit\u00e4t der Gedanken auf die Kaufentscheidung der Kunden einwirkt.<\/h3>\n<p>F\u00fcr die Hirnforschung ist die Frage, wie man komplexe Gedanken aus der Hirnaktivit\u00e4t auslesen kann, von zentraler Bedeutung. Dabei stehen der Hirnforschung allerdings keine universellen \u201eGedankenlesemaschinen\u201d zur Verf\u00fcgung, sondern lediglich eine unterschiedliche Kodierung von Informationen, denen wiederum individuelle Bedeutungen zugeschrieben werden. Voraussetzung hierf\u00fcr sind allerdings umfassende mathematische Modelle von Gehirnaktivit\u00e4ten, die aus dem Kernspint abgelesen werden k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Entscheidend ist dabei f\u00fcr die Forschenden vor allem die Frage nach dem Punkt, an dem tats\u00e4chlich Kaufentscheidungen getroffen werden. Hierzu gibt es bereits sehr interessante Pionier-Forschung des Neuromarketing-Experten Dr. Hans-Georg H\u00e4usel und des Hirnforschers Prof. Dr. John-Dylan Haynes. Zudem untersuchen die technischen Perspektiven der Neuropsychologie, wie Produkte und Marken im Gehirn dargestellt und repr\u00e4sentiert werden.<\/p>\n<h3>Neuromarketing Seminare bei der Haufe Akademie<\/h3>\n<p>Die auf den Erkenntnissen der Hirnforschung basierende Neuropsychologie liefert viele f\u00fcr das Marketing in Unternehmen essentielle Erkenntnisse. Sie wollen mehr dar\u00fcber erfahren? Die Haufe Akademie bietet f\u00fcr Fach- und F\u00fchrungskr\u00e4fte aus dem Marketing zahlreiche Seminare an, die Ihnen bei der Vermarktung Ihrer Produkte und der Gestaltung Ihrer Werbung sowie Ihres Online-Auftritts helfen.<\/p>\n<h2>Neuromarketing: gehirngerecht kommunizieren und verkaufen<\/h2>\n<p>Warum kaufen wir, was wir kaufen? Welche Prozesse spielen sich in unserem Gehirn ab und wie k\u00f6nnen wir mit \u201egehirngerechtem\u201d Marketing besser werben?<\/p>\n<p>In den letzten Jahren hat die Forschung faszinierende Erkenntnisse dar\u00fcber gewonnen, wie neurowissenschaftliches Know-how effektiv in der Marketingpraxis genutzt werden kann. Autobauer optimieren bereits das Autodesign mit Blick auf die Wirkung im Kopf. Neuromarketing ist zum Trend geworden. Was steckt aber genau dahinter?<\/p>\n<p>Der Durchbruch in der Aufmerksamkeit f\u00fcr die Neurowissenschaften kam im Jahr 2004. Der <strong>Cola-Test<\/strong> war aus der Werbung bekannt. Blind verkostet werden Pepsi- und Coca-Cola etwa zu gleichen Anteilen gew\u00e4hlt; mit Markenzuordnung aber Coca-Cola deutlich bevorzugt \u2013 ein Beweis f\u00fcr die St\u00e4rke der Marke. Dann wurde der Test an Probanden mit einem Hirnscanner durchgef\u00fchrt. Was war zu sehen? Wussten die Probanden bereits vorher, dass es sich um Coca-Cola handelt, waren Belohnungszentrum und Ged\u00e4chtnisareale im Kopf stark durchblutet, bei Pepsi-Cola hingegen nicht. \u00b9 Welche Wirkungen <a href=\"https:\/\/www.haufe-akademie.de\/blog\/themen\/marketing\/potenziale-der-markenfuehrung-erkennen\/\">Marken<\/a> ausl\u00f6sen! Sie aktivieren das Belohnungszentrum, sie lenken das Geschmackserlebnis! Geschmack ist nicht Geschmack, sondern wird im Kopf gebildet.<\/p>\n<p>Ein anderes Beispiel f\u00fcr Neuromarketing: Komatsu hatte einen neuen Hydraulikbagger entwickelt \u2013 noch besser in Handhabung und Leistungsf\u00e4higkeit. In der Vermarktung wurde die technische \u00dcberlegenheit durch eine <strong>dominante Produktdarstellung<\/strong> in den Vordergrund gestellt. Die Spitzenverk\u00e4ufe blieben \u2013 entgegen jeglicher Erwartungen \u2013 allerdings aus. Auch nach ausf\u00fchrlichen Kundenbefragungen konnte das Problem nicht aufgedeckt werden. Wie konnte man den schlechten Verkauf des Hydraulikbaggers nun erkl\u00e4ren?