Kerstin Schreck

Kerstin Schreck

Entwicklungserleichterin, Germanistin, Anglistin ( M.A.), Betriebswirtin ( VWA). Seit 1999 bei der Haufe Akademie an Bord. Leidenschaftliche Kommunikatorin rund um News aus der Haufe Akademie und alle Themen, die die Menschen bei der Haufe Akademie bewegen. Kerstins Blick auf die Themen entspricht der Frage: Wie hilft das dabei, Entwicklung zu erleichtern?

Mein Kollege Roboter – Warum die Digitalisierung zu mehr Jobs mit Sinn führt

Immer mehr Roboter erobern unsere Arbeitswelt. Sie übernehmen Aufgaben, die vorher von Menschen erledigt wurden. Sollten wir nun Angst um unsere Jobs haben? Erfahren Sie, wie Sie sich auf die Roboter-Revolution vorbereiten und warum wir sogar von ihr profitieren können.

1. Die Roboter-Revolution – So verändert sie unsere Arbeitswelt
2. Wo kommen Roboter heute schon zum Einsatz?
3. Roboter in der Arbeitswelt: Wie Sie sich vorbereiten können
4. So begegnen Sie dem Wandel der Arbeitswelt
5. Mehr Sinn und Selbsterfüllung dank bedingungslosem Grundeinkommen?

Stellen Sie sich vor, Sie sitzen in Ihrem Home Office und möchten an einem Meeting teilnehmen. Sie nehmen zunächst einmal Kontakt zu „Robi“ auf. Robi sieht ein bisschen wie eine Mischung aus Staubsauger und Segway aus, ist etwa einen Meter hoch und verfügt über vier Räder und ein Tablet, auf dem jetzt Ihr Bild erscheint. Über eine App haben Sie sich zuvor in den Videochat eingewählt, können Ihren sogenannten Telepräsenz-Roboter durch den Raum fahren lassen und durch ihn mit Ihren Kollegen sprechen. Robi ermöglicht es Ihnen, flexibel zu arbeiten und auch von unterwegs bei wichtigen Besprechungen im Unternehmen dabei zu sein.

Ein Roboter steht für verschiedene Aufgaben bereit und schafft damit neue Freiräume für Menschen!

Roboter können viele unserer Routineaufgaben übernehmen. Das schafft neue Freiräume für Kreativität, Empathie und Teamwork!

Telepräsenz-Roboter wie Robi sind in einigen Unternehmen schon Realität, auch bei der Haufe-Gruppe. Sind Sie vielleicht auch schon einem begegnet? Und wie haben Sie sich dabei gefühlt? Neugierig, amüsiert, oder empfanden Sie Unbehagen? Sollten Sie womöglich Angst haben, dass Sie bei der Arbeit durch Roboter ersetzt werden und Ihren Job verlieren, sind Sie damit nicht allein: Nach dem jüngsten Zukunftsmonitor des Bundesministeriums für Bildung und Forschung erwarten 60 Prozent der Deutschen, dass durch Robotik und Digitalisierung Jobs verloren gehen.

Aber die voranschreitende Digitalisierung unserer Arbeitswelt, inklusive Robotern und künstlicher Intelligenz, bringt uns auch Vorteile. Wir können durch Roboter wie Robi nicht nur Projekte losgelöst von einem Ort managen und grenzüberschreitend zusammenarbeiten. Roboter können auch Personallücken schließen, gefährliche Arbeiten übernehmen oder fehlerfrei riesengroße Datenmengen analysieren. Übrig bleiben Tätigkeiten, die Kreativität, Empathie und Kommunikationsfähigkeit verlangen.

Erfahren Sie, warum Lebenslanges Lernen so wichtig wird und wie Sie sich auf die Arbeitswelt von morgen vorbereiten können!

Die Roboter-Revolution – So verändert sie unsere Arbeitswelt

Wenn es um den Einsatz von Robotern im Berufsleben geht, dann belegt Deutschland weltweit bereits heute hinter Südkorea und Singapur den dritten Platz. Laut dem World Robotics Report 2017 der International Federation of Robotics gibt es hierzulande pro 10.000 Mitarbeitern bereits 309 Roboter-Einheiten. Ein Grund für die hohe Roboterdichte: In Deutschland sind die Löhne relativ hoch – und je höher die Löhne, desto stärker ist der Anreiz für Unternehmer, menschliche Arbeitskraft durch Maschinen zu ersetzen.

Roboter werden ein alltäglicher Teil der Arbeit sein, was neue Perspektiven bietet.

Roboter als alltäglicher Teil der Arbeit bieten neue berufliche Chancen und Perspektiven!

Entsprechend prognostiziert die Studie „Die Zukunft der Arbeitsplätze 2018“ vom Weltwirtschaftsforum (WEF), dass bereits in sieben Jahren hierzulande Maschinen mehr Arbeit erledigen als Menschen. Diese Entwicklung sieht auch Roboter-Experte Prof. Horst Michael Groß von der TU Ilmenau. Im WISO-Beitrag „Kollege Roboter – Jobkiller oder Chance?“ sagt er: „Immer häufiger werden wir Robotern im Alltag begegnen. Wir werden lernen müssen, mit den Robotern zu leben und sie als Partner zu verstehen und zu nutzen.“

Und es stimmt. Dort wo Roboter Tätigkeiten übernehmen, werden Arbeitsplätze – vor allem im Bereich der einfachen Arbeiten – wegfallen. Doch die digitale Transformation schafft auch neue Arbeitsplätze: Die WEF schätzt, dass in den kommenden Jahren durch die Roboter-Revolution 58 Millionen neue Arbeitsplätze entstehen, zum Beispiel in Bereichen der Informatik und der Datenverarbeitung.

Was unterscheidet Roboter von Künstlicher Intelligenz?

Ein Roboter ist eine technische Apparatur, die über ein Computerprogramm gesteuert wird und autonom in ihrer Umwelt agiert. Ein Beispiel aus dem Haushalt ist der Rasenmäher-Roboter. Eine Künstliche Intelligenz (KI) kann, anders als ein Roboter, darüber hinaus „denken“: Sie reagiert intelligent auf Herausforderungen und kann diese eigenständig bewältigen. Dabei kann sie so programmiert werden, dass sie sich wie ein Mensch verhält. Der Telepräsenz-Roboter Temi zum Beispiel ist eine KI. Er kann Gesichter erkennen und diesen Menschen zuordnen sowie Gesprächspartner in Videochats zusammenbringen.

Wo kommen Roboter heute schon zum Einsatz?

Der Einsatz von Robotern verändert Prozesse in Unternehmen grundlegend. Dies gilt vor allem für die stärkste Abnehmerbranche und Vorreiterindustrie in Sachen Robotersysteme: die Automobilbranche samt ihrer Zulieferer. Betroffen sind dabei aber keineswegs nur einfache Produktionsjobs. Kennen Sie schon diese Einsatzbereiche?

1. Der Kollege Roboter im Kundenservice: Sie nehmen die Gäste in Empfang, transportieren das Gepäck und liefern Bestellungen aufs Zimmer: Serviceroboter in Hotels erledigen Standardaufgaben, die sonst das menschliche Personal übernimmt – und erwarten nicht einmal Trinkgeld dafür. Nur Zimmermädchen können sie noch nicht ersetzen: Betten beziehen ist für sie bisher noch zu kompliziert. Und auch unabhängig davon wird es immer menschliches Personal im Hotel geben, das sich dann ganz in Ruhe um den „echten“ Kundenservice kümmern kann.
2. Der Kollege Roboter in der Rehaklinik: Forscher der technischen Universität Ilmenau haben einen robotischen Reha-Assistenten entwickelt, der auf den Namen Roreas hört. Er unterstützt das Pflegepersonal, indem er Schlaganfallpatienten zum Lauftraining motiviert und sie dabei begleitet. Auch hier soll der Roboter die Pflegekräfte von Zusatzaufgaben entlasten, damit sie sich viel stärker als bisher auf die Pflege konzentrieren können. Einen Therapeuten wird Roreas nicht ersetzen.
3. Der Kollege Roboter bei der Chirurgie an der Uniklinik Heidelberg: An der Universität Heidelberg unterstützt ein Roboter die Chirurgen unter anderem bei Eingriffen am Dick- und Enddarm sowie an der Bauspeicheldrüse. Der Vorteil: Gerade bei komplexen Operationen arbeitet der Roboter mit höchster Präzision, sodass feinste Organstrukturen geschont und Nähte bei der Rekonstruktion mit größter Genauigkeit angelegt werden können. Damit ermöglicht er auch Eingriffe, bei denen die minimalinvasive Chirurgie sonst an ihre Grenzen stößt. Und die Aufgabe des menschlichen Chirurgen? Der sitzt an einer Konsole und steuert die Roboterarme. Auch er wird zukünftig also nicht ersetzt.

 

Roboter in der Arbeitswelt: Wie Sie sich vorbereiten können

Wenn Kollege Roboter Routineaufgaben übernimmt, werden wir nicht ersetzt. Sondern wir können unseren Job endlich so erledigen, dass er uns erfüllt – mit mehr Hingabe, Aufmerksamkeit und Zeit für die wirklich wichtigen Aspekte unseres Berufs. Denken Sie zum Beispiel an den Therapeuten, der vom Lauftrainer unterstützt wird. Dies gibt ihm Zeit, sich wieder ganz auf den Patienten und seine Bedürfnisse zu konzentrieren – die eigentliche Bestimmung seines Berufes.

Eine Gruppe von Menschen steht zusammen und legt den gemeinsamen Fokus der Arbeit auf Kreativität und Selbstverwirklichung.

Menschliche Arbeit wird durch Roboter einen viel stärkeren Fokus auf Kreativität und Selbstverwirklichung jedes Einzelnen haben!

Dank der Digitalisierung 4.0 werden in den kommenden Jahren zahlreiche Arbeitsplätze entstehen, in denen Sie kreativer und produktiver arbeiten und sich insgesamt besser verwirklichen können. Denn Jobs, die Kommunikation, Kreativität, Empathie oder besonders komplexe Abläufe beinhalten, machen auch in Zukunft menschliches Know-how erforderlich.

Führungskräfte könnten eben jene Fähigkeiten ihrer menschlichen Mitarbeiter gezielt fördern, die diese den Robotern voraushaben. Denn wer in der digitalisierten Arbeitswelt bestehen möchte, muss seine Kompetenzen anpassen. So hilft Ihnen das Lebenslange Lernen dabei, nicht auf der Stelle zu treten: Wer sich regelmäßig an den aktuellen Anforderungen ausrichtet und gerne dazulernt, wird es leichter haben, mit dem rasanten Wandel Schritt zu halten. So antwortete der KI-Wissenschaftler Jürgen Schmidhuber in dem Podcast „On the Way to New Work“ auf die Frage, was er seinen Töchtern für ihre berufliche Zukunft mit auf den Weg geben möchte, schlicht: “Lernt zu lernen. Jeder Beruf, den ihr ergreift, wird sich gewaltig ändern.”

So begegnen Sie dem Wandel der Arbeitswelt:

  • Nehmen Sie sich ein paar Minuten zeigt und überlegen Sie: Warum haben Sie sich für ihren aktuellen Beruf entschieden? Mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht wegen einzelner Tätigkeiten, die auch ein Roboter übernehmen könnte. Jeder Arbeitsplatz ist auf seine Art einzigartig, und jeder von uns bringt etwas sehr Persönliches in seinen Job ein: zum Beispiel Engagement, Kreativität oder Einfühlungsvermögen im Umgang mit den Kollegen. Konzentrieren Sie sich auf Ihre individuellen Stärken und bauen Sie diese weiter aus!
  • „Die klassische Bildung wird weniger wichtig, kritisches Denken dafür umso mehr“, sagt Aart de Geus, Vorstandsvorsitzender der Bertelsmann-Stiftung. Lebenslanges Lernen und die Fähigkeit, sich immer wieder auf Veränderungen einzulassen, sind Schlüsselqualifikationen im digitalen Zeitalter. Wer neuen Entwicklungen positiv gegenübersteht und sich weiterentwickelt, wird auch in Zukunft kaum zu ersetzen sein. Die Haufe Akademie freut sich, Ihre Entwicklung begleiten und erleichtern zu können.
  • Mit der Digitalisierung gewinnt die Arbeit in virtuellen Teams an Bedeutung, Künstliche Intelligenz wird Teil des Teams. In der Studie „The Skilling Challenge“ der Organisation Ashoka und der Unternehmensberatung McKinsey schlagen die Autoren Weiterbildungsmodelle vor, die zu einer digitalisierten Arbeitswelt passen:
    • Upskilling: Lernen Sie, wie Sie die neue Technologie an Ihrem Arbeitsplatz optimal für sich nutzen können!
    • Digital Reskilling: Bleiben Sie auch als Digitalprofi durch Fortbildungen auf dem aktuellen Stand – die Digitalisierung bringt völlig neue Technologien hervor, die andere Ansprüche als bislang stellt!
    • Human Reskilling: Motivieren Sie sich und ihre Kollegen bereits zum Lernen und Entwickeln neuer Fähigkeiten? Sehr gut, dann sind Sie und Ihr Team bereits auf einem guten Weg und gewappnet für Kollege Roboter.
    • Meta Skills: Mit Selbstorganisation, Führungs-, Anpassungs- und Teamfähigkeit oder Kreativität unterstützen Sie das Lebenslange Lernen, um sich immer wieder auf einen Wandel einlassen und ihn bewältigen zu können.

Mehr Sinn und Selbsterfüllung dank bedingungslosem Grundeinkommen?

Die neue Arbeitswelt birgt Herausforderungen, die nur mit Teamwork bewältigt werden können.

Die neue Arbeitswelt wird Herausforderungen mit sich bringen, die nur gemeinsam gelöst werden können.

