Kerstin Schreck

Kerstin Schreck

Entwicklungserleichterin, Germanistin, Anglistin ( M.A.), Betriebswirtin ( VWA). Seit 1999 bei der Haufe Akademie an Bord. Leidenschaftliche Kommunikatorin rund um News aus der Haufe Akademie und alle Themen, die die Menschen bei der Haufe Akademie bewegen. Kerstins Blick auf die Themen entspricht der Frage: Wie hilft das dabei, Entwicklung zu erleichtern?

Generation WHY not: Die Zukunft des Lernens – hip und mit Pferd?

1. Hauptsache es passt – die neue Devise für Lernen à la New Work!

2. Was sinnvolle Weiterbildung mit Pferden zu tun haben kann

3. Fazit zu Lernen à la New Work: Hip und neu ist ok – aber bitte sinnvoll!

Die Generation Y will eine Arbeitswelt, die alles anders macht – und fordert das lautstark: Alles soll flexibel, kreativ und immer mobil sein. Ich persönlich bin dankbar für diese Impulse – denn vieles von dem, was die Gen Y fordert, will ich schon lange. Und: why not? So stellt diese Generation Gewissheiten in Frage und unsere Büros auf den Kopf: Wo früher einmal Konferenztische standen, finden heute à la New Work Tischkicker-Turniere statt oder wir entspannen zur Teamförderung im Bällebad.

Die Haupt-Forderung der Generation Y lautet jedoch: Arbeit soll sinnvoll sein! Dieser Anspruch irritiert so manchen, da er mit traditionellen Strukturen, Hierarchien und Karriereanreizen wenig gemein hat. Gleichzeitig birgt dieser Ruf nach Sinn große Chancen für Unternehmen – und auch die Personalentwicklung.

Was bewirkt die Generation Y für unsere Weiterbildung?

Mir stellt sich die Frage: Was bedeuten all diese Umbrüche für die Zukunft des Lernens? Wird Lernen nun auch leichter, hipper– und sinnvoller? Für Personalentwickler tun sich da sicherlich ebenso Fragezeichen auf: Ist das klassische Seminar wirklich noch sinnvoll? Oder machen der gemeinsame Gang über glühende Kohlen und das coole Barcamp in einem Co-Working-Space in der Gründer- und Start-up Szene in Berlin-Mitte nicht mehr Sinn? Gibt es bald keine Seminare mehr, in denen wir unbeweglich auf festen Plätzen sitzen?

 

Hauptsache es passt – die neue Devise für Lernen à la New Work!

Perspektiven_Gen Y_QuelleGanz sicher ist, dass Weiterbildungen, die nach dem Gießkannenprinzip auf Mitarbeiter gegossen werden – ob diese nun wollen oder nicht –  definitiv nichts mit New Work oder der Forderung nach Sinn durch die Gen Y zu tun haben. Der Trend zur Individualisierung und zu modernen Formaten ist längst auch im Lernen angekommen: Und noch einmal: why not? Denn wer versteht, weshalb genau diese Weiterbildung für ihn persönlich sinnvoll ist, hat viel mehr Energie für die Umsetzung! Und Lernen darf definitiv auch Spaß machen und innovativ sein. Doch, ich finde, das kann auch über das Ziel hinausschießen.

Ob man wirklich alle Errungenschaften der Zivilisation über Bord werfen muss – bleibt für mich schleierhaft. Wieso muss ich bei einem Barcamp in einem Schlafsack schlafen, um meine persönliche Entwicklung anzukurbeln? Ich wage zu behaupten, dass neue Formate nicht nur deshalb besser sind, nur weil sie einen hippen, innovativen, englischen Namen haben!

Die Generation Y schafft jedoch durch das kritische Hinterfragen Impulse und Möglichkeiten – sie schärft den Blick für neue Herangehensweisen und für den Sinn. So entstehen sicher zukünftig neue Formate, die wir uns heute noch gar nicht vorstellen können.

 

Was sinnvolle Weiterbildung mit Pferden zu tun haben kann

Was zählt ist, dass es passt – und wirkt. Dann kann Entwicklung auch in Form eines Pferdes daherkommen. Warum Pferde? Führen mit Pferden ist ein Beispiel für ein neues Format, das durchaus Sinn macht, weil es wirkt.

Denn Pferde zeigen Menschen, ob sie eine natürliche Autorität besitzen oder nicht und helfen dabei diese zu entwickeln. Wir alle kennen Menschen, die schon beim Betreten eines Raumes Autorität ausstrahlen. Und genau das kann man lernen. Die besten Lehrer? Pferde: Sie spiegeln das Verhalten von Menschen mit großer Klarheit, sind sensibel, haben keine Vorurteile und sind grundehrlich.

Perspektiven_Gen Y_QuelleDiese Erfahrung hat auch Anna Krieger, Teilnehmerin des s.mile-Projektes, gemacht. Sie ist eine der 15 TeilnehmerInnen, denen die Haufe Akademie für 2 Jahre kostenfreien Zugriff auf Weiterbildung inklusive Coaching ermöglichte. Mit ihrem Coach Anja Schröer stellte sie sich dieser Herausforderung: Mehr Durchsetzungskraft durch Führen mit Pferden.

Pferdetraining: „Und plötzlich folgte es!“

Als Anna Krieger ihr erstes Kommando aussprach, war das Pferd reichlich unbewegt und trabte davon. Sie war dementsprechend ernüchtert. Doch nach einem Tag intensivem Training und Coaching: Endlich der Durchbruch! Das Pferd folgte, als wäre es das Natürlichste der Welt. „Ich habe an diesem Tag mehr gelernt, als ich je erwartet hätte. Es war unglaublich bewegend“, so resümiert sie über ihre wegweisende Erfahrung, die sie als junge Führungskraft noch lange begleiten wird.

 

Fazit zu Lernen à la New Work: Hip und neu ist ok – aber bitte sinnvoll!

