{"id":46837,"date":"2026-07-03T11:28:43","date_gmt":"2026-07-03T09:28:43","guid":{"rendered":"https:\/\/www.haufe-akademie.de\/blog\/?p=46837"},"modified":"2026-07-02T11:30:44","modified_gmt":"2026-07-02T09:30:44","slug":"was-ist-bem","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.haufe-akademie.de\/blog\/themen\/gesundheit\/was-ist-bem\/","title":{"rendered":"Betriebliches Eingliederungsmanagement"},"content":{"rendered":"<p>Mitarbeitende, die h\u00e4ufig oder lange arbeitsunf\u00e4hig sind, haben Anspruch auf ein Betriebliches Eingliederungsmanagement (BEM). Hier erf\u00e4hrst du kompakt zusammengefasst, welche Voraussetzungen gelten, wie ein BEM gestaltet werden kann und welche Vorteile Unternehmen und Besch\u00e4ftigte davon haben.<\/p>\n<h2>Was ist Betriebliches Eingliederungsmanagement (BEM)?<\/h2>\n<p>Das betriebliche Eingliederungsmanagement (BEM) ist ein Instrument des betrieblichen Gesundheits- und Arbeitsschutzes. Arbeitnehmende sollen dadurch ihre Arbeitsunf\u00e4higkeit \u00fcberwinden, au\u00dferdem soll das BEM einer erneuten Arbeitsunf\u00e4higkeit vorbeugen und den Arbeitsplatz langfristig sichern.<\/p>\n<h2>Gesetzliche Grundlage: Wo ist das BEM geregelt?<\/h2>\n<p>Das betriebliche Eingliederungsmanagement ist in <strong>\u00a7 167 Abs. 2 SGB IX<\/strong> geregelt und gilt f\u00fcr alle Arbeitgeber \u2013 unabh\u00e4ngig von ihrer Gr\u00f6\u00dfe. Der Arbeitgeber muss die Initiative ergreifen und ein ergebnisoffenes BEM-Verfahren starten, um gemeinsam zu pr\u00fcfen, wie die Arbeitsf\u00e4higkeit erhalten oder wiederhergestellt werden kann.<\/p>\n<p>Auch wenn das Gesetz keine zwingenden Ma\u00dfnahmen vorgibt, gibt es einiges zu beachten. Hier erf\u00e4hrst du mehr \u00fcber <a href=\"https:\/\/www.haufe-akademie.de\/blog\/themen\/gesundheit\/die-10-haeufigsten-fehler-im-bem-und-wie-sie-sie-vermeiden\/\">die 10 h\u00e4ufigsten Fehler beim BEM<\/a>.<\/p>\n<p><strong>Wichtig zu beachten:<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li><strong>Das BEM funktioniert nur auf freiwilliger Basis<\/strong>.<br \/>\nDie betroffene Person muss vorab umfassend informiert werden \u2013 \u00fcber die Ziele des Verfahrens, m\u00f6gliche Beteiligte und den Umgang mit ihren Gesundheitsdaten. Erst dann kann sie wirksam zustimmen oder ablehnen.<\/li>\n<li><strong>Die Besch\u00e4ftigten behalten die Kontrolle.<\/strong><br \/>\nDer BEM-Nehmer bzw. die BEM-Nehmerin entscheidet, wer am BEM mitwirkt. Er bzw. sie kann Beteiligte ablehnen und jederzeit eine frei w\u00e4hlbare Vertrauensperson hinzuziehen.<\/li>\n<li><strong>Sensible Gesundheitsdaten d\u00fcrfen nur f\u00fcr das BEM genutzt werden.<\/strong><br \/>\nSie m\u00fcssen u.a. getrennt von der Personalakte gef\u00fchrt werden.<\/li>\n<li><strong>Der Arbeitgeber muss ernsthaft nach L\u00f6sungen suchen.<\/strong><br \/>\nDas hei\u00dft, er muss relevante interne und externe Stellen einbeziehen und Vorschl\u00e4ge zur Anpassung des Arbeitsplatzes sachlich pr\u00fcfen.<\/li>\n<li><strong>Wer das BEM vernachl\u00e4ssigt, tr\u00e4gt rechtliche Konsequenzen.<\/strong><br \/>\nUnterbleibt ein BEM oder wird es nicht richtig durchgef\u00fchrt, hat das vor allem Folgen bei einer krankheitsbedingten K\u00fcndigung: Der Arbeitgeber tr\u00e4gt dann eine deutlich erh\u00f6hte Darlegungs- und Beweislast daf\u00fcr, dass auch ein ordnungsgem\u00e4\u00dfes BEM keine milderen Mittel zur Vermeidung der K\u00fcndigung ergeben h\u00e4tte.<\/li>\n<li><strong>Das BEM ist kein einmaliger Vorgang<br \/>\n<\/strong>Kommt es innerhalb eines Jahres nach Abschluss eines BEM erneut zu l\u00e4ngerer Arbeitsunf\u00e4higkeit, muss der Arbeitgeber das Verfahren erneut anbieten.<\/li>\n<\/ul>\n<p style=\"margin: 0in; font-family: Calibri; font-size: 11.0pt;\">\n<h2>Voraussetzungen: Wann \u201egreift\u201c das BEM?<\/h2>\n<p>Der Arbeitgeber muss seinen Mitarbeitenden ein BEM anbieten, wenn folgende Schwelle erreicht, ist: Der oder die Besch\u00e4ftigte ist <strong>innerhalb von 12 Monaten<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li><strong>l\u00e4nger als 6 Wochen ununterbrochen<\/strong>oder<\/li>\n<\/ul>\n<ul>\n<li><strong>wiederholt insgesamt mehr als 6 Wochen<\/strong><br \/>\narbeitsunf\u00e4hig erkrankt.