Wenn uns die Roboter einen Teil unserer Arbeit abnehmen, wie werden unsere Arbeitstage in zehn, 20 oder 30 Jahren aussehen? Viele von uns werden vermutlich weniger arbeiten und mehr Freizeit haben, um uns jenen Dingen zu widmen, die uns ebenfalls viel Spaß machen. Doch weniger Arbeit bedeutet auch weniger Lohn – kann unser Sozialstaat das abfedern? Ein bedingungsloses Grundeinkommen für jeden Menschen, ohne Zwang zur Arbeit und ohne Nachweis einer Bedürftigkeit – für die einen stellt diese Idee eine weltfremde Utopie dar. Andere sehen in diesem Konzept eine Möglichkeit, trotz der anstehenden Veränderungen auf dem Arbeitsmarkt für soziale Sicherheit zu sorgen und Menschen nicht das Gefühl von Wertlosigkeit zu vermitteln. Unter anderem Erfolgsautor Richard David Precht fordert ein solches bedingungsloses Grundeinkommen. 1500 Euro solle jeder demnach unabhängig von seinem übrigen Gehalt bekommen, ohne Arbeit und Verpflichtungen, die an die Auszahlung geknüpft sind. Geld, das ein Leben mit einem sinnvollen Beruf und viel Freizeit finanziert. Was denken Sie über diese Zukunftsvision?

Projekt s.mile: unser Beitrag zum Sinn der Arbeit

Teilnehmer des Projekts "s.mile" hatten gemeinsam die Möglichkeit, uneingeschränkt ihre individuelle Entwicklung voranzubringen.

Das Projekt „s.mile“ gab 15 Teilnehmern die Möglichkeit, uneingeschränkt ihre individuelle Entwicklung voranzubringen.

Als Anbieter für Qualifizierung und Entwicklung von Menschen und Unternehmen beschäftigen uns die Themen Arbeit mit Sinn und Motivation intensiv. Um unsere Arbeit und ihren Sinn für uns im Unternehmen erfahrbarer zu machen, startete die Haufe Akademie im Sommer 2016 ein ungewöhnliches Projekt: Zwölf ganz unterschiedliche Menschen erhalten mit dem Projekt s.mile (=smart mile) von uns die Möglichkeit, über den Zeitraum von zwei Jahren kostenfrei das komplette Qualifizierungs- und Entwicklungsangebot der Haufe Akademie zu nutzen.

Auf der s.mile-Website können Sie die Teilnehmer unseres Projekts besser kennenlernen und vielleicht von ihnen lernen und sich inspirieren lassen. Was treibt sie an, was motiviert sie und welche Ziele haben sie? Was gibt ihnen Orientierung? Wir freuen uns darauf, diese Einblicke mit Ihnen zu teilen.

Für alle, die noch tiefer in die Themen aus dem Beitrag einsteigen möchten, empfehlen wir:

Haufe Compliance College: Ausgezeichnet, weil es Arbeit erleichtert

Compliance-Verantwortliche gehören zu den versteckten Helden in Unternehmen: Sie entwickeln Organisationsstrukturen, die ihre Kollegen davor bewahren, sich in gesetzlichen Fallstricken zu verheddern. Sie sorgen mit ihrer Tätigkeit dafür, dass das Management nachts gut schlafen kann. Und wenn sie ihre Arbeit richtig gut machen, dann fällt ihr Einsatz nur den wenigsten auf. Doch wehe, es geht etwas schief: Compliance-Verstöße können gerade bei kleinen und mittleren Unternehmen schnell existenzbedrohend werden.

Höchste Zeit also für ein lautes Lob an alle Compliance-Verantwortlichen, finden wir!

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Viele Compliance-Themen, von Datenschutz über Geldwäsche bis Arbeitssicherheit, müssen regelmäßig aufgefrischt und geschult werden. Dies ist meist eine undankbare Aufgabe für die Verantwortlichen, die vor zwei Herausforderungen stehen: Ihre Kollegen sind oft nur schwer für die scheinbar staubtrockenen Themen zu begeistern und entsprechend wenig für Compliance-Fragen sensibilisiert.

Frag nicht nur, was dein Compliance-Officer für dein Unternehmen tun kann.
Frag, was du für deinen Compliance-Officer tun kannst!

Wir wissen, was Compliance-Verantwortliche leisten – und wollen ihnen mit der Lösung „Haufe Compliance College“ die Arbeit spürbar leichter machen. Durch praxisnahe und abwechslungsreiche Trainings können alle Mitarbeiter in kürzester Zeit kosteneffizient in den relevanten Fragen geschult werden. Dass dieses Konzept aufgeht, hat uns gerade der Test des eLearning-Journal bestätigt: Unsere Software erhielt in der Kategorie „Lernplattform“ die Auszeichnung „sehr gut“.

Die Lösung bietet eine umfangreiche Auswahl an Sprachen, die Möglichkeit, sowohl am Desktop wie am Smartphone zu lernen sowie eine abwechslungsreiche inhaltliche Aufbereitung. All das entspricht dem Konzept der Haufe Akademie: Die Mitarbeiter sollen Freude am Lernen und sogar Spaß an vermeintlich trockenen Themen wie Compliance haben – denn so werden Entwicklung und die Arbeit der Compliance-Helden leicht.

Effektive Compliance-Trainings: Leicht zu individualisieren, weltweit einzusetzen!

Die Inhalte des Haufe Compliance College wurden von Juristen und Fachexperten entwickelt und bieten mit Animationen und Videos ein abwechslungsreiches Lernerlebnis. Praxisorientierte Fallbeispiele ermöglichen den Lernenden, trotz der abstrakten Themen einen konkreten Bezug zur eigenen Arbeit herzustellen und wecken so das Interesse. Die individualisierbaren Inhalte stehen Mitarbeitern flexibel und unabhängig von Zeit und Ort für das selbstgesteuerte Lernen zur Verfügung. Eine weitere Besonderheit: Unternehmen brauchen keine eigene Infrastruktur, sie können einfach auf die Technologie des Haufe Compliance College zurückgreifen. Dadurch ist die Lösung für noch mehr Unternehmen und Menschen zugänglich – und sorgt für noch mehr Freude bei Compliance-Verantwortlichen.

Karriereboost durch Business Buddies? Warum 5 Menschen so viel bewirken können!

Es gibt Menschen, die bei wichtigen Entscheidungen genau den richtigen Rat wissen. Sie geben Impulse für große Lebens- und Karriereschritte. Gerade in Zeiten der unbegrenzten Möglichkeiten, schlummert in Business Buddies großes Potential! Lassen Sie sich inspirieren, wie Sie dieses nutzen können!

… denn wichtige Impulse für die eigene Karriere muss man nicht dem Zufall überlassen: Business Buddies suchen, finden oder sogar selbst einer sein (ja, letzteres hat es in sich!), kann der eigenen Karriere einen wichtigen Push geben.

Bis zu fünf Bezugspersonen sind entscheidend für die eigene Entwicklung, wie uns eine Umfrage des Business-Netzwerks LinkedIn zeigt. Diese fünf Personen, ob Physiklehrer, erster Chef oder die beste Kollegin sind gerade jetzt, in Zeiten der digitalen und globalen New Work- VUCA-Welt wichtiger denn je! Zum einen verlangt die Kreativökonomie, dass wir immer häufiger unsere Komfortzone verlassen – ohne Ermutigung von außen kann das manchmal schwerfallen. Zum anderen kann die Fülle an Möglichkeiten durchaus dazu führen, dass man die Orientierung verliert. Nur welcher Weg ist der Richtige für mich?

Um das erfolgreich zu beantworten sind wohlwollende Business Buddies Gold wert. Sie können in vielerlei kniffligen Situationen helfen, eine neue Perspektive aufzeigen und uns aus eingefahrenen Mustern heraushelfen – und zu Erfolg bringen. Dabei kommen die erhofften und inspirierenden Gespräche manchmal ganz unscheinbar daher: Ob in der Kantine, auf dem Schulhof, beim Schnack über den Bürotisch hinweg oder während des ersten Ferienjobs: Manche Menschen stellen die richtigen (Gegen-)Fragen und lenken unseren Fokus auf das, was wirklich wichtig ist.

Ein Business Buddy:
Jemand, der an Ihrer Karriere interessiert ist, eigene Erfahrungen teilt, Einschätzungen wohlwollend aber klar zum Ausdruck bringt und somit massiv auf Ihre Entwicklung einwirken kann. Ein Business Buddy kann ein Kollege oder eine Kollegin sein, jedoch auch aus einem anderen Kontext stammen. Wichtig ist: Es ist eine Mischung aus freundschaftlicher Beziehung und einem klaren Blick fürs Business und Ihren Erfolg.

Berufsstart als Primetime für Business Buddies

Im entscheidenden Karrieremoment kann ein Business Buddy den richtigen Anstoß geben!

Im entscheidenden Karrieremoment kann ein Business Buddy den richtigen Anstoß geben!

Gerade im jungen Alter suchen wir oft noch nach dem richtigen Weg und sind darauf angewiesen, dass wir Menschen treffen, die uns zuhören, uns die richtigen Fragen stellen und uns Anregung geben, in welche Richtung wir gehen könnten. Dabei sind Lehrer, Praktikumsbetreuer oder der erste Chef besonders prädestiniert, uns für unseren weiteren Berufsweg den entscheidenden Kick zu geben. Wer hier zufällig auf die richtige Bezugsperson trifft, hat also Glück? Ja! Und wem sie nicht zufällig über den Weg läuft, der kann sie auch gezielt suchen und finden.

1.) Business Buddy aktiv suchen

Doch nicht nur beim Karrierestart, sondern auch im Beruf müssen wir immer wieder Weichen stellen. Wie die nächste Gehaltsverhandlung anpacken? Oder doch auf einen neuen Job bewerben? Dem Chef eine innovative Idee vorschlagen? Feedback durch Business Buddies gibt Sicherheit und manchmal auch den entscheidenden Kick, um ein Vorhaben auch wirklich zu wagen.

70% Lost?
Laut der aktuellen LinkedIn-Umfrage haben 70% der befragten Arbeitnehmer keine Person am Arbeitsplatz, die aktives Interesse an Ihnen bzw. an der Entwicklung Ihrer Karriere zeigen! Diese Zahl hat mich einigermaßen schockiert. Doch ich muss mich selbst an der Nase packen: Habe ich mögliche Business Buddies bewusst wahrgenommen und aktiv zugehört? Oder: Bin ich vielleicht selbst ein Business Buddy für jemanden und mir ist es nur noch nicht bewusst?

Klar ist: Nichts ist so wertvoll, wie persönliche Erfahrungen und guter Rat, gleichzeitig hilft externes Feedback Selbst- und Fremdwahrnehmung abzugleichen. All das kann dem eigenen Handeln massiv auf die Sprünge helfen! Die Voraussetzung: Mutig sein, fragen und: zuhören!

Aktiv das Gespräch aufnehmen
Eine Idee: Anstatt Smalltalk an der Kaffeemaschine, fragen Sie (erfahrenere) Kollegen nach den Themen, die diese gerade beruflich beschäftigen – das ist unverfänglich und dennoch eine Chance auf einer tieferen Ebene etwas Wichtiges zu erfahren. Das ist auch schon ein Schritt, um den richtigen Business Buddy ausfindig zu machen. Ist jemand offen und nimmt sich gerne Zeit für einen Erfahrungsaustausch, ist das der erste Schritt und ein Indiz.

Vielleicht haben Sie auch eine wichtige Person mit Business Buddy Potenzial im eigenen Team. So kann es hilfreich sein, aktiv um Feedback zur eigenen Arbeit zu bitten – auch zwischendurch und von Kollegen, die sich auf einer Ebene mit Ihnen befinden. Auch wenn Sie ständig im Stress sind, es lohnt sich Zeit für neuen Input zu investieren. Aktives Zuhören fördert die Karriere!

2.) Wie Sie Ihren Business Buddy erkennen

Wenn Sie sich schon ein wenig vorgetastet haben, dann geht’s in die Offensive: Fragen, fragen, fragen. Feedback zu persönlichen Herausforderungen kommt selten von allein.

Gemeinsam zum Erfolg! Empathie und aufrichtiges Interesse zeichnen einen Business Buddy aus.

Gemeinsam zum Erfolg! Empathie und aufrichtiges Interesse zeichnen einen Business Buddy aus.

Wichtig ist: Ist die Person Ihnen gegenüber wohlwollend? Ein aufrichtiges Interesse an Ihrer Entwicklung ist Grundvoraussetzung. Ein Konkurrenzverhältnis sollte also definitiv nicht vorliegen. Rivalen können zwar auch gut für die Karriere sein, jedoch eher als Leistungs-Ansporn. Um strategischen Rat für wichtige Schritte zu bekommen, eigenen sie sich jedoch nicht. Neben dem aufrichtig-wohlwollenden Interesse, sollten Ratgeber vor allem eines mitbringen: Empathie! Sich in das Gegenüber hineinversetzen zu können bildet die Grundlage für weisen Rat jeder Art.

Doch es ist durchaus Vorsicht geboten: Nicht jeder Chef oder Kollege ist Ihr Business Buddy im Sinne eines Mentors. Der richtige Fokus macht es möglich, dass man für förderliche Impulse offen ist, aber sich auch nicht von jedem beeinflussen lässt. Denn manche – wenn auch wohlwollend gemeinte – Ratschläge sollte man besser an sich abprallen lassen. Da hilft es eine Haltung einzunehmen, die der Oberfläche einer Teflon-Pfanne oder einer Lotusblüte ähnelt. Wo Ratschläge hingegen nicht wohlwollend oder schlichtweg nicht stimmig sind, bietet es sich an das Lotusblüten-Prinzip zu üben. Nicht jeder Tipp ist wirklich gut für einen selbst – hier gilt die Faustregel der Achtsamkeit.

3.) Selbst zum inspirierenden Business Buddy werden!

Sie werden öfter um Rat oder Feedback gefragt? Dann sind Sie auf dem Weg zur Vertrauensperson! Doch was bedeutet das? Nur zusätzliche Arbeit? Ganz im Gegenteil!

Motivationsboost: Business Buddy sein und ins Win-Win kommen!  
In der Tat führt dies sogar zu einer Win-Win-Situation, denn wer selbst als eine Art Mentor agiert, fördert damit auch die eigene Karriere! Die Psychologinnen Lauren Eskreis-Winkler und Ayelet Fishback haben herausgefunden, dass sich gerade durch aktives Rat-Geben Motivationsprobleme beheben lassen. In einem Experiment fanden sie heraus, dass es sich bei 68% der Teilnehmer zu einem Motivations-Boost für ihre eigene Arbeit auswirkt, wenn sie Kollegen Ratschläge geben können.

Selbstbewusstsein durch Wissen-Teilen: Sharing is (self)-Caring!
Auch haben die beiden Psychologinnen herausgefunden, dass es das eigene Selbstbewusstsein massiv stärken kann, anderen Personen mit Rat zur Seite zu stehen. Und mit mehr Selbstbewusstsein können Sie dann auch die eigene Karriere leichter nach Ihren Vorstellungen gestalten!

