Welche KI-Kompetenzen brauchen Ihre Mitarbeitenden – und wie wird daraus eine Qualifizierung, die im Arbeitsalltag wirkt? Die Haufe Akademie unterstützt Unternehmen mit digitalen Lerninhalten, KI-Inhouse-Schulungen und dem KI Leadership Programm. Verbinden Sie gemeinsame Grundlagen mit Praxis im Fachbereich und gezielter Führungsqualifizierung. Wir beraten Sie bei der Auswahl passender Weiterbildungsbausteine für Ihre Zielgruppen und Rahmenbedingungen.

KI-Kompetenz bedeutet, künstliche Intelligenz zu verstehen, für geeignete Aufgaben einzusetzen, Ergebnisse kritisch zu beurteilen und die Folgen der Nutzung zu berücksichtigen.
Dazu gehören Wissen, praktische Fähigkeiten und ein reflektierter Umgang mit Chancen und Risiken. Ein gut formulierter Prompt ist ein Baustein. Ebenso wichtig sind fachliche Urteilskraft, Datenverständnis und klare Verantwortlichkeiten.
Für Unternehmen lautet die entscheidende Frage: Was müssen Menschen in ihrer jeweiligen Rolle mit KI können? Eine Vertriebsmitarbeiterin benötigt andere Vertiefungen als ein Datenschutzverantwortlicher. Beide brauchen eine Grundlage, die zu ihren Aufgaben und eingesetzten Systemen passt.
Warum KI-Kompetenzaufbau im Unternehmen systematisch angehen? In der Bitkom-Befragung 2026 gaben 87 Prozent der KI nutzenden Unternehmen an, das Potenzial von KI eher wenig oder überhaupt nicht auszuschöpfen. Das zeigt Entwicklungsbedarf.
KI-Qualifizierung gehört auch zur Unternehmensentwicklung: Im KPMG CEO Outlook 2026 geben 74 Prozent der 125 befragten deutschen CEOs an, Weiterbildungs- und Umschulungsprogramme auszubauen. Befragt wurden Unternehmen mit mehr als 500 Millionen US-Dollar Jahresumsatz. Für Ihre Planung heißt das: Verbinden Sie Qualifizierung mit veränderten Aufgaben und einem konkreten Anwendungsziel.
Technische Spezialrollen benötigen zusätzliche Fähigkeiten, beispielsweise für Modellentwicklung, Integration oder Betrieb. Solche Vertiefungen sollten Sie gesondert planen. Nicht alle Mitarbeitenden müssen selbst KI-Systeme entwickeln können.
Beginnen Sie mit den Aufgaben, für die Ihr Unternehmen KI einsetzen möchte. Beschreiben Sie das erforderliche Können und vergleichen Sie es mit dem vorhandenen Stand.
Diese Differenz – der Skill Gap – bestimmt die Qualifizierung. Nutzen Sie Gespräche, Befragungen und die gemeinsame Erprobung typischer Anwendungsfälle. Laden Sie Mitarbeitende ein, Möglichkeiten zu entdecken, Fragen zu stellen und Erfahrungen zu teilen.
Welches Ergebnis soll sich verbessern? Benennen Sie konkrete Aufgaben sowie Anforderungen an Qualität, Zeit und Verantwortung.
Wer nutzt, entwickelt oder beaufsichtigt KI? Welche Fachaufgaben und Entscheidungen sind mit der jeweiligen Rolle verbunden?
Welche Systeme und Funktionen stehen tatsächlich zur Verfügung? Prüfen Sie Zugänge, freigegebene Nutzung und relevante Unterschiede zwischen Versionen.
Welche Daten dürfen verwendet werden? Welche Entscheidungen benötigen menschliche Prüfung, Freigaben oder eine fachliche beziehungsweise rechtliche Klärung?
Verbinden Sie Selbsteinschätzungen mit der Erprobung konkreter Anwendungsfälle. Toolerfahrung allein sagt wenig darüber aus, wie zuverlässig jemand Ergebnisse beurteilt.
Welche Lernzeiten, Geräte und Zugänge sind verfügbar? Klären Sie außerdem, wer die praktische Anwendung, Feedback und Aktualisierung der Inhalte begleitet.