<\/p>\n<p>Mithilfe neurowissenschaftlicher Untersuchungen fand man heraus, dass durch den Schwerpunkt der Vermarktung zwar die St\u00e4rke und technische Finesse des Baggers veranschaulicht wurde, allerdings entscheidende Elemente der Geschicklichkeit und Souver\u00e4nit\u00e4t des Baggerf\u00fchrers nicht dargestellt wurden. Die Baggerf\u00fchrer wurden im Verkaufsprozess nach ihrer Meinung gefragt und \u00e4u\u00dferten sich jeweils negativ. Die Vermarktungsstrategie wurde daraufhin ge\u00e4ndert und ein Fokus auf die \u00fcberlegene Handhabung durch den\/die Baggerf\u00fchrer:in gesetzt. Mit vollem Verkaufserfolg!<\/p>\n<h3>Diese kaufentscheidenden Prozesse und Reaktionen laufen unbewusst ab und werden nicht explizit kontrolliert, sie k\u00f6nnen von den Betroffenen in Befragungen nicht wiedergegeben werden.<\/h3>\n<p>Wie dieses Beispiel veranschaulicht, sind Menschen soziale Wesen und folgen unbewusst einem sogenannten \u201eLebenskonzept\u201c. Nach ihrem Selbstbild versuchen sie, sich, ihr Leben und ihre Wirkung auf andere zu gestalten. Klingt philosophisch und bedeutet praktisch: Der F\u00fchrer eines Hydraulikbaggers will Herr der Handlung sein, das sollte in einem kundenorientierten Marketingkonzept beachtet werden. Allerdings ist die praktische Marketingarbeit noch allzu oft von rationalen Mustern gepr\u00e4gt. G\u00e4ngige Markttests nutzen verbreitet einfache Befragungen. Oftmals wird in der Vermarktung und im Verkauf viel argumentiert, nur leider an den Kunden vorbei. Und Kunden sind letztendlich keine Roboter, die Produkte wie durch eine Kamera betrachten. Ihre Sinne messen nicht, sondern empfangen permanent Signale, \u00fcberwiegend ganz unbewusst.<\/p>\n<h3>Die Erwartung von Belohnung und das Vermeiden von unangenehmem Empfinden beeinflussen und steuern so den Kaufentscheidungsprozess und das Handeln der Kunden.<\/h3>\n<p>Dabei ist Kund:in nicht gleich Kund:in. Drei Kernrichtungen f\u00fcr das Belohnungsstreben sind nach neusten neurowissenschaftlichen Erkenntnissen identifiziert und bilden die Grundlage der Limbic Map\u00ae: Unterschieden werden dabei Dominanz, Stimulanz und Balance.<sup>2<\/sup><\/p>\n<p>Diese Belohnungsrichtungen erg\u00e4nzen die psychologische Marktsegmentierung und zeigen neue Wege der Zielgruppensegmentierung auf:<\/p>\n<ul>\n<li>Die erste Kundengruppe (Dominanz) empfindet eine innere Belohnung, wenn sie etwas durchsetzen kann,<\/li>\n<li>die zweite Kundengruppe (Stimulanz), wenn sie Neues erf\u00e4hrt,<\/li>\n<li>die dritte Kundengruppe (Balance), wenn sie eine gute <a href=\"https:\/\/www.haufe-akademie.de\/blog\/themen\/assistenz-und-office-management\/7-tipps-fuer-eine-gute-kundenbeziehung\/\">Beziehung<\/a> oder Unterst\u00fctzung erlebt.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Zwischengruppen sind m\u00f6glich, da alle Menschen von jedem Belohnungsempfinden etwas haben \u2013 nur in unterschiedlicher Auspr\u00e4gung. Alle Kunden reagieren auf ihr individuelles Empfinde und weniger auf Fakten. Wer seine Kunden auf diese Weise kennt, kann sie gezielter ansprechen.