Tipps: So werden Sie ein guter Business Buddy

  • Nehmen Sie sich Zeit! Ja, unser Arbeitsalltag ist oft stressig. Doch manchmal lohnt es sich Zeit zu investieren. Sie bemerken, dass ein Kollege oder eine Bekannte vor einem ähnlichen Problem steht, das Sie schon gemeistert haben? Dann gilt es zunächst innezuhalten und aktiv zuzuhören.
  • Teilen Sie Ihre eigenen Erfahrungen – nichts inspiriert so sehr wie persönliche Erlebnisse!
  • Empathie: Fühlen Sie sich in Ihr Gegenüber hinein: Sie haben mehr Erfahrung? Das ist wunderbar, doch eine gute Vertrauensperson ist – trotz größerem Erfahrungsschatz – auf Augenhöhe und holt das Gegenüber da ab, wo er oder sie steht. Ansonsten könnte die Erfahrung mehr einschüchtern als inspirieren – und das ist nicht im Sinne einer Vertrauensperson.
  • Seien Sie ehrlich – auf konstruktive Weise. Eine inspirierende Bezugsperson zeichnet sich auch dadurch aus, dass sie Dinge ausspricht, die sich andere womöglich nicht anzusprechen trauen. Dinge, die vielleicht manchmal unbequem sind. Dabei gilt die Regel: Ehrlich & wohlwollend zusammen, wirkt am nachhaltigsten.

Unternehmenskultur des Austauschs: Sharing brings trust!

Ob und wie stark sich im Unternehmen Menschen gegenseitig unterstützen, Wissen teilen und am Erfolg des anderen interessiert sind, wird maßgeblich von der Unternehmenskultur geprägt. Wo eine gesunde Feedbackkultur, Offenheit und eine Sharing-Culture auch in Bezug auf das Wissensmanagement besteht, ist der Schritt zu einem vertrauensvollen Verhältnis zwischen Mitarbeitern viel leichter.

Durch eine Sharing-Kultur entstehen vielfältige Vorteile: Das Unternehmen kann interne Potenziale ideal ausschöpfen – so wächst die nächste Generation an High Performern sozusagen organisch innerhalb Ihrer eigenen Organisation. Viele Unternehmen nutzen in diesem Sinne auch Mentoring als Personalentwicklungsinstrument. Doch ob strukturell verankert, oder durch die Kultur impliziert: Mit Sharing unterstützen Sie eine gesunde Vertrauensbasis und fördern das Entwicklungspotential von innen heraus. Sharing brings success! Eine Kultur der gegenseitigen Förderung wird damit zu einem der wichtigsten Erfolgsfaktoren im Zeitalter von New Work!

Wer mutig ist, macht Karriere

Was also ist nötig, um einen richtig guten Business Buddy zu finden? Offenheit gegenüber den Personen im persönlichen Umfeld, um zu erkennen, zu wem man einen guten Draht hat bzw. wer einem wohlgesonnen ist. Ebenso die Bereitschaft, aber auch Vertrauen und Mut, um den Rat eines erfahrenen Kollegen, Chefs oder anderen Gesprächspartners zu erfragen. Doch Mut im Job zahlen sich aus, besonders wenn eine Herausforderung an der Tür klopft.

„Mut steht am Anfang des Handelns, Glück am Ende.“
– das wusste schon der alte Grieche Demokrit.

In welchen Situationen wünschen Sie sich manchmal Rat oder Austausch? Gibt es Kollegen, mit denen Sie sich öfter austauschen? Haben Sie einen Business buddy oder eine wichtige Bezugsperson, die Ihr Leben von Grund auf verändert und entscheidend geprägt hat?

Schreiben Sie uns gerne in den Kommentaren!

New Work braucht FLOW! 5 Tipps für mehr Leichtigkeit bei der Arbeit

Kennen Sie das auch? Die Deadline für ein wichtiges Projekt rückt unaufhaltsam näher, die Präsentation, um die Ihr Chef Sie gebeten hat, ist auch noch nicht fertig und gleichzeitig warten Kunden auf wichtige Informationen. Unser Alltag ist oft stressig – und gleichzeitig sollen wir quasi nebenbei auch noch zum agilen Superstar werden, damit wir noch schneller, innovativer und produktiver werden.

Doch wie soll das gehen? Unsere Antwort lautet: Mit Flow!

Die neue Arbeitswelt bietet viele Chancen. Wir können selbstbestimmter arbeiten, unser Potenzial freier entfalten und agil in Netzwerken tätig sein. Doch machen wir uns nichts vor: Der Übergang von Old Work zu New Work fordert uns auch, denn an die neuen Tugenden Agilität, Flexibilität und Kreativität müssen wir uns erst gewöhnen – und nebenbei ja auch noch das Tagesgeschäft erledigen. Diese doppelte Herausforderung zeigt: Um in Zeiten von New Work erfolgreich zu sein, müssen wir umdenken!

Malen kann spielerisch zum Flow führen.

Mit Flow die Karriere spielerisch beflügeln!

New Work bedingt auch eine New Work-Haltung, denn High Performance und Innovationen entstehen oft durch spielerische Leichtigkeit – nicht durch immer mehr und immer härtere Arbeit. Statt ‚Work hard, play hard‘ heißt es jetzt: ‚Work hard, play more‘!

Dieser Perspektivwechsel hilft: Arbeit kann – wie wir es aus dem Bereich des Spiels kennen – Freude machen UND dadurch sogar schneller zu Erfolg führen. Dafür brauchen wir jedoch nur passende Prozesse und Tools, sondern vor allen Dingen eine radikal neue Einstellung zur Arbeit. Ein Schlüssel hierzu schlummert im Flow: Dieser spielerische und zugleich hochkonzentrierte Zustand bringt intrinsische Motivation, Konzentration, Freude und Leichtigkeit in einem.

Das Tolle daran ist: Man kann Flow nicht nur im Sport, beim Lieblingsspiel und somit in der Freizeit erleben, man kann ihn Tag für Tag bei der Arbeit nutzen! Lassen Sie sich inspirieren, wie dieser Zustand hilft die Herausforderungen unserer neuen Arbeitswelt zu meistern.

Ihre Chancen durch mehr Flow auf einen Blick:

  • Mehr Freude im Job
  • Höhere Konzentration – mit mehr Leichtigkeit
  • Bessere Ergebnisse
  • Mehr Leidenschaft & Begeisterung für Ihr Tun
  • Letztendlich: Vielleicht sogar der entscheidende Karrieresprung

Unsere Tipps, wie Sie mit der passenden Haltung mehr Freude und Flow bei der Arbeit erleben können:

1.) Flow braucht Freiraum – und den kann man sich nehmen, Schrittchen für Schrittchen! Ständige Unterbrechungen machen es dem Flow-Erlebnis unnötig schwer – wenn es ständig piepst und klingelt und wir denken, wir müssten alles zur gleichen Zeit erledigen, verzetteln wir uns – und geraten in Stress, aber nicht in den Flow.

Unser Vorschlag: Ein Selbstversuch! Eine Stunde lang Outlook, Handy und Apps aus. Meist ist es gar kein Problem, sich diesen Freiraum zu nehmen, wir müssen es nur tun! Die Welt geht nicht unter, wenn Sie einmal zurückrufen oder eine E-Mail später beantworten – schließlich könnten Sie ja auch gerade in einem Meeting sein. In dieser Stunde kriegen Sie mehr erledigt als sonst in zwei und die Wahrscheinlichkeit für spielerischen Flow steigt dadurch massiv.

2.) Feedback und Flow: Zwei alte Bekannte! Aufgaben erledigen und kein Feedback erhalten? Stellen Sie sich vor, Sie spielen Fußball, doch niemand verrät das Ergebnis. Frustrierend, oder? Ein Spiel ohne Spielstand ist wie Arbeit ohne Feedback: Es fühlt sich unwichtig und vage an. Vage Situationen fördern aber keine Höchstleistungen – und auch keinen Flow. Viele Unternehmen wissen es schon: Feedback ist sehr motivierend. Im Strudel des Alltags kann es dennoch untergehen. Was Sie tun können: Nachhaken und Feedback einholen. Also gerne die HHH-Taktik beherzigen: Hartnäckige Herzlichkeit hilft 😉. So kommen Sie zu Feedback – und leichter zu Flow.

3.) Sinn entdecken: Ja, jede Arbeit hat einen Sinn, oft muss man ihn nur (wieder-)entdecken. Kaum etwas beflügelt die intrinsische Motivation so sehr – und wenn Sinn im eigenen Tun steckt, ist auch die Wahrscheinlichkeit für Flow höher. Klingt unrealistisch? Probieren Sie es doch einmal aus: Sinn muss nicht immer die große Nummer sein, mit ganz einfachen kleinen Schritten und der richtigen Haltung kann jede Arbeit Sinn machen. Unterstützt die eigene Arbeit Kollegen oder andere Abteilungen? Löst sie Probleme von Kunden? Macht sie den Tag eines anderen besser? Sinn steckt überall, sich auf ihn zu fokussieren, beflügelt die Freude und die Motivation.

4.) Stärken sind nicht gleich Stärken – Signatur-Stärken finden und für mehr Flow, Motivation und Erfolg nutzen! Nach Martin Seligman, dem Erfinder der Positiven Psychologie, sind die sogenannten Signatur-Stärken der Schlüssel für Flow. Signatur-Stärken sind Stärken, die unseren Charakter ausmachen. Wenn wir sie einsetzen, sind wir innerlich motiviert und fühlen uns energetisiert. Oft setzen wir sie auch jenseits der Arbeit ein. Beispielsweise die Stärke „Liebe zum Lernen“: Wer diese besitzt, macht mit Freude Kurse und bildet sich weiter – ob privat oder beruflich. Wer es dann auch noch schafft, diese Stärke in den Beruf zu integrieren, ist einem Boost an Motivation und spielerischer Freude einen großen Schritt nähergekommen.

Um in den Flow zu kommen, gilt es auch mal mit Musik und sinnvollen Pausen abzuspannen.

Wer seine Signatur-Stärken einsetzt, kommt spielerisch zu mehr Motivation!

Das Beste daran: Signatur-Stärken einzusetzen, führt so gut wie immer zu einem Win-Win-Win: Für das Unternehmen, den Mitarbeiter und auch für die Kunden. Wie Sie herausfinden, was die eigenen Signatur-Stärken sind: Forscher haben dafür Tools entwickelt, z.B.: www.strengthsfinder.com oder auch www.authentichappiness.org und deren deutsche Entsprechung www.charakterstaerken.org. Stärken finden und einsetzen, ist ein Top-Rezept für mehr spielerische Freude an der Arbeit – und für Flow.

5.) Und dann noch eine Prise Optimismus und es kann losgehen! Erinnern Sie sich an Ihr Lieblingsspiel! Sind Sie dabei negativ eingestellt und denken „Ich werde sowieso verlieren!“? Wohl kaum. Negative Gedanken bremsen Flow. Stattdessen könnte das neue Motto lauten: „Ich rocke das! Klar kann ich das meistern – mal sehen wie schnell ich noch besser werde!“

Lange Rede, kurzer Sinn: Wir haben unsere eigene Entwicklung und unsere Freude am Tun zu großem Teil selbst in der Hand. Unsere persönliche Haltung kann unser (Berufs-)Leben entscheidend verändern! Da hilft es oft radikal umzudenken und die Dinge aus einer neuen Perspektive zu betrachten. Denn:

„Probleme kann man niemals mit derselben Denkweise lösen, durch die sie entstanden sind.“ – Albert Einstein

Wer Arbeit mit einer neuen Brille des Flows betrachtet, kommt New Work mit großen Schritten näher. Wir drücken die Daumen: Für mehr Flow und mehr zufriedene Gesichter, wenn wir abends nach Hause gehen.

Helfen Ihnen die Tipps weiter? Wie wirkt sich Flow auf Ihre Arbeit à la New Work aus? Wir freuen uns auf den Austausch – gerne hier in den Kommentaren!

Entwicklung mit Sinn: So leben Sie Frauenpower im Job

Frauen müssen heutzutage kein Businesskostüm tragen, um erfolgreich sein. Sie haben den Mut gefunden, anders zu sein als Männer und gehen ihre eigenen Wege. Lassen Sie sich von ihnen für Ihre eigene Entwicklung inspirieren und zeigen Sie Frauenpower!

1. Entfaltung, Geld, Sinn – Was Frauen wollen und wie sie es bekommen

2. Erfolgreiche Frauen: So verändern sie die Unternehmenskultur

3. Nicht stehenbleiben! – Wie Sie erfolgreich Frauenpower entwickeln

4. Glücklich werden, Erfolg haben: Lernen Sie von anderen Frauen

5. Drei Frauen, drei Wege – Projekt s.mile. Der Sinn von Weiterbildung aus der Sicht von Powerfrauen

6. Erfolgreich sein: Welcher Weg ist Ihrer?

Sie sind Forscherinnen, Unternehmerinnen, Digitalexpertinnen und Vordenkerinnen:  25 inspirierende Frauen unserer Zeit, die mit ihren Ideen und ihrer Arbeit die Wirtschaft revolutionieren und die das Online-Magazin EditionF dafür mit dem 25-Frauen-Award auszeichnete. Es sind mutige und einzigartige Persönlichkeiten, und sie zeigen: Es gibt als Frau viele Wege für beruflichen Erfolg und persönliche Entwicklung. Finden Sie heraus, welcher Ihrer ist! Denn schließlich hat jede Frau ihre ganz eigene Vorstellung davon, was Erfolg bedeutet und wie sie ihre Ziele erreichen möchte. Sich mit anderen Frauen auszutauschen trägt viel zu Ihrer persönlichen, erfolgreichen Entwicklung bei.

Lassen Sie sich inspirieren – welche Aspekte sind Ihnen besonders wichtig? !