Lernen kann Spaß machen und innovativ sein – genauso wie Arbeiten, Brainstorming und Meetings. Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt – solange das Ergebnis stimmt. So kann Lernen im Zeitalter von New Work sein: Gerne hip, mit Pferd oder am Strand – solange es zum Lernenden passt und ihn wirklich weiterbringt. Wenn das der Fall ist, ist auch gegen ein klassisches Seminar oder Training absolut nichts einzuwenden! Daher mein klares Plädoyer: Seminare haben nicht ausgedient, wenn sie eben Entwicklung erleichtern und sinnvoll sind. Einen zusätzlichen Pluspunkt bekommen Formate – ob innovativ oder traditionell – wenn sie dem persönlichen Entwicklungsantrieb des Lernenden entsprechen und damit Selbstverwirklichung unterstützten. Das ist dann der Jackpot der Weiterentwicklung – und so spar ich mir den steifen Nacken von der Nacht im Schlafsack des Barcamps.

Haben Sie Ideen für neue Lernformate á la New Work? Oder sind Sie ein klarer Verfechter von traditionellem Lernen? Ich freue mich auf den Erfahrungsaustausch – gerne hier unten in den Kommentaren!

Selbstverwirklichung leicht gemacht? 3 einfache Tipps für mehr Sinn im Job

Denken Sie auch darüber nach, ob Ihre Arbeit wirklich Sinn macht und Sie erfüllt? Selbstverwirklichung und Sinn der Arbeit stehen aktuell hoch im Kurs. Wollen wir nicht alle einen sinnvollen und wertvollen Beitrag leisten und klar wissen, warum wir morgens aufstehen? Aber wie findet man Sinn im Job oder einen Job mit Sinn?

Perspektiven_Selbstverwirklichung_QuelleMuss ich bei einer NGO arbeiten, eine neue Ausbildung beginnen oder gar mein Leben komplett umkrempeln – ein radikaler Neuanfang also? Oder soll das Unternehmen die Sinn-Suche leisten – mit großen Sinn-Projekten beispielsweise? Wir sind davon überzeugt, dass es auch einfacher geht und, dass jeder einzelne seine Sinn-Suche proaktiv und wirkungsvoll gestalten kann.

Sinn ist eben manchmal zwischen den Zeilen zu finden! Es muss nicht immer die ganz große Nummer sein. Auch kleine Schritte können zu einer großen Portion Selbstverwirklichung, Sinn und Verbundenheit führen! Versuchen Sie es doch mal mit folgenden Tipps:

1.) Erkennen, was für Sie ganz persönlich Sinn macht – und den Blick erweitern: Was hat Sie immer schon begeistert? Welchen Mehrwert leistet Ihre Arbeit für andere aber auch für Sie selbst? Was muss passieren, damit Sie am Abend mit einem Lächeln im Gesicht und dem Gefühl von Zufriedenheit abends nach Hause geht?

Perspektiven_Selbstverwirklichung_QuelleWer sich diese Fragen stellt, erweitert den Blick für das, was möglich ist – oder vielleicht sogar schon da ist! So wird ein anstrengendes Telefonat zu sinnvoll investierter Zeit, da man ein Problem für den Kunden oder die Kollegen lösen konnte und einen Schritt näher am Ziel ist. Vielleicht dienen Herausforderungen auch schlichtweg dem persönlichen Wachstum und machen dadurch Sinn! Denn wenn mal etwas nicht so läuft, wie gewünscht – so kann das Chancen liefern sich in Gelassenheit zu üben.

2.) Miteinander macht Sinn – Teamarbeit selbst aktiv fördern: Verbindung und Verbundenheit mit anderen kann der eigenen Arbeit Sinn verleihen. Andere zu unterstützen, vermittelt das Gefühl, etwas Richtiges und Wichtiges zu tun. Vielleicht finden Sie ja Ihren Sinn der Arbeit darin, gemeinsam Dinge zu meistern.

Schließlich sind wir alle keine Einzelkämpfer – sondern „Herdentiere“. Auch wenn Abstimmungen mit anderen Team-Mitgliedern zäh sein können, so dienen sie dazu, dass alle in einem Boot sitzen. Und das setzt Energie frei!

Vielleicht hilft es auch, bewusst den ersten Schritt zu machen, um Kollegen proaktiv zu unterstützen. Dieser Einsatz nicht immer aber oft sich ganz klar lohnt: Erstens setzt Zusammenhalt Energie frei und beflügelt wie von selbst. Und zweitens: Wer in Vorleistung geht, bekommt oft auch etwas zurück. Und wenn Kollegen oder Kolleginnen demnächst anklopfen, um Ihnen Unterstützung anzubieten – dann merken Sie deutlich, dass ein Miteinander wirkungsvoll ist. Verbundenheit macht Sinn!

3.) Sinn hat Strahlkraft nach außen – so können Unternehmen zu leuchten beginnen: Ob Dienst nach Vorschrift oder Arbeit mit Leidenschaft macht einen großen Unterschied! Wir haben alle schon erlebt, dass Menschen, die vor Begeisterung sprühen, ihr Umfeld anstecken und zu mehr Leidenschaft motivieren. Wenn solche Menschen im Unternehmen agieren, springt der Funke leichter über: Auf Kollegen, aber auch auf Kunden und Partner.

Sie haben keinen solchen Kollegen? Dann seien Sie selbst der erste! Denn Leidenschaft steckt an. Und wenn Ihr Team mehr Einsatz zeigt und Freude ausstrahlt kann Erstaunliches ins Rollen kommen. Dann entsteht wahre Begeisterung.

Perspektiven_Selbstverwirklichung_QuelleGerade in Zeiten ständiger Veränderung kann ihr persönliches Verständnis für den Sinn einen echten Unterschied machen: Es stiftet Orientierung, bewirkt Verbundenheit mit anderen, kann Ihren Arbeitsalltag beflügeln und auch ein bisschen glücklich(er) machen. Sich selbst dem Thema zu widmen – im Kleinen anzufangen und Sinn zu suchen – kann die Tür zur Selbstverwirklichung öffnen. Am wichtigsten ist der Mut zum ersten Schritt, denn mit Mut lassen sich selbst große Herausforderungen meistern.