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Dann ist der Arbeitgeber \u2013 unabh\u00e4ngig von der Betriebsgr\u00f6\u00dfe \u2013 verpflichtet, ein BEM anzubieten und zun\u00e4chst ein entsprechendes Gespr\u00e4chsangebot zu unterbreiten.<\/p>\n<h3>Worum geht es inhaltlich?<\/h3>\n<p>Sind die 6\u2011Wochen\u2011Voraussetzungen erf\u00fcllt und stimmt der oder die Mitarbeitende zu, kl\u00e4rt der Arbeitgeber gemeinsam mit den Beteiligten,<\/p>\n<ul>\n<li>wie die Arbeitsunf\u00e4higkeit \u00fcberwunden werden kann,<\/li>\n<li>wie die Gesundheit dauerhaft erhalten werden kann,<\/li>\n<li>wie der\u00a0Arbeitsplatz erhalten\u00a0und ggf. gesundheitsgerecht gestaltet werden kann.<\/li>\n<\/ul>\n<h2>Was sind die Ziele und Vorteile von BEM?<\/h2>\n<p>Das <a href=\"https:\/\/www.haufe-akademie.de\/blog\/themen\/gesundheit\/persoenliche-einblicke-einer-bem-nehmerin\/?utm_source=direkt&amp;utm_id=84834%2F04393689&amp;akttyp=direkt&amp;aktnr=84834&amp;wnr=04393689\">betriebliche Eingliederungsmanagement bietet Arbeitnehmenden gro\u00dfe Vorteile<\/a>. Aber auch der Arbeitgeber profitiert.<\/p>\n<div class=\"scroll-shadow\">\n<div class=\"scroll-shadow__content\">\n<table style=\"width: 800px; border-collapse: collapse;\">\n<tbody><!-- \u00dcberschriften --><\/p>\n<tr>\n<td style=\"width: 20%; padding: 10px; border: 1px solid #ccc; font-weight: bold;\">Perspektive<\/td>\n<td style=\"width: 35%; padding: 10px; border: 1px solid #ccc; font-weight: bold;\">Ziele des BEM<\/td>\n<td style=\"width: 45%; padding: 10px; border: 1px solid #ccc; font-weight: bold;\">Vorteile<\/td>\n<\/tr>\n<p><!-- Arbeitnehmende --><\/p>\n<tr>\n<td style=\"padding: 10px; border: 1px solid #ccc; vertical-align: top;\">Arbeitnehmende<\/td>\n<td style=\"padding: 10px; border: 1px solid #ccc; vertical-align: top;\">\n<ul style=\"margin: 0; padding-left: 20px;\">\n<li>\u00dcberwindung der Arbeitsunf\u00e4higkeit<\/li>\n<li>Vorbeugung erneuter Arbeitsunf\u00e4higkeit<\/li>\n<li>Erhalt des Arbeitsplatzes<\/li>\n<\/ul>\n<\/td>\n<td style=\"padding: 10px; border: 1px solid #ccc; vertical-align: top;\">\n<ul style=\"margin: 0; padding-left: 20px;\">\n<li>Sicherung der Erwerbsf\u00e4higkeit und Besch\u00e4ftigung<\/li>\n<li>Weitere Teilhabe am Arbeitsleben<\/li>\n<li>Sicherung des Lebensunterhalts durch Arbeit<\/li>\n<li>Anpassung von Arbeitsplatz und Arbeitsinhalten an gesundheitliche Beeintr\u00e4chtigungen<\/li>\n<li>Chance, auch bei l\u00e4nger andauernden gesundheitlichen Problemen im Unternehmen zu bleiben<\/li>\n<\/ul>\n<\/td>\n<\/tr>\n<p><!-- Arbeitgeber --><\/p>\n<tr>\n<td style=\"padding: 10px; border: 1px solid #ccc; vertical-align: top;\">Arbeitgeber<\/td>\n<td style=\"padding: 10px; border: 1px solid #ccc; vertical-align: top;\">\n<ul style=\"margin: 0; padding-left: 20px;\">\n<li>Pr\u00e4vention von (wiederholten) Fehlzeiten<\/li>\n<li>Sicherung der Arbeitsf\u00e4higkeit bzw. Leistung<\/li>\n<li>Erhalt des Arbeitsplatzes und der Besch\u00e4ftigungsf\u00e4higkeit im Unternehmen<\/li>\n<\/ul>\n<\/td>\n<td style=\"padding: 10px; border: 1px solid #ccc; vertical-align: top;\">\n<ul style=\"margin: 0; padding-left: 20px;\">\n<li>Reduzierung von Fehlzeiten und damit von Kosten (u. a. Entgeltfortzahlung, \u00dcberbr\u00fcckung durch \u00dcberstunden\/Aushilfen, Rekrutierung und Einarbeitung von Ersatz)<\/li>\n<li>Sicherung von Erfahrung, Kompetenz und Know-how im Unternehmen<\/li>\n<li>Steigerung der Einsatzf\u00e4higkeit und Produktivit\u00e4t<\/li>\n<li>H\u00f6here Mitarbeiterbindung und -motivation<\/li>\n<li>St\u00e4rkung des Images als verantwortungsbewusster Arbeitgeber<\/li>\n<li>M\u00f6glichkeit von Pr\u00e4mien\/Boni der Rehabilitationstr\u00e4ger bzw. Integrations\u00e4mter f\u00fcr die Einf\u00fchrung eines BEM<\/li>\n<\/ul>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/div>\n<\/div>\n<h2>\u00dcberblick: Wer ist am BEM-Verfahren beteiligt?