Entfaltung, Geld, Sinn –  Was Frauen wollen und wie sie es bekommen

Wissenschaftlerinnen des Center for Talent Innovation fanden in der Studie „Women want five things“ heraus, was hochqualifizierten Frauen zwischen 35 und 50 Jahren bei der Arbeit wichtig ist (sortiert nach absteigender Relevanz in Deutschland):

  • Exzellenz: Geht es Ihnen auch so? Frauen in Deutschland wünschen sich vor allem intellektuelle Herausforderungen im Beruf, um daran zu wachsen, sich zu verbessern und Expertin auf einem Gebiet zu werden. Dafür ist eine wertschätzende Umgebung wichtig. Fordern Sie daher Anerkennung ein!
  • Entfaltung: Frauen wollen genügend Einfluss, um etwas bewirken zu können und um sich so zu entfalten. Kämpfen Sie ruhig für mehr Einfluss, wenn er Ihnen fehlt! Herausforderungen können dadurch besser gemanagt werden, und Ihr emotionales und körperliches Wohlbefinden bleibt erhalten.
  • Sinn: Die meisten Frauen suchen nach einem Sinn in ihrer Arbeit. Möchten auch Sie eine langfristige Wirkung mit der Arbeit erzielen, ehrgeizige Ziele erreichen und Erwartungen übertreffen? Dann geht es Ihnen wie 78 Prozent der befragten Frauen, für die ein sinnvoller Job sehr wichtig ist. Entdecken Sie den Sinn in Ihrer Arbeit – ihn zu erkennen trägt viel zum beruflichen Glück bei.
  • Förderung: Frauen sind auf der Suche nach Mentoren, die an sie glauben und sie unterstützen. Haben auch Sie so jemanden gefunden? Prima, Mentoren geben Ihnen wichtigen Halt sowie Orientierung im Job. Überlegen Sie, ob auch Sie gerne junge Menschen fördern – und werden Sie selbst zu einer Mentorin!
  • Finanzielle Sicherheit: Auch das ist den meisten Frauen in Deutschland wichtig: Sie wollen gut verdienen, finanziell unabhängig sein und ihre Familie unterstützen. Wenn das auch auf Sie zutrifft: Werden Sie sich dessen bewusst – auch bei der nächsten Gehaltsverhandlung.

 

Erfolgreiche Frauen: So verändern sie die Unternehmenskultur

Immer noch sind Führungspositionen deutlich häufiger von Männern als von Frauen besetzt. Gründe dafür gibt es viele, sie reichen von fehlender Identifikation vieler Frauen mit den von Macht geprägten Rollenvorstellungen einer Führungskraft bis hin zu fehlender Unterstützung durch direkte Vorgesetzte. Auch Simone Menne, Top-Managerin und ehemalige Finanzvorständin der Lufthansa, stolperte im Laufe ihrer Karriere über den Satz „Sie ist noch nicht soweit“ – einen Ausspruch, den ihrer Meinung nach nie Männer zu hören bekommen. Wenn Sie ähnliche Erfahrungen gemacht haben, sollten Sie sich davon nicht beeindrucken lassen. Dies ist auch der Rat von Silke Mekat, Coach für Persönlichkeitsentwicklung und Trainerin der Haufe Akademie: „Die Angst Fehler zu machen, hält uns manchmal davon ab, im richtigen Moment den Arm zu heben und anzuecken. Doch das ist manchmal nötig, um Herausforderungen anzugehen und voran zu kommen.“

Doch es bewegt sich was: Die Lebensentwürfe von Männern und Frauen gleichen sich an. Finanzielle Unabhängigkeit und Karriere rangieren auch für Frauen vor dem Wunsch, Kinder zu bekommen, so das Ergebnis der aktuellen Brigitte-Studie „Mein Leben, mein Job und ich“. Mehr und mehr gut ausgebildete Frauen fordern selbstbewusst ihren Platz im Unternehmen ein und das Verhalten am Arbeitsplatz verändert sich. Haben auch Sie schon Kolleginnen kennengelernt, die durch Ihre starke Präsenz überzeugen? Lernen Sie von Ihnen! Ihre Zahl nimmt zu, das beobachtet auch Silke Mekat: „Viele Frauen in Führungspositionen erzählen mir, sie wollen nicht wie Männer sein, um Erfolg zu haben. Sie wollen eigene Wege gehen. Dabei lassen sich die Stärken des weiblichen Arbeitsstils gelassen und souverän einsetzen, um sich selbst und die Mitarbeiter gesund zu führen – ohne sich dafür zu verbiegen.“ So würden allmählich andere Skills in den Führungsetagen wichtig. Herrschten dort lange Zeit Sachlichkeit und Rationalität und nicht selten eine eingeschworene Gemeinschaft vor, rücken auch vermehrt Ausdrucksstärke, Einfühlungsvermögen, Präsenz und Kommunikation in den Fokus.

 

Nicht stehenbleiben! – Wie Sie selbst erfolgreich Frauenpower entwickeln

Natürlich geht es bei Erfolg nicht immer um ein dickes Bankkonto oder darum, die nächste Sprosse auf der Karriereleiter zu erreichen. Es gibt viele Beispiele von Frauen, die auf sehr unterschiedliche Weise ihren erfolgreichen Weg gegangen sind und deren Geschichten andere Frauen inspirieren. Eine solche Frau ist zum Beispiel Hila Azadzoy, die ebenfalls mit dem 25-Frauen-Award von EditionF ausgezeichnet wurde. Sie ist Mitgründerin des sozialen Startups Kiron, das Flüchtlingen digitalen Zugang zur Hochschulbildung ermöglicht und erleichtert. Auch ihre eigenen Eltern flüchteten aus Afghanistan nach Deutschland. Sie wusste daher um die Herausforderungen, aber auch um die großen Potenziale in diesem Feld und kanalisierte ihr Wissen und Engagement, um selbst eine Lösung anzubieten.

Mercedes-Digitalchefin Sabine Scheunert hat es mit einer beeindruckenden Zielstrebigkeit geschafft, in einer männerdominierten Branche zu einer von Deutschlands Top-Managerinnen aufzusteigen. Sie sagt von sich selbst, dass sie genau dort angekommen ist, wo sie sein möchte.

Und Natascha Wegelin, auch  „Madame Moneypenny“ genannt, steht stellvertretend für eine junge Frauengeneration, die beruflich in vielen Bereichen unterwegs ist, Risiko nicht scheut und buchstäblich ihr eigenes Geld macht: Sie hat nicht nur mit 26 ihr erstes Unternehmen gegründet und später Teile davon für einen Millionenbetrag verkauft, sondern betreibt auch einen der größten Finanzblogs in Deutschland und hat es mit ihrem aktuellen Buch auf die Spiegel-Bestsellerliste geschafft.

 

Was haben erfolgreiche Frauen gemeinsam?  Sie alle haben ihre Geschichte selbst geschrieben und gestalten ihr Leben aktiv. Lassen Sie sich von ihnen inspirieren!

Wenn Sie bereits über eine gute Portion Engagement, Zielstrebigkeit oder Risikobereitschaft verfügen, ist das toll! Nutzen Sie diese Attribute, um Frauenpower in ihrem Beruf zu leben. Und wenn Sie das Gefühl haben, das hier noch Potenzial liegt, dann entwickeln Sie diese Stärken weiter!

Hier einige Beispiele, wie Sie die Geschichten dieser erfolgreichen Frauen nutzen können, um Ihre eigene Frauenpower umzusetzen:

  • Werden Sie sich Ihrer Ziele bewusst: Was möchten Sie erreichen? Und vor allem, warum? Wenn Sie wissen, was Sie antreibt und Sie Ihre Ziele kennen, werden Sie Ihren Weg finden und Ihren persönlichen Erfolg gestalten
  • Haben Sie mit dem Gedanken gespielt, sich selbstständig zu machen? Verfolgen Sie ihn! Bauen Sie zu Ihren beruflichen Projekten eine persönliche Verbindung auf, um innovativ zu sein und Ihre Ideen erfolgreich in die Tat umzusetzen.
  • Bleiben Sie nicht auf dem Stand von heute, sondern suchen Sie sich immer wieder Möglichkeiten für ihre persönliche Entwicklung. Suchen Sie zum Beispiel nach Mentoren, von denen Sie lernen können und die Sie unterstützen. Erweitern Sie Ihren Horizont durch Reisen, nutzen Sie Online-Plattformen für den Austausch mit anderen Frauen oder besuchen Sie Weiterbildungsangebote.

 

Glücklich werden, Erfolg haben: Lernen Sie von anderen Frauen

In ihrem Job glücklich zu sein, ist Frauen wichtiger als Männern. Leider sind sie es seltener, so das Ergebnis der Studie „Die Zeit ist reif. Glücklich arbeiten.“. Die stressige Doppelbelastung durch Familie und Beruf ist laut Studienautoren einer der Gründe für die größere Unzufriedenheit. Die befragten Frauen hatten aber auch seltener als die Männer das Gefühl, sinnvolle Arbeit zu machen beziehungsweise etwas geleistet zu haben. Beide Faktoren sind für die Jobzufriedenheit aber unerlässlich – und für den Erfolg, wie auch Haufe-Trainerin Silke Mekat weiß: „Im Beruf etwas Sinnvolles zu tun, löst Befriedigung, Flow und Glücksgefühle aus. Macht der Job Spaß, empfinden wir eine hohe Arbeitsbelastung nicht als Stress. Sinn und Wertschätzung verhelfen von ganz alleine zu einer hohen Performance! Der Erfolg stellt sich dann automatisch ein.“

Es lohnt, sich mit den eigenen Kräften, Fähigkeiten und seiner inneren Haltung auseinanderzusetzen: Wo komme ich her? Wo möchte ich hin? Was kann ich? Und was muss ich noch lernen? Stellen Sie sich ruhig selbst regelmäßig solche Fragen.

Denn der Weg zum Erfolg ist ein persönlicher. Andere Frauen können natürlich tolle Vorbilder sein und inspirieren! „Meinen Teilnehmerinnen ist vor allem der Austausch untereinander wichtig. Weiterbildung ist heute weniger starres Wissen, sondern basiert vielmehr auf Storytelling: Die Erfolgsgeschichten, aber auch Hindernisse bei anderen zu analysieren und zu hinterfragen und auf das eigene Leben zu übertragen“, erzählt Mekat. Frauen wie Männer in Deutschland haben den Sinn und Wert der eigenen Weiterbildung längst erkannt: Die aktuelle repräsentative Umfrage der Haufe Akademie „Wert der Weiterbildung 2018“ zeigt, dass für mehr als 80 Prozent der Befragten Weiterbildung in ihrem Beruf wichtig ist, für knapp 40 Prozent ist sie sogar sehr wichtig.

 

Wie bilden sich Frauen in Deutschland weiter?

Frauen bilden sich nach eigenen Angaben seltener weiter als Männer. Nach einer aktuellen Umfrage des Meinungsforschungsistituts forsa im Auftrag der Haufe Akademie lag der Anteil der Frauen, die sich regelmäßig weiterbilden bei 37 Prozent und damit unter dem Anteil von Männern (42 Prozent). Zudem bilden sich 15 Prozent der berufstätigen Frauen gar nicht weiter, bei den Männern sind es nur sieben Prozent. Ein wichtiger Grund dafür scheinen die unterschiedlichen beruflichen Anforderungen zu sein: Auf die Frage, wie wichtig Weiterbildung im derzeitigen Beruf ist, antworteten 42 Prozent der Männer mit sehr wichtig – bei den Frauen waren es mit 36 Prozent etwas weniger.

Aus der Praxis kann Haufe Akademie Coach Alois Summerer mittlerweile von einem relativ ausgeglichenen Männer- und Frauenverhältnis in den Seminaren berichten:  „Unter den operativen Führungskräften nehmen geschätzt etwa 50 bis 60 Prozent Männer und etwa 40 bis 50 Prozent Frauen an unseren Weiterbildungsseminaren teil. Im Top-Management allerdings sieht es anders aus: Hier setzen sich die Teilnehmer zu 80 bis 90 Prozent nur aus Männern zusammen.“

 

Drei Frauen, drei Wege – Projekt s.mile. Der Sinn von Weiterbildung aus der Sicht von Powerfrauen

Die Erfolgsgeschichten und Hindernisse im Leben anderer zu analysieren, zu hinterfragen und auf das eigene Leben zu übertragen – auch das ist heute Weiterbildung.“ (Silke Mekat, Haufe Akademie Trainerin)

So viele Frauen es gibt, so viele Wege zum Erfolg existieren auch. Lernen Sie drei Teilnehmerinnen unseres Projekts s.mile kennen, die über einen Zeitraum von zwei Jahren kostenfrei das komplette Qualifizierungs- und Entwicklungsangebot der Haufe Akademie nutzen durften. Vielleicht erkennen Sie sich wieder? Oder befinden sich in einer vergleichbaren Situation und haben ganz ähnliche Erfahrungen gemacht? Diese Frauen zeigen: Persönliche Entwicklung macht immer Sinn – wir freuen uns, erfolgreiche Frauen auf ihrem Weg zu begleiten.

Die Berufseinsteigerin

Anna Krieger ist jung, studiert neben ihrem Job als HR-Managerin Sozialwissenschaften und möchte als angehende Führungskraft vor allem Professionalität ausstrahlen und an einem selbstsicheren Auftreten arbeiten. Aber: „Ich möchte nicht im Businesskostüm rumlaufen müssen, um ernst genommen zu werden“, sagt sie. In der Weiterbildung und im Einzelcoaching sieht sie ihre Chance zu einem natürlichen und souveränen Auftritt.


Zum Porträt Anna Krieger

Die Generalistin

Merle Bilder trägt als Head of Corporate Legal bei einem großen internationalen Unternehmen viel Verantwortung. Sie bringt als erfahrene Unternehmensjuristin bereits viel Know-how mit. Ihr Wunsch: Sich noch breiter aufstellen und interkulturelle Sensibilität aufbauen, um den vielfältigen Herausforderungen flexibel und kompetent begegnen zu können: „Ich möchte mir so viel Wissen wie möglich aneignen, damit ich die Geschäftsführung und den Aufsichtsrat noch besser unterstützen kann – dafür brauche ich BWL-Know-how, Führungskompetenzen auf höchstem Niveau und die richtigen Fähigkeiten im Umgang mit internationalen Stakeholdern.“


Zum Porträt Merle Binder

Die Entrepreneurin

Martina Knittel ist CEO ihres Startup-Inkubators „Grünhof“. Sie gehört zu der Sorte Mensch, die sich gern ausprobiert, Spaß an neuen Ideen hat und dafür Risiken eingeht. Schon lange engagiert sie sich in der Entwicklungsarbeit und begeistert sich für die unternehmerische Umsetzung ökologischer Ideen. Sie verwirklichte sich mit ihrem eigenen Startup. „Ich wollte einen Platz schaffen, an dem Menschen zusammenkommen können, um ihre Ideen mit Gleichgesinnten zu verwirklichen. Das motiviert mich!“ Das Gründen macht ihr so viel Freude, dass sie weitere Gründungen nicht ausschließt. Als Autodidaktin ist es ihr wichtig, ihr Zeit- und Stressmanagement zu optimieren, aber auch sich fundiertes unternehmerisches Wissen anzueignen – von der Organisationsentwicklung bis zum Controlling.