Probieren Sie es doch einmal aus! Wir sind sehr gespannt, was diese Sinn-Herangehensweise bei Ihnen bewirkt. Wir freuen uns, wenn Sie das Ergebnis unten in den Kommentaren mit uns teilen.

Macht Sinn: Mitarbeiter fördern – Leidenschaft wecken

Ist unser Knowhow von heute schon Schnee von gestern? Glaubt man den Aussagen zur Halbwertszeit unseres Wissens im digitalen Wandel, lautet die Antwort schlicht und ergreifend: Ja! Wie also können Unternehmen ihre Mitarbeiter fördern, um Knowhow und Kompetenzen schnell und kontinuierlich zu aktualisieren und weiterzuentwickeln? Indem sie eine neue Lernkultur begründen, bei der das Lernen am Arbeitsplatz zur Selbstverständlichkeit wird und alle Mitarbeiter diese Lernkultur mit vorantreiben, gestalten und leben.

Das klappt allerdings nur, wenn Ihre Mitarbeiter dazu bereit sind, sich weiterzuentwickeln. Lesen Sie in diesem Beitrag, was Sie tun können, um die Lust am Lernen bei Ihren Mitarbeitern zu fördern.

Gehen Sie kurz in sich: Wann sind Sie motiviert, dazuzulernen und sich weiterzuentwickeln?

Vermutlich immer dann, wenn Sie ein Ziel vor Augen haben und wissen, was Sie tun können, um es zu erreichen. Doch die Sache mit dem klaren Ziel ist oft nicht so einfach, gerade wenn die äußeren Einflussfaktoren schwierig einzuschätzen sind. Im Job verunsichert uns aktuell die digitale Transformation mit ihren rasanten Veränderungen und das gleich auf mehreren Ebenen: „Wo steuert das Unternehmen hin?“ „Welchen Beitrag leiste ich als Mitarbeiter mit meiner Arbeit, um dieses Ziel zu erreichen?“ und „Macht der Anteil, den ich leiste, auch für mich persönlich Sinn?“ Gelingt es Ihnen als Personalentwickler, gemeinsam mit den Mitarbeitern Antworten darauf zu finden, haben Sie den wichtigsten Schritt zur Bereitschaft für Weiterentwicklung bereits geschafft.

Sinn der Arbeit_Personalentwicklung

s.mile: Der Life-Check

Wie stark Lern- und Veränderungsbereitschaft, Leidenschaft und Sinnhaftigkeit die eigene Weiterentwicklung voranbringen kann, zeigt unser s.mile-Projekt. In diesem haben 15 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus unterschiedlichen Unternehmen, Branchen und Lebenssituationen zwei Jahre lang unbegrenzt Zugriff auf alle Qualifizierungsangebote und bekommen einen Coach an die Seite gestellt. Doch nicht nur die Teilnehmer sind begeistert. Auch die Personalentwickler der teilnehmenden Unternehmen haben sich von den enormen Entwicklungsschritten überzeugen lassen. Hier zwei Beispiele:

Leidenschaft für Luftfahrt und Mitarbeiterführung – besser geht’s nicht!

Skrolan Kopka ist Anfang Dreißig und ist ihrem Traumjob schon ganz nahe. Sie bereitet sich auf ihre erste Führungsrolle bei LSG Sky Chefs vor. Mit Begeisterung verfolgt sie ihr Ziel, eine gute Führungskraft zu werden, belegt Seminare zu fachlichen sowie zu Führungsthemen und reflektiert gemeinsam mit ihrem Coach regelmäßig ihre Entwicklungsfortschritte. Die Personalentwicklerin bei LSG Sky, Isabel Hoßbach, bringt es auf den Punkt: „Frau Kopka ist hochmotiviert und bringt viel Leidenschaft für unser Geschäft und den Kundenkontakt mit, und sie hat mit der neuen Führungsrolle ein motivierendes Ziel vor Augen. Mir als Personalentwicklerin zeigt das Projekt, dass die innovative Kombination aus individuellen Weiterbildungsmöglichkeiten und Coaching sehr wirksam sein kann, um motivierte Mitarbeiter zu fördern und damit auch unser Unternehmen weiterzuentwickeln.“

Merle Binder: Symbiose aus persönlichem Anspruch und komplexer Aufgabe

Auch Lucia Ramminger, Personalexpertin bei der LEDVANCE GmbH, sieht die individuellen Gestaltungsmöglichkeiten des Programmes als großen Vorteil, wobei die intensive Begleitung durch einen Coach gleichzeitig für Kontinuität sorgt. Von Seiten LEDVANCE nimmt Merle Binder an s.mile teil. Sie betreut seit kurzem die zwölf Mitglieder des Aufsichtsrats, in dem auch Repräsentanten der neuen chinesischen Eigentümer vertreten sind. Es stellte sich heraus, dass diese besondere Konstellation für die Unternehmensjuristin genau ins Schwarze traf. Ihr persönlich ist es besonders wichtig, in ihrer neuen Rolle der DNA von LEDVANCE – 100 Jahre Erfahrung kombiniert mit Startup-Spirit – gerecht zu werden. Zielstrebig definierte sie gemeinsam mit ihrem Coach ihren Weiterbildungsbedarf: Finanz- und Wirtschaftsknowhow sowie Interkulturelles und Führungskompetenz.

Individuelle Weiterbildung als Schlüssel zum Erfolg

s.mile ist ein anschauliches Beispiel dafür, wie Mitarbeiter ihrem Sinn der Arbeit näherkommen. Es zeigt: Motivation für und Sinnhaftigkeit in der Arbeit kombiniert mit den Möglichkeiten des „Neuen Lernens“, individuell abrufbaren Weiterbildungsmöglichkeiten, können eine enorme Hebelwirkung für die Personalentwicklung haben. Und damit kommen positive Ergebnisse und Wachstum für das Unternehmen von ganz alleine. Pauschallösungen ade!