<\/p>\n<h3>Die g\u00e4ngige Marketingpraxis wird dabei immer mehr um neurowissenschaftliche Marketingaspekte erweitert:<\/h3>\n<ul>\n<li><em>Menschen behalten und entscheiden nicht rein rational (auch nicht im B2B), beteiligt ist dabei immer das Emotionssystem. Kaufentscheidende Prozesse laufen dabei weitgehend unbewusst ab. Deshalb ist es wichtig, Botschaften mit positiven emotionalen \u201eAnkern\u201c zu versehen. Eine emotionale Ansprache ist einer rein rationalen Ansprache klar \u00fcberlegen.<\/em><\/li>\n<li><em>Menschen streben nach mentaler Belohnung. Kauf erfolgt mit dem Ziel, Belohnungen zu erreichen. Unterschiedliche Zielgruppen weisen dabei unterschiedliche Belohnungsmuster auf. Damit ist eine differenziertere Form der Kundensegmentierung durchzuf\u00fchren.<\/em><\/li>\n<li><em>Das angenehme innere Empfinden entspringt der Vorstellung im Kopf, was mit dem Kauf erreicht wird. Dieses h\u00e4ngt auch von der Vorstellung ab, wie andere darauf reagieren. Kunden kaufen, weil das Gekaufte eine Funktion im eigenen Konzept hat.<\/em><\/li>\n<\/ul>\n<h3>Und wie lassen sich diese Erkenntnisse praktisch \u2013 im Rahmen des Marketing-Mix \u2013 umsetzen?<\/h3>\n<p>In der Automobilindustrie ist es im Sinne einer verbesserten <strong>Produktpolitik<\/strong> schon heute verbreitet, Produktdesign im Sinne der mentalen Konzepte zu optimieren. So aktivieren z. B. Autofronten und Frauengesichter im m\u00e4nnlichen Gehirn die gleichen Areale. Die Autofronten besonders dann, wenn die Lichter etwas \u201eaggressiver\u201c und der Autogrill relativ \u201efreundlich\u201c dargestellt ist. Warme Farben schaffen N\u00e4he, kalte Farben zeigen technische \u00dcberlegenheit. Die Details schwingen immer mit \u2013 ganz unbewusst.<\/p>\n<p>Sie bilden den eigentlichen Schl\u00fcssel zum Gehirn der Kunden. Weiterhin stellt \u2013 neben dem eigentlichen Produkt \u2013 die Verpackung ein wichtiges Kriterium dar: schlankes Verpackungsdesign f\u00fcr gesunde Produkte und au\u00dfergew\u00f6hnliches Design f\u00fcr hochwertige Produkte. Im Dienstleistungsbereich hat die \u201eVerpackung\u201c eine besondere Bedeutung und muss dabei sehr weit verstanden werden. Alle \u201eMaterialisierungen\u201c geben nicht sichtbaren oder immateriellen Produkten \u201eGestalt\u201c. So stellen beispielsweise im Energiebereich die Z\u00e4hler die Verpackung des Stroms dar. Erst das neue intelligente Messen von Strom mit sogenannten \u201eSmart Metern\u201c hat dazu gef\u00fchrt, die Messeinrichtungen modern zu gestalten und damit die Wichtigkeit des Energieprodukts zu unterstreichen.<\/p>\n<p>Am meisten profitiert heute der Bereich der <strong>Marketingkommunikation und Werbung<\/strong> von neurowissenschaftlichen Erkenntnissen und dem darauf basierendem Neuromarketing. Die Bedeutung und Wirksamkeit von Bildern war bereits bekannt. Um das Beispiel mit dem Autogrill fortzusetzen: Es hat sich gezeigt, dass eine frontale, gesichtsartige Aufnahme von Autos einer seitlichen Aufnahme \u00fcberlegen ist. Eine weitere Erkenntnis liegt darin, dass der am st\u00e4rksten ausgepr\u00e4gte Bereich im Gehirn das sogenannte episodische Ged\u00e4chtnis darstellt. Im Laufe der Evolution hat der Mensch besonders die F\u00e4higkeit entwickelt, wichtige Geschichten im chronologischen Erleben abzuspeichern. Deshalb ist die Ansprache dieses Bereichs, die Verbindung von Marke oder Produkt mit interessanten Geschichten besonders wirkungsvoll. Weitere mentale \u201eAnker\u201c f\u00fcr eine effektive Vermarktung bilden Symbole \u2013 denken Sie an ein Segelschiff mit drei Masten und gr\u00fcnen Segeln \u2013 und die Umsetzung nicht nur mit bewegten Bildern, sondern unter Nutzung aller Sinne. Die Aufladung wird mit jedem Sinn, der angesprochen wird, nicht nur additiv, sondern multiplikativ verst\u00e4rkt.