Mitarbeiterbefragungen unterstützen agile HR-Arbeit

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Hand aufs Herz: Wissen Sie, wie es um die Motivation Ihrer Belegschaft steht? Wissen Sie, was Ihre Mitarbeiter:innen bewegt? Auf dem Weg zu mehr Agilität in ihrer HR-Arbeit brauchen Personaler:innen Antworten auf diese Fragen. Gesucht werden diese über Mitarbeiterbefragungen.

Nutzen von Mitarbeiterumfragen

Mitarbeiterumfragen sind, je nach Größe und Struktur eines Unternehmens, kosten- und zeitintensiv. Verantwortliche müssen alle Datenschutzbestimmungen einhalten, die Anonymität der Befragten wahren und den Fragebogen gleichzeitig so verständlich und zielgerichtet formulieren, dass Teilnehmende nicht nach Frage eins abbrechen. Dennoch lohnt sich der Aufwand:

  1. Das Feedback der Beschäftigten zählt zu den wichtigsten Unternehmensdaten. Im Einzelgespräch mag HR zwar viel erfragen können. Doch erst mit der Anonymität der Befragung haben Mitarbeiter:innen die Chance, die Informationen zu teilen, die sie unter nicht-anonymen Umständen nicht geteilt hätten.
  2. Die ehrlichen Rückmeldungen der Mitarbeiter:innen offenbaren die Stärken und Schwächen eines Unternehmens. Es sind besonders die Schwächen, die, einmal erkannt, erhebliches Optimierungspotenzial für alle bergen.
  3. Die Durchführung einer groß angelegten Mitarbeiterbefragung kommuniziert zudem Interesse an den Meinungen und Befindlichkeiten der Belegschaft. Das steigert wiederum die Motivation einzelner Mitarbeiter:innen. Sie fühlen sich gesehen und eingebunden in das Unternehmensgeschehen.

Anlässe für eine Mitarbeiterbefragung

Mitarbeiterbefragungen werden in vielen Bereichen eingesetzt. Ein Unternehmen klagt beispielsweise über hohe Fehlzeiten, die es nicht begründen kann. Mit einer Mitarbeiterumfrage sucht das Unternehmen nach den Gründen mit Fragen wie „Fühlen Sie sich dem Unternehmen zugehörig?“, „Sind Sie zufrieden in Ihrer aktuellen Position?“ oder „Erfahren Sie ausreichend Wertschätzung durch Ihre Führungskraft?“. Eine andere Organisation kämpft mit zu geringen Bewerbungen und möchte seine Arbeitgeberattraktivität erhöhen. Dafür fragt es Beschäftigte nach deren Erfahrungen. Basierend auf den Antworten leiten beide Unternehmen entsprechende Maßnahmen zur Verbesserung der Ausgangssituation ein.

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Mitarbeiterbefragungen als Instrument agiler HR-Arbeit

Optimale Planung und effektive UmsetzungNutzen Sie Impulse aus effektiv durchgeführten Mitarbeiterinnenbefragungen für Ihre zielgerichtete Organisations- und Personalentwicklung. Im Rahmen zunehmend agiler Strukturen steigt die Forderung nach individuellen Gestaltungsspielräumen und Partizipation im Unternehmen enorm. Innovationsfähigkeit und langfristiger Erfolg werden zukünftig unvermeidlich von einer Kultur abhängig sein, in der Beschäftigte gehört und in wesentliche Entscheidungen eingebunden werden. Wissen Sie, was Ihre Mitarbeiterinnen bewegt und (de)motiviert?


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Mitarbeiterbefragungen durchführen: Ziele, Fragebogen & Datenschutz

Bevor Sie eine Mitarbeiterbefragung durchführen, sollten Sie die Ziele klar festlegen. Kämpfen Sie mit hohen Fehlzeiten, liegt Ihr Ziel der Mitarbeiterbefragung darin, die Gründe herauszufinden und von den Ergebnissen entsprechende Maßnahmen abzuleiten. Möchten Sie Ihre Arbeitgeberattraktivität steigern und dadurch die Zahl der eingehenden Bewerbungen erhöhen, fragen Sie Ihre Mitarbeitenden nach ihrer Employee Experience.

Sind die Ziele festgelegt, geht es an die Formulierung der entsprechenden Fragen. Wichtig: Überladen Sie den Fragebogen nicht. Die Fragen sollten klar und verständlich formuliert, das Ausfüllen des Fragebogens nicht länger als zehn Minuten in Anspruch nehmen. Gleichzeitig müssen Sie sämtliche Richtlinien des Datenschutzes einhalten und die Anonymität der Teilnehmenden sichern.

Mitarbeiterbefragung auswerten und konkrete Handlungsmaßnahmen ableiten

Haben Sie alle Daten gesammelt, geht es an die Auswertung. Die Ergebnisse der Mitarbeiterbefragungen legen oft, und teilweise schonungslos, mögliche Problemfelder eines Unternehmens offen. Doch es sind gerade diese Ergebnisse, die Ihnen aufzeigen, wo Verbesserungspotenzial besteht. Oberstes Gebot nach der Auswertung ist also, die Ergebnisse nicht zu unterschlagen, sondern transparent zu kommunizieren. Lassen Sie Taten folgen! Auch Ihre Beschäftigten haben Zeit und Ressourcen in die Teilnahme der Umfrage gesteckt und sind interessiert daran, was aus den eigenen Meinungen und Einschätzungen wurde. Wertschätzen Sie die Rückmeldungen und entwickeln, vielleicht sogar im engen Austausch mit Mitarbeiter:innen, geeignete Handlungsmaßnahmen.

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Über den:die Autor:in

Anna Plew

Produktmanagerin Haufe Akademie, M. A. Weiterbildungsforschung & Organisationsentwicklung.

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