Unser Tipp: So integrieren Sie Leidenschaft und Sinn der Arbeit in die Personalentwicklung

Betrachten Sie Mitarbeiter individuell und versuchen Sie herauszubekommen, wo die jeweilige Leidenschaft liegt. Dabei helfen folgende Fragen, die Sie am besten gemeinsam mit dem Mitarbeiter beantworten:

  • Welche Aufgaben erledigt [der Mitarbeiter] leidenschaftlich gern?
  • Kennt [der Mitarbeiter] den Sinn seiner Rolle, seines Tuns im Rahmen der unternehmerischen Wertschöpfung?
  • Was motiviert [den Mitarbeiter]?
  • Welche Weiterbildung(en) wünscht sich [der Mitarbeiter], um seine Rolle, seine Aufgaben aber auch seine Kompetenzen, Ideen und Leidenschaften noch sinnvoller einsetzen zu können?

Die Fragenliste ist natürlich erweiterbar. Doch sie zeigt klar, in welche Richtung sie zielt: Die individuellen Stärken der Mitarbeiter fördern, sie mit dem Sinn und Zweck des jeweiligen Tuns im Unternehmen verbinden und die Möglichkeiten des „Neuen Lernens“ einsetzen.

Es gibt noch weitere spannende Aspekte, die zu einer guten Lernkultur beitragen, doch Sinn gehört für uns maßgeblich dazu! Denn: Wer den Sinn seiner Arbeit kennt, kann sein Tun und seine Weiterentwicklung wirksam steuern und wird damit selbst zum Treiber des neuen Lernens.

Führung mit Sinn: Diese Fragen helfen

Top-Leistungen setzen die intrinsische Motivation der Mitarbeiter voraus. Und sie gehen motivierter an ihre Arbeit, wenn sie diese als sinnvoll begreifen. Eine zentrale Aufgabe der Führung ist es daher, Sinn zu stiften.

So sieht es auch Dave Ulrich, einer der einflussreichsten HR-Experten und Wirtschaftsprofessor an der University of Michigan. Ulrich erklärt in einem Interview: Führungskräfte, die Mitarbeitern helfen, einen Sinn in ihrer Arbeit zu finden, erschaffen erfolgreichere Organisationen.

Perspektiven_Sinn und Führung

Selbstverwirklichung durch Führung (Photo Quelle: pexels.com)

Sinnstifter werden: 7 Fragen, von denen Führungskräfte profitieren

Doch wie zeigen Chefs ihren Mitarbeitern, welchen Beitrag ihre Arbeit leistet und worin der Sinn besteht? In seinem Buch „Why of Work“ hat Dave Ulrich sieben Fragen identifiziert, die Führungskräfte in ihrer Rolle als Sinnstifter anleiten:

1. Wer bin ich?

Erkennen Sie durch diese Frage Ihre Stärken und unterstützen Sie auch ihre Mitarbeiter darin, Ihre Werte, Fähigkeiten und Charaktereigenschaften zu erkennen. So steigern Sie Ihr Wohlbefinden und das Ihrer Mitarbeiter.

2. Wohin gehe ich?

Entscheiden Sie, welche Richtung Sie einschlagen und welche Ziele Ihnen am meisten bedeuten. Ein Großteil der Dinge, die uns motivieren, lässt sich den folgenden vier Zielen zuordnen: Erfolg, Erkenntnis, Beziehungen und Verantwortung.

3. Mit wem begebe ich mich auf die Reise?

Ulrich rät zum Aufbau von Teams, die zugleich sehr beziehungs- und leistungsfähig sind. Denn Freundschaften fördern die Zufriedenheit mit der Arbeit.

4. Wie baue ich eine positive Arbeitsumgebung auf?

Zu den Elementen für eine positive Arbeitsumgebung zählen Bescheidenheit, Offenheit, Selbstlosigkeit, positive Arbeitsprozesse und Verantwortung, so Ulrich.

5. Welche Herausforderungen interessieren mich?

Nehmen Sie Herausforderungen an, die Ihnen Spaß bereiten. Das richtige Maß an Herausforderungen hilft, die Balance zwischen Stress und Langweile zu finden.

6. Wie kann ich mich weiterentwickeln?

Gefragt nach einem bedeutungsvollen Moment in ihrem Arbeitsleben, denken viele an eine Situation, in der sie eine Herausforderung gemeistert oder etwas Neues gelernt haben. Ulrich empfiehlt, Risiken einzugehen, um zu lernen und erfolgreich sein zu können. Auch wenn dies bedeutet, dass Sie möglicherweise scheitern.

7. Was begeistert mich?

Es braucht nicht immer große Gesten, um den Unterschied zu machen. Bei hoher Arbeitsbelastung können bereits kleine Freuden dazu beitragen, Mitarbeiter zu motivieren und ihre Leistungsbereitschaft hochzuhalten, erinnert Ulrich.

Der Wirtschaftsprofessor rät Führungskräften, diese sieben Fragen ihren Mitarbeitern und auch sich selbst zu stellen. Denn nur wer um den eigenen Sinn seiner Arbeit weiß, könne diesen auch anderen vermitteln – und letztlich erfolgreich führen.

Mehr Sinn der Arbeit: Mit Know-why die Digitalisierung erfolgreich managen

Wird das WHY, der „Sinn der Arbeit“ in Zeiten des Wandels wirklich zum Erfolgsfaktor Nummer eins? Bei ständigen Changes ist es eine wichtige Schlüsselkompetenz, die übergeordnete Vision, das Ziel nicht aus den Augen zu verlieren. Was das bewirkt, lässt Führungskräfte, Personalentwickler und Mitarbeiter staunen: Mehr Fokus, mehr Motivation und mehr Erfolg. Letztlich beflügelt der Sinn Mitarbeiter und Unternehmen wie kaum etwas anderes. Daher mein Plädoyer für mehr Sinn in der Arbeit!