<\/h2>\n<p><strong>Zwingend beteiligt sind (Kernkreis):<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li>Der Arbeitgeber bzw. die von ihm benannte vertretungsberechtigte Person und die betroffene besch\u00e4ftigte Person (BEM-berechtigte Person)<\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>Regelm\u00e4\u00dfig beteiligt werden au\u00dferdem (jeweils nur mit Zustimmung der betroffenen Person):<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li>Die F\u00fchrungskraft der BEM-berechtigten Person<\/li>\n<li>Die betriebliche Interessenvertretung, d. h. der Betriebsrat oder Personalrat, bei leitenden Angestellten ggf. der Sprecherausschuss<\/li>\n<li>Die Schwerbehindertenvertretung, sofern vorhanden<\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>Weitere m\u00f6gliche Beteiligte (bei Bedarf, jeweils nur mit Zustimmung der betroffenen Person):<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li>Werks- bzw. Betriebsarzt oder -\u00e4rztin<\/li>\n<li>Tr\u00e4ger der Sozialversicherung\/Rehabilitationstr\u00e4ger, z.\u00a0B. Krankenkasse, Renten-, Unfallversicherung<\/li>\n<li>Integrationsamt<\/li>\n<li>Fachkraft f\u00fcr Arbeitssicherheit, Arbeitsschutzstellen, Sozialdienst<\/li>\n<li>externe Fachleute, z.\u00a0B. Reha-Berater:innen<\/li>\n<li>Vertrauensperson eigener Wahl der betroffenen Person, z.\u00a0B. Kollegin bzw. Kollege, Rechtsanwalt bzw. Rechtsanw\u00e4ltin.<\/li>\n<\/ul>\n<h2>Schritt f\u00fcr Schritt: Wie l\u00e4uft ein BEM-Verfahren ab?<\/h2>\n<p>Der BEM-Prozess l\u00e4sst sich in sieben Schritte unterteilen:<br \/>\n<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-46865 size-full\" src=\"https:\/\/www.haufe-akademie.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/bem-am-ende.jpg\" alt=\"BEM-Ablauf als Prozessgrafik von Voraussetzungen pr\u00fcfen bis Kontrolle und Abschluss\" width=\"800\" height=\"200\" srcset=\"https:\/\/www.haufe-akademie.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/bem-am-ende.jpg 800w, https:\/\/www.haufe-akademie.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/bem-am-ende-150x38@2x.jpg 300w, https:\/\/www.haufe-akademie.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/bem-am-ende-150x38.jpg 150w, https:\/\/www.haufe-akademie.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/bem-am-ende-300x75@2x.jpg 600w\" sizes=\"auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/p>\n<ol>\n<li><strong>Pr\u00fcfung der BEM-Voraussetzungen<\/strong>: Der Arbeitgeber pr\u00fcft, ob im letzten 12\u2011Monats\u2011Zeitraum bei Mitarbeitenden mehr als 6 Wochen Arbeitsunf\u00e4higkeit vorliegen.<\/li>\n<\/ol>\n<ol start=\"2\">\n<li><strong>BEM-Angebot an den oder die Besch\u00e4ftigte<\/strong>: Die betroffene Person erh\u00e4lt vom Arbeitgeber eine schriftliche Information \u00fcber das BEM und eine Einladung zur Teilnahme.<\/li>\n<\/ol>\n<ol start=\"3\">\n<li><strong>Zustimmung oder Ablehnung<\/strong>: Die besch\u00e4ftigte Person stimmt dem BEM zu oder lehnt ab. Bei einer Ablehnung endet das Verfahren hier.<\/li>\n<\/ol>\n<ol start=\"4\">\n<li><strong>BEM-Erstgespr\u00e4ch<\/strong>: Der Arbeitgeber und die besch\u00e4ftigte Person kl\u00e4ren die Zielsetzung des BEM, die Belastungen, verschiedene Einsatzm\u00f6glichkeiten und das weitere Vorgehen. Bei Bedarf werden die betriebliche Interessenvertretung und der Betriebsarzt oder die -\u00e4rztin hinzugezogen.<\/li>\n<\/ol>\n<ol start=\"5\">\n<li><strong>Analyse und Ma\u00dfnahmenplanung<\/strong>: Der Arbeitgeber analysiert mit der besch\u00e4ftigten Person und ggf. Expert:innen den Arbeitsplatz und das Leistungsverm\u00f6gen der betroffenen Person. Dabei legen sie konkrete Ma\u00dfnahmen fest, z. eine stufenweise Wiedereingliederung, Arbeitszeitanpassung oder Umgestaltung des Arbeitsplatzes.<\/li>\n<\/ol>\n<ol start=\"6\">\n<li><strong>Umsetzung der Ma\u00dfnahmen<\/strong>: Die vereinbarten Ma\u00dfnahmen werden in die Praxis gebracht.<\/li>\n<\/ol>\n<ol start=\"7\">\n<li><strong>Kontrolle und Abschluss<\/strong>: Der\u00a0Arbeitgeber und die besch\u00e4ftigte Person \u00fcberpr\u00fcfen die Wirksamkeit der Ma\u00dfnahmen und f\u00fchren ggf. Anpassungen durch. Die Ergebnisse werden abschlie\u00dfend dokumentiert.<\/li>\n<\/ol>\n<h2>Welche BEM-Ma\u00dfnahmen kommen in Frage?