<\/p>\n<p>Auch in der<strong> Preisgestaltung und -findung<\/strong> k\u00f6nnen Unternehmen sich neurowissenschaftliches Wissen zunutze machen. So hat beispielsweise ein Berliner Restaurant in einem Test seine Kunden selbst bestimmen lassen, wie viel ihnen Speis und Trank wert war. Die Kunden haben im Schnitt mehr bezahlt als nach der sonst geltenden Speisekarte. Allerdings ist die \u00dcbertonung des Preises als Verkaufsargument mit gro\u00dfer Vorsicht zu genie\u00dfen, denn die Preisfindung muss dem Gesamtkonzept entsprechen. Oft haben Kunden ein gutes Gef\u00fchl f\u00fcr einen fairen Deal.<\/p>\n<h3>Entsprechend sind Kunden emp\u00f6rt, wenn Fairness verletzt wird. Dieses Gef\u00fchl entsteht oft durch Verstecktes im Kleingedruckten. So sind still schweigende Vertragsverl\u00e4ngerungen bei der Telekom ein Grund, warum das Verh\u00e4ltnis zum Unternehmen dauerhaft zerst\u00f6rt wird.<\/h3>\n<p>Auch im <strong>Verkauf<\/strong> kann neurowissenschaftliches Know-how gezielt eingesetzt werden. Einem Produkt er\u00f6ffnen sich z. B. wenig Verkaufschancen, wenn es keinen klaren Kundennutzen verspricht. Dabei helfen auch die besten Argumente nichts. Kunden filtern Informationen danach, ob sie relevant sind \u2013 relevant gemessen am eigenen Konzept. Ber\u00fccksichtigt die Kundenansprache dabei den wahren \u201eEntscheider\u201c \u2013 n\u00e4mlich das Emotionssystem \u2013 kann dies die Chancen f\u00fcr einen erfolgreichen Verkaufsabschluss steigern.<\/p>\n<p>So gilt im Verkauf \u201eWer fragt, f\u00fchrt!\u201c. Die nach ihrem Belohnungsstreben unterschiedlichen Gespr\u00e4chspartner (Dominanz, Stimulanz, Balance) haben unterschiedliche Ziele: Einen dominanten Typen interessiert, wie effizient die Leistung ist, einen neugierigen Typen, welche Besonderheiten eine Leistung hat und einen Balance-Typen, wie bew\u00e4hrt das Angebot ist. Selbst wenn der Gespr\u00e4chspartner noch nicht bekannt ist, kann durch wenige Einstiegsfragen die Ausrichtung ermittelt werden, die das Gespr\u00e4ch nehmen sollte. Mit der richtigen Ansprache der Gespr\u00e4chspartner k\u00f6nnen erhebliche Umsatzverbesserungen erzielt werden.<\/p>\n<p>Neuropsychologie und Neurobiologie liefern zus\u00e4tzliche Einsichten in menschliches Verhalten. Je passender eine Marketing- oder Verkaufsma\u00dfnahme f\u00fcr eine bestimmte Zielgruppe gestaltet wird, desto erfolgreicher ist sie. Dabei spielen in hohem Ma\u00dfe unbewusste Eindr\u00fccke mit. Deshalb sollte auf die Integration und Stimmigkeit aller Marketingma\u00dfnahmen geachtet werden. Das ist Neuromarketing vom Feinsten!<\/p>\n<p><em>1 Vgl. McClure, Samuel M., Li, Jian, Tomlin, Damon, Cypert, Kim S., Montague, Latan\u00e9 M., Montague, P. Read, Neural corralates of behavioural preference for culturally familiar drinks, Neuron 44, 2004, S. 379 \u2013 387.<\/em><\/p>\n<p><em>2 Vgl. H\u00e4usel, H.-G., Limbic: Die Emotions- und Motivwelten im Gehirn des Kunden und Konsumenten kennen und treffen, in: H\u00e4usel, Hans-Georg (Hrsg.), neuro marketing, Planegg 2008, S. 61\u201386.