Die Digitalisierung: Verwirrung oder Chance?

Die Digitalisierung ist anstrengend! Schließlich liefert sie unzählige Tools und führt zu veränderten Prozessen, Trends, Markt- und Kundenanforderungen – oft stellt sie Bewährtes in unserer Arbeitswelt völlig auf den Kopf! Und gleichzeitig steckt so viel Potenzial darin, dass es fahrlässig wäre, sie nur als Last anzusehen!

Was mir persönlich und uns bei der Haufe Akademie geholfen hat: Um motiviert zu bleiben und immer wieder aufs Neue sein Bestes zu geben, braucht es ein tieferes Verständnis für „Why“, den Sinn bzw. das Ziel, das hinter dem steht, was wir tun. Oder wie Mario Kestler, unser Geschäftsführer, sagt: „Der Sinn der Arbeit ist für uns zum entscheidenden Erfolgskriterium geworden – gerade in Zeiten der Digitalisierung.“

It’s all about the WHY – Führung, Lernen, Motivation

Wer das „Why“ kennt, entwickelt Neugierde und Eigenengagement für das „How“. Es kann beispielsweise für die Mitarbeiter eines Bauunternehmens einen großen Unterschied machen, ob sie „lediglich“ neuen Wohnraum bauen, oder ob ihnen bewusst ist, dass ihre Arbeit und ihr Knowhow dazu beiträgt, dass das Unternehmen auch innovative, ressourcenschonende Wohnformen entwickeln kann.

Dieser Hebel für mehr Motivation hat die Kraft, die Unternehmensziele, die eigene Entwicklung oder auch Weiterbildungs-Erfolge voranzutreiben! Die Frage nach dem Sinn hilft insbesondere in Zeiten des Wandels mit beständigen Herausforderungen erfolgreich und motiviert zu navigieren.

Daher unser Plädoyer an Mitarbeiter, Personalentwickler und Führungskräfte: Beschäftigt euch mit dem Sinn eurer Arbeit! Gerade in der Digitalisierung eröffnet Sinn große Potenziale für den persönlichen und unternehmerischen Erfolg. Denn wer weiß, warum er etwas tut, gewinnt einen klaren Fokus, kann effektiver arbeiten und leichter Unnötiges weglassen. So rücken aktuelle oder zukünftige Unternehmensziele plötzlich in greifbare Nähe.

Der Weg zum WHY: Mit Reflexion den Blick auf das Ganze richten

Besonders in turbulenten Zeiten tut es gut, einen Schritt zurück zu treten, um damit das große Ganze (wieder) zu erkennen. Denn wir erledigen einzelne Arbeitsschritte oder Aufgaben ja nicht zum reinen Selbstzweck: Es gibt immer ein übergeordnetes Ziel – und genau dieses gilt es, sich in Erinnerung zu rufen, vor allem wenn wir vor lauter Impulsen und Eindrücken nicht mehr wissen, wo uns der Kopf steht.

Vier Vorteile des WHYs:

1. Klarheit führt zu Veränderungsbereitschaft – ein Schlüssel für Erfolg in der VUCA-Welt

Wer den Sinn seiner Tätigkeit nicht sieht, empfindet Herausforderungen eher als Last, denn als Chance. Es fehlt der innere Motor. Ein Service-Mitarbeiter, der nicht nur seine To Dos abarbeitet, sondern sich vor Augen führt, dass seine Dienstleistung anderen Menschen weiterhilft, hat mehr Antrieb, sich in neue Tools oder neue Prozesse einzuarbeiten. Lehrkräfte bringen mehr Motivation auf, neue Medien in den Unterricht zu integrieren, wenn ihnen bewusst ist, dass die künftigen Arbeitgeber ihrer Schützlinge Internetkompetenz erwarten. Wer den Sinn und das dahinterstehenden Ziel seines Tuns kennt, ist selbst für knifflige Changes und Herausforderungen gewappnet und wird viel eher zum engagierten Gestalter der neuen Arbeitswelt – und genau das ist es doch, was wir heutzutage brauchen: Engagement für Veränderung!

2. Sinn führt zu Lernmotivation

Wer bereit ist, sich zu verändern, weil er den Sinn hinter neuen Tools, Methoden oder neuem Know-how klar vor Augen hat, lernt leichter und motivierter. Dann sind auch Qualifizierungsmaßnahmen um Vieles erfolgreicher – und davon profitiert das gesamte Unternehmen. Sinn-volles und somit sinn-motiviertes Lernen ebnet den Weg zu Höchstleistungen und führt letztendlich zu mehr Wertschöpfung und gleichzeitig zu einer höheren Zufriedenheit der Mitarbeiter.

3. Mit dem WHY zu gelungener Weiterbildung

Personalentwickler, die mit dem „Sinn der Arbeit“ auch die persönlichen beruflichen Ziele ihrer Mitarbeiter berücksichtigen, fördern deren Eigenengagement enorm. Welche Leidenschaft steckt also in Ihren Mitarbeitern? Ein Mitarbeiter brennt dafür kreative Lösungen zu entwickeln? Dann fällt hier ein Seminar für Kreativitätstechniken sicherlich auf fruchtbaren Boden! Andere Kollegen sind leidenschaftliche Teamplayer, die gerne Gruppen moderieren und zum Erfolg führen? Dann bauen Sie diese Talente und persönlichen Leidenschaften aus! Wer nachfragt und maßgeschneiderte Angebote bietet, trifft auf Offenheit bei den Mitarbeitern. Durch eine sinn-motivierte Analyse, finden Sie für spezifische Herausforderungen viel eher geeignete Mitarbeiter mit entsprechender Motivation und passenden Qualifikationen. So lassen sich komplexe Situationen – gerade in der Digitalisierung und unserer VUCA-Welt – viel leichter meistern. Denn intrinsisch motivierte Mitarbeiter beflügeln den Erfolg des Unternehmens, wie kaum etwas anderes.