<\/h2>\n<p>Das BEM ist ein verlaufs- und ergebnisoffener Suchprozess mit <a href=\"https:\/\/www.haufe-akademie.de\/blog\/themen\/gesundheit\/praxisfall-bem-frau-mevlan-und-der-heimtrainer\/\">individuell angepassten L\u00f6sungen<\/a>. D. h., es kommen alle Strategien in Betracht, die die Arbeits- und Besch\u00e4ftigungsf\u00e4higkeit erhalten k\u00f6nnen. Je nach Art der Arbeitsunf\u00e4higkeit, z. B. physische oder <a href=\"https:\/\/www.haufe-akademie.de\/blog\/themen\/gesundheit\/psychische-erkrankungen-im-bem\/\">psychische Erkrankung<\/a> k\u00f6nnen unterschiedliche Schwerpunkte sinnvoll sein.<\/p>\n<p>Man kann vier Ma\u00dfnahmenbereiche unterscheiden:<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-46845 size-full\" src=\"https:\/\/www.haufe-akademie.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/grafik-BEM-Massnahmen.png\" alt=\"Vier Einflussbereiche im BEM: Arbeitsplatz, Gesundheit, soziales Arbeitsumfeld und private Situation\" width=\"600\" height=\"465\" srcset=\"https:\/\/www.haufe-akademie.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/grafik-BEM-Massnahmen-300x233@2x.png 600w, https:\/\/www.haufe-akademie.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/grafik-BEM-Massnahmen-150x116@2x.png 300w, https:\/\/www.haufe-akademie.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/grafik-BEM-Massnahmen-150x116.png 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px\" \/><\/p>\n<p>Folgende Beispiele kommen als BEM-Ma\u00dfnahmen in Frage:<\/p>\n<ul>\n<li>Anpassung der Arbeitsaufgaben, z. B. werden bestimmte (nicht mehr zumutbare) T\u00e4tigkeiten ausgeschlossen.<\/li>\n<li>Anpassung der Arbeitszeit, z. B. Wechsel auf andere Arbeitszeitmodelle oder eine reduzierte Stundenanzahl.<\/li>\n<li>Anpassung des Arbeitsplatzes, z. B. L\u00e4rmreduzierung oder ergonomische Verbesserungen.<\/li>\n<li>Anpassung der Arbeitsorganisation, z. B. \u00a0feste statt wechselnder Einsatzorte oder vermehrtes Arbeiten von zu Hause.<\/li>\n<li>Stufenweise Wiedereingliederung: Die betroffene Person kehrt zun\u00e4chst in reduziertem Umfang an den Arbeitsplatz zur\u00fcck, testet ihre Leistungsf\u00e4higkeit und steigert Arbeitszeit und -belastung schrittweise.<\/li>\n<li>Medizinische Rehabilitation, z. B. verschiedene Reha-Ma\u00dfnahmen, Psychotherapie, Sehhilfen.<\/li>\n<li>Beratung, z. B. zur Gesundheitspr\u00e4vention und passenden Unterst\u00fctzungsangeboten.<\/li>\n<\/ul>\n<h2>Datenschutz und Vertraulichkeit im BEM: Was gilt?<\/h2>\n<p>Da im BEM hochsensible Gesundheitsdaten verarbeitet werden, gilt hier ein besonders hoher Datenschutzstandard. Dazu geh\u00f6rt, dass der Arbeitgeber die BEM-Unterlagen in einer eigenen BEM-Akte aufbewahrt \u2013 strikt getrennt von der Personalakte. Die Daten m\u00fcssen verschlossen aufbewahrt werden und nur bestimmte Personen sind zugangsberechtigt.<\/p>\n<p>Wichtig ist auch, dass der Arbeitgeber die Besch\u00e4ftigten verst\u00e4ndlich dar\u00fcber informiert, welche Daten wof\u00fcr genutzt werden und dass diese nur f\u00fcr Zwecke des BEM verwendet werden. F\u00fcr andere personalrelevante Entscheidungen sind die Informationen tabu. Diese Transparenz schafft Vertrauen und nimmt m\u00f6gliche Vorbehalte gegen\u00fcber dem Verfahren.<\/p>\n<p>Au\u00dferdem gilt: Betriebsrat, Schwerbehindertenvertretung oder andere Stellen erhalten nur dann Einblick in personenbezogene BEM\u2011Daten, wenn die betroffene Person dem ausdr\u00fccklich zustimmt.<\/p>\n<blockquote class=\"orange\"><p>Ein wirksamer Datenschutz im BEM ist die Grundlage daf\u00fcr, dass Besch\u00e4ftigte dem Verfahren vertrauen und offen daran teilnehmen.<\/p><\/blockquote>\n<h2>BEM erfolgreich im Unternehmen implementieren<\/h2>\n<p>Zuerst sollten die <strong>Grundvoraussetzungen<\/strong> im Unternehmen geschaffen werden:<\/p>\n<p><strong>Strukturen schaffen<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li>Eine klare, schriftliche BEM\u2011Grundsatzvereinbarung h\u00e4lt die Ziele, Abl\u00e4ufe und Zust\u00e4ndigkeiten fest. Diese sollte ggf. mit dem Betriebsrat\/Personalrat abgestimmt werden.