<\/em><\/p>\n<p data-start=\"1997\" data-end=\"2122\">\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Was steckt hinter Neuromarketing? Wie lassen sich die Erkenntnisse im Marketing umsetzen? Funktioniert \u201egehirngerechtes\u201c Marketing besser als die klassischen Methoden? Das Wichtigste in K\u00fcrze Neuromarketing nutzt Erkenntnisse der Neurowissenschaften, um Kaufentscheidungen besser zu verstehen und gezielt zu beeinflussen. Emotionen spielen eine Schl\u00fcsselrolle: Marken, die starke emotionale Reaktionen ausl\u00f6sen, aktivieren das Belohnungssystem im Gehirn und steigern<\/p>\n<div class=\"pageReadMore\"><i class=\"fa fa-angle-right\"><\/i><a href=\"https:\/\/www.haufe-akademie.de\/blog\/themen\/marketing\/mit-neuromarketing-erfolgreicher-werben-und-verkaufen\/\" title=\"Beitrag lesen\">Beitrag lesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":23,"featured_media":513,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"_lmt_disableupdate":"","_lmt_disable":"no","_jetpack_memberships_contains_paid_content":false,"footnotes":""},"categories":[76,86],"tags":[2539,2537,1873,2534,2538,198,2535,1871,2536,2533,1872],"class_list":{"0":"post-389","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-marketing","8":"category-vertrieb","9":"tag-brainreading","10":"tag-episodisches-gedaechtnis","11":"tag-gehirngerecht","12":"tag-kaufentscheidungen","13":"tag-marketingkommunikation","14":"tag-marketingstrategie","15":"tag-markttests","16":"tag-neuromarketing","17":"tag-neurowissenschaftliche-erkenntnisse","18":"tag-produktdesign-optimieren","19":"tag-verkaufen"},"acf":{"p_authors":[10460]},"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v27.1.1 - https:\/\/yoast.com\/product\/yoast-seo-wordpress\/ -->\n<title>Mit Neuromarketing erfolgreicher werben und verkaufen<\/title>\n<meta name=\"description\" content=\"Warum kaufen wir etwas? Welche Prozesse spielen sich im Gehirn dabei ab? Und wie k\u00f6nnen wir besser werben? Die Antwort liegt im Neuromarketing. Mehr Infos!\" \/>\n<meta name=\"robots\" content=\"index, follow, max-snippet:-1, max-image-preview:large, max-video-preview:-1\" \/>\n<link rel=\"canonical\" href=\"https:\/\/www.haufe-akademie.de\/blog\/themen\/marketing\/mit-neuromarketing-erfolgreicher-werben-und-verkaufen\/\" \/>\n<meta property=\"og:locale\" content=\"de_DE\" \/>\n<meta property=\"og:type\" content=\"article\" \/>\n<meta property=\"og:title\" content=\"Mit Neuromarketing erfolgreicher werben und verkaufen\" \/>\n<meta property=\"og:description\" content=\"Warum kaufen wir etwas? Welche Prozesse spielen sich im Gehirn dabei ab? Und wie k\u00f6nnen wir besser werben? Die Antwort liegt im Neuromarketing. Mehr Infos!\" \/>\n<meta property=\"og:url\" content=\"https:\/\/www.haufe-akademie.de\/blog\/themen\/marketing\/mit-neuromarketing-erfolgreicher-werben-und-verkaufen\/\" \/>\n<meta property=\"og:site_name\" content=\"Haufe Akademie\" \/>\n<meta property=\"article:publisher\" content=\"https:\/\/www.facebook.com\/HaufeAkademie\" \/>\n<meta property=\"article:published_time\" content=\"2014-05-08T14:00:47+00:00\" \/>\n<meta property=\"article:modified_time\" content=\"2019-02-01T09:27:50+00:00\" \/>\n<meta property=\"og:image\" content=\"https:\/\/www.haufe-akademie.