Wieso Veränderungsprozesse dem Heldenweg gleichen

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„Viele Faktoren zwingen derzeit die Wirtschaft, sich neu zu orientieren. Es geht darum, eine tragfähige Lebensgrundlage für das 21. Jahrhundert zu schaffen. Nicht nur Produkte und Arbeitsformen, sondern auch Haltungen und Werte müssen überdacht werden. Die Begriffe Sinn und Verantwortung sind dabei geeignete Prüfsteine. Denn mit ihrer Hilfe lässt sich entscheiden, welche Wirtschaftsformen und Wirtschaftszweige, welche Produkte und Ideen überleben werden.”                                                              Natalie Knapp, Philosophin

Veränderung gehört zum Leben wie das Salz in die Suppe. Aber noch nie waren ihre Anforderungen und Auswirkungen so herausfordernd wie heute. Was heute als stabil gilt, ist morgen schon Schnee von gestern. Zugleich stehen Unternehmen vor einer langfristigen Aufgabe: Das weltweite Gleichgewicht von Menschlichkeit – Wirtschaftlichkeit – Ökologie. Die Verknüpfung von lokalen und globalen Aufgaben verlangt von allen Beteiligten eine neue Qualität von Veränderungskompetenz, denn, wie Albert Einstein es formuliert, ”Probleme kann man niemals mit derselben Denkweise lösen, durch die sie entstanden sind.” Das Schneller-Weiter-Höher des 20. Jahrhunderts lehrte Planbarkeit, Messbarkeit und Präzision.

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Muster durchbrechen – Schwellen überwinden
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Heute sind Entscheidungen allein mit der Ratio kaum noch zu treffen. Das Komplexer-Unwägbarer-Vernetzter des 21. Jahrhunderts fordert einen Paradigmenwechsel. Hierbei wird zunehmend von allen Beteiligten der Mut benötigt, gewohnte Muster zu durchbrechen und alte Bahnen zu verlassen. Aber auch Kreativität für intuitive, flexible und ungewöhnliche Lösungen wird gefordert. Dabei brauchen wir Orientierung und Sinnstiftung.

Hier setzt das Heldenprinzip® an. Sein Fundament ruht auf der kollektiven Erfahrung mit Veränderung und ihrer Überlieferung über Jahrhunderte. Die Vielfalt der Zeugnisse belegt etwas Besonderes: Veränderungsprozesse folgen einer universellen Grundstruktur. Das gilt für Individuen und Organisationen gleichermaßen, und die Dramaturgie dieser Struktur ist uns vertraut: Helden und Heldinnen wagen sich aus der bekannten Welt in die Fremde – ihr „Ruf” führt sie auf einen risikoreichen und ungewissen Weg – sie bewähren sich abenteuerlich im Unbekannten und kehren gereift als Meister der Veränderung zurück. Wir kennen das aus Mythen, Märchen oder Filmen – und nicht zuletzt aus dem realen Leben! Ob wir wollen oder nicht, bewusst oder unbewusst; dieses Grundmuster funktioniert in den Veränderungsprozessen um uns herum.

Das Heldenprinzip® vertieft diese Struktur und nutzt sie als gemeinsamen Orientierungs- und Referenzrahmen für das Verstehen und Gelingen von Veränderungsprozessen in der heutigen Arbeitswelt. Es gibt der Unternehmensleitung, den Führungskräften und allen Beteiligten ein Werkzeug in die Hand, das mental berührt, stabilisiert und zugleich befähigt, Wandel mutig zu meistern. Held steht als Sinnbild für die Akteure der Veränderung, Prinzip umfasst die universelle Schrittfolge der Veränderung. Helden-Prinzip verbindet die strukturellen und persönlichen Dimensionen des Prozessgeschehens.

Das Heldenprinzip® setzt das schöpferische Potenzial von Teams, Führungskräften und Organisationen frei. Menschen und Unternehmen werden in ihren Auf- und Umbrüchen gestärkt, sie erhalten Sicherheit in der Unsicherheit. Veränderungen werden mit Kopf, Herz und allen Sinnen wahrgenommen – und können neu und anders gestaltet werden. Das Heldenprinzip® spannt eine Brücke von den kollektiven Erfahrungen der Menschen zu Ihren Visionen für die Zukunft – und kann so zu Ihrem Kompass für Innovation und Wandel werden!

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Über den Autor

Systemischer Coach und Gestalttherapeutin, Dipl. Dramadozentin. Nina Trobisch ist Dramaturgin für Change und Innovation und Lehrgangsleiterin an der Universität der Künste in Berlin. Sie blickt auf eine langjährige Erfahrung in der Begleitung und Entwicklung von Individuen, Teams und Organisationen mit Fokus auf transrationale Arbeitsweisen zurück. Ihre Schwerpunkte sind: Change Management, Leadership und Unternehmenskultur.

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