<\/li>\n<li>Ein:e BEM\u2011Beauftragte:r bzw. ein BEM\u2011Team wird als zentrale Anlaufstelle und Prozessverantwortliche:r festgelegt.<\/li>\n<li>BEM wird in vorhandene Systeme integriert, z. B. Personalprozesse, Arbeitsschutz und Betriebliches Gesundheitsmanagement.<\/li>\n<\/ul>\n<ul>\n<li>Eine Systematik zur Fallidentifikation hilft dabei, betroffene Mitarbeitende zu identifizieren, z. B. durch eine datenschutzkonforme AU\u2011Erfassung und monatlichen Auswertung der letzten 12 Monate (AU\u2011Liste).<\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>Prozess definieren<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li>F\u00fcr die Einleitung und Kommunikation helfen Musterschreiben und klare Regelungen zum Ablauf.<\/li>\n<\/ul>\n<ul>\n<li>Der Prozessablauf wird definiert und strukturiert, inklusive Beteiligung der vorgesehenen Stellen nach Zustimmung der oder des Besch\u00e4ftigten und Dokumentation der besprochenen Ma\u00dfnahmen, Verantwortlichkeiten, Zeitpl\u00e4ne und einer verbindlichen Nachverfolgung.<\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>Nachhaltig verankern<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li>Interne Kommunikation macht das BEM im Unternehmen sichtbar und baut Unsicherheiten ab.<\/li>\n<li>Schulungen f\u00fcr F\u00fchrungskr\u00e4fte und BEM\u2011Akteure st\u00e4rken die Handlungssicherheit.<\/li>\n<li>Regelm\u00e4\u00dfige Auswertungen und kontinuierliche Anpassungen der BEM\u2011Prozesse runden die Implementierung ab.<\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>Exkurs<\/strong>: <a href=\"https:\/\/www.haufe-akademie.de\/blog\/themen\/gesundheit\/betriebliches-eingliederungsmanagement-bem-in-der-praxis\/\">Hier berichtet die BEM-Beauftragte eines mittelst\u00e4ndischen Unternehmens, wie dort das BEM abl\u00e4uft<\/a>.<\/p>\n<h2>Fazit: Warum sich ein gutes BEM langfristig auszahlt<\/h2>\n<p>Ein gut durchgef\u00fchrtes Betriebliches Eingliederungsmanagement ist weit <a href=\"https:\/\/www.haufe-akademie.de\/blog\/themen\/gesundheit\/bem-viel-mehr-als-nur-eine-gesetzliche-verpflichtung\/\">mehr als eine gesetzliche Pflichtaufgabe<\/a> \u2013 es ist eine Investition, die sich f\u00fcr alle Beteiligten auszahlt.<\/p>\n<p>F\u00fcr Arbeitgebende bedeutet BEM: <strong>weniger Fehlzeiten, geringere Kosten und der Erhalt wertvollen Know-hows<\/strong>. Gleichzeitig st\u00e4rkt ein fairer BEM-Prozess Motivation, Mitarbeiterbindung und das Arbeitgeberimage. F\u00fcr Besch\u00e4ftigte schafft er Sicherheit und Perspektive, indem individuelle gesundheitliche Einschr\u00e4nkungen ernst genommen werden und der Arbeitsplatz erhalten wird. Wer das Verfahren sorgf\u00e4ltig durchf\u00fchrt und dokumentiert, ist auch rechtlich auf der sicheren Seite.<\/p>\n<p>Am Ende ist BEM ein Realit\u00e4tscheck f\u00fcr Unternehmen. Bleibt es bei Prozessen auf dem Papier oder gelingt es, tragf\u00e4hige L\u00f6sungen im Arbeitsalltag zu schaffen? Genau daran entscheidet sich, ob Besch\u00e4ftigte zur\u00fcckkehren k\u00f6nnen oder dauerhaft ausfallen. BEM ist kein Zusatzaufwand. Es ist der Punkt, an dem sich zeigt, wie ernst ein Unternehmen Verantwortung nimmt.<\/p>\n<p style=\"margin: 0in; font-family: Calibri; font-size: 11.0pt;\">\n<h2>FAQ<\/h2>\n<h3>Ist BEM nur etwas f\u00fcr gr\u00f6\u00dfere Unternehmen?<\/h3>\n<p>Nein, das betriebliche Eingliederungsmanagement gilt f\u00fcr alle Unternehmen, unabh\u00e4ngig von der Gr\u00f6\u00dfe. Auch kleine und mittlere Betriebe sind verpflichtet, ein BEM anzubieten, sobald die gesetzlichen Voraussetzungen erf\u00fcllt sind.<\/p>\n<h3>Was ist das BEM-Gespr\u00e4ch?<\/h3>\n<p>Das BEM-Gespr\u00e4ch ist ein vertrauliches Gespr\u00e4ch zwischen der betroffenen Person und der BEM-Ansprechperson (ggf. plus weiteren Beteiligten), in dem die individuelle Situation analysiert und die n\u00e4chsten Schritte zur gesundheitsgerechten Wiedereingliederung vereinbart werden.<\/p>\n<h3>Was ist die stufenweise Wiedereingliederung?<\/h3>\n<p>Die stufenweise Wiedereingliederung ist ein freiwilliges Verfahren, bei dem arbeitsunf\u00e4hige Besch\u00e4ftigte auf Basis eines \u00e4rztlichen Stufenplans ihre Arbeitszeit und -belastung nach und nach steigern, um schrittweise in ihren alten Job zur\u00fcckzukehren.