5 Gründe, warum Sie Ihre Stimme trainieren sollten

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Über ihre Stimme und ihre Sprechtechniken machen sich viele Menschen kaum Gedanken – und verschenken damit ein großes Potenzial. Denn im Beruf gilt: Wer sich Gehör verschaffen und andere Menschen von seinen Ideen überzeugen will, muss nicht nur schlaue oder überraschende Dinge sagen. Sondern auch den richtigen Ton treffen.

Wie wirkt sich Ihre Stimme und Sprechtechnik auf andere aus?

Eine wohlklingende und belastbare Stimme hat großen Anteil am beruflichen Erfolg. Die Stimme und auch Ihre Sprechtechnik entscheiden darüber, ob Zuhörer einen Sprecher für authentisch, integer, souverän und kompetent halten.

Man hört Ihnen Ihren Stress an

Letztendlich hat also die Stimme einen maßgeblichen Anteil daran, ob Gesprächspartner Vertrauen fassen und sich überzeugen lassen Das gelingt beileibe nicht immer. Denn die Stimme vieler Menschen wird in Stresssituationen unangenehm schrill. Manche Sprecher haben das Problem, dass sie am Telefon oder in großen Räumen zaghaft und leise klingen. Bei anderen ermüdet die Stimme schnell, hört sich nervös oder ängstlich an.

 Wenn Stimme und Sprechtechnik Probleme machen

Fast jeder kennt ab und an Probleme mit seiner Stimme oder seiner Sprechtechnik. Besonders häufig treten diese Schwierigkeiten auf:

  1. Mangelndes Durchhaltevermögen: Vielen Menschen fällt es schwer, längere Zeit ohne Pause zu sprechen. Oft wird die Stimme dann brüchig oder leise. Die Folge: Vor allem in großen Räumen müssen sich Zuhörer anstrengen, um den Sprecher noch zu verstehen. Und je schwächer die Stimme wird, desto weniger nehmen Zuhörer den Sprecher ernst.
  2. Unangenehmes Gefühl: Wer lange reden muss, leidet oft unter einem unangenehmen Gefühl im Hals. Es scheint, als seien die Stimmbänder belegt, man wird heiser. Deshalb räuspern sich viele Sprecher oft. Die Folge: Sie können sich immer weniger auf ihren Vortrag konzentrieren. Und die Zuhörer werden durch das Räuspern abgelenkt.
  3. Hörbare Nervosität: Sind Menschen in einer Stresssituation, spiegelt sich ihre Gefühlslage oft in ihrer Stimme wider. Besonders häufig geschieht das in Vorstellungsgesprächen oder in Vorträgen vor großem Publikum. Der Sprecher klingt dann schrill, kurzatmig und einfach wenig überzeugend.
  4. Geringe Modulation: Viele Menschen können die ganze Bandbreite ihrer Stimme kaum kontrolliert einsetzen. Dabei hat jede Stimme eine große Varianz: von laut bis leise, von hoch bis tief. Doch wenn man die Modulation nicht gezielt steuern kann, geht großes Potenzial verloren. Die Folge: Die rhetorische Durchschlagskraft ist gering.
  5. Ungünstige Tonlage: Nicht nur viele Frauen haben das Problem, dass ihre Stimme oft sehr hoch und damit kindlich klingt. Die Folge: Wer in einer solch ungünstigen Tonlage spricht, wird schon deshalb nicht ernst genommen – ganz unabhängig vom Inhalt seiner Aussagen.

Es lohnt sich, an seiner Stimme und seiner Sprechtechnik zu arbeiten

Wer diese Schwierigkeiten im Beruf erlebt, muss zwei negative Folgen fürchten. Erstens wird der Sprecher mit der Zeit immer unsicherer, wenn er die Mängel seiner Stimme bemerkt – wodurch die Stimme im schlimmsten Fall noch schlechter klingt. Zweitens hört ihm niemand gerne zu.

Empfehlung: Die meisten Stimmprobleme lassen sich in den Griff bekommen, wenn Sie die Stimme trainieren und gewisse Sprechtechniken verinnerlichen. Wie Sie eine resonanzreiche, klangvolle und situationsgerechte Stimme entwickeln, können Sie im Seminar lernen. Hier können Sie ohne Druck und in vertrauensvoller, stressfreier Atmosphäre trainieren, frei und wohlklingend zu sprechen, um sympathisch, offen und glaubwürdig auf Zuhörer zu wirken.

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Über den Autor

Astrid Böttger

Studium Kommunikationswissenschaften, Sprecherziehung (DGSS) und Medienrhetorik. Trainerin und Coach. Trainingsschwerpunkte: Rhetorik, Kommunikation, Stressmanagement, Sprech- und Stimmtraining, Führungsverhalten und Teamentwicklung, Motivation. Zusatzausbildungen: Hypnosystemischer Organisationsberater und Coach.

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