4. WHY: auch ein wichtiges Tool für Führungskräfte

Führungskräfte sind diejenigen, die Changes konkret an die Mitarbeiter kommunizieren und dort entscheidende Impulse für die erfolgreiche Umsetzung geben. Ob als „digital Leader“ oder klassischer Manager, klar ist, dass es ein Teil der Führungs-Verantwortung ist, den Sinn von Unternehmenszielen zu vermitteln. Wer das tut, motiviert an der entscheidenden Stelle und fördert damit das ganz persönliche Investment der Mitarbeiter – denn das Bewusstsein einen sinnvollen Beitrag zu leisten, setzt im Zweifel mehr Energie frei als so manche Gehaltserhöhung.

Fazit: Herausforderungen meistern? Ohne Sinn macht’s keinen Sinn!

Sich mit „Know-Why“ zu befassen und Zeit und Ressourcen dafür zu investieren ist heute notwendiger und erfolgsbringender denn je! Unternehmen, die sinn-voll motivieren, führen, weiterbilden und arbeiten, schaffen Rahmenbedingungen für Erfolg, Engagement und nachhaltige Weiterentwicklung – gerade in unsicheren Zeiten des Wandels.

 

(Photo Credit: Pexels.com)

s.mile erleichtert Entwicklung: Anna Krieger

Anna Krieger ist HR-Managerin bei team neusta in Essen, mit parallelem Masterstudium. Ihr s.mile Entwicklungswunsch: Führungskompetenz, selbstbewussteres Auftreten, Durchsetzungsvermögen und HR-Fachwissen.

s.mile – Die Vision | Der Anfang | Die Teilnehmer | Die Menschen dahinter

Anna Krieger: Mit Multitasking zwischen Uni und Job zur Führungskraft

Als angehende Führungskraft bin ich oft auf mich allein gestellt und bringe mir viele Dinge selbst bei. Doch dann erzählte man mir, dass ich an diesem Projekt teilnehmen darf und unbegrenzten Zugang zu Weiterbildung erhalte. Das konnte ich zunächst gar nicht glauben! Für mich bietet s.mile die Chance, wichtige Führungskompetenzen zu erwerben und den Spagat zwischen Masterstudium und dem Beruf noch besser meistern zu können.

Alles unter einen Hut: Studium, Arbeit, Weiterbildung

Aktuell studiere ich Sozialwissenschaften im Master und arbeite seit 2015 parallel als HR-Managerin in einem IT-Unternehmen. Im Beruf habe ich schnell gemerkt, dass ich manche Dinge in der Uni einfach nicht lernen kann. Mein Studium liefert mir das Methodenwissen und einen weiten Horizont, aber fachliches Know-how oder Input zu professionellem Auftreten oder Führungskompetenz finde ich hier nicht.

Was motiviert mich im Job und welche Hürden habe ich vor mir?

In meinem Job inspiriert mich, dass ich andere bei ihrer Entwicklung unterstützen kann. Außerdem treibt mich die Herausforderung an, die richtigen Talente für mein Team zu finden. Ich bin jung, habe Geisteswissenschaften studiert und keinen IT- oder Ingenieurshintergrund. Hier ist eine selbstsichere, professionelle Haltung gefragt. Und die fehlt mir aktuell noch an der einen oder anderen Stelle.

Meine Chance durch s.mile: Durchsetzungsvermögen und HR-Fachwissen

Das s.mile-Projekt bietet mir die Chance, mit Weiterbildung und persönlichem Coaching an meinem Auftreten zu arbeiten. Ich will nicht im Business-Kostüm rumlaufen müssen, um ernst genommen zu werden. Ich möchte Professionalität ausstrahlen. Gleichzeitig möchte ich mir wichtiges Fachwissen aus dem Bereich HR erarbeiten.

Ich wünsche mir – in zwei Jahren – eine Führungskraft zu sein, die selbstsicher hinter dem steht, was sie sagt.

Lass Dich von s.mile inspirieren

Was würdest Du tun, wenn Du zwei Jahre lang die Fähigkeiten und Kompetenzen aus- und aufbauen könntest, die Dich in Deiner Entwicklung weiterbringen? Die Teilnehmer des s.mile Projektes der Haufe Akademie haben diese Chance.

s.mile – Die Vision | Der Anfang | Die Teilnehmer | Die Menschen dahinter

s.mile erleichtert Entwicklung: Christoph Schwemer

Christoph Schwemer ist Restaurantleiter bei McDonald’s. Im s.mile Projekt möchte er lernen, mit den Herausforderungen des Jobs besser umzugehen und generell gelassener zu werden.

s.mile – Die Vision | Der Anfang | Die Teilnehmer | Die Menschen dahinter

Christoph Schwemer: Mit Arbeitsorganisation zu einer guten Work-Life-Balance

Ich stehe mit beiden Beinen im Job. Als Restaurantleiter werde ich jeden Tag mit neuen Situationen konfrontiert und das ist auch gut so. Denn ich mag es, gefordert zu werden und neue Aufgaben anzupacken. Dabei lass ich mich von zwei Eigenschaften leiten – meine Wissbegierde und mein Teamgeist. Ich spiele im Verein Fußball und weiß, dass es auf jeden einzelnen im Team ankommt. Das ist mir auch in meinen Führungsjob wichtig.

Jeder ist seines Glückes Schmied

„Hilf dir selbst“ – das ist mein Motto. Konkret heißt das, Verantwortung für sich selbst zu übernehmen. Ich habe nach Realschule und Ausbildung nochmals viel Engagement in meinen Schulabschluss investiert und das Fachabitur gemacht. Egal um was es geht, ich bin felsenfest davon überzeugt, dass jeder eine zweite Chance verdient hat. Darum sehe ich auch in meinem Gegenüber immer das Gute.