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Mitarbeitende, die h\u00e4ufig oder lange arbeitsunf\u00e4hig sind, haben Anspruch auf ein Betriebliches Eingliederungsmanagement (BEM). Hier erf\u00e4hrst du kompakt zusammengefasst, welche Voraussetzungen gelten, wie ein BEM gestaltet werden kann und welche Vorteile Unternehmen und Besch\u00e4ftigte davon haben. Was ist Betriebliches Eingliederungsmanagement (BEM)? Das betriebliche Eingliederungsmanagement (BEM) ist ein Instrument des betrieblichen Gesundheits- und Arbeitsschutzes. Arbeitnehmende sollen<\/p>\n<div class=\"pageReadMore\"><i class=\"fa fa-angle-right\"><\/i><a href=\"https:\/\/www.haufe-akademie.de\/blog\/themen\/gesundheit\/was-ist-bem\/\" title=\"Beitrag lesen\">Beitrag lesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":30,"featured_media":46839,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"_lmt_disableupdate":"no","_lmt_disable":"no","_jetpack_newsletter_access":"","_jetpack_dont_email_post_to_subs":false,"_jetpack_newsletter_tier_id":0,"_jetpack_memberships_contains_paywalled_content":false,"_jetpack_memberships_contains_paid_content":false,"footnotes":""},"categories":[365],"tags":[2129,2128,2130],"class_list":{"0":"post-46837","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-gesundheit","8":"tag-bem","9":"tag-betriebliches-eingliederungsmanagement","10":"tag-wiedereingliederung"},"acf":{"p_authors":[44524]},"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v27.8 - https:\/\/yoast.com\/product\/yoast-seo-wordpress\/ -->\n<title>Betriebliches Eingliederungsmanagement<\/title>\n<meta name=\"robots\" content=\"index, follow, max-snippet:-1, max-image-preview:large, max-video-preview:-1\" \/>\n<link rel=\"canonical\" href=\"https:\/\/www.haufe-akademie.de\/blog\/themen\/gesundheit\/was-ist-bem\/\" \/>\n<meta property=\"og:locale\" content=\"de_DE\" \/>\n<meta property=\"og:type\" content=\"article\" \/>\n<meta property=\"og:title\" content=\"Betriebliches Eingliederungsmanagement\" \/>\n<meta property=\"og:description\" content=\"Mitarbeitende, die h\u00e4ufig oder lange arbeitsunf\u00e4hig sind, haben Anspruch auf ein Betriebliches Eingliederungsmanagement (BEM). Hier erf\u00e4hrst du kompakt zusammengefasst, welche Voraussetzungen gelten, wie ein BEM gestaltet werden kann und welche Vorteile Unternehmen und Besch\u00e4ftigte davon haben. Was ist Betriebliches Eingliederungsmanagement (BEM)? Das betriebliche Eingliederungsmanagement (BEM) ist ein Instrument des betrieblichen Gesundheits- und Arbeitsschutzes. Arbeitnehmende sollenBeitrag lesen\" \/>\n<meta property=\"og:url\" content=\"https:\/\/www.haufe-akademie.de\/blog\/themen\/gesundheit\/was-ist-bem\/\" \/>\n<meta property=\"og:site_name\" content=\"Haufe Akademie\" \/>\n<meta property=\"article:publisher\" content=\"https:\/\/www.facebook.com\/HaufeAkademie\" \/>\n<meta property=\"article:published_time\" content=\"2026-07-03T09:28:43+00:00\" \/>\n<meta property=\"og:image\" content=\"https:\/\/www.haufe-akademie.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/BEM-Betriebliches-Eingliederungsmanagement.png\" \/>\n\t<meta property=\"og:image:width\" content=\"800\" \/>\n\t<meta property=\"og:image:height\" content=\"384\" \/>\n\t<meta property=\"og:image:type\" content=\"image\/png\" \/>\n<meta name=\"author\" content=\"Isabell Vahtrik\" \/>\n<meta name=\"twitter:card\" content=\"summary_large_image\" \/>\n<meta name=\"twitter:creator\" content=\"@HaufeAkademie\" \/>\n<meta name=\"twitter:site\" content=\"@HaufeAkademie\" \/>\n<meta name=\"twitter:label1\" content=\"Verfasst von\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data1\" content=\"Isabell Vahtrik\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:label2\" content=\"Gesch\u00e4tzte Lesezeit\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data2\" content=\" Minuten\" \/>\n<!