Gesunde Mitarbeiter kosten Geld – kranke Mitarbeiter ein Vermögen

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Zwei Fliegen mit einer Klappe!: Ein Investment in die Gesundheit am Arbeitsplatz lohnt sich und erfüllt gleichzeitig die gesetzlichen Vorgaben zum § 5 ArbSchG.

Nach dem Report 2016 zu den volkswirtschaftlichen Kosten durch Arbeitsunfähigkeit der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) lag die durchschnittliche Arbeitsunfähigkeit bei 17,2 Tagen je Arbeitnehmer/in. Das sind Kosten, die auf insgesamt 75 Milliarden Euro bzw. den Ausfall an Bruttowertschöpfung auf sogar 133 Milliarden Euro beziffert werden. Davon allein für psychische Erkrankungen 21 Milliarden Euro. Wenn man bedenkt, dass auch Krankheiten des Kreislaufs-, Atmungs- und Verdauungssystems sowie Haut und Muskel-Skelett-Systems ihren Beginn oftmals in psychosomatischen Auslösern begründen, erhöhten sich die Kosten für die Unternehmen im Jahr 2016 auf ca. 34 Milliarden Euro.

Zwar liegt die Verantwortung zur eigenen Gesunderhaltung bei jedem Mitarbeiter selbst, doch durch Arbeitsverdichtung, Verschmelzung von Berufs- und Privatleben, ständige Veränderungssituationen und Multitasking werden diese immer mehr unter Druck gesetzt. Stresssymptome treten auf, verschlechtern die Situation und verursachen mitunter, dass keine Zeit für die eigene Gesunderhaltung bleibt. Dass psychische Erkrankungen in den letzten Jahrzehnten massiv gestiegen sind, ist bekannt und nach dem DAK Gesundheitsreport 2017 lagen sie im Jahr 2017 mit einem Anteil von rund 17,1 % erstmals sogar an zweiter Stelle der Erkrankungen.

Es lohnt sich in die psychische Gesundheit der Mitarbeiter zu investieren

Mitunter ein Grund, weshalb die Verpflichtungen des Arbeitsschutzgesetzes zur Gesundheit am Arbeitsplatz seit 2013 auch die psychischen Belastungen zu ermitteln und zu beurteilen in den Vordergrund gerückt haben. Dabei geht es jedoch ausschließlich um die Gestaltung der Arbeit in Bezug auf die psychische Belastung, nicht um die Psyche der Mitarbeiter selbst. Um dies beurteilen zu können wurden gesetzlich verschiedene Merkmalsbereiche definiert. Bekannt sind die klassischen „Arbeitsinhalte und Arbeitsaufgaben“, „Arbeitsorganisation“ und „Arbeitsumgebung”.

Schwerer zu beurteilen sind die beiden weiteren Merkmalsbereiche „Soziale Beziehungen“ und „Neue Arbeitsformen”. Seelische Belastungen stellen hier z.B. häufige Streitigkeiten, fehlende soziale Unterstützung, soziale Drucksituationen, fehlende oder unqualifizierte Führung, fehlendes Eingliederungsmanagement, fehlende Unterstützung durch Vorgesetzte und fehlende Anerkennung dar. Als „neue Arbeitsform” belastet u. a. hohe Flexibilität, ständige Veränderungen, reduzierte Abgrenzung zwischen Arbeit und Privatleben eine Rolle.

Mögliche Handlungsmaßnahmen, um psychische Belastungen am Arbeitsplatz zu reduzieren oder zu vermeiden sind u. a. der Aufbau und die Stärkung der persönlichen Ressourcen der Mitarbeiter und Führungskräfte. Kompetenzerweiterung für Arbeitsorganisation, Selbst- und Zeitmanagement sowie Kommunikation, Kooperation und Konfliktlösungen stehen ohnehin im Repertoire der Weiterbildungsmaßnahmen.

Darüber hinaus sind betriebliches Stressmanagement, die Fähigkeit zur Selbstreflexion oder Selbstcoaching und vor allem das Wissen zur eigenen Gesunderhaltung notwendig, um Mitarbeiter und Führungskräfte zu befähigen, mit den physischen und psychischen Belastungen langfristig und konstruktiv umgehen zu können.

So schlagen Arbeitgeber zwei Fliegen mit einer Klappe: Mit einem professionellen Seminar zum persönlichen Gesundheitsmanagement Ihrer Mitarbeiter und Führungskräfte sorgen Sie in Ihrem Unternehmen zum einen vor, dass der Krankenstand, zumindest von vermeidbaren Erkrankungen, stagniert bzw. rückläufig wird und zum anderen vermindern Sie dadurch die Gefahren einer psychischen Belastung in Ihrem Unternehmen und entsprechen den gesetzlichen Vorgaben nach dem Arbeitsschutzgesetzes.

Führungskräfte müssen verstehen, dass sich die Investition in Gesundheit lohnt

Führungskräfte müssen bei sich selbst anfangen, wenn sie die Gesundheit ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter fördern wollen. Erst dann können sie souverän handeln und als Vorbild wirken. Im Seminar „Persönliches Gesundheitsmanagement“ – durch Vitalitätsmanagement präventiv handeln und leistungsfähig bleiben, erfahren Ihre Führungskräfte notwendige Ansätze zum gesundheitsförderndes Führen und entwickeln sich ihr persönliches Präventionskonzept.
Dazu vermittelt dieses Seminar Strategien zur persönlichen Gesundheitsförderung, sensibilisiert die engen Zusammenhänge zwischen Gesundheit und Leistungsfähigkeit und zeigt die unterschiedlichen Modelle physischer und psychischer Gesundheit am Arbeitsplatz auf.

Unsere Seminarempfehlung

Persönliches Gesundheitsmanagement

Leistungs- und Wettbewerbsdruck, Anforderungen an Flexibilität, Arbeitsgestaltung und die Verdichtung der Arbeitsaufgaben erfordern physisch wie psychisch ein hohes, permanentes Leistungsniveau. Vitalitätsmanagement setzt an dem Erhalt der körperlichen und geistigen Energie an, dem Fundament, um langfristig kraftvoll zu bleiben. Lernen Sie jene Grundfaktoren kennen, die ein dynamisches Gleichgewicht und somit Kraft für ein optimales Selbstmanagement geben und damit langfristig die Widerstands- und Leistungsfähigkeit fördern.

Jetzt liegt es an Ihnen: Lernen Sie in unserem Seminar die Grundlagen, um langfristig eine Verhaltensänderung zur stabilen Gesundheit aufzubauen.


Seminar Persönliches Gesundheitsmanagement

Die Teilnehmer erfahren persönliche, destruktive Verhaltensmuster zu erkennen und Möglichkeiten zu entwickeln, diese langfristig zu verändern.

Trotz hohen Druck und Flexibilität motiviert, offen, souverän und gesund zu bleiben, das ist das Ziel. Sowohl für jeden persönlich als auch für Ihr Unternehmen. Denn ohne die Gesundheit am Arbeitsplatz zu fördern, gibt es keine nachhaltige und dauerhafte Leistungsfähigkeit Ihrer Mitarbeiter und Führungskräfte.

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Über den Autor

ist zertifizierter systemischer Coach, Mediatorin und Beraterin im betrieblichen und persönlichen Gesundheitsmanagement sowie zertifizierte Stressmanagement- und Entspannungstrainerin gem. SGB. Sie hat langjährige Führungserfahrung und ist seit 1999 Coach und Trainerin für Führungskräfte- und Persönlichkeitsentwicklung sowie Konfliktbewältigung.​

 

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