Menschen sind mein Salz im Alltag

Ich habe gerne Menschen um mich. Neue Leute kennenzulernen hat mich schon während meines Auslandsaufenthaltes begeistert. Auch in meinem Job genieße ich den Umgang mit Gästen und Mitarbeitern und schöpfe Energie aus positivem Feedback. Den Erfolg im Restaurant sehe ich als gemeinsame Teamaufgabe und nehme hier auch meine Mitarbeiter in die Verantwortung – ganz nach der Devise „Fördern und Fordern“.

Meine s.mile-Ziele: Effizienz und Gelassenheit

s.mile sehe ich als Riesenchance, um noch besser zu werden. Auf der fachlichen Ebene möchte ich in punkto Arbeitsorganisation dazulernen, um den Berufsalltag so effizient wie möglich gestalten zu können. Davon wird auch mein Privatleben profitieren. Mit Hilfe des Coachings möchte ich Techniken lernen, wie ich entspannter mit schwierigen Situationen umgehen kann.

Ich wünsche mir für die nächsten zwei Jahre viele Anregungen, gute Kontakte und einen interessanten Austausch – und als Abschlussergebnis eine große Portion Gelassenheit.

Lass Dich von s.mile inspirieren

Was würdest Du tun, wenn Du zwei Jahre lang die Fähigkeiten und Kompetenzen aus- und aufbauen könntest, die Dich in Deiner Entwicklung weiterbringen? Die Teilnehmer des s.mile Projektes der Haufe Akademie haben diese Chance.

s.mile – Die Vision | Der Anfang | Die Teilnehmer | Die Menschen dahinter

s.mile erleichtert Entwicklung: Markus Bühlmaier

Markus Bühlmaier ist Gruppenleiter Service Center (IT) der Wieland Group. Seine Schwerpunkte sind agile Führung; agile Führungsmethoden; agile Organisation. Er wünscht sich vom s.mile-Projekt, zu lernen, wie er als neue Führungskraft Mitarbeiter und Kollegen bestmöglich unterstützen kann.

s.mile – Die Vision | Der Anfang | Die Teilnehmer | Die Menschen dahinter

Markus Bühlmaier: Den Wandel als Perpetuum mobile begreifen

Eines hat mich mein Leben bis jetzt gelehrt: Veränderung bringt mich weiter, erschließt mir neue Möglichkeiten. Deswegen freue ich mich auch sehr über meine Rolle als Führungskraft. Gleichzeitig bin ich glücklich, dass s.mile und der Beginn der neuen Aufgabe auf den gleichen Zeitpunkt gefallen sind. Denn so kann ich meine Kompetenzen im Bereich Leadership weiter entwickeln, um meinen Mitarbeitern nicht nur von der neuen Arbeitswelt zu erzählen, sondern sie auch zu leben.

Die Magie des Talents

Technik hat mich schon immer fasziniert – sie bleibt nie auf der Stelle stehen. Dass ich diese Leidenschaft und mein Talent dafür schon früh entdeckt habe, gibt mir großes Vertrauen in mich selbst. Talent ist meiner Meinung nach ein Schlüsselelement für Erfolg. Jeder Mensch hat Talent, man muss es nur finden und fördern. Das Selbstvertrauen kommt dann von allein. Diese Botschaft möchte ich auch meinen Kollegen mitgeben.

Vieles ist nicht, wie es zu sein scheint

Ich mag es, Innovation zu leben, mit Kollegen Herausforderungen zu meistern und immer wieder Neues zu lernen. Nur so kann ich im Job immer besser werden und denke, diese Eigenschaften sind eine gute Basis für meine Rolle als Führungskraft. Mit meinem Wissensdrang kann ich in unsicheren Zeiten wie diesen mit gutem Beispiel voran gehen. Denn vieles, was zunächst schwierig erscheint, entpuppt sich im Nachhinein als positiv.

Meine s.mile-Chance: Kollegen unterstützen und weiterbringen

s.mile hat viele Facetten. Für mich ist der unterstützende Teil das Besondere an dem Qualifizierungsprogramm. Ich spüre die Fortschritte, die ich insbesondere durch das Coaching mache, am eigenen Leib und sehe sie auch bei den anderen Teilnehmern. Dieses Erfolgserlebnis möchte ich als Führungskraft auch an meine Mitarbeiter weitergeben. Auch fachlich werde ich mir mit s.mile viel Know-how für die neue Arbeitswelt aneignen können.

Für die zwei Jahre wünsche ich mir, so viel wie möglich über Leadership zu lernen, sodass ich meine Aufgabe bestmöglich erfüllen und die neue Arbeitswelt in meinem Unternehmen erlebbar machen kann.

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Was würdest Du tun, wenn Du zwei Jahre lang die Fähigkeiten und Kompetenzen aus- und aufbauen könntest, die Dich in Deiner Entwicklung weiterbringen? Die Teilnehmer des s.mile Projektes der Haufe Akademie haben diese Chance.

s.mile – Die Vision | Der Anfang | Die Teilnehmer | Die Menschen dahinter

s.mile erleichtert Entwicklung: Shadi Khatib

Shadi Khatib will mit Hilfe von s.mile seine beruflichen Kompetenzen und Sprachkenntnisse bestmöglich erweitern, um den Einstieg in den deutschen Arbeitsmarkt zu schaffen.

s.mile – Die Vision | Der Anfang | Die Teilnehmer | Die Menschen dahinter

Shadi Khatib: „Für meine Familie und mich beginnt mit s.mile der Weg in eine bessere Zukunft.“

Für meine Familie und mich beginnt mit dem Start des s.mile-Projekts der Weg in eine bessere Zukunft. Ich habe in meiner Heimatstadt Damaskus Bauingenieurwesen studiert und anschließend in Ägypten in einem Ingenieurbüro gearbeitet. Doch ich habe schnell einsehen müssen, dass ich meiner Familie dort keine sichere Zukunft bieten kann. Darum haben wir uns entschlossen, nach Deutschland zu gehen und hier gemeinsam neu anzufangen. Wir sind begeistert und sehr dankbar, dass wir durch s.mile unser Deutsch und unsere beruflichen Kenntnisse so stark verbessern können, dass wir hier einen Job finden – das ist unser größter Wunsch!