-- \/ Yoast SEO plugin. -->","yoast_head_json":{"title":"Betriebliches Eingliederungsmanagement","robots":{"index":"index","follow":"follow","max-snippet":"max-snippet:-1","max-image-preview":"max-image-preview:large","max-video-preview":"max-video-preview:-1"},"canonical":"https:\/\/www.haufe-akademie.de\/blog\/themen\/gesundheit\/was-ist-bem\/","og_locale":"de_DE","og_type":"article","og_title":"Betriebliches Eingliederungsmanagement","og_description":"Mitarbeitende, die h\u00e4ufig oder lange arbeitsunf\u00e4hig sind, haben Anspruch auf ein Betriebliches Eingliederungsmanagement (BEM). Hier erf\u00e4hrst du kompakt zusammengefasst, welche Voraussetzungen gelten, wie ein BEM gestaltet werden kann und welche Vorteile Unternehmen und Besch\u00e4ftigte davon haben. Was ist Betriebliches Eingliederungsmanagement (BEM)? Das betriebliche Eingliederungsmanagement (BEM) ist ein Instrument des betrieblichen Gesundheits- und Arbeitsschutzes. Arbeitnehmende sollenBeitrag lesen","og_url":"https:\/\/www.haufe-akademie.de\/blog\/themen\/gesundheit\/was-ist-bem\/","og_site_name":"Haufe Akademie","article_publisher":"https:\/\/www.facebook.com\/HaufeAkademie","article_published_time":"2026-07-03T09:28:43+00:00","og_image":[{"width":800,"height":384,"url":"https:\/\/www.haufe-akademie.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/BEM-Betriebliches-Eingliederungsmanagement.png","type":"image\/png"}],"author":"Isabell Vahtrik","twitter_card":"summary_large_image","twitter_creator":"@HaufeAkademie","twitter_site":"@HaufeAkademie","twitter_misc":{"Verfasst von":"Isabell Vahtrik","Gesch\u00e4tzte Lesezeit":" Minuten"},"schema":{"@context":"https:\/\/schema.org","@graph":[{"@type":"Article","@id":"https:\/\/www.haufe-akademie.de\/blog\/themen\/gesundheit\/was-ist-bem\/#article","isPartOf":{"@id":"https:\/\/www.haufe-akademie.de\/blog\/themen\/gesundheit\/was-ist-bem\/"},"author":{"name":"Angelika Joubert","@id":"https:\/\/www.haufe-akademie.de\/blog\/#\/schema\/person\/30fe9ce1c4f8c4f3f8529fe54c9add63"},"headline":"Betriebliches Eingliederungsmanagement","datePublished":"2026-07-03T09:28:43+00:00","mainEntityOfPage":{"@id":"https:\/\/www.haufe-akademie.de\/blog\/themen\/gesundheit\/was-ist-bem\/"},"wordCount":1763,"publisher":{"@id":"https:\/\/www.haufe-akademie.de\/blog\/#organization"},"image":{"@id":"https:\/\/www.haufe-akademie.de\/blog\/themen\/gesundheit\/was-ist-bem\/#primaryimage"},"thumbnailUrl":"https:\/\/www.haufe-akademie.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/BEM-Betriebliches-Eingliederungsmanagement.png","keywords":["BEM","Betriebliches Eingliederungsmanagement","Wiedereingliederung"],"articleSection":["Gesundheitsmanagement"],"inLanguage":"de-DE"},{"@type":"WebPage","@id":"https:\/\/www.haufe-akademie.de\/blog\/themen\/gesundheit\/was-ist-bem\/","url":"https:\/\/www.haufe-akademie.de\/blog\/themen\/gesundheit\/was-ist-bem\/","name":"Betriebliches Eingliederungsmanagement","isPartOf":{"@id":"https:\/\/www.haufe-akademie.de\/blog\/#website"},"primaryImageOfPage":{"@id":"https:\/\/www.haufe-akademie.de\/blog\/themen\/gesundheit\/was-ist-bem\/#primaryimage"},"image":{"@id":"https:\/\/www.haufe-akademie.de\/blog\/themen\/gesundheit\/was-ist-bem\/#primaryimage"},"thumbnailUrl":"https:\/\/www.haufe-akademie.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/BEM-Betriebliches-Eingliederungsmanagement.png","datePublished":"2026-07-03T09:28:43+00:00","breadcrumb":{"@id":"https:\/\/www.haufe-akademie.de\/blog\/themen\/gesundheit\/was-ist-bem\/#breadcrumb"},"inLanguage":"de-DE","potentialAction":[{"@type":"ReadAction","target":["https:\/\/www.haufe-akademie.de\/blog\/themen\/gesundheit\/was-ist-bem\/"]}]},{"@type":"ImageObject","inLanguage":"de-DE","@id":"https:\/\/www.haufe-akademie.de\/blog\/themen\/gesundheit\/was-ist-bem\/#primaryimage","url":"https:\/\/www.haufe-akademie.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/BEM-Betriebliches-Eingliederungsmanagement.png","contentUrl":"https:\/\/www.haufe-akademie.