So gewinnen Sie Sicherheit mit der Umsatzsteuer

0

Wohl keine andere Steuerart ist so komplex wie die Umsatzsteuer. Denn es müssen zahlreiche gesetzliche Neuerungen beachtet werden. Von den Anweisungen der Finanzverwaltung, über die aktuelle Rechtsprechung des Bundesfinanzhofs bis hin zu den Entscheidungen des Europäischen Gerichtshofs – alle haben wesentliche Auswirkungen auf Ihre tägliche Arbeit. Und leider können Fehler in der Umsatzsteuer sehr teuer werden. Erschwerend hinzu kommt, dass bei Betriebsprüfungen die Prüfung der Umsatz- und Vorsteuer besonders beliebt ist. Doch die Umsatzsteuer birgt auch Chancen, denn es gibt zahlreiche Gestaltungsmöglichkeiten mit denen Sie für Ihr Unternehmen Steuern sparen können.

Umsatzsteuerrisiken erkennen

Das Tätigkeitsfeld im Bereich der Umsatzsteuer hat sich zu einem umfassenden und anspruchsvollen Aufgabengebiet entwickelt. Denn in der täglichen Unternehmenspraxis ist die Umsatzsteuer die wohl wichtigste Steuerart. Schlichtweg jeder vertraglich optierte Geschäftsvorgang hat eine betriebliche Transaktion zur Folge und löst damit zugleich eine die Umsatzsteuer betreffende Fragestellung aus. Mehr denn je ist heute also fachliches Know-how gefragt, welches Sie sich meist selbstständig und eigenverantwortlich erarbeiten müssen. Dabei sollten Sie immer auf aktuellem Stand sein, denn die Umsatzsteuer ist ständig von gesetzlichen Änderungen betroffen.

Unsere Seminarempfehlung

Vertiefungstag 2017/2018: Umsatzsteuerrecht - Wichtige Änderungen und die betrieblichen Auswirkungen

Kombinieren Sie Ihren Besuch der Jahres-Tagungen mit einem Vertiefungstag zu den neuesten umsatzsteuerrechtlichen Gesetzes- und Rechtsprechungsänderungen. Die Veranstaltung ist auf maximal 20 Teilnehmer begrenzt. Nutzen Sie die Gelegenheit, für Sie besonders wichtige Aspekte und individuelle Fragestellungen in kleiner Runde zu klären.


Tagung Umsatzsteuerrecht

In Seminaren und Trainings werden Ihnen vor allem praxisrelevante Kenntnisse vermittelt. Zunächst die Grundlagen, d.h. die Systematik und das Prüfungsschema der Umsatzsteuer, die Basis für die komplizierteren Fragestellungen aus Ihrer Praxis sind. Darauf aufbauend dann komplexere Sachverhalte aus dem Umsatzsteuerrecht. Sie entwickeln sich durch gezielte Schulung zum kompetenten Fachexperten für verantwortungsvolle Aufgabenstellungen, um eine effiziente und ergebnisorientierte Bearbeitung – auch schwieriger Sachverhalte – zu gewährleisten. Außerdem bauen Sie durch Seminare und Trainings, beim Praxistransfer des Umsatzsteuerrechts in die Bereiche Rechnungen, Vorsteuer und Vorsteuerabzug, dem grenzüberschreitenden Warenverkehr sowie bei den Abgabe- und Erklärungspflichten, Handlungssicherheit auf. Und Sie sind stets auf dem aktuellen Rechtsstand.

Rechtssichere Rechnungen schreiben

Rechnungen haben in der Unternehmenswelt hinsichtlich der Umsatzsteuer eine große Bedeutung. Denn umsatzsteuerrechtlich müssen Unternehmer, wenn sie Leistungen für andere Unternehmer ausführen, eine Rechnung ausstellen. Nur wenn eine korrekte Rechnung vorliegt, kann ein Unternehmer den Vorsteuerabzug geltend machen. Bei Rechnungen kommt es aber schnell zu Fehlern und diese sind besonders lästig. Wird die Umsatzsteuer in einer Rechnung vom Unternehmer zu hoch oder unberechtigt ausgewiesen, schuldet er die zu hohe oder unberechtigte Steuer. Die Rechnungskorrektur kostet Zeit und die Fehler werden dann meist in die Umsatzsteuer-Voranmeldung übernommen. Mit der Folge, dass die Buchhaltung einfach nicht mehr stimmt.