Zum Porträt Martina Knittel

 

Erfolgreich sein: Welcher Weg ist Ihrer?

Nicht immer läuft alles nach Plan. Oder der Beruf bietet nicht das Erhoffte. So kommt es nicht selten vor, dass erfolgreiche Frauen auf dem Zenit ihrer Karriere aussteigen. Ein Phänomen mit dem Namen „Opting Out“, das vor allem bei hochqualifizierten Frauen zwischen 40 und 50 Jahren auftritt. Sie lassen ihre hochdotierten Jobs hinter sich, korrigieren ihren Kurs und wenden sich Projekten zu, von denen sie sich mehr Erfüllung versprechen. Sie fangen wieder an zu studieren, engagieren sich in sozialen Berufen, machen sich selbstständig oder gönnen sich schlicht mehr Freizeit neben dem Job. Frauen müssen nicht alles einem einzigen Karriereziel unterordnen, um erfolgreich zu sein. Auch die Lebenswege der Frauen des Projekts s.mile sind nicht gradlinig und dennoch erfolgreich. Was ist Ihr persönlicher Weg zum Erfolg? Finden Sie es heraus! Wir haben hilfreiche Tipps zusammengetragen, wie erfolgreiche Frauen lernen, ihren eigenen Weg zu gehen. Die Haufe Akademie begleitet Sie gern und erleichtert Ihre Entwicklung.

Für alle, die noch tiefer in die Themen aus dem Beitrag einsteigen möchten, empfehlen wir:

 

Erfolgreiche Frauen: Inspiration und Tipps für mehr Frauenpower

Jede Frau hat ihren eigenen Weg zum Erfolg. Doch der Austausch mit anderen Frauen lohnt sich. Lassen Sie sich für Ihre eigene Entwicklung inspirieren und lesen Sie auch wie Frauen Selbstsabotage im Job vermeiden können.

Lernen bis zum Lebensende – das hilft dabei

Auch die Erfahrenen unter uns lernen im Beruf ein Leben lang. Um das als Versprechen und nicht als lästige Verpflichtung zu sehen, müssen wir zum Lernen bereit sein. Die Übernahme der ungewohnten Newbie-Rolle fällt jedoch nicht jedem leicht.

Die Wirtschaft steht vor einer digitalen Revolution. Maschinen übernehmen immer mehr Aufgaben, Algorithmen treffen Entscheidungen. Die explodierende Masse an Wissen verändert unser Verhältnis zur Bildung. Unser Lernen endet nicht mit der Berufsausbildung oder dem Studienabschluss: Es geht ein Leben lang weiter. Das legt auch eine 2017 erschienene Studie des Personaldienstleisters ManpowerGroup nahe. Ihr zufolge wird die Weiterbildung im Unternehmen in Zukunft wichtiger als die Einstellung gut ausgebildeter Mitarbeiter.

Ein wichtiger Grund dafür: Zwei Drittel der neuen Jobs für die zwischen 1995 und 2010 Geborenen gibt es noch nicht. Auch wenn nicht genau vorhersehbar ist, wie die Berufe der Zukunft genau aussehen, ist absehbar, welche Qualifikationen zukünftig gefragt sind. Neben dem Wissen um Algorithmen, künstliche Intelligenz und vernetzte Maschinen werden auch Fähigkeiten wie emotionale Intelligenz, Kreativität und flexibles Denken wichtiger, so die Forscher. Die Zukunftsvisionen haben schon heute Konsequenzen: Ausgelernt gibt es nicht mehr, auch alte Hasen mit viel Expertise werden deshalb regelmäßig zu Newbies.

Für Weiterbildung ist Haltung gefragt

Die Newbie-Werdung ist dabei leichter als gedacht – genau genommen basiert darauf sogar unser Lernen seit unserer Kindheit. Wir probieren neue Dinge aus, gleichen die gemachten Erfahrungen mit unserem Wissen ab und erweitern so laufend unseren Horizont. Der Haken: Je älter wir werden, je mehr Knowhow wir sammeln, desto schwerer fällt es uns, unbekanntes Terrain zu betreten und Unwissenheit zuzulassen. Umso wichtiger ist es, sich die Vorteile des Newbieseins vor Augen zu führen. Durch die neuen Impulse bekommen wir die Chance, uns selbst zu hinterfragen, neue Ziele zu entdecken und Herausforderungen anzugehen. Natürlich kann Neues zu lernen auch anstrengend und ungewohnt sein – doch denken Sie daran: Neugierig sein, Dinge auszuprobieren und etwas dazuzulernen ist immer besser als auf der Stelle zu treten.

Newbie werden: kluge Strategien statt alles auf Anfang

Doch wie können wir bei der Newbie-Werdung unterstützen? Was erleichtert die eigene Entwicklung? Thomas Reipöler, Leiter der Blended-Leaning-Weiterbildung, rät, den Rollenwechsel gut zu planen und die Lust ins Lernen einzusteigen.

  • Newbie-Neugier bewahren: Die Neugier und eigene Offenheit für neue Erfahrung ist wichtig für einen erfolgreichen Rollenwechsel. Selbst nach vielen Jahren Berufserfahrung und großem Know-How gibt es in der Welt noch viel zu lernen und zu erfahren. Diese Erkenntnis erleichtert die Bereitschaft, den eigenen Horizont als Newbie zu erweitern.
  • Newbie-Rolle aktiv gestalten: Plötzlich Newbie? Die ungewohnte Situation birgt Stresspotenzial. Deshalb sollte man die Abgabe des Expertenstatus aktiv gestalten. Dazu gehört aus Sicht von Reipöler: Bedenken ausdrücken, Schwächen thematisieren, Routinen hinterfragen und aktiv nach neuem Input suchen. Und am wichtigsten: Gelassenheit.
  • Newbie-Zeitpunkt clever bestimmen: Im stressigen Arbeitsalltag ist es schwierig, sich voll und ganz auf die Rolle des Newbies einzulassen. Neue Kompetenzen lernt man am besten, wenn genug Platz für eine Auseinandersetzung ohne Druck bleibt.
  • Newbie-Lernformat angemessen auswählen: Prüfen Sie im Vorfeld, welche Lernsettings Sie besonders dazu ermutigen, sich als Newbie auszuprobieren. Viel Austausch vor Ort, hoher Anteil an Selbstlernphasen, virtuelle Seminarräume oder lieber eine ausgewogene Mischung aller Elemente: Sie wissen am besten, wie Sie am besten lernen.

Unsere Trainer geben Einblicke in ihre Erfahrungen als Newbies:

Bert Erlen

Bert Erlen, was motiviert Sie als Experte und Trainer der Haufe Akademie dazu, in die Newbie-Rolle zu wechseln?

„Ich habe sehr viel Erfahrung als Trainer und Coach sowie auch als E-Learning-Tutor. Und ich habe das Bild von mir, dass ich mich gut in die Rolle meiner Zuhörer und Klienten einfühlen kann. Aber stimmt das auch? Auch um diese Annahme zu hinterfragen, habe ich das Angebot der Haufe-Akademie angenommen, an der Blended-Learning-Weiterbildung teilzunehmen. Nochmal lernen, Teil einer Gruppe von Lernenden zu sein, sich in der Menge auch mal unsichtbar machen können, Feedback geben und nicht für den Verlauf und Erfolg der Veranstaltung verantwortlich zu sein. Ich habe dabei viel gelernt, insbesondere auch über meine Wünsche und Bedürfnisse als Teilnehmer. Diese Erfahrung ist eine sehr wichtige Bereicherung für meine Arbeit als Trainer und Coach.“

Welche Skills helfen dabei, sich als Experte in die Newbie-Rolle zu begeben?

„Das Wichtigste ist Offenheit für die ungewohnte Erfahrung. Und Lernwilligkeit, verbunden mit der Einsicht, dass es da draußen noch viel zu lernen und zu erfahren gibt. Ich muss vom Expertensockel heruntersteigen und neugierig sein. Eine große Hilfe ist es, Teil einer Gruppe zu sein, in die man sich einordnet und deren Energie einen selbst stärkt.

 

Perspektiven_Newbies_GeigerFred Geiger, welche Erfahrungen haben Sie als Experte und Trainer der Haufe Akademie in der Newbie-Rolle gemacht: Was haben Sie als spannend erlebt? Was war anstrengend?

„Besonders spannend fand ich meine Rolle als Newbie deshalb, weil ich einerseits erleben konnte, wie anspruchsvoll Blended Learning für den Teilnehmer ist, andererseits habe ich die Erfahrung gemacht, wie viel besser dann das Erlernte bei mir verankert ist, weil man sich eben über einen längeren Zeitraum immer wieder mit einem Thema, sei es durch Selbstlernmodule, Webinare oder Präsenzveranstaltungen beschäftigen kann, aber eben auch muss. Das war für mich aber auch geistig und mental wirklich anstrengend. Aus meiner Sicht habe ich aber auch, wie selten in meinem Leben, zu einem Thema in so kurzer Zeit so viele Erkenntnisse gewinnen können.“

Wie verändern Ihre Erfahrungen als Newbie Ihre Haltung und Ihre Perspektive im Alltag als Experte?

„Meine feste Überzeugung ist, dass Blended Formate die Zukunft der Weiterbildung sind. Meine Erfahrungen als Teilnehmer helfen mir sicher, dass ich selbst mit diesem Instrument besser umgehen und damit auch auf meine Teilnehmer in Blended Weiterbildungen besser eingehen kann. Für mich war die Rolle als „Newbie“ deshalb auf jeden Fall eine interessante Erfahrung, vielleicht sogar ein echtes Aha-Erlebnis, dass es mir hoffentlich leichter macht, auch die von mir selbst durchgeführten Blended Weiterbildungen erfolgreich zu gestalten.

 

Perspektiven_Newbies_HeckerStefanie Hecker, welche Erfahrungen haben Sie als Expertin und Trainerin der Haufe Akademie in der Newbie-Rolle gemacht: Was haben Sie als spannend erlebt? Was war anstrengend?

Für mich war die größte Herausforderung der Umgang mit der eigenen Unsicherheit, die für jeden Teilnehmer in einer ungewohnten Situation entsteht. Als Trainerin mit mehr als 15 Jahren Berufserfahrung ist die Leitung einer Lernsequenz in der Regel nicht mit Unsicherheit besetzt. Als Lernende schon! Dieser Perspektivwechsel war für mich als Weiterbildungsprofi ungemein aufschlussreich und belebend.“

Wie verändern Ihre Erfahrungen als Newbie Ihre Haltung und Ihre Perspektive im Alltag als Expertin?

„Ich habe erfahren, wie wichtig ein wertschätzender, aufmunternder Umgang in herausfordernden Situationen für den Lernenden ist. Damit lässt sich die eigene Unsicherheit sehr viel leichter überwinden. Mein wichtigstes Learning: achtsam mit den Lernenden umzugehen und immer wertschätzend bleiben. Die Belohnung für diese Lernerfahrung bestand im persönlichen Austausch, dem persönlichen Kennenlernen am Präsenztag der Veranstaltung. Es ist großartig, seine Mitlerner persönlich zu treffen und auch eine schöne Art, das bisher Gelernte zu vertiefen. Eine tolle Erfahrung, die ich jederzeit wiederholen würde!“

Sind Sie auch immer mal wieder Newbie?

Was hilft Ihnen gut, welche Perspektiven sind Ihnen dabei wichtig? Teilen Sie Ihre Erfahrungen und Do’s und Don‘ts mit uns – gemeinsam können wir uns leichter weiterentwickeln als allein.

Welche Arbeit macht Sinn? Eigentlich jede, wenn …

Manchmal ist Arbeit mühsam. Und manchmal ist Arbeit nur Mittel zum Zweck. Aber ganz auf einen Job verzichten? Das wollen die wenigsten Menschen. Denn Arbeit bedeutet für uns weit mehr als Broterwerb. Zu arbeiten gibt einen Sinn, definiert unseren Platz in der Gesellschaft, strukturiert unser Leben und stärkt das eigene Selbstwertgefühl.

1. Wert der Arbeit: wie wir sie erleben

2. Sinnvolle Arbeit – ein Muss?

3. Jede Arbeit ist prinzipiell sinnvoll

4. Beruf mit Sinn: Beispiel Projektmanager

5. Dauerhaft Sinn findet, wer ständig neue Wege sucht

6. Sinn der Arbeit finden: so geht‘s

7. Projekt s.mile: unser Beitrag zum Sinn der Arbeit

Der erhebende Effekt von Arbeit ist nachweisbar: In Deutschland geben Erwerbstätige fortwährend eine um knapp 25 Prozent höhere Zufriedenheit im Leben an als Arbeitslose, so die Ergebnisse der Langzeitbefragung SOEP 2011 des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung. Wer arbeitet, scheint also glücklicher.

Wert der Arbeit: wie wir sie erleben

Perspektiven_Sinnvolle ArbeitDie Studie „Wertewelten 4.0“ des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales untersuchte, wie wir die heutige Arbeitswelt und unseren Beruf erleben und welche Arbeitswelt wir uns für die Zukunft wünschen. Dabei wurde deutlich, dass materielle Sicherheit durch arbeiten vielen Menschen in Deutschland weiterhin sehr wichtig ist, aber eben auch Selbstentfaltung und eine gute Work-Life-Balance.

Ein Überblick:

  • Eine Mehrheit (28 Prozent) möchte von ihrem Job sorgenfrei und sicher Für sie gehört Arbeit dazu, nimmt aber auch zu viel Raum und Zeit im Privaten ein.
  • Fast ein Viertel der Befragten stellt Leistung in das Zentrum ihrer Arbeitswelt. Einerseits, um sich Wohlstand zu erarbeiten (15 Prozent), andererseits in Form von Höchstleistungen im Job, die engagiert und gerne erreicht werden (elf Prozent).
  • Eine ausgewogene Balance zwischen Beruf und Arbeit zu finden, das hat für 15 Prozent der Menschen in Deutschland oberste Priorität – mehr Zeit, um zu leben statt zu arbeiten. Fast ebenso verbreitet ist die Ansicht, dass man den Sinn des Lebens nicht nur im Job suchen sollte (13 Prozent).
  • Jeder zehnte hält die Selbstverwirklichung in der Arbeit für enorm wichtig. Sie schätzen Möglichkeiten, um sich selbst immer wieder neu erfinden und ihre Zukunft aktiv gestalten zu können. Fast ebenso viele wünschen sich eine Arbeitswelt, die wieder mehr auf Solidarität, Loyalität und Teilhabe aller Menschen beruht (neun Prozent).