Der Rollenname allein bestimmt keinen Lernpfad. Entscheidend sind Aufgabe, Vorkenntnisse, eingesetzte Systeme und Verantwortung. Die folgenden Schwerpunkte helfen bei der Zuordnung.
Dieses Vorgehen beschreibt die Planung und Weiterentwicklung der Qualifizierung. Die Phasen können sich überschneiden. Regeln und sichere Zugänge müssen vor der praktischen Erprobung geklärt sein. Ein Pilot für den späteren Rollout ersetzt keine bereits erforderlichen Maßnahmen für Personen, die KI heute nutzen.
Wählen Sie relevante Arbeitsaufgaben und beschreiben Sie den gewünschten Nutzen sowie die Grenzen der KI-Nutzung. Klären Sie, welche Systeme, Daten und Regeln gelten.
Ergebnis: Gemeinsamer Auftrag mit priorisierten Anwendungsfällen.
Federführung und Beteiligte: Fachbereiche und Unternehmensleitung, unterstützt durch HR, IT und zuständige Governance-Funktionen.
Leiten Sie Lernziele je Rolle ab und erkunden Sie vorhandene Kenntnisse in Gesprächen und anhand gemeinsam erprobter Anwendungsfälle. Priorisieren Sie Lücken nach Bedeutung für die Aufgabe und möglichen Folgen von Fehlern.
Ergebnis: Bedarfsübersicht mit nachvollziehbaren Lernzielen.
Federführung und Beteiligte: Personalentwicklung gemeinsam mit Fachverantwortlichen.
Kombinieren Sie Grundlagen, Vertiefung, praktische Anwendung und Feedback. Legen Sie Lernzeit, Zugänge und Verantwortlichkeiten fest. Stimmen Sie die Bereitstellung mit Ihrer vorhandenen Lernumgebung ab.
Ergebnis: Umsetzbarer Lernplan mit geeigneten Bausteinen.
Federführung und Beteiligte: Personalentwicklung, Fachbereiche und IT.
Erproben Sie den geplanten Pfad mit einer passenden Gruppe. Prüfen Sie Verständlichkeit, Toolzugänge und Anwendungsfälle. Nutzen Sie Rückmeldungen und Arbeitsergebnisse, um Inhalt und Ablauf anzupassen.
Ergebnis: Überarbeiteter Lernpfad und geklärte Voraussetzungen für den Rollout.
Federführung und Beteiligte: Personalentwicklung mit Pilotgruppe und Fachverantwortlichen.
Stellen Sie den passenden Rollen die vorgesehenen Angebote bereit. Vereinbaren Sie konkrete Anwendungsfälle und Gelegenheiten zum Erfahrungsaustausch. Führungskräfte ermöglichen Lernzeit; Multiplikator:innen können bei der Anwendung unterstützen.
Ergebnis: Qualifizierung mit begleiteten Anwendungsmöglichkeiten im Alltag.
Federführung und Beteiligte: Personalentwicklung und Führungskräfte; weitere Unterstützende nach Bedarf.
Bewerten Sie Kompetenz, Anwendung und Ergebnisse anhand der vereinbarten Kriterien. Passen Sie Lernpfade bei veränderten Tools, Aufgaben oder Regeln an. Neue Mitarbeitende erhalten einen passenden Einstieg.
Ergebnis: Aktualisierte Lernpfade und Entscheidungen über weitere Maßnahmen.
Federführung und Beteiligte: Personalentwicklung und Fachverantwortliche mit IT und Governance-Funktionen.
Für die Skalierung brauchen Sie wiederverwendbare Grundlagen, eindeutig zugeordnete Vertiefungen und Verantwortliche für Aktualisierungen. Prüfen Sie Inhalte regelmäßig und zusätzlich bei konkreten Änderungen. So wächst das Angebot mit dem Bedarf, statt allen Mitarbeitenden immer mehr Inhalte zuzuweisen.
Wählen Sie das Format nach Lernziel, Bedarf an praktischer Erprobung und Rahmenbedingungen. Für eine gemeinsame Basis kann Selbstlernen geeignet sein; für komplexe Aufgaben hilft begleitete Praxis. Häufig entsteht der sinnvollste Lernpfad durch eine Kombination.
Prüfen Sie vor dem Training, welche Funktionen die verfügbaren Versionen und Lizenzen enthalten. Die praktische Erprobung sollte mit freigegebenen Tools und geeigneten Daten möglich sein. Klären Sie außerdem Geräte, Zugänge und die Bereitstellung in Ihrer Lernumgebung. Unsere digitalen Lerninhalte können grundsätzlich in Ihr vorhandenes LMS eingebunden werden. Auch ohne eigenes LMS stehen E-Learnings über die Lernumgebung der Haufe Akademie zur Verfügung. Die passende Bereitstellung stimmen wir auf das Angebot und Ihre Lernumgebung ab.
Führungskräfte prägen, wie KI im Unternehmen genutzt wird. Sie geben Orientierung, klären Verantwortung und entscheiden mit, welche Aufgaben sich verändern. Dafür brauchen sie eigene KI-Erfahrung und die Fähigkeit, Ergebnisse und Risiken einzuordnen. Ihre Qualifizierung sollte konkrete Führungssituationen aufgreifen: Was kann das Team ausprobieren? Wer prüft Ergebnisse? Wie gehen wir mit Unsicherheit um?
Für C-Level kommen strategische Prioritäten, Ressourcen und unternehmensweite Verantwortung hinzu. Ein sinnvoller Lernauftrag ist die begründete Entscheidung, welche KI-Vorhaben verfolgt werden und unter welchen Bedingungen. Die passende Qualifizierung richtet sich nach Ihrer Ausgangslage.
Das KI Leadership Programm der Haufe Akademie adressiert KI als Führungsaufgabe. Seine sechs Kompetenzfelder und kombinierbaren Module unterstützen eine auf Zielgruppe und Unternehmenskontext abgestimmte Entwicklung.

Ein abgeschlossenes Lernangebot schafft noch keine sichere Routine. Kompetenz entwickelt sich durch Ausprobieren, Rückmeldung und wiederholte Anwendung. Schaffen Sie dafür Bedingungen, die zu den Aufgaben und Risiken passen. Machen Sie auch sichtbar, welche Entscheidungen weiterhin Menschen treffen.
Geben Sie Mitarbeitenden Raum, KI an freigegebenen Fällen und Daten auszuprobieren. Vereinbaren Sie Qualitätsmaßstäbe, bevor Ergebnisse in reale Prozesse einfließen.
Planen Sie neben dem Lernangebot auch Zeit für Anwendung und Rückmeldung ein. Führungskräfte sollten diese Zeit im Arbeitsalltag ermöglichen.
Besprechen Sie Ergebnisse und Fehlversuche. Fachverantwortliche helfen bei der Qualitätsprüfung; kollegialer Austausch macht hilfreiche Vorgehensweisen im Team sichtbar.
Erklären Sie Ziele, Grenzen und Verantwortung. Nehmen Sie Fragen und Vorbehalte auf. Akzeptanz entsteht leichter, wenn Mitarbeitende Nutzen und Auswirkungen mitgestalten können.
Legen Sie vor dem Start fest, was sich verändern soll und wie Sie Fortschritt prüfen. Trennen Sie Reichweite, Können, Anwendung und Geschäftswirkung. Erheben Sie nur notwendige Daten und stimmen Sie die Auswertung mit den zuständigen Stellen ab.

Sie möchten aus einzelnen Lernangeboten eine strukturierte KI-Lernreise entwickeln? Das Whitepaper beschreibt einen Weg in fünf Etappen – vom Startsignal bis zur nachhaltigen Verankerung. Es bietet Orientierung für die Einbindung unterschiedlicher Zielgruppen und die Planung von Fortschritt. Nutzen Sie es als Vertiefung für Ihre Qualifizierungsplanung.
Diese Antworten helfen Ihnen bei der Planung. Beziehen Sie für die Auswahl Ihre Fachbereiche und zuständigen Verantwortlichen ein.
Sie möchten KI-Kompetenzen in Ihrem Unternehmen gezielt aufbauen oder bestehende Angebote weiterentwickeln? Beschreiben Sie uns Ihre Ziele und Rahmenbedingungen. Angaben zu Zielgruppen, Vorkenntnissen, eingesetzten Tools und Zeitraum helfen, den Bedarf einzuordnen. Gemeinsam klären wir, welche Weiterbildungsbausteine für Ihre Planung relevant sind.