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/05\/Mit-Neuromarketing-erfolgreicher-werben-und-verkaufen1.png\" \/>\n\t<meta property=\"og:image:width\" content=\"800\" \/>\n\t<meta property=\"og:image:height\" content=\"384\" \/>\n\t<meta property=\"og:image:type\" content=\"image\/png\" \/>\n<meta name=\"author\" content=\"Lothar Keite\" \/>\n<meta name=\"twitter:card\" content=\"summary_large_image\" \/>\n<meta name=\"twitter:creator\" content=\"@HaufeAkademie\" \/>\n<meta name=\"twitter:site\" content=\"@HaufeAkademie\" \/>\n<meta name=\"twitter:label1\" content=\"Verfasst von\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data1\" content=\"Lothar Keite\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:label2\" content=\"Gesch\u00e4tzte Lesezeit\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data2\" content=\" Minuten\" \/>\n<!-- \/ Yoast SEO plugin. -->","yoast_head_json":{"title":"Mit Neuromarketing erfolgreicher werben und verkaufen","description":"Warum kaufen wir etwas? Welche Prozesse spielen sich im Gehirn dabei ab? Und wie k\u00f6nnen wir besser werben? Die Antwort liegt im Neuromarketing. Mehr Infos!","robots":{"index":"index","follow":"follow","max-snippet":"max-snippet:-1","max-image-preview":"max-image-preview:large","max-video-preview":"max-video-preview:-1"},"canonical":"https:\/\/www.haufe-akademie.de\/blog\/themen\/marketing\/mit-neuromarketing-erfolgreicher-werben-und-verkaufen\/","og_locale":"de_DE","og_type":"article","og_title":"Mit Neuromarketing erfolgreicher werben und verkaufen","og_description":"Warum kaufen wir etwas? Welche Prozesse spielen sich im Gehirn dabei ab? Und wie k\u00f6nnen wir besser werben? Die Antwort liegt im Neuromarketing. Mehr Infos!","og_url":"https:\/\/www.haufe-akademie.de\/blog\/themen\/marketing\/mit-neuromarketing-erfolgreicher-werben-und-verkaufen\/","og_site_name":"Haufe Akademie","article_publisher":"https:\/\/www.facebook.com\/HaufeAkademie","article_published_time":"2014-05-08T14:00:47+00:00","article_modified_time":"2019-02-01T09:27:50+00:00","og_image":[{"width":800,"height":384,"url":"https:\/\/www.haufe-akademie.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/05\/Mit-Neuromarketing-erfolgreicher-werben-und-verkaufen1.png","type":"image\/png"}],"author":"Lothar Keite","twitter_card":"summary_large_image","twitter_creator":"@HaufeAkademie","twitter_site":"@HaufeAkademie","twitter_misc":{"Verfasst von":"Lothar Keite","Gesch\u00e4tzte Lesezeit":" Minuten"},"schema":{"@context":"https:\/\/schema.org","@graph":[{"@type":"Article","@id":"https:\/\/www.haufe-akademie.de\/blog\/themen\/marketing\/mit-neuromarketing-erfolgreicher-werben-und-verkaufen\/#article","isPartOf":{"@id":"https:\/\/www.haufe-akademie.de\/blog\/themen\/marketing\/mit-neuromarketing-erfolgreicher-werben-und-verkaufen\/"},"author":{"name":"Lothar Keite","@id":"https:\/\/www.haufe-akademie.de\/blog\/#\/schema\/person\/f112dab70847056758636c5ebda6011c"},"headline":"Neuromarketing: gehirngerecht kommunizieren und verkaufen","datePublished":"2014-05-08T14:00:47+00:00","dateModified":"2019-02-01T09:27:50+00:00","mainEntityOfPage":{"@id":"https:\/\/www.haufe-akademie.de\/blog\/themen\/marketing\/mit-neuromarketing-erfolgreicher-werben-und-verkaufen\/"},"wordCount":2360,"publisher":{"@id":"https:\/\/www.haufe-akademie.de\/blog\/#organization"},"image":{"@id":"https:\/\/www.haufe-akademie.de\/blog\/themen\/marketing\/mit-neuromarketing-erfolgreicher-werben-und-verkaufen\/#primaryimage"},"thumbnailUrl":"https:\/\/www.haufe-akademie.