Sinnvolle Arbeit – ein Muss?

Der Beruf ist weiterhin für viele Menschen zum Geldverdienen da. Doch ein zeitgemäßeres Verständnis von Arbeit wird in unserer Gesellschaft immer populärer. „Why?“ lautet die Frage der jüngeren Generation Y, der zwischen 1980 und 1995 Geborenen. Geht Ihnen das auch so, dass Sie nach dem Warum der Arbeit fragen und wann Arbeit sinnvoll ist? Die junge Generation möchte nicht nur den Sinn in ihrer Arbeit erkennen, sondern auch eine bessere Vereinbarkeit von Beruf und individuellem Lebensstil – bei gleichzeitig sicherem Arbeitsplatz. Dies gilt ebenso für Berufswechselnde, die nach einer erfolgreichen Karriere mehr von ihrem Job wollen als nur ein attraktives Gehalt. Am neuen Arbeitsplatz soll nun alles besser werden – und dazu gehört auch eine sinnvolle Tätigkeit. Wohin die höheren Ansprüche geführt haben? Dass insbesondere in verantwortungsvollen Positionen Freizeit und Arbeit nicht länger einander gegenüberstehen – sie verschmelzen, Work-Life-Integration statt Work-Life-Balance wird gelebt. Eine sinnvolle Arbeit, mit der sich die eigenen Interessen und der Job unter einen Hut bringen lassen, trägt dann viel zu einer hohen Zufriedenheit im Leben bei.

Unternehmen reagieren auf diese Entwicklung und realisieren immer häufiger neue Formen der Arbeitsorganisation: Dazu zählen flexible Arbeitszeiten, Home Office, virtuelle Meetings oder Sabbatical-Regelungen. Sicherlich sind auch Sie bereits über das Konzept und das Schlagwort „New Work“ gestolpert, das den Beitrag von Arbeit in unserem Leben neu definiert und unsere Zukunft umschreibt: Weniger Lohnarbeit, mehr Selbstversorgung sowie sinnvolle Arbeit, die man wirklich machen will. Arbeitgeber begreifen die neuen Arbeitsmodelle als Chance, um qualifizierte Mitarbeiter zu gewinnen und langfristig zu binden. Darüber hinaus profitieren Unternehmen auch hinsichtlich ihrer Produktivität von Angestellten, die einen Sinn in ihrer Arbeit sehen und motiviert sind. Schon 2007 hatte eine Studie des Psychologen Adam Grant eindrucksvoll bewiesen, dass Mitarbeiter, denen gezeigt wurde, wer in welcher Form von ihrer Tätigkeit profitiert, deutlich bessere Verkaufserlöse erzielten.

Jede Arbeit ist prinzipiell sinnvoll!

Jemand, der sich beruflich für das Wohl von Mensch, Tier oder Umwelt engagiert, hat in der Regel weniger Schwierigkeiten damit, einen Sinn in seiner Arbeit zu sehen – obwohl auch hier lästige Routinearbeiten das Sinnerleben verwässern können. Doch wie sieht es in Berufen der Verwaltung, Logistik oder im Verkauf aus? Wie erleben Sie das Thema Sinn in Ihrem Beruf? Kann man wirklich in jeder Arbeit einen Sinn finden? Man kann, davon ist die Sinnforscherin Tatjana Schell überzeugt. Sie stellt in einem Interview mit der Wirtschaftswoche vier Merkmale vor, anhand derer wir die Sinnhaftigkeit unserer Arbeit erkennen.

Wann wir unsere Arbeit als sinnvoll empfinden: 

  • Bedeutsamkeit: Was ich tue, hat positive Konsequenzen.
  • Kohärenz: Was ich tue, passt zu mir und meinem Lebensstil.
  • Orientierung: Ich kenne die Unternehmensziele und kann sie akzeptieren.
  • Zugehörigkeit: Ich fühle mich wertgeschätzt, eingebunden und bekomme Verantwortung.

Beruf mit Sinn: Beispiel Projektmanager

Perspektiven_Sinnvolle ArbeitWenn diese Merkmale zutreffen, kann prinzipiell jede Tätigkeit als sinnvoll empfunden werden, so Schell. Als Beispiel kann der Projektmanager in einem Pharmaunternehmen dienen: Seine Aufgaben, wie die Überwachung der Zielvorgaben, mögen kaum etwas mit dem eigentlichen Unternehmensziel – der Herstellung von Medikamenten – zu tun haben. Dennoch, ohne seine Arbeit könnten seine Kollegen keine Arzneimittel produzieren und das Unternehmen würde nicht funktionieren. Damit macht seine Tätigkeit Sinn. Auch ist der Projektmanager unter Umständen selbst nur sehr zurückhaltend mit Medikamenten, vielleicht aber stolz auf die fairen Herstellungsbedingungen. Dadurch kann er sich trotzdem gut mit seinem Arbeitgeber identifizieren. Überprüfen Sie selbst einmal, wie sehr die drei Merkmale Bedeutsamkeit, Kohärenz und Orientierung auf Ihre eigene berufliche Tätigkeit zutreffen. Punkt vier, die Zugehörigkeit, können wiederum stark Vorgesetzte am Arbeitsplatz beeinflussen: Wahrnehmung und Anerkennung durch Kollegen und Chefs verleihen dem eigenen Job Sinnhaftigkeit.

Dauerhaft Sinn findet, wer ständig neue Wege sucht

Perspektiven_Sinnvolle ArbeitMöchten Sie Ihr Leben und Ihren Beruf sinnvoll gestalten und als sinnhaft erleben? Dann ist es wichtig, sich die relevantesten Zusammenhänge immer wieder bewusst zu machen. Denn unsere Lebenssituation ändert sich laufend und mit ihr die eigenen Prioritäten. So bevorzugt eine Programmiererin mit 25 Jahren vielleicht, freiberuflich an anspruchsvollen Projekten zu arbeiten. Wenn sie später allerdings Kinder hat, werden Urlaubszeiten, Altersvorsorge und kalkulierbare Aufgaben wichtiger. Unsere Einstellungen, Ansprüche und wir selbst verändern uns mit der Zeit – daher müssen wir immer wieder nach neuen Lösungen suchen, um den Sinn in unserer Arbeit zu sehen. Besinnungspausen sind wichtig, aber auch die Möglichkeit, sich laufend persönlich und beruflich weiterzuentwickeln. Die Haufe Akademie engagiert sich mit dem Projekt s.mile aktiv dafür, Sinn und Arbeit erlebbar zu machen und Menschen ihre Entwicklung zu erleichtern.

Sinn in der Arbeit finden: so geht´s

Für alle, denen es nach wie vor schwer fällt, Sinn und Wert der eigenen Arbeit zu erkennen, haben der New York Times-Kolumnist David Brooks und Arthur Brooks vom American Enterprise Institute die folgenden sechs Tipps zusammengetragen:

1. Verbinde deine Arbeit mit deinen Idealen

Versuchen Sie, Ihren Job als einen Beitrag zu einem größeren Zweck zu betrachten. Was hat deine Arbeit möglicherweise an Einfluss, auch außerhalb der Arbeit.

2. Erkenne bedeutsame Momente

Machen Sie Bereiche Ihrer Arbeit aus, die Ihnen etwas bedeuten und Sie erfüllen. Konzentrieren Sie sich auf diese kleinen Momente und auch unangenehme Tätigkeiten werden erträglicher.

3. Diene anderen oder diene deiner Arbeit

Beschwören Sie das Gefühl herauf, Ihren Mitmenschen, der Gesellschaft oder auch der guten Arbeit selbst mit Ihrem Engagement zu dienen.

4. Denke darüber nach, warum du das tust, was du tust

Erkennen Sie das „Warum“ Ihrer Karriere und was Sie motiviert. Wenn Sie wissen, was Sie antreibt, wird es Ihnen leichter fallen, Ihre Arbeit als sinnvoll zu empfinden.

5. Sei dir unterschiedlicher Abschnitte im Leben bewusst

Finden Sie heraus, wie die Taktung für Ihren Berufsweg aussieht und passen Sie sich der Geschwindigkeit an. Wer zu früh zu viel erreichen will, frustriert sich am Ende. Jedes Mehr an Erfahrung wird Sie beruflich weiterentwickeln, akzeptieren Sie das.

6. Investiere nicht alles in deine Arbeit

Brooks und Brooks empfehlen, das eigene Glück möglichst in allen vier Hauptbereichen des Lebens zu suchen: Spiritualität, Familie, Gemeinschaft und Arbeit. Driften Sie, wenn möglich, nicht zu sehr in eine einzige Richtung ab. Und: Sinn bei der Arbeit ist kein Luxus. David Brooks beschreibt es so: „Es gibt kein Einkommensniveau, auf dem Menschen nicht dringend Sinn benötigen.“

Projekt s.mile: unser Beitrag zum Sinn der Arbeit

Perspektiven_Sinnvolle ArbeitAls Anbieter für Qualifizierung und Entwicklung von Menschen und Unternehmen beschäftigt uns die Frage nach dem Sinn von Arbeit intensiv. Um unsere Arbeit und ihren Sinn für uns im Unternehmen erfahrbarer zu machen, startete die Haufe Akademie im Sommer 2016 ein ungewöhnliches Projekt: Zwölf ganz unterschiedliche Menschen erhalten mit dem Projekt s.mile (=smart mile) von uns die Möglichkeit, über den Zeitraum von zwei Jahren kostenfrei das komplette Qualifizierungs- und Entwicklungsangebot der Haufe Akademie zu nutzen.

Hier im Perspektivenblog können Sie die Teilnehmer unseres Projekts s.mile besser kennenlernen und vielleicht von ihnen lernen und sich inspirieren lassen. Was treibt sie an, was motiviert sie und welche Ziele haben sie? Was gibt ihnen Orientierung? Wir freuen uns darauf, diese Einblicke mit Ihnen zu teilen.

Kontinuierliche Weiterentwicklung – diese Strategien helfen

Lebenslanges Lernen ist in der modernen Arbeitswelt wichtig. Gute Strategien für die kontinuierliche Weiterentwicklung der eigenen Fähigkeiten liefern die Ökonominnen Karie Willyerd und Barbara Mistick.

Denken Sie einmal kurz an die Arbeitswelt vor zehn Jahren zurück: Es gab keine Cloud-Anwendungen, das erste Smartphone war noch nicht auf dem Markt, die flexible Arbeit steckte noch in den Kinderschuhen. Und wie arbeiten wir 2028? Der stetige Wandel der digitalen Welt macht genaue Prognosen kaum möglich, schreibt Barbara Mistick in ihrem neuen Buch „Stretch: How to Future Proof Yourself for Tomorrow’s Workplace“. Umso wichtiger sei es deshalb, immer „Up-To-Date“ zu sein. Dauerhaft relevant in seinem Beruf zu bleiben, ist aus ihrer Sicht ein ständiger Prozess aus (Weiter-)Bildung und Anpassung der eigenen Fähigkeiten. Die Ökonomin gibt gemeinsam mit Co-Autorin Karie Willyerd wertvolle Tipps, wie eine kontinuierliche Weiterentwicklung gelingt.

„Stretch how we learn, stretch to stay open in our thinking, stretch to build diverse networks and experiences, and stretch our motivation.“

Eins vorweg: Das von den beiden Ökonominnen beschriebene „Stretching” ist kein 5-Minuten-Programm. Es ist harte Arbeit an sich selbst – dafür lassen sich aber all ihre Empfehlungen auf eigene Faust und mit wirklich jedem Budget umsetzen. Jeder kann selbst entscheiden, ob er lieber sein Wissen mit Büchern und Blogartikeln vergrößert oder Seminare besucht. Für jeden Lerntyp enthält das Buch eine Vielzahl an Möglichkeiten, um die eigenen Fähigkeiten weiterzuentwickeln, neue Perspektiven zu entdecken und sich so auf die Arbeitswelt der Zukunft vorzubereiten.

Diese fünf grundlegenden Strategien zur kontinuierlichen Weiterentwicklung haben die Ökonominnen ausgemacht:

  • Perspektiven_Stretch_QuelleLearn on the fly: Es bringt uns weiter, in und aus der Praxis lernen. Die eigene Weiterentwicklung liegt in unserer Hand.
  • Be open: Es hilft uns, offen für neue Erfahrungen und konstruktives Feedback zu sein. Durch Input von außen können wir dazulernen.
  • Build a diverse network: Wenn wir ein Netzwerk aufbauen, suchen wir aktiv nach neuen Erfahrungen und erhalten neue Impulse.
  • Be greedy about experience: In vielen Aufgaben stecken wertvolle Erfahrungen. Tipp der Autorinnen: Nehmt diese Erfahrungen an!
  • Bounce forward: Wenn wir Ziele und Träume für die Zukunft entwickeln, geben sie uns Orientierung im Arbeitsalltag. Und das hilft uns dabei, voranzukommen.

Zu jeder dieser Empfehlungen bieten die Autorinnen in ihrem Buch hilfreiche Strategien und kurze Selbsttests, die dabei helfen können, die eigene Haltung und das eigene Denken am Arbeitsplatz positiv zu verändern.

Unterstrichen werden die Handlungsvorschläge durch Geschichten aus der Praxis. Ein Journalist wird trotz Pulitzer Preis und ausgezeichneten Reportagen aus der gesamten Welt arbeitslos. Der Grund: Es gelingt ihm nicht, sich auf den digitalen Medienwandel einzulassen. Ohne Verständnis für digitale Technologien wird er quasi „nutzlos“ für den Arbeitsmarkt – trotz ausgezeichneter Fähigkeiten als Autor der alten Schule.

