So starten Sie durch im neuen Job!

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Im neuen Job ist anfangs Zurückhaltung gefragt

Beim Einstieg in einen neuen Job will sich jeder von seiner besten Seite zeigen: motiviert, engagiert und mit vielen frischen Ideen. Schließlich geht es darum, anfangs einen guten Eindruck zu machen und sich einzubringen. Dabei kann man allerdings leicht übers Ziel hinausschießen. Die Fallschlingen lauern allerdings weniger auf der fachlichen Seite, als im Bereich der Soft Skills, hier sollten Jobeinsteiger achtsam sein.

Persönliche Kompetenz bringt die Karriere weiter

Eine gute Ausbildung, Fachwissen und Kompetenz sind zwar wichtig, doch sie reichen nicht mehr aus, um wirklich Ziele zu erreichen. Denn Soft Skills wie Ausstrahlung, natürliche Souveränität, Rhetorik, gute Umgangsformen und mehr werden auf dem Karriereweg immer wichtiger.

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Speziell für Junior Professionals: So starten Sie durch im neuen Job

Das kleine Einmaleins für den Berufserfolg

Dieses Seminar gibt jungen Professionals das Rüstzeug für den Umgang mit Vorgesetzten, Kollegen und Geschäftspartnern. Denn neben fachlicher Expertise sind Soft Skills wie souveräner Auftritt, gute Umgangsformen oder angemessenes Verhalten am Besprechungs- und Restauranttisch für eine gelungene Repräsentation des Unternehmens immer wichtiger. Je mehr Sicherheit Sie haben, desto leichter fällt der Weg auf der Karriereleiter. Lernen Sie in diesem Seminar, wie Sie sich von Anfang an professionell im Businessumfeld bewegen.


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Berufseinsteiger sollten sich deshalb auf ihre sozialen Skills konzentrieren, fachlich sind sie ja fit. Die Weiterbildungsangebote in Sachen Soft Skills sind groß, sie sollten auch genutzt werden. Ob Rhetorik, Präsentationstechnik, Small Talk oder Business-Knigge. Wichtig zu wissen ist, dass bei der Kommunikation zu über 90 % das „Wie“ wirkt und nur 7 % das „Was“.

Sprachgewandtheit, authentisches Auftreten und eine kluge Selbstvermarktung müssen deshalb ebenso trainiert werden, um beruflich erfolgreich zu sein. Auch ein guter Schreibstil ist karrierefördernd, genau wie der persönliche Auftritt. So sollte also auch die schriftliche Visitenkarte zur Persönlichkeit passen: modern, respektvoll und sympathisch.

Zeigen Sie sich!

Die richtigen Geschäftskontakte sind ebenfalls karrierefördernd. Viele empfinden Konferenzen und Messen als Belastung, sie übersehen dabei allerdings, dass man genau dort die besten Branchenkontakte knüpfen kann. Wer ein stabiles Netzwerk hat, muss sich nicht auf den Karriereweg innerhalb des Unternehmens verlassen, denn immer mehr Jobs werden heute über persönliche Kontakte vermittelt. Empfohlen wird allerdings nur der, der selbst etwas dafür tut.

Konkreter Nutzen

Unternehmen legen heute bei der Auswahl ihrer Mitarbeiter großen Wert auf soziale Kompetenz. Mit Blick auf die sich immer schneller ändernden Märkte und deren Anforderungen, rückt die Persönlichkeit des Mitarbeiters immer mehr in den Vordergrund.

Alle Mitarbeiter prägen das Image des Unternehmens, ihr Auftreten – ob persönlich, per E-Mail oder am Telefon – wird von Kunden und Geschäftspartnern wahrgenommen. Und wie schnell wird vom Verhalten einer Person auf das gesamte Unternehmen geschlossen! Das kennen wir alle vom Restaurantbesuch: hat der Service einen schlechten Tag, heißt es schnell „da gehen wir nicht mehr hin“. Obwohl das „Kernprodukt“ – das Essen – in Ordnung war.

Das Auftreten und das Erscheinungsbild der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Unternehmens sind als Imagefaktoren demnach genauso wichtig wie die Qualität der Produkte, das Firmenlogo, die Räumlichkeiten und die optimierten Abläufe.

Außerdem werden qualifizierte und engagierte Mitarbeiter durch eine höhere Identifikation und durch den Aufbau einer emotionalen Bindung langfristig an das Unternehmen gebunden.

Sympathie schlägt Fachwissen

Zunächst gilt es nämlich im neuen Unternehmen Sympathien aufzubauen und nicht fachlich zu glänzen. Das gelingt sowieso nicht in den ersten Tagen. Wichtig ist: fachliche Fehler werden am Anfang verziehen, Schwächen im Auftritt nicht. Denn der erste Eindruck zählt und der basiert zum Großteil auf Äußerlichkeiten.

Wichtig ist auch, eine realistische Selbsteinschätzung herzustellen, denn vor allem hochqualifizierte Nachwuchskräfte neigen dazu, sich viel zu viel Verantwortung zuzutrauen und erleiden damit nicht selten Schiffbruch. Fehlende Berufserfahrung kann nicht durch übertriebenen Aktivismus ersetzt werden.

Auch Besserwisserei schadet. Klar, die Euphorie ist meist hoch und der Wille etwas zu verändern erst recht. Doch wie stellt man es geschickt an, neue Pläne gut umzusetzen? Man sollte Fachwissen sympathisch an den Mann bringen können. Wichtigtuereien bringen keinen auf der Karriereleiter nach oben.

Fazit:

Zu wissen was man kann und wo die Stärken liegen ist eine gute Basis. Das Rüstzeug für den Umgang mit Kollegen und Geschäftspartnern rundet die Grundausstattung ab. Dazu zählen Kenntnis über Dress Codes, Small Talk oder grundlegende Dos & Don’ts am Besprechungs- aber auch Restauranttisch.

Je mehr Sicherheit man hat, desto leichter fällt der Umgang mit Kollegen, Chef und Kunden.

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Über den Autor

Diplom-Betriebswirtin. Seit 2003 als selbstständige Trainerin tätig. Themenschwerpunkte: Business-Etikette, Auftreten und Selbstmarketing, Karriere und Frauen. Fachautorin.

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