Erfolgreiches Business Coaching: Trends und Tipps

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Blogparade zum Thema „Qualität stärken“

Die Haufe Akademie gehört zu den führenden Instituten für berufliche Qualifizierung im deutschsprachigen Raum. Als Weiterbildungsanbieter auch im Coaching-Bereich steht für uns das Thema „Qualität stärken“ stets im Mittelpunkt.

Unser Zertifizierungspartner, der Qualitätsring Coaching und Beratung e.V. (QRC) veranstaltet
ab 29. September 2016 eine Blogparade zum Thema „Qualität im Coaching und in der Beratung zu stärken“: Seien Sie gespannt und freuen Sie sich auf eine Reihe von interessanten Beiträgen von zertifizierten Weiterbildungsanbietern – natürlich auch der Haufe Akademie!

So geht’s:
Die einzelnen Beiträge werden an den verschiedenen, in der Grafik stehenden Daten veröffentlicht. Einfach passend auf den Beitragstitel klicken und die Beiträge lesen.

Unser Beitrag: „Business Coaching erfolgreich gestalten“

Business Coaching gilt, noch vor Training und Beratung, in den Unternehmen als die individuellste und nachhaltigste Form der Personalentwicklung und Mitarbeiterführung.

Dabei sind die Ausprägungen und Einsatzmöglichkeiten von Coaching sehr unterschiedlich.

Welche Arten von Business Coaching in der Praxis bevorzugt werden, zeigt eine aktuelle Online-Befragung von 50 mittelständischen Unternehmen.

Im Rahmen der Recherchearbeiten des im Sommer 2010 erscheinenden Coaching-Fachbuches „Fragen mit (Aus-) Wirkungen – Coaching im Unternehmen“ wurden Geschäfts­führer und Personalleiter aus 50 mittelständischen Unternehmen über den Einsatz von Coaching im eigenen Unternehmen befragt.

Die Umfrage ergab, dass Einzel-Coaching in den Unternehmen überwiegend zur Förderung folgender Zielgruppen eingesetzt wird:

  • Unternehmensleitung und Top- bzw. mittleres Management
  • Nachwuchs-Führungskräfte und High Potentials.

Das Top-Management erhält in der Regel Einzel-Coaching durch einen externen Business Coach. In den anderen Fällen führen auch Mitarbeitern der Personalabteilung oder die zuständigen Führungskräfte das Coaching durch.

Welche Zielsetzungen und Hintergründe die Business Coachings in den Unternehmen hatten, verdeutlicht die folgende Übersicht:

  • Verbesserung von Führungskompetenz, -qualitäten und -verhalten (79 %)
  • Vorbereitung auf die Übernahme einer neuen Funktion oder (Führungs-)Aufgabe (65 %)
  • Verbesserung der Zusammenarbeit im Bereich bzw. im Team (63 %)
  • Ausgleich von Verhaltensdefiziten z. B. in der Kommunikation (58 %)
  • Persönlichkeits- / Potenzialentwicklung (54 %)
  • Organisatorische Veränderungen (50 %)
  • Folgemaßnahmen aus Mitarbeitergesprächen (50 %)
  • Bewältigung von Konflikten im Unternehmen (38 %).

Überwiegend setzen die Unternehmen also Coaching mit einer auf die Zukunft gerichteten Perspektive ein. Mitarbeiter sollen durch Coaching dabei unterstützt werden, ihre Aufgaben in der Zukunft möglichst optimal zu bewältigen (Chancen- bzw. Mehrwert-Coaching). In diesen Fällen kommt Coaching also frühzeitig und vorausschauend zum Einsatz und nicht erst, wenn das „Kind in den Brunnen gefallen ist“. Somit kann Coaching als echte Mitarbeiterförderung und gezielte Qualifizierung genutzt werden. In weit weniger Fällen sollen mit Business Coachings Versäumnisse, Konflikte oder Defizite der Vergangenheit bearbeitet werden (Defizit-Coaching).