Die Moral der Geschichte: Nur wer neugierig bleibt und sich stetig weiterentwickelt, bleibt auch wichtig. Natürlich gibt es auch positive Anekdoten – zum Beispiel über die Vorteile vom „Geben und Nehmen“ und der Unterstützung von seinen Mitmenschen. Das Miteinander macht nicht nur glücklich, sondern hält aus Sicht der Autorinnen auch das eigene Netzwerk lebendig. „Wer möchte nicht Teil einer Gemeinschaft sein, die hilft neue Jobs und Aufträge zu finden, Probleme löst und uns in Krisenzeit unterstützt“, schreiben sie.

Auch für die Suche nach neuen Erfahrungen haben Karie Willyerd und Barbara Mistick Ratschläge – zum Beispiel sollten wir sehr genau darüber nachdenken, welche neuen Erfahrungen wir machen wollen und in welcher Zeit. So nehmen wir die Weiterentwicklung aktiv selbst in die Hand.

„Don’t just let experiences happen to you, but choose the experiences that benefit you the most.“

Der letzte Abschnitt zu Träumen und langfristigen Zielen fällt besonders anekdotenreich aus. Anhand von Geschichten über Steven Spielberg, Ex-Disneyboss Alan Horn oder Schriftsteller John Gardner erfahren Sie als Leser, wie man seine Träume durch Höhen und Tiefen verfolgt. Die Erkenntnis: Für das sogenannte „Bounce forward“ sind drei Fähigkeiten nötig.

  • Ausdauer und Leidenschaft für ein langfristiges Ziel
  • Belastbarkeit durch schnelle Anpassung und Erholung nach Rückschlägen
  • Motivation und Antrieb

Perspektiven_Stretch_QuelleIn solchen Einsichten liegt die große Stärke von „Stretch: How to Future Proof Yourself for Tomorrow’s Workplace“. Das Buch profitiert von evidenzbasierten Erkenntnissen und der großen Business-Erfahrung der Autorinnen. Es bietet Ihnen als Leser Lösungen an, die Ihnen dabei helfen können, die Anforderungen der Arbeitswelt von morgen zu erfüllen und sich kontinuierlich weiterzuentwickeln – vorausgesetzt, Sie haben Lust darauf, die Vorschläge umzusetzen!

Gamechanger: Erfolgreiche Regelbrecher gestalten die Zukunft

Bill Gates, Dick Fosbury, Malala Yousafzai – sie alle haben auf ihre Weise die Welt verändert. Doch jeder von uns kann ein Gamechanger sein. Was zählt, sind die innere Haltung, eine klare Vision und die Bereitschaft, sich weiterzuentwickeln.

1. Was ist ein Gamechanger?

2. Gamechanger: Träumer und Macher zugleich

3. Selbst mehr Gamechanger sein

4. Diese 5 Dinge helfen, den eigenen Gamechanger zu wecken

5. So erkennen Personalentwickler Gamechanger

6. Fünf Aussagen von Monika Bone zu Gamechangern

7. Das sagt eine Expertin über Gamechanger: Auszüge aus unserem Interview mit Monika Bone

Als US-Hochspringer Dick Fosbury 1968 bei den Olympischen Spielen in Mexiko erstmals mit dem Rücken zur Latte springt, lacht die Konkurrenz. Das hatte noch keiner gesehen. Bis dato war die Lattenüberquerung bäuchlings üblich. Das Lachen verebbte schnell – Fosbury erreichte konkurrenzlose Höhen und gewann mit seiner eigenwilligen Sprungtechnik Gold. Fortan sprangen Hochsprung-Athleten den Fosb  ury-Flop. Der Sport erlebte einen wahren Höhenflug und Fosbury ging in die Geschichtsbücher ein.

Indem er die Spielregeln änderte, wurde Fosbury buchstäblich zum Gamechanger: Zu einer Person, die in ihrem Bereich neue Maßstäbe setzt und ihn revolutioniert.

Was ist ein Gamechanger?

Als Gamechanger wird eine Person oder eine Idee bezeichnet, die das herkömmliche Vorgehen radikal verändert und in der Folge umfassende Bereiche in Wirtschaft oder Gesellschaft revolutioniert.

Die Eisenbahn, Albert Einsteins Relativitätstheorie oder die Glühbirne waren Gamechanger ihrer Zeit. Facebook-Erfinder Mark Zuckerberg ist ein Beispiel für eine Gamechanger-Persönlichkeit: Durch sein soziales Netzwerk hat er maßgeblich die Art und Weise verändert, wie wir heute miteinander kommunizieren.

Gehören auch Sie zu den Menschen, die sich nicht an gängige Regeln halten, sondern neue erschaffen? Dann zählen auch Sie zu Gamechangern. Das Forbes Magazine schreibt Gamechangern folgende Eigenschaften zu: Sie kreieren, verbessern, verändern und transformieren. Dabei sind sie originell und disruptiv.

Zeit der Gamechanger

Perspektiven_GamechangerWir leben in einem Zeitalter der disruptiven Innovationen. Ständig wirken neue Technologien auf uns ein und führen zu radikalen Veränderungen unseres Umfelds: Etwa künstliche Intelligenzen, die sich selbstständig weiterent  wickeln und so unsere Lebens- und Arbeitswelt radikal verändern. Das Konzept „New Work“ beschreibt vor diesem Hintergrund ein zukunftsfähiges Arbeitsmodell. Der Sozialphilosoph Frithjof Bergmann regt darin an, Arbeit in Zeiten der Automatisierung völlig neu zu denken: Weniger Lohnarbeit, mehr Selbstversorgung sowie Arbeit, die man wirklich machen will. Als zentrale Werte der Neuen Arbeit definiert er Selbstständigkeit, Freiheit und Teilhabe an der Gemeinschaft.

Gamechanger: Träumer und Macher zugleich

Monika Bone – Trainerin, Prozessbegleiterin und Coach – beschreibt Gamechanger-Persönlichkeiten so: „Sie sind neugierig, mutig und möchten die Welt verbessern. Gamechanger sind starke Persönlichkeiten, die sich nicht vor Risiken und Wettbewerb scheuen.“

In der Wirtschaft haben beispielsweise Bill Gates, Steve Jobs und Jack Ma mit Microsoft, Apple und Alibaba neue Geschäftsfelder erschlossen und unsere Nutzung von Technologien im Alltag radikal verändert. Die Friedensnobelpreisträgerin Malala Yousafzai – selbst eine Gamechanger-Persönlichkeit – wollte junge Sportlerinnen mit einer eigenen Porträtreihe ehren. Ihre Gamechanger-Kampagne zeigt zwölf Frauen, die Großes im Sport leisten und durch ihr gesellschaftliches  Engagement auch nachfolgende Generationen beeinflussen. Eine von Ihnen: Simidele Adeagbo, die als erste Afrikanerin im Skeleton an den Olympischen Winterspielen 2018 teilnahm.

All diesen Gamechangern ist gemeinsam, dass sie viel experimentieren. Sie legen meist einen langen Weg zurück und nehmen Durststrecken in Kauf, bis sich der Erfolg schließlich einstellt. Als Träumer haben sie ihre Vision im Kopf. Als zielstrebige Macher setzen sie alle Hebel in Bewegung, um ihren Traum zu realisieren.

Jeder kennt Gamechanger

Nicht immer muss ein Gamechanger die Welt verändern. Wir alle kennen Gamechanger in unserem direkten Umfeld und vielleicht zählen Sie sich sogar selbst dazu. Wenn etwa eine Führungskraft die Unternehmensstrategie ändert, wirkt sich das auf die Arbeitsabläufe und alle betroffenen Mitarbeiter aus. Einzelne Bereiche, vielleicht aber auch die ganze Organisation, können sich aus diesem Impuls heraus weiterentwickeln. In einem Handelsblatt-Artikel rät Jurist und Autor Volker Kitz Unternehmern, öfter mal die Spielregeln zu ändern. Dies könne nicht nur ein strategischer Vorteil sein, sondern würde auch zufriedener im Job machen.

Selbst mehr Gamechanger sein

Perspektiven_GamechangerJeder von uns – auch Sie – kann sich dazu entscheiden, mehr Gamechanger zu sein und seine innere Haltung verändern. Trainerin Monika Bone beschreibt dies als das erste Entwicklungsstadium eines jeden Gamechangers. Anschließend helfe ein klares Bild der eigenen Zukunft dabei, notwendige Veränderungen vorzunehmen und sich laufend weiterzuentwickeln. Für diesen Prozess ist der eigene Perspektivwechsel unerlässlich: „Erweitern Sie Ihren Horizont im Alltag. Suchen Sie zum Beispiel den Austausch mit Menschen, die anders ticken als Sie. Bei einem Mittagessen mit Andersdenkenden entstehen wertvolle Synergien“, weiß Bone. Sie empfiehlt außerdem, Querdenken zu üben, um zukünftig einfacher kreative Lösungen zu finden. Das sogenannte 9-Punkte-Problem ist ein Beispiel für eine solche Übung. Probieren Sie sie direkt einmal aus!

Die persönliche Weiterbildung sieht Bone als Schlüssel, um den eigenen Gamechanger zu wecken und zu pflegen. So kommen bei Seminaren Menschen aus ganz unterschiedlichen Unternehmenskulturen zusammen und bereichern sich gegenseitig. Die Trainerin bringt es auf den Punkt: „Weiterbildung gibt wichtige Impulse, fördert den Austausch und schärft den Blick auf das Neue. Dabei sind auch die Pausen wichtig. Hier kommen Teilnehmer ungezwungen ins Gespräch und inspirieren sich gegenseitig.“ Auch Vorträge, Webinare und Meetups empfiehlt Bone, um ohne großen Vorbereitungsaufwand mit spannenden Menschen zusammenzutreffen.

Diese 5 Dinge helfen, den eigenen Gamechanger zu wecken

  1. Fragen Sie sich regelmäßig bei Tätigkeiten, wie Sie sie anders machen könnten.
  2. Führen Sie Gespräche mit Menschen, die Sie inspirieren.
  3. Üben Sie Querdenken.
  4. Folgen Sie in den sozialen Netzwerken Zukunftsforschern.
  5. Visualisieren Sie Ihre Zukunft mit starken emotionalen Bildern.

So erkennen Personalentwickler Gamechanger

Perspektiven_GamechangerNeben ihrem Mut, Abenteuerlust und ihrem Willen, sich weiterzuentwickeln, benötigen Gamechanger aber auch entsprechende Freiräume, weiß Bone: „Wer die Spielregeln ändern will, braucht eine Umgebung, die dazu ermuntert. Führungskräfte sollten daher eine Atmosphäre schaffen, die konstruktive Kritik und förderliches Feedback zulässt.“ Doch woran erkennen Führungskräfte und Personalentwickler eine Gamechanger-Persönlichkeit? „Suchen Sie nach Menschen mit Brüchen im Lebenslauf“, rät Monika Bone. „Diese Personen sind häufig Risiken eingegangen und vielleicht auch gescheitert. Sie sind möglicherweise unbequem, doch sie haben Lust darauf, die Zukunft zu gestalten.“

Fünf Aussagen von Monika Bone zu Gamechangern

1. Wer sich mit dem Thema beschäftigt, hat die Chance….

…seine Zukunft zu gestalten.

2. Wer sich nicht mit dem Thema beschäftigt, der verliert…

…vielleicht den Anschluss.

3. Wenn sich in einem Unternehmen alle als Gamechanger verstehen, dann…

… bleibt vielleicht kein Stein auf dem anderen.

4. Wenn sich in einem Unternehmen keiner als Gamechanger versteht, dann…

…stellt sich die Frage nach Zukunft vielleicht irgendwann nicht mehr.

5. Wenn man den inneren Gamechanger hervorlocken will, dann braucht man viel….

…Mut, Abenteuerlust und eine Umgebung, die damit lebt, dass Gamechanger Sand ins Getriebe streuen.

Perspektiven_GamechangerUnser Fazit: In dem Moment, in dem Gamechanger etwas anders machen, fühlt es sich vielleicht nicht unbedingt gut an und auch der Erfolg lässt oft auf sich warten. Doch lassen Sie sich davon nicht abschrecken! Es lohnt sich, den eigenen Gamechanger zu wecken. Entwickeln Sie sich selbst zum Gamechanger. Heben Sie Ihre Potenziale auf ein neues Level! Weitermachen wie bisher – das funktioniert in Zukunft vielleicht nicht mehr. Mit gewohnten Denkmustern und Fähigkeiten stoßen wir alle an die Grenzen unseres persönlichen und unternehmerischen Erfolgs. Wir können und müssen lernen, unsere eigenen Spielregeln zu brechen.

Das sagt eine Expertin über Gamechanger: Auszüge aus unserem Interview mit Monika Bone

1. Was hilft einem dabei, Veränderungen zu erkennen und für sich die nächsten Schritte zu definieren?

Im ersten Schritt ist es wichtig, die Gamechanger-Haltung als notwendig zu erachten. Pero Mićić sagt, wir brauchen unterschiedliche Zukunftsbrillen, um uns mit Zukunft zu beschäftigen (z.B. Schule, Gemeinde…). Ich selbst beschäftige mich in der Zeit zwischen den Jahren immer mit einem Zukunftsforscher. Denn wenn ich weiß, wer was über die Zukunft sagt, macht mir das, was kommt, keine Angst mehr.

Es hilft außerdem, sich starke emotionale Bilder aufzubauen. Ich habe zum Beispiel ein klares Bild davon, wie ich mit 70 sein möchte. Und dieses Bild hilft mir dabei, jetzt etwas dafür zu tun. Etwa zum Sport zu gehen und nicht im Sessel sitzen zu bleiben.

2. Welche Fragen helfen mir dabei, eine Gamechanger-Haltung zu pflegen und mich weiterzuentwickeln?

Dabei helfen zum Beispiel die folgenden Fragen:

  • Wo kann ich Mut proben?
  • Wo kann ich etwas anders machen?
  • Wie kann ich auf neue Kollegen zugehen?
  • Neue Kollegen um ihre Fragen bitten – „Warum macht Ihr das so“?

3. Was kann Weiterbildung für den Weg zum Gamechanger leisten?

Weiterbildung gibt wichtige Impulse, fördert den Austausch mit anderen und kann den Blick auf das Neue schärfen. Bei Seminaren kommen Menschen aus ganz unterschiedlichen Unternehmenskulturen zusammen, tauschen sich aus und kommen ganz bereichert nach Hause. Da sind auch die Pausen ganz wichtig, weil sie Gespräche von Mensch zu Mensch fördern.