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/BEM-Betriebliches-Eingliederungsmanagement.png","width":800,"height":384},{"@type":"BreadcrumbList","@id":"https:\/\/www.haufe-akademie.de\/blog\/themen\/gesundheit\/was-ist-bem\/#breadcrumb","itemListElement":[{"@type":"ListItem","position":1,"name":"Home","item":"https:\/\/www.haufe-akademie.de\/blog\/"},{"@type":"ListItem","position":2,"name":"Alle Beitr\u00e4ge","item":"https:\/\/www.haufe-akademie.de\/blog\/themen\/"},{"@type":"ListItem","position":3,"name":"Gesundheit","item":"https:\/\/www.haufe-akademie.de\/blog\/themen\/gesundheit\/"},{"@type":"ListItem","position":4,"name":"Betriebliches Eingliederungsmanagement"}]},{"@type":"WebSite","@id":"https:\/\/www.haufe-akademie.de\/blog\/#website","url":"https:\/\/www.haufe-akademie.de\/blog\/","name":"Haufe Akademie","description":"","publisher":{"@id":"https:\/\/www.haufe-akademie.de\/blog\/#organization"},"potentialAction":[{"@type":"SearchAction","target":{"@type":"EntryPoint","urlTemplate":"https:\/\/www.haufe-akademie.de\/blog\/?s={search_term_string}"},"query-input":{"@type":"PropertyValueSpecification","valueRequired":true,"valueName":"search_term_string"}}],"inLanguage":"de-DE"},{"@type":"Organization","@id":"https:\/\/www.haufe-akademie.de\/blog\/#organization","name":"Haufe Akademie","url":"https:\/\/www.haufe-akademie.de\/blog\/","logo":{"@type":"ImageObject","inLanguage":"de-DE","@id":"https:\/\/www.haufe-akademie.de\/blog\/#\/schema\/logo\/image\/","url":"https:\/\/www.haufe-akademie.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/06\/favicon_haufe.png","contentUrl":"https:\/\/www.haufe-akademie.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/06\/favicon_haufe.png","width":144,"height":144,"caption":"Haufe Akademie"},"image":{"@id":"https:\/\/www.haufe-akademie.de\/blog\/#\/schema\/logo\/image\/"},"sameAs":["https:\/\/www.facebook.com\/HaufeAkademie","https:\/\/x.com\/HaufeAkademie"]},{"@type":"Person","@id":"https:\/\/www.haufe-akademie.de\/blog\/#\/schema\/person\/30fe9ce1c4f8c4f3f8529fe54c9add63","name":"Angelika Joubert","image":{"@type":"ImageObject","inLanguage":"de-DE","@id":"https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/ca5cde36dbd822cfde94622c5d54ebff8792edae6d9a95ed59d43c4d174d38a5?s=96&d=blank&r=g","url":"https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/ca5cde36dbd822cfde94622c5d54ebff8792edae6d9a95ed59d43c4d174d38a5?s=96&d=blank&r=g","contentUrl":"https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/ca5cde36dbd822cfde94622c5d54ebff8792edae6d9a95ed59d43c4d174d38a5?s=96&d=blank&r=g","caption":"Angelika Joubert"},"url":"https:\/\/www.haufe-akademie.de\/blog\/author\/angelika-joubert\/"}]}},"modified_by":"Angelika Joubert","jetpack_featured_media_url":"https:\/\/www.haufe-akademie.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/BEM-Betriebliches-Eingliederungsmanagement.png","jetpack_sharing_enabled":true,"amp_enabled":true,"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.haufe-akademie.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/46837","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.haufe-akademie.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.haufe-akademie.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.haufe-akademie.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/30"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.haufe-akademie.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=46837"}],"version-history":[{"count":5,"href":"https:\/\/www.haufe-akademie.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/46837\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":46866,"href":"https:\/\/www.haufe-akademie.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/46837\/revisions\/46866"}],"acf:post":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.haufe-akademie.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/autoren\/44524"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.haufe-akademie.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media\/46839"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.haufe-akademie.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=46837"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.haufe-akademie.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=46837"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.haufe-akademie.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=46837"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}