Bildungsurlaub, Umschulung oder zweite Ausbildung?

Auf der Suche nach dem persönlich richtigen Weiterbildungsthema oder der zielgerichteten Entscheidung für eine Fort- oder Ausbildung helfen Ihnen folgende Fragen konkret weiter:

Was brauche ich, um im Job den nächsten Schritt zu machen? Wenn Sie eine Karriere als Führungskraft angestreben, geht es meistens darum, persönliche Kompetenzen und Führungskompetenzen aufzubauen. Bei einer Expertenkarriere dagegen steht fachliches Wissen im Vordergrund. Wichtige Tipps können auch von Führungskräften bzw. Vorgesetzten kommen. Beziehen Sie Ihren Chef mit in Ihre Überlegungen ein – ein guter Zeitpunkt dafür kann das Mitarbeitergespräch sein.

Wie viel Zeit kann und will ich investieren? Berücksichtigen Sie neben Ihrer aktuellen und perspektivischen Auslastung im Job unbedingt auch Ihre Lebenssituation. Spielt die Familie nicht mit, fehlt ein wichtiger Faktor, der Ihnen den Rücken freihält.

Wie wichtig ist mir eine Lernbegleitung durch den Anbieter? Die Betreuung während einer Fortbildung kann zum Beispiel durch ein Webinar im Vorfeld eines Präsenzseminars oder einer Internet-Plattform für den Austausch mit anderen Teilnehmern und den Referenten stattfinden oder durch einen Mix aus beiden Lernformaten.

Wie vielfältig ist das Angebot rund um das betreffende Thema? Gibt es zum Beispiel aufeinander aufbauende Seminare oder Kurse, damit Sie bei Interesse oder Bedarf Ihr Wissen in diesem Fachgebiet beim gleichen Anbieter weiter vertiefen können? Können Sie sich zwischen unterschiedlichen Schwerpunkten und Veranstaltungsformaten entscheiden?

Für jede Karrierestufe und jede Phase des Berufslebens gibt es mittlerweile aufeinander aufbauende Weiterbildungsangebote und eine Methoden- und Medienvielfalt, die Lernpräferenzen in jedem Lebensalter abdeckt. So lassen sich zum Beispiel Präsenzseminare sinnvoll mit zeit- und ortsunabhängigen, flexiblen e-Learning-Angeboten kombinieren. Schriftliche Lehrgänge sind für jede Altersklasse eine Alternative und machen Sie mit Ihren Fortbildungsplänen gänzlich unabhängig von Zeit und Ort.

Digitale Medien ergänzen Weiter- und Ausbildung und erweitern die Auswahl

Eine wirksame Lernkultur konzentriert sich auf die lernende Person, nicht auf die Technik oder Art der Präsentation. Für Ihre individuelle Weiterbildung bedeutet das: Sie können so viele Möglichkeiten wie noch nie zuvor nutzen, um für sich selbst den richtigen Methodenmix aus traditionellen Präsenzveranstaltungen und E-Learning zu finden.

Was die Haufe Akademie unter dem Begriff „Blended Learning“ kompakt zusammenfasst, gehört mittlerweile zu den Klassikern des Corporate Learning und ist auch im privaten Bereich der individuellen Weiterbildung stark im Kommen. In einer Umfrage unter 695 Unternehmen der DACH-Region mit mehr als 250 Mitarbeitern gaben 73 Prozent der befragten Entscheider an, dass Blended Learning in Zukunft eine große Rolle in ihrer Organisation spielen wird.

Besserer Lerntransfer durch Blended Learning

Sich auf virtuellem Wege bereits Wissen zu einem Thema anzueignen, bevor man in ein Präsenzseminar startet, das hat viele Vorteile. Alle Teilnehmer sind auf diese Weise schon während der Ausbildung auf dem gleichen Lernstand. Auf Fragen zum Stoff erhalten Sie direktes Feedback. Auch die gemeinsame Zeit im Seminar lässt sich intensiver nutzen, etwa um das Gelernte in Übungen anzuwenden oder zu vertiefen, sich auszutauschen und neue Perspektiven zu entwickeln.

E-Learning-Module können Sie anschließend dabei unterstützen, das Gelernte an Ihrem Arbeitsplatz anzuwenden und so den Lerntransfer weiter zu fördern. Blended Learning Konzepte helfen außerdem der heute so wichtigen Selbstlernkompetenz auf die Sprünge. Wichtig hierfür ist eine Lernbegleitung in jenen Phasen der Weiterbildung, in denen Teilnehmer zum Beispiel mittels E-Learning selbstgesteuert und eigenverantwortlich lernen müssen.

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