Hoher Standard im German Engineering

Ich habe großes Glück gehabt: Ich habe relativ schnell in einer Freiburger Baufirma einen Job gefunden. Doch es gibt einige Unterschiede zwischen der Ausbildung in Syrien und dem Studium in Deutschland. Ich liebe meinen Beruf und ich möchte auch in Deutschland eines Tages wieder als Bauleiter arbeiten. Dieses Ziel spornt mich an, zu lernen und mich weiterzuentwickeln. Dazu muss ich insbesondere mein Know-how im Projektmanagement verbessern. Ich freue mich darauf, jetzt die Chance dazu zu bekommen!

Gute Sprachkenntnisse als Basis für den Erfolg

Bevor s.mile startete, habe ich mir Deutsch im Eigenstudium beigebracht. Ich habe immer gern gelernt und habe mein Bestes gegeben, um die Sprache möglichst schnell möglichst gut zu lernen. Seit dem Beginn von s.mile merke ich aber, dass ich durch die professionelle Unterstützung noch bessere Fortschritte erziele. Das freut mich sehr. Um in Deutschland Fuß zu fassen und erfolgreich zu sein, ist es wichtig, die Sprache so gut wie möglich zu beherrschen. Das ist mein Ziel!

Mit Soft Skills im Beruf durchstarten

Neben der fachlichen Vertiefung meiner Ausbildung ist es für mich auch wichtig, meine sozialen Kompetenzen zu verbessern. Ich möchte nicht nur sprachlich in Deutschland ankommen, sondern auch die kulturellen Werte verstehen, um hier wirklich heimisch zu werden. Dabei können mir die Qualifikationsprogamme und auch das Coaching sehr helfen!

Ich wünsche mir, dass ich durch s.mile meine berufliche Ausbildung auf den deutschen Standard hebe und die Sprache richtig gut lerne, um bald einen Job als Bauingenieur zu finden!

Lass Dich von s.mile inspirieren

Was würdest Du tun, wenn Du zwei Jahre lang die Fähigkeiten und Kompetenzen aus- und aufbauen könntest, die Dich in Deiner Entwicklung weiterbringen? Die Teilnehmer des s.mile Projektes der Haufe Akademie haben diese Chance.

s.mile – Die Vision | Der Anfang | Die Teilnehmer | Die Menschen dahinter

s.mile erleichtert Entwicklung: Yvette Blume

Yvette Blume ist freiberufliche Logistikberaterin. Mit Hilfe von s.mile wünscht sie sich, ihr Selbstbewusstsein und persönliches Auftreten weiter zu entwickeln und Klarheit für den weiteren beruflichen Weg zu erlangen.

s.mile – Die Vision | Der Anfang | Die Teilnehmer | Die Menschen dahinter

Yvette Blume: Die eigenen Stärken ausbauen – zwischen Selbstständigkeit und Familienmanagement

Mein Ziel ist es, Beruf und Familie gut unter einen Hut zu bekommen. Vor fünf Jahren habe ich mich als Logistikberaterin selbständig gemacht. Freiberuflich zu arbeiten und die Familienmanagerin zu sein, das kann viel Spaß machen und gleichzeitig eine große Herausforderung darstellen. Die Wünsche der Auftraggeber und Familie sind vielfältig und es ist kniffelig, sie miteinander zu kombinieren.

Logistik ist mein Steckenpferd

Es begeistert mich immer wieder, wie viel Potenzial in der Logistik steckt, um ein Unternehmen erfolgreicher zu machen. Als Freiberuflerin habe ich allerdings sehr schnell gemerkt, dass Know-how alleine nicht ausreicht: Selbstbewusstes Auftreten ist ebenso wichtig, vor allem für eine professionelle Beratung.

Einzelkämpferin im Familiensog mit starkem Wunsch nach passendem Businessmodell

Das selbstständige Arbeiten im Homeoffice ist zeitweise eine echte Herausforderung für mich. Denn im Spannungsfeld zwischen Job und Familie muss ich mich oft zwischen dringlich und wichtig entscheiden. So kommt neben der Arbeit an den Beratungsaufträgen die Akquise leider zu kurz. Mir ist inzwischen klar geworden, dass mein Geschäftsmodell noch nicht so richtig funktioniert. Ich möchte gerne einen besseren Weg für meine berufliche Zukunft finden – bei einer guten Work-Life-Balance.

s.mile als Wegweiser

Das s.mile-Projekt wird mich auf alle Fälle weiterbringen. Ich habe drei Ziele: Erstens möchte ich diverse fachliche Angebote nutzen. Zweites ist mir wichtig, dass ich gemeinsam mit meinem Coach die Stellschrauben für mehr Überzeugungskraft und Professionalität finde. Und drittes möchte ich mir perspektivisch über meinen weiteren beruflichen Weg klar werden.

In zwei Jahren möchte ich die Potenziale, die in mir stecken, voll ausschöpfen und eine gute Balance zwischen Beruf und Familie gefunden haben. Ich weiß, dass ich in meinem Metier gut bin. In Zukunft möchte ich noch selbstbewusster „meine Frau stehen“.

Lass Dich von s.mile inspirieren

Was würdest Du tun, wenn Du zwei Jahre lang die Fähigkeiten und Kompetenzen aus- und aufbauen könntest, die Dich in Deiner Entwicklung weiterbringen? Die Teilnehmer des s.mile Projektes der Haufe Akademie haben diese Chance.

s.mile – Die Vision | Der Anfang | Die Teilnehmer | Die Menschen dahinter