Brain Tuning – so schalten Sie den Turbo ein!

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Fällt es Ihnen auch manchmal schwer, sich auf eine Sache oder Aufgabe zu konzentrieren? Denken ist anstrengend! Diese Erfahrung hat jeder schon gemacht. Wenn wir über einer Aufgabe brüten oder etwas Neues lernen, spüren wir nach einer gewissen Zeit, dass unsere Konzentration nachlässt. Wir werden müde, bekommen Hunger und Durst. Denn obwohl unser Gehirn durchschnittlich nur rund 2 % unseres Körpergewichts ausmacht, verbraucht es rund 20 % der im Körper zur Verfügung stehenden Energie. Energiemangel ist deshalb die Konzentrationsbremse Nr. 1.

Klares Prioritätenmanagement im Gehirn

Das enorme Gesamtpensum, welches das Gehirn in jedem Moment zu leisten hat, fordert seinen Tribut: Nervenzellen haben einen ungefähr doppelt so hohen Energiebedarf wie andere Zellen und nur mit ausreichend Energie können sie ihre Leistung aufrechterhalten. Um die vorhandene Energie optimal zu nutzen, betreibt das Gehirn ein glasklares Prioritätenmanagement: Zuerst werden die Grundfunktionen des Körpers gesichert – alles andere kommt danach, auch das Denken. Bis zu 90 % der Energie, die für die gesamte Informationsverarbeitung im Gehirn benötigt wird, verbrauchen unbewusste Vorgänge.

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Energieeffizienz: Der Weg und das Ziel

Wenn wir dauerhaft geistig leistungsfähig sein wollen, müssen wir also zum einen dafür sorgen, dass in den Nervenzellen stets ausreichend Energie zur Verfügung steht und zum anderen die vorhandene Energie effi zient genutzt wird. Wie viel Energie wir brauchen, ist klar: je mehr, desto besser. Wir können unseren Organismus wirkungsvoll unterstützen, indem wir ihn gezielt mit dem versorgen, was er zur Energieproduktion braucht:

  • die Energie-Bausteine Glukose und Sauerstoff. Diese erhält der Körper durch vollwertige Ernährung, ausreichend Bewegung und frische Luft.
  • stets neue, individuell angepasste Herausforderungen: Mental aktiv zu sein steigert die geistige Fitness, denn die Kommunikation zwischen den Nervenzellen wird gefördert.
  • Vermeidung von Energiefressern und Störfaktoren, die das Denkorgan vom Denken ablenken.

Wenn wir erreichen, dass die Energieproduktion im Gehirn angekurbelt wird und es uns gelingt „Energiefresser“ bewusst auszuschalten, verbessert sich auch unsere geistige Leistungsfähigkeit.

6 Tipps für mehr Gehirn-Power

1) Wenn wir in bestimmten Denkabläufen geübt sind, brauchen wir dafür weniger Energie. Ergo: Üben bewirkt, dass das Gehirn mehr Kapazität für Neues, Anspruchsvolles und Ungewohntes hat.

2) Wenn bei der Schreibtischarbeit oder beim Lernen die Konzentration nachlässt, hilft manchmal schon eine energiereiche Zwischenmahlzeit wie Obst oder eine Scheibe Vollkornbrot, dazu ein Glas Wasser oder Tee trinken, das Fenster zu öffnen, kurz aufzustehen und im Zimmer herumzugehen.

3) Ein unaufgeräumter Schreibtisch verbraucht unnötig Energie, denn das Gehirn verarbeitet permanent alle Wahrnehmungen, die die Sinne „melden“. Ein aufgeräumter Schreibtisch mit jeweils nur den Unterlagen, die gerade gebraucht werden, schont Ressourcen.

4) Eine durchdachte Ordnung hilft dabei, sich schnell neuen Aufgaben zuwenden zu können. Denn kommt ein neuer Vorgang hinzu, reagiert das Gehirn darauf mit besonderem Interesse und guter Konzentration.

5) Bei Arbeit am Bildschirm: Vermeiden Sie den Energiekiller angestrengtes Sehen. Auch eine Brille und der richtige Bildschirmabstand entlasten die Energiebilanz.

6) Schenken Sie Dingen, die Sie betreffen, aber nicht ändern können (z. B. eine Naturkatastrophe, die sich gerade ereignet, Umstrukturierungen im Unternehmen etc.), nicht allzu viel Aufmerksamkeit und Energie.

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Über den Autor

Geprüfte und lizensierte MAT-Konzentrationstrainerin, jahrelange Praxis erfahrung als Assistentin, Trainerin und Coach.

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