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/05\/Mit-Neuromarketing-erfolgreicher-werben-und-verkaufen1.png","keywords":["Brainreading","episodisches Ged\u00e4chtnis","gehirngerecht","Kaufentscheidungen","Marketingkommunikation","Marketingstrategie","Markttests","Neuromarketing","Neurowissenschaftliche Erkenntnisse","Produktdesign optimieren","verkaufen"],"articleSection":["Marketing","Vertrieb und Verkauf"],"inLanguage":"de-DE"},{"@type":"WebPage","@id":"https:\/\/www.haufe-akademie.de\/blog\/themen\/marketing\/mit-neuromarketing-erfolgreicher-werben-und-verkaufen\/","url":"https:\/\/www.haufe-akademie.de\/blog\/themen\/marketing\/mit-neuromarketing-erfolgreicher-werben-und-verkaufen\/","name":"Mit Neuromarketing erfolgreicher werben und verkaufen","isPartOf":{"@id":"https:\/\/www.haufe-akademie.de\/blog\/#website"},"primaryImageOfPage":{"@id":"https:\/\/www.haufe-akademie.de\/blog\/themen\/marketing\/mit-neuromarketing-erfolgreicher-werben-und-verkaufen\/#primaryimage"},"image":{"@id":"https:\/\/www.haufe-akademie.de\/blog\/themen\/marketing\/mit-neuromarketing-erfolgreicher-werben-und-verkaufen\/#primaryimage"},"thumbnailUrl":"https:\/\/www.haufe-akademie.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/05\/Mit-Neuromarketing-erfolgreicher-werben-und-verkaufen1.png","datePublished":"2014-05-08T14:00:47+00:00","dateModified":"2019-02-01T09:27:50+00:00","description":"Warum kaufen wir etwas? Welche Prozesse spielen sich im Gehirn dabei ab? Und wie k\u00f6nnen wir besser werben? Die Antwort liegt im Neuromarketing. Mehr Infos!","breadcrumb":{"@id":"https:\/\/www.haufe-akademie.de\/blog\/themen\/marketing\/mit-neuromarketing-erfolgreicher-werben-und-verkaufen\/#breadcrumb"},"inLanguage":"de-DE","potentialAction":[{"@type":"ReadAction","target":["https:\/\/www.haufe-akademie.de\/blog\/themen\/marketing\/mit-neuromarketing-erfolgreicher-werben-und-verkaufen\/"]}]},{"@type":"ImageObject","inLanguage":"de-DE","@id":"https:\/\/www.haufe-akademie.de\/blog\/themen\/marketing\/mit-neuromarketing-erfolgreicher-werben-und-verkaufen\/#primaryimage","url":"https:\/\/www.haufe-akademie.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/05\/Mit-Neuromarketing-erfolgreicher-werben-und-verkaufen1.png","contentUrl":"https:\/\/www.haufe-akademie.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/05\/Mit-Neuromarketing-erfolgreicher-werben-und-verkaufen1.png","width":800,"height":384},{"@type":"BreadcrumbList","@id":"https:\/\/www.haufe-akademie.de\/blog\/themen\/marketing\/mit-neuromarketing-erfolgreicher-werben-und-verkaufen\/#breadcrumb","itemListElement":[{"@type":"ListItem","position":1,"name":"Home","item":"https:\/\/www.haufe-akademie.de\/blog\/"},{"@type":"ListItem","position":2,"name":"Alle Beitr\u00e4ge","item":"https:\/\/www.haufe-akademie.de\/blog\/themen\/"},{"@type":"ListItem","position":3,"name":"Marketing","item":"https:\/\/www.haufe-akademie.de\/blog\/themen\/marketing\/"},{"@type":"ListItem","position":4,"name":"Neuromarketing: gehirngerecht kommunizieren und verkaufen"}]},{"@type":"WebSite","@id":"https:\/\/www.haufe-akademie.de\/blog\/#website","url":"https:\/\/www.haufe-akademie.de\/blog\/","name":"Haufe Akademie","description":"","publisher":{"@id":"https:\/\/www.haufe-akademie.de\/blog\/#organization"},"potentialAction":[{"@type":"SearchAction","target":{"@type":"EntryPoint","urlTemplate":"https:\/\/www.haufe-akademie.de\/blog\/?s={search_term_string}"},"query-input":{"@type":"PropertyValueSpecification","valueRequired":true,"valueName":"search_term_string"}}],"inLanguage":"de-DE"},{"@type":"Organization","@id":"https:\/\/www.haufe-akademie.de\/blog\/#organization","name":"Haufe Akademie","url":"https:\/\/www.haufe-akademie.de\/blog\/","logo":{"@type":"ImageObject","inLanguage":"de-DE","@id":"https:\/\/www.haufe-akademie.de\/blog\/#\/schema\/logo\/image\/","url":"https:\/\/www.haufe-akademie.