Sorgfalt bei der Rechnungsstellung lohnt sich in jedem Fall und will gelernt sein. Das gilt natürlich auch für elektronische Rechnungen und den damit verbundenen strengen Aufbewahrungs- und Archivierungsfristen nach den „Grundsätzen zur ordnungsmäßigen Buchführung“ (GoBD). Deswegen ist ein Schwerpunkt in unserer Fachtagung und Umsatzsteuer Seminaren immer auch die Rechnungsstellung (mit etwaigen Sonderfällen), auch was diese im Ausland betrifft. Denn beim grenzüberschreitenden Warenverkehr und den damit verbundenen Lieferungen und Leistungen ins Ausland, wie auch bei Ein- und Ausgangsrechnungen aus dem Ausland, sind zahlreiche Besonderheiten zu beachten. Zum Beispiel, dass das Finanzamt vom Rechnungssteller verlangt die Umsatzsteuer-Identifikationsnummer und die Adressdaten der Kunden auf ihre Gültigkeit und Richtigkeit hin zu überprüfen. Unterlassen Sie als Unternehmer das und stellt sich später heraus, dass die Angaben falsch sind, müssen Sie schlimmstenfalls selbst die Umsatzsteuer nachbezahlen.

Umsatzsteuersicherheit bei Geschäften im Ausland

Immer mehr Unternehmen führen grenzüberschreitende Geschäfte durch, die die Abrechnungen noch komplizierter machen. Denn grenzüberschreitend ausgeführte Leistungen stellen umsatzsteuerrechtlich an den leistenden Unternehmer, aber auch an den Leistungsempfänger, besondere Anforderungen. Fehler bei der Bestimmung des Leistungsorts und/oder des Steuerschuldners können daher für beide Vertragsparteien nachteilige Steuerfolgen haben. Internationale Umsatzsteuerfragen sind daher häufig kompliziert und setzen umfassende Kenntnisse der rechtlichen Bestimmungen voraus. Das internationale Umsatzsteuerrecht birgt zahlreiche Unsicherheiten und steuerliche Risiken. Nur wer sich ständig über diese potenziellen Risiken informiert, kann diese vermeiden und die entsprechende Gestaltungsmöglichkeiten für sein Unternehmen sicher anwenden. Typische Fragen dabei sind: Muss mit deutscher, ausländischer oder ohne Umsatzsteuer abgerechnet werden? Wie sind innergemeinschaftliche Reihengeschäfte definiert und wann genau liegen sie vor?

Weiterführend ist in diesem Kontext vor allem das Reverse-Charge-Verfahren, also die Umkehrung der Steuerschuldnerschaft, ein großes Thema. Denn in den gesetzlich festgelegten Fällen des Reverse-Charge-Verfahrens schuldet der Empfänger der Leistung die Umsatzsteuer. D.h. die Umsatzsteuer wird beim Leistungsempfänger gebucht und bei voller Berechtigung zum Vorsteuerabzug gleichzeitig wieder als Vorsteuer abgezogen. Das gilt aber nicht in allen Fällen, häufig lauern Stolpersteine. Welche Fälle können nach dem Reverse-Charge-Verfahren behandelt werden? Was ist bei der zusammenfassenden Meldung zu beachten, wie genau ist diese zu übermitteln? Und was gilt bei Leistungen, die ins außereuropäische Ausland erbracht werden?

Bei allen unseren Veranstaltungen lernen Sie bei praxiserfahrenen Top-Experten genau diese Geschäftsvorfälle richtig einzuschätzen und zu buchen. Durch die Berücksichtigung aktueller Rechtsprechung und neuer Verwaltungsvorschriften, d.h. der aktuellen und praxisbezogenen Auseinandersetzung mit dem Umsatzsteuerrecht, erhalten Sie umfassende Antworten für alle Warengeschäfte und gewinnen damit Sicherheit für Ihren Alltag.

Teilen Sie den Beitrag auf:

Über den Autor

ist Produktmanager für die Bereiche Digital Business, Betriebs­wirtschaft, Rechnungswesen sowie der Jahresschluss-Tagungen bei der Haufe Akademie.

 

Comments are closed.