Führen auf Distanz – Virtuell erfolgreich in der VUCA-Welt

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Jan und Mariella arbeiten in München, Roberto, Enzo und Fabienne sind aktuell in Shanghai tätig und Marina leistet zusammen mit Pedro ihre Beiträge vom Standort Berlin aus. Die Projektleitung hat Hans übernommen, positioniert im Headquarter in Brüssel, wobei er oft auch aus seinem Home office arbeitet, gerade wegen der Zeitverschiebung. Anfangs kannte er nur Roberto und Mariella gut aus anderen Projekten, für die nächste Entwicklungsphase kommen noch zwei Webdesigner dazu, Pawel und Janina in Krakau, von denen er Positives gehört hat.

Positiv von Anfang an – so stimmt der Start

Trotz des Zeitdrucks – in fünf Monaten soll das Produkt fertig sein – hat Hans zuerst ein Kick-off-Meeting für zwei Tage in München organisiert. Alle konnten sich kennenlernen und schon ein wenig zu einem Team zusammenwachsen, es wurde viel gelacht – Englisch als Arbeitssprache war kein Hindernis, die bestehenden Kulturunterschiede (7 Teammitglieder mit 5 Nationalitäten) und unterschiedlichen Verhaltenstendenzen waren Anlass für Überraschungen, aber auch für wechselseitiges Interesse und manchmal Situationskomik. Sich dafür Zeit zu nehmen, hat eine erstaunlich gute Vertrauensbasis geschaffen, auch zwischen denen, die sich vorher gar nicht kannten.

Das gemeinsame Kochevent am Abend war offensichtlich auch eine gute Idee.

On the road – klare und wertschätzende Kommunikation ist alles

Hans‘ Vision für das Ergebnis und für die Art der Zusammenarbeit, aber auch Verantwortlichkeiten und Kommunikationsspielregeln wurden besprochen, Rollen und realistische Erwartungen geklärt. So werden die beiden polnischen Fachleute sicher ganz gut zu integrieren sein, wenn ihr Einsatz beginnt, hat sich Hans überlegt. Inzwischen sind alle Teammitglieder wieder an ihren Standorten zurück und kommunizieren in unterschiedlich zusammengesetzten Meetings virtuell in Videokonferenzen und durch ins digitale Office eingestellte Zwischenergebnisse. Roberto und Fabienne sind parallel noch in einem weiteren internationalen Großprojekt eingebunden, was ihr Selbstmanagement auf eine harte Probe stellt, zumal beide auch kleine Kinder haben.

Solange sich alle so freigiebig und kreativ einbringen und auch bei kritischen Nachfragen und Verbesserungsvorschlägen der wertschätzende Ton vorherrscht, fällt ihm leicht gelassen zu bleiben – auch bei der Klärung von Irritationen kürzlich zwischen Jan und Pedro. Sein coachender Führungsstil und seine Erfahrung im Umgang mit Diversität haben sich bislang sehr bewährt. Morgen wird er nach Shanghai fliegen, um einen Testlauf mitzuerleben und zugleich ein paar Änderungswünsche des Kunden zu thematisieren.

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Über den Autor

Liane Dannenberg-Schütte

Organisationsberaterin, Trainerin, Mediatorin und Coach

Zur Themenübersicht Führung und Leadership

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