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/06\/favicon_haufe.png","contentUrl":"https:\/\/www.haufe-akademie.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/06\/favicon_haufe.png","width":144,"height":144,"caption":"Haufe Akademie"},"image":{"@id":"https:\/\/www.haufe-akademie.de\/blog\/#\/schema\/logo\/image\/"},"sameAs":["https:\/\/www.facebook.com\/HaufeAkademie","https:\/\/x.com\/HaufeAkademie"]},{"@type":"Person","@id":"https:\/\/www.haufe-akademie.de\/blog\/#\/schema\/person\/f112dab70847056758636c5ebda6011c","name":"Lothar Keite","image":{"@type":"ImageObject","inLanguage":"de-DE","@id":"https:\/\/www.haufe-akademie.de\/blog\/#\/schema\/person\/image\/","url":"http:\/\/www.haufe-akademie.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/Lothar-Keite_avatar_1407914191-96x96.png","contentUrl":"http:\/\/www.haufe-akademie.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/Lothar-Keite_avatar_1407914191-96x96.png","caption":"Lothar Keite"},"description":"Diplom-Kaufmann. Lehrbeauftragter an der Fachhochschule f\u00fcr \u00d6konomie und Management. Selbstst\u00e4ndiger Berater und Trainer f\u00fcr Strategie, Marketing und Vertrieb. Referent der Haufe Akademie.","url":"https:\/\/www.haufe-akademie.de\/blog\/author\/lothar-keite\/"}]}},"modified_by":"Lena Tuschewski","jetpack_featured_media_url":"https:\/\/www.haufe-akademie.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/05\/Mit-Neuromarketing-erfolgreicher-werben-und-verkaufen1.png","jetpack_sharing_enabled":true,"amp_enabled":true,"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.haufe-akademie.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/389","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.haufe-akademie.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.haufe-akademie.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.haufe-akademie.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/23"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.haufe-akademie.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=389"}],"version-history":[{"count":8,"href":"https:\/\/www.haufe-akademie.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/389\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":30156,"href":"https:\/\/www.haufe-akademie.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/389\/revisions\/30156"}],"acf:post":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.haufe-akademie.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/autoren\/10460"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.haufe-akademie.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media\/513"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.haufe-akademie.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=389"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.haufe-akademie.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=389"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.haufe-akademie.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=389"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}