Erfolgreich als Compliance Beauftragte:r
Wichtige Grundlagen für deinen erfolgreichen Start als Verantwortliche:r für Compliance
Empfohlener Ablauf
Pflichtmodule
Compliance Management rechtssicher konzipieren und aufbauen
Wahlmodule
Hinweisgeberschutzgesetz und EU-Whistleblowingrichtlinie
In deiner Online-Lernumgebung findest du nach deiner Anmeldung nützliche Informationen, Downloads und Extra-Services zu dieser Qualifizierungsmaßnahme.
Hohe Flexibilität: Du entscheidest selbst, wann und wo du die einzelnen Module besuchst.
Individuelles Feedback: In jedem Modul erhalten die Teilnehmenden praxisnahe Impulse und individuelles Feedback von ihrem:ihrer Expert:in.
Fach- und Führungskräfte, die das Themenfeld Compliance in ihrem Unternehmen übernehmen (sollen), Compliance Beauftragte, Junior Compliance Manager:innen, Neueinsteiger:innen in Compliance, Compliance-Verantwortliche, die bereits in Unternehmen beschäftigt sind – unabhängig von ihrer Grundausbildung (Jurist:innen, Betriebswirt:innen etc.). Alle bereits aktiven und zukünftigen Compliance Beauftragte, Junior Compliance Manager:innen und Compliance-Verantwortliche, die ihre Tätigkeit auf eine professionelle und praxisorientierte Basis stellen möchten. Dieser Lehrgsang richtet sich auch an (Nachwuchs-)Führungskräfte und Quereinsteiger:innen im Bereich Compliance. Manager:innen, Geschäftsführer:innen, Steuerberater:innen, Wirtschaftsprüfer:innen, (Wirtschafts-)Rechtsanwält:innen und (Junior) Compliance-Verantwortliche, die praxisrelevantes Aufbauwissen von Compliance-Expert:innen benötigen.
Deine Vorteile im Überblick
Open Badges
Rundum versorgt
- gemeinsames Mittagessen pro vollem Seminartag
- Pausenverpflegung
Alle Lernmaterialien auf einen Blick
Fragen zu den Lehrgangsinhalten
Dieser Lehrgang ist eine praxisorientierte Qualifizierung, die speziell für alle konzipiert wurde, die neu in das Themenfeld Compliance einsteigen oder ihre bestehende Compliance-Verantwortung auf eine professionelle und strukturierte Basis stellen möchten. Er verbindet ein solides Fundament aus rechtlichen Grundlagen und CMS-Konzeption mit einem individuell wählbaren Vertiefungsschwerpunkt – und befähigt dich, von Anfang an professionell und handlungssicher als Compliance Beauftragte:r zu agieren. Das Pflichtmodul legt das Fundament: Es vermittelt, was Compliance wirklich bedeutet, welche rechtlichen Anforderungen an ein CMS gestellt werden und wie die wesentlichen Bausteine eines angemessenen Compliance-Management-Systems aufgebaut werden. Das Wahlmodul ermöglicht es dir, dein Kompetenzprofil gezielt auf deine konkrete Situation und die spezifischen Compliance-Risiken deines Unternehmens auszurichten. Wer diesen Lehrgang absolviert, legt nicht nur das Fundament für eine erfolgreiche Compliance-Karriere, sondern trägt unmittelbar zum Schutz und zur Sicherheit seines Unternehmens bei.
Als Compliance Beauftragte:r trägst du die Verantwortung dafür, dass dein Unternehmen die geltenden Regeln einhält – und das setzt voraus, dass du diese Regeln kennst und verstehst. Das Pflichtmodul vermittelt einen umfassenden Überblick über die wesentlichen nationalen und internationalen Regelungen, die für ein CMS relevant sind, und erklärt, welche Anforderungen Aufsichtsbehörden an die Ausgestaltung eines CMS stellen. Dabei wