Basiswissen Konzernrechnungslegung nach HGB

Der Konzernabschluss ist entweder gesetzlich zwingend aufzustellen, von Kreditgebern gefordert oder als Entscheidungsgrundlage für die Steuerung der Unternehmensgruppe erforderlich. Sie erhalten einen praxisorientierten Überblick über den gesamten Konsolidierungsprozess mit den Grundlagen zur Aufstellung eines Konzernabschlusses. Die einzelnen Konsolidierungsschritte werden unmittelbar durch Praxisbeispiele umgesetzt. Die gesetzlichen Neuregelungen (z. B. BilRUG) und das DRSC werden veranschaulicht.

Inhalte

Rechtliche und wirtschaftliche Grundlagen

Aufgaben des Konzernabschlusses, rechtliche Rahmenbedingungen, Konsolidierungskreis, Neuregelungen und Aufstellungspflichten, Befreiungsmöglichkeiten, Bestandteile des Konzernabschlusses.

Neueste Entwicklungen durch die deutschen Rechnungslegungsstandards, Erfahrungen aus der Anwendung des neuen HGB.

Praxisprobleme.

Die Einzelabschlüsse vorbereiten

Organisatorische Maßnahmen, konzerneinheitliche Bilanzierung und Bewertung, Bilanzansatz und -bewertung, Anpassung ausländischer Tochtergesellschaften und Währungsumrechnung nach neuem HGB.

Fall: Währungsumrechnung.

Fall: Einheitliche Bewertung.

Kapitalkonsolidierung

Durchführung der Kapitalkonsolidierung bei gegründeten und erworbenen Tochterunternehmen.

Bestimmung der Anschaffungskosten und des Erstkonsolidierungszeitpunkts.

Aufdeckung stiller Reserven und Goodwill-Ermittlung aus der Erstkonsolidierung.

Fall: Bestimmung der Anschaffungskosten des Unternehmenserwerbs.

Fall: Erst- und Folgekonsolidierung.

Schuldenkonsolidierung

Praktische Durchführung der Eliminierung von Forderungen und Verbindlichkeiten, Rückstellungen.

Fall: Schuldenkonsolidierung.

Zwischenergebniseliminierung

Konzeption der Zwischenergebniseliminierung, Bestimmung der Konzernherstellungs- und -anschaffungskosten, Technik der Zwischenergebniseliminierung.

Auswirkungen des BilMoG auf die Zwischenergebniseliminierung.

Fall: Zwischenergebniseliminierung.

Aufwands- und Ertragskonsolidierung

Konzernlieferungen und -leistungen, aktivierte Eigenleistungen des Konzerns.

Konsolidierung der Ergebnisvereinnahmung von Tochterunternehmen.

Zentrale Einzelfragen der Konzernrechnungslegung

Equity-Methode und Quotenkonsolidierung.

Fall: Equity-Bewertung.

Bilanzierung latenter Steuern

Anleitung zur Bestimmung der Steuerlatenzen.

Fall: Steuerlatenzrechnung.

Konzernanhang und -lagebericht

Neuregelung durch das BilRUG.

Aufstellung des Konzernlageberichts nach DRS 20.

Aufstellung der Konzern-Kapitalflussrechnung nach der Neuregelung von DRS 21.

Fall: Aufstellung Konzern-Kapitalflussrechnung

Gestaltungsmöglichkeiten im Konzernabschluss

Hinweise zu aktuellen Entwicklungen

Ihr Nutzen

Der Referent vermittelt Ihnen, praxisbezogen und speziell auf die Bedürfnisse des Mittelstands ausgerichtet, das entscheidende Basis-Know-how darüber,

  • wie ein Konzernabschluss für eine mittelständische Unternehmensgruppe, beispielsweise in der Struktur von GmbH, GmbH & Co. KG, kleine AG, aufgestellt wird,
  • welche organisatorischen Maßnahmen Sie treffen müssen,
  • welche Aufbereitungsarbeiten Sie im Hinblick auf Ihre Einzelabschlüsse vornehmen müssen und
  • welche vom Gesetz vorgesehenen Gestaltungsmöglichkeiten Sie konkret ausnutzen und umsetzen können.

Methoden

Vortrag, detaillierte Fallbeispiele, Übungen und Anleitungen.

Teilnehmerkreis

Führungskräfte und qualifizierte Mitarbeiter aus dem Rechnungswesen, Bilanzbuchhalter, Geschäftsführer, die sich als Neu- oder Wiedereinsteiger in das Gebiet der Konzernrechnungslegung einarbeiten wollen.

Keine Vorkenntnisse in der Konzernrechnungslegung erforderlich!

Diese Veranstaltung ist auch als Bestandteil buchbar von:

Lehrgang Geprüfte/r Konzernbuchhalter/in

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Ø Seminarbewertung

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Seminarinhalte: 4,6
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Praxisbezug: 4,6
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Fachkompetenz: 4,9
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