Man kann sich agile Methoden und Scrum ansehen (auch als Nicht IT-ler) und sich mit Design Thinking und Change Management beschäftigen. Jeder kann in seinem Bereich etwas tun. Neben Seminaren gibt es eine Menge weiterer Möglichkeiten für die Entwicklung zum Gamechanger: Bei Workshops, Vorträgen, Webinaren und Meetups kommt man ohne große Vorbereitung mit spannenden Menschen zusammen.

4. Muss denn heute jeder zum Gamechanger werden?

Es muss nicht jeder zum Gamechanger werden. Unternehmen würden es furchtbar finden, wenn keiner mehr Routineaufgaben erledigen will.

5. Lohnt es sich für best. Rollen besonders, etwa für Führungskräfte? Wie profitieren Menschen, die gern in der zweiten Reihe stehen?

Na klar. Führungskräfte prägen die Kultur in ihrer Abteilung. Sie können zulassen, dass jemand etwas anders macht und den Menschen die entsprechenden Freiräume geben. Das gilt auch für Menschen in der zweiten Reihe.

6. Wie verhält es sich mit Blick auf ein Unternehmen? Wie viele Gamechanger verträgt ein Unternehmen? Je mehr, desto besser?

Da wage ich keine Prognose. In der Praxis verhält es sich oft so: Wenn Menschen auf ein Umfeld treffen, in dem sie merken, dass sie nichts bewegen können, gehen sie eher wieder. Wenn Gamechanger umgekehrt merken, dass sie etwas bewegen können, ziehen sie sich gegenseitig an und weitere Gamechanger kommen ins Unternehmen.

7. Braucht Deutschland eine Gamechanger-Attitüde?

Ich glaube, dass uns das guttun würde. Das sehe ich besonders, wenn ich mit Startups und Gründern arbeite. Diesen Gründergeist, diese Abenteuerlust und die Lust, Zukunft zu gestalten, benötigen wir.

8. Was sind typische innere und äußere Hürden und wie lernt man als Gamechanger besser damit umzugehen?

Oft ist die Umgebung eine Hürde. Dann hört man Einwände wie „Das geht so nicht, das ist anders vereinbart“ oder „Das geht so nicht, das haben wir schon immer anders gemacht“. Auch der eigene innere Kritiker kann eine Hürde sein.

9. Welche Entwicklung durchläuft ein Gamechanger?

Die Entwicklung gleicht im Prinzip einer Heldenreise. Der Held hört den Ruf, geht in die Welt, kämpft mit dem Drachen, nimmt den Schatz und geht zurück. Man kann besser mit diesem Weg umgehen, wenn man sich seiner selbst bewusst ist. Man muss dazu bereit sein, selbst ein anderer zu werden.

Unsere Empfehlung für alle, die noch tiefer in die Themen aus dem Beitrag einsteigen möchten:

Motivation bei der Arbeit: Warum sie so wichtig ist und wie man sie findet

Spätestens bei der Bewerbung ist sie wieder gefragt – unsere Motivation für einen Job, niedergeschrieben in wenigen Absätzen. Dabei treffend zu formulieren, was uns beruflich antreibt, ist wahrlich eine Herausforderung. Denn oft wissen wir es selbst nicht so genau.

1. Was ist Motivation?
2. Bedeutung von Motivation im Job
3. Was für ein Motivationstyp bin ich?
4. Wie kann ich andere motivieren?
5. Die 10 wichtigsten Motivatoren bei der Arbeit
6. So erkennen Personalentwickler motivierte Mitarbeiter
7. Projekt s.mile – unser Beitrag zum Sinn der Arbeit

Wie geht es Ihnen damit? Ist Ihnen Erfolg und Spaß bei der Arbeit wichtig? Was spornt Sie zu Höchstleistungen an? Geld, Anerkennung oder vielleicht eine flexible Arbeitszeit? Finden Sie in Ihrem Job Sinn? Und ist es Ihnen wichtig, die Ziele des Arbeitgebers zu kennen und zu teilen? Sich ab und zu über diese Fragen Gedanken zu machen, lohnt sich. Denn zu wissen, was uns bei der Arbeit bewegt und motiviert, kann viel zu unserer eigenen Zufriedenheit im Leben beitragen. Mehr noch: Wenn Menschen motiviert zur Arbeit gehen, profitiert auch die Wirtschaft.

Was ist Motivation?

Die Wirtschaftspsychologische Gesellschaft beschreibt Motivation als eine innere Energiequelle, die zu Verhaltensweisen antreibt. Motivation bezeichnet damit das Streben nach Zielen. Dieses Streben kann auf unterschiedlichen Motiven beruhen, etwa Macht, Selbstverwirklichung oder Sozialkontakt.

Man unterscheidet zwischen extrinsischer und intrinsischer Motivation. Die extrinsische Motivation wird durch das Umfeld hervorgerufen. Neben finanziellen Anreizen können zum Beispiel im Job die Arbeitsumgebung, Vorgesetzte oder Kollegen motivieren. Die intrinsische Motivation kommt von innen und basiert auf der Freude an der Tätigkeit selbst: Die Arbeit macht Spaß und motiviert von sich aus. Diese Art der Motivation steuert jeder von uns selbst. Der angeborene Optimismus, die Regenerationsfähigkeit oder die innere Überzeugung können viel zur eigenen Motivation beitragen.

 

Motivation im Job: immer bedeutsamer

Perspektiven_MotivationMit dem Wandel hin zur Wissensgesellschaft sind viele Aufgaben vielschichtiger und komplexer geworden. War früher eher die eindeutige Aufgabenverteilung verbreitet, laufen heute oft viele Fäden bei einer Person zusammen. Wir arbeiten vermehrt in multidisziplinären Teams, mit flacheren Hierarchien und flexibleren Arbeitsbedingungen. Vielleicht sehen Sie diese Entwicklung auch in Ihrem Job? Wir sind freier in unserer Arbeitsgestaltung als vielleicht noch unsere Eltern, müssen aber auch häufiger selbst und verantwortungsvoll Entscheidungen treffen.

Unsere Motivation bei der Arbeit erhält dadurch eine enorme Bedeutung. Arbeitgeber müssen aufgrund sich auflösender, klarer Kommandostrukturen in vielen Berufen verstärkt auf die innere Motivation und Steuerung der Mitarbeiter bauen. Eine niedrige Motivation kann dabei nicht nur die Freude am Arbeitsplatz trüben, sondern erheblich den Arbeitsfluss stören.

Motivation bei der Arbeit steigert Zufriedenheit und Wertschöpfung

Laut Statistischem Bundesamt verbringen Volljährige im Schnitt gut 45 Stunden pro Woche am Arbeitsplatz – die Zeit, die jeder von uns zuhause gedanklich bei der Arbeit verbringt, noch nicht berücksichtigt. Hinzu kommt, dass Beruf und Freizeit dank flexibler Arbeitsmodelle immer mehr verschmelzen. Die Zeit, die wir im Büro verbringen, sinkt. Auch Sie haben sicherlich schon zuhause gearbeitet? Oder andersherum vielleicht freie Zeit mit Ihren Kollegen oder Mitarbeitern verbracht? Der Job trägt viel zu unserer Lebensqualität bei. Zufriedenheit und Spaß gehen dabei Hand in Hand mit einer hohen Motivation. Wer motiviert arbeitet, schützt auch seine Gesundheit: Die Gefahr für Depressionen, Burnout oder andere Überlastungsanzeichen sinkt.

Auch Unternehmen profitieren von motivierten Mitarbeitern. Forschungsergebnisse zeigen: Wenn wir motiviert arbeiten, zeigen wir höhere Arbeitsleistungen, sind innovativer, fehlen seltener am Arbeitsplatz, machen weniger Fehler und bleiben häufiger im Unternehmen. Außerdem erhöhen motivierte Mitarbeiter die Profitabilität, die Produktivität, das Wachstum und die Wettbewerbsfähigkeit.

Kurzum: Sind Menschen im Job motiviert, erhöhen sie die Wertschöpfung. Das leuchtet ein, denn wer motiviert ist, sucht engagierter nach Lösungen als jemand, der Dienst nach Vorschrift erledigt. Andersherum verlieren Arbeitgeber durch demotivierte Angestellte viel Geld: Mitarbeiter, die innerlich schon gekündigt haben, können die deutsche Wirtschaft bis zu 100 Milliarden Euro pro Jahr kosten, errechnete die Unternehmensberatung Gallup in ihrem Engagement Index 2016.

 

Was für ein Motivationstyp bin ich?

Perspektiven_MotivationKennen auch Sie Zeiten, in denen Ihnen die Motivation im Job abhandenkommt? Um dann nicht in eine Spirale der Lustlosigkeit und Unzufriedenheit zu verfallen, ist Selbstmotivation ein hilfreiches Mittel. Aber was motiviert Sie? Lassen Sie sich durch äußerliche Faktoren wie Geld und Anerkennung motivieren oder treiben Sie eher der Spaß an der Arbeit oder die Möglichkeit zur Selbstverwirklichung an? Ein Selbsttest des Management-Professors Waldemar Pelz gibt Auskunft. Die Haufe Akademie bietet zudem Tipps und Seminare, die Ihnen zeigen, wie man die Motivation bei der Arbeit wiederfindet und Stress vermeidet. Einer der Tipps: auch mal Nein sagen und auf die eigenen Grenzen achten. Seine Ressourcen richtig einzuschätzen und zu kommunizieren ist eine Stärke, die Freiraum schafft und die Motivation steigert.

Es ist in jedem Fall sinnvoll herauszufinden, weshalb es Ihnen an Motivation am Arbeitsplatz mangelt – vielleicht schon während der Bewerbung. Fehlt es vielleicht an nötigem Wissen oder einer Strategie, wie Sie Aufgaben am besten angehen? Dann kann es helfen, sich fehlende Kompetenzen anzueignen. Die Umfrage „Wert der Weiterbildung“ hat gezeigt, dass sich zwei von drei Mitarbeitern gerne häufiger weiterbilden würden. Sich beruflich und persönlich weiterzuentwickeln, kann dabei wesentlich zur Zufriedenheit am Arbeitsplatz beitragen.

 

Besser führen: Wie kann ich andere motivieren?

Perspektiven_MotivationDie oben erwähnte Gallup-Befragung zeigt, dass Chefs einen großen Anteil an mangelnder Motivation unter Mitarbeitern haben. Nur jeder Fünfte gab darin an, „die Führung, die ich bei der Arbeit erlebe, motiviert mich, hervorragende Arbeit zu leisten“. Die Fähigkeit zu motivieren, lässt sich erlernen. Eine entsprechende Weiterbildung, wie sie auch die Haufe Akademie für Führungskräfte anbietet, kann hier viel bewirken und die berufliche Entwicklung erleichtern – für Vorgesetzte und ihre Mitarbeiter gleichermaßen.

Für Sie als Chef ist es ein guter Anfang zu wissen, was Mitarbeiter am meisten motiviert. Die intrinsische, also innere Motivation, gilt als die nachhaltigere. Diese als Vorgesetzter zu fördern, ist allerdings schwieriger als die extrinsische Motivation. Einer unserer Tipps: die Arbeit so gestalten, dass sie von sich aus motiviert, zum Beispiel durch mehr Handlungs- und Entscheidungsspielraum sowie vielfältige und machbare Aufgaben.

 

Die 10 wichtigsten Motivatoren bei der Arbeit: was uns anspornt

Doch auch äußerliche Anreize sind eine wichtige Stellschraube zur Erhöhung der Motivation am Arbeitsplatz. Die Manpower-Studie „Arbeitsmotivation 2018“ hat die Top 10 der Motivatoren in Deutschland ermittelt: Gutes Arbeitsverhältnis zu Kollegen und Vorgesetzten (46 Prozent)

  1. Flexible Arbeitszeiten (37 Prozent)
  2. Freundschaftliches Verhältnis zu Kollegen auch nach Feierabend (30 Prozent)
  3. Guter Kaffee (27 Prozent)
  4. Kostenlose Getränke (27 Prozent)
  5. Viel Teamarbeit (24 Prozent)
  6. Kleine Aufmerksamkeiten, z. B. Blumen oder Schokonikolaus (23 Prozent)
  7. Betriebliche Gesundheitsförderung (23 Prozent)
  8. Ansprechende Raumgestaltung (21 Prozent)
  9. Pflanzen im Büro (18 Prozent)

 

So erkennen Personalentwickler motivierte Mitarbeiter

Neben der Frage, wie sich die eigenen Mitarbeiter motivieren lassen, stehen Arbeitgeber auch vor der Herausforderung, motivierte Mitarbeiter zu finden. Sind Sie auch gerade auf der Suche? HR-Experte Arthur Schneider hat zehn hilfreiche Fragen für das Bewerbungsgespräch formuliert, mit denen Sie die Motivation von Bewerbern feststellen – zum Beispiel: „Was, glauben Sie, ermöglicht wirklich gute Leistungen?“

Dabei ist es nicht nur im Interesse der Arbeitgeber, passende und motivierte Mitarbeiter zu finden. Wir sind Menschen. Wenn wir uns am Arbeitsplatz wohlfühlen, uns mit dem Unternehmen in irgendeiner Weise identifizieren und motiviert sind, tragen wir in erster Linie selbst viel zu unserem Wohlbefinden und zu unserem persönlichen Glück bei.

 

Projekt s.mile: unser Beitrag zum Sinn der Arbeit

Perspektiven_MotivationAls Anbieter für Qualifizierung und Entwicklung von Menschen und Unternehmen beschäftigen uns die Themen Arbeit mit Sinn und Motivation intensiv. Um unsere Arbeit und ihren Sinn für uns im Unternehmen erfahrbarer zu machen, startete die Haufe Akademie im Sommer 2016 ein ungewöhnliches Projekt: Zwölf ganz unterschiedliche Menschen erhalten mit dem Projekt s.mile (=smart mile) von uns die Möglichkeit, über den Zeitraum von zwei Jahren kostenfrei das komplette Qualifizierungs- und Entwicklungsangebot der Haufe Akademie zu nutzen.

Hier im Perspektivenblog können Sie die Teilnehmer unseres Projekts s.mile besser kennenlernen und vielleicht von ihnen lernen und sich inspirieren lassen. Was treibt sie an, was motiviert sie und welche Ziele haben sie? Was gibt ihnen Orientierung? Wir freuen uns darauf, diese Einblicke mit Ihnen zu teilen.