Wie Sie Ihr Denken auf Positives trainieren können

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Erfolg wird nicht gemacht, sondern gedacht:

Nutzen Sie Ihr psychologisches Kapital: Die Hirnforschung weist seit Jahren beeindruckend nach, dass wir unser Gehirn und damit unser Denken auf Positives trainieren können. Der Erfolg: Wir denken klarer und kreativer, wir können Probleme schneller lösen und in schwierigen Zeiten souverän und einfallsreich agieren – ohne dabei Gefahr zu laufen, die Realitäten zu verkennen.

5 Übungen zum sofortigen Einsatz:

1. Realistischen Optimismus praktizieren
Wann immer Sie sich in einer Situation unter Druck fühlen, fokussieren Sie sich auf die positive Seite der Situation. Wenn Sie eine volle To-Do Liste haben, konzentrieren Sie sich nicht auf Gedanken wie „Das kann ich auf keinen Fall schaffen“, sondern auf: „Das Meiste davon kann ich schaffen“. Die Konzentration auf neutrale oder positive Gedanken erhöht Ihre Leistungsfähigkeit – und vielleicht schaffen Sie so sogar die ganze To Do Liste – ohne Stress und Druck.

2. Kühles Denken
Denken Sie in Schritten, nicht im ganzen Projekt. In schwierigen Situationen tendieren wir dazu uns auszumalen, was alles passieren könnte, falls wir die Situation nicht bewältigen können und steigern uns in ein Katastrophendenken („was passiert, wenn ich nicht…“) hinein.
Damit sind Sie nicht alleine – wie der Autor Mark Twain einmal so richtig bemerkte: ‘I’ve had many catastrophies in my life, some of which happened‘. Analysieren Sie die Situation, teilen Sie sie in einzelne Lösungsschritte auf und konzentrieren Sie sich auf die Ausführung der Aufgabe – und zuallererst auf die Teile, die Sie selbst gut bewältigen können.

3. Gesunder Umgang mit Fehlern
Fehler passieren und wir wissen, dass wir aus ihnen lernen können und sollen. Das gestaltet sich allerdings im Eifer des Gefechts oft schwierig, denn wir haben oft mit negativen Gefühlen wie Scham, Ärger und Angst zu kämpfen. Um die Negativspirale zu stoppen, stellen Sie sich eine Frage: „Ist dieser Fehler für Ihr weiteres Leben und für die Welt wirklich lebensverändernd?“ Oder ist es besser, die optimierbaren Anteile des gemachten Fehlers zu analysieren und als Learning zu nehmen?

4. Beziehungen pflegen
Gute zwischenmenschliche Beziehungen sind Kernelemente eines zufriedenen und aktiven Lebens. Die Forschung weist nach, dass sich unser Zustand sofort nach einem Gespräch mit einer befreundeten Person oder auch einem Bekannten ins Positive kehrt, wenn wir durch ihn oder sie ein unterstützendes Wort erfahren. Dies kann Ihr Partner, Ihr Vorgesetzter oder auch der Kollege sein. Vergessen Sie nicht, Gleiches zurückzugeben.

5. Handlungsoptionen schaffen durch kurzes Innehalten
Wenn wir uns in einem positiven Gefühlszustand befinden, eröffnen sich uns weitaus mehr Lösungsmöglichkeiten und kreative Ansätze als in einem negativen Zustand. Wenn Sie sich in einer Situation andere Möglichkeiten erschließen wollen, nehmen Sie eine kurze Auszeit von Ihrer momentanen Tätigkeit (zehn Minuten genügen), und verbringen Sie diese Zeit mit „schönem Nichtstun“, oder einer Tätigkeit, die Ihnen viel Spaß bereitet. Die Gehirnforschung weist nach, dass Zeiten, in denen sich unser Gehirn angeblich im Leerlauf befindet, die kreativste Zeit ist und unser Gehirn auf Hochtouren läuft, auch wenn wir es nicht spüren.
D.h.: Arbeiten Sie nicht in Ihrer Pause durch, sondern nutzen Sie sie, um aufzutanken, bei einem Spaziergang, im Gespräch mit Kollegen über die letzten Fußballergebnisse oder lösen Sie ein Sudoku.

Unsere Seminarempfehlung: Positiv bleiben in herausfordernden Situationen
Nutzen Sie Ihr psychologisches Kapital: Die Hirnforschung weist seit Jahren beeindruckend nach, dass wir unser Gehirn und damit unser Denken auf Positives trainieren können. Der Erfolg: Wir denken klarer und kreativer, wir können Probleme schneller lösen und in schwierigen Zeiten souverän agieren – ohne dabei Gefahr zu laufen, die Realitäten zu verkennen.
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Positive Stimmung ist nachhaltig – wenn wir konstant üben

Positive Gefühle sind flüchtig. Wir fühlen uns gut für einen Moment, dann kehren wir in die Neutralität zurück. Das bedeutet nichts anderes, als dass sich jedermann wieder und wieder mit der Erzeugung von positiven Gefühlen beschäftigen muss. Die gute Nachricht ist: wenn wir uns über einen längeren Zeitraum mit Übungen und Techniken zur Erzeugung von positiven Erlebnissen beschäftigen, werden diese irgendwann zu einer Grundhaltung, zu einer Gewohnheit. Auf diese Art und Weise baut sich Positivität über die Zeit auf und sichert nachhaltig eine hohe Lebensqualität, die sich auch gesundheitlich auswirkt.

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Über den Autor

Diplom-Pädagogin Betriebs- und Führungspädagogik, Dr. phil. (Soziologie, Erziehungswiss.). Trainerin, Beraterin, Coach, Geschäftsführerin. Schwerpunkt Führungs- und Kommunikationsthemen. Langjährige Erfahrung als Führungskraft im In- und Ausland (USA), Fachautorin, Moderatorin, international zertifizierter Stärkencoach, Speaker.

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