In den Unternehmen stellt sich natürlich die Frage, wen sie mit der Durchführung des Coachings beauftragen. Wird eine interne Fach- oder Führungskraft eingesetzt, ist besonders darauf zu achten, dass eine Rollenklarheit herrscht. Der fachlich Vorgesetzte ist per Definition nur bedingt ein „neutraler Ratgeber und Fragensteller“, der absichtsfrei die Entwicklung des Mitarbeiters unterstützt.

Soll ein externer Coach eingesetzt werden, ist die Auswahl des passenden Business Coachs entscheidend für den Erfolg. Die Bezeichnungen „Berater“ oder „Coach“ sind keine geschützen Berufe. Jeder kann diese Bezeichnungen verwenden. Weitere Zusätze wie „Beratercoach“ oder „Vermittlungsberater“ kommen hinzu.

Unsere Seminarempfehlung: Haufe Coaching-Ausbildung
Wenn Sie erfolgreich Coach werden bzw. gut coachen wollen, brauchen Sie vor allem eines: Professionalität. In dieser anerkannten Coaching-Ausbildung der Haufe Akademie lernen Sie, wie Sie systematisch vom Erstgespräch zum Coaching-Auftrag und von der Situationsanalyse zum Transfererfolg gelangen. So entwickeln und festigen Sie Ihr Know-how und Standing als gefragter Coach und Berater im Business.
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Video: Haufe Coaching-Ausbildung – was Sie erwartet

Erfahren Sie in diesem kurzen Video, wie die Haufe Coaching-Ausbildung aufgebaut ist und wie Sie einen maximalen Kompetenztransfer mit unserem systematischen und ganzheitlichen methodischen Ansatz erlangen.

Grundsätzlich sind Unternehmen gut beraten, wenn sie auf Experten zurückgreifen, mit denen Sie in der Vergangenheit bei vergleichbaren Projekten gute Erfahrungen gemacht haben, Referenzen einholen und auf eine fundierte Ausbildung Wert legen.

Die Praxis zeigt, dass es mindestens zwei Voraussetzungen gibt, um Coachings im Unternehmen erfolgreich durchzuführen:

Voraussetzungen für erfolgreiches Business Coaching im Unternehmen

1. Der Mitarbeiter befürwortet das Coaching

Oftmals entsteht Coaching nicht auf Initiative des Mitarbeiters hin, sondern wird durch den Vorgesetzten als Personalentwicklungsmaßnahme initiiert. Das A und O ist dann, dass der Mitarbeiter umfassend informiert und eingebunden wird. Er muss den Coaching-Grund und das Coaching-Ziel kennen und verstehen.

Nur auf dieser Basis ist der Mitarbeiter in der Regel bereit,

  • sich auf das Coaching einzulassen,
  • sich in den Coaching-Sitzungen zu öffnen und etwas von sich preiszugeben,
  • sich mit sich selbst, seinem Tun und Handeln auseinanderzusetzen,
  • Hilfe anzunehmen, eigene Konflikte anzugehenund aktiv an notwendigen Veränderungen zu arbeiten.

2. Der Coach wird vom Mitarbeiter als Vertrauensperson akzeptiert

Business Coaching berührt die Persönlichkeit des Mitarbeiters oftmals direkt und kann auch sehr in die Tiefe gehen. Verdrängte Glaubenssätze und unbewusste Verhaltensmuster werden offengelegt. Tiefe Verletzungen werden wieder fühlbar. Eine vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen Coach und Mitarbeiter kann besonders gut entstehen, wenn der Coach

  • empathisch, interessiert und glaubwürdig ist,
  • neutral, nicht Teil des Problems ist und garantiert, dass die Vertraulichkeit gewahrt wird und das erlangte Insider-Wissen auch nicht Einfluss auf künftige Personalentscheidungen hat,
  • bei Bedarf auch eigene Erfahrungen einbringen kann und eine fundierte Qualifikation und ausreichend Hintergründe im Coaching und der Beratung im Businesskontext hat.
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