10 Tipps für gute Führung in der Krise

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Wie Sie sich, Ihre Mitarbeiter*innen und Ihr Unternehmen sicher durch herausfordernde Zeiten navigieren.

Krisen gehören zu unserem Leben. Sie entstehen, wenn wir uns den Anforderungen nicht mehr gewachsen fühlen. In Organisationen sind es Prozesse, die die Existenz des Unternehmens gefährden.

Ihre Krisenkompetenz können Sie verbessern: Nutzen Sie Krisen, um daraus zu lernen und gestärkt hervorzugehen, ähnlich wie Sie dies im Fitness-Studio für Ihren Körper tun. Diese 10 Tipps helfen Ihnen, sich und Ihre Mitarbeiter sicher durch Krisen zu führen.

1. Selbstführung – was brauchen Sie?

Als Führungskraft sind Sie in einer herausfordernden unternehmerischen Situation. Fallen Sie als Krisenmanager*in aus, dann gibt es weitere Probleme. Sorgen Sie nicht nur für Ihre Mitarbeitenden – sorgen Sie auch für sich selbst.

2. Krisenanagement ist erlernbar

So wie Sie Radfahren, Rechnen oder die Gestaltung von Webkonferenzen erlernt haben, können Sie auch Ihre Widerstandkraft und Lösungskompetenz in Krisen erweitern.

3. Die eigene Einstellung zur Krise steuern

Es ist nicht die Krisensitation selbst, die uns beunruhigt, sondern unsere Einstellung dazu. Und diese können Sie steuern, manche Rahmenbedingungen nicht.

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4. Schaffen sie eine Unterstützungskultur

Krisen bedeuten Stress. In der Krise zeigt sich deutlich, ob Sie und das Unternehmen in guten Zeiten die Hausaufgaben nicht nur betriebswirtschaftlich, sondern auch emotional gemacht haben.

5. Auf Ängste und Widerstände eingehen

Krisen können bei einzelnen Personen starke Ängste und Widerstände auslösen. Eine handlungsorientierte Vorgehensweise, um gemeinsame Lösungen zu finden, kann die weitere Zusammenarbeit mit den Mitarbeitenden wesentlich stärken.

6. Kostenfaktor oder Betriebsvermögen – Mitarbeiter*innen einbinden

Werden Mitarbeitende als Betriebsvermögen gesehen, dann werden diese in Krisensituationen situativ in die Bearbeitung von Lösungen mit eingebunden. Es sind immer die Menschen, die den Mehrwert im Unternehmen ausmachen.

7. Krisenmanagement ist Teamarbeit

Einsame Helden haben in Krisen ausgedient. Um in chaotischen Situationen gute Entscheidungen zu treffen und hilfreiche Aktionen umzusetzen, braucht es einen Krisenstab, der heterogen besetzt ist.

8. Informations- und Kommunikationsstrukturen in der Krise schaffen

Wenn es wenig Informationen gibt, verstärkt sich die Gerüchteküche. Eine klare, offene und zeitnahe Krisen-Kommunikation wirkt dem Flurfunk entgegen.

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9. Sofortmaßnahmen umsetzen

Um Krisen abzuschwächen, sollte das Management schnell und kompetent reagieren. Ein Notfallplan kann dabei eine wichtige Orientierung geben.

10. Kompetente Durchführung von harten Maßnahmen

Harte Maßnahmen, wie betriebsbedingte Kündigungen, können fair und kompetent durchgeführt werden oder stümperhaft und unkoordiniert. Solche Schritte bedeuten eine hohe emotionale Belastung für alle Beteiligten. Hier kann ein externer Coach wertvolle Hilfen bieten.

Führen in Krisen ist eine wichtige Kompetenz. Sie entscheidet wesentlich mit, wie gut das Unternehmen die Krise meistert und wie erfolgreich die Zukunft weiter gestaltet wird.

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Über den Autor

Alois Summerer

Diplom-Sozialpädagoge. Langjährige Führungserfahrung als Leiter einer Bildungseinrichtung, systemische Ausbildungen. Ausbildung in agile Teamarbeit (Scrum), agiler Coach, Trainer und Berater für Vorstände, Geschäftsführer und zweite Führungsebene. Schwerpunkte: Führung, Change, Kommunikation, Team- und Organisationsentwicklung.

Zur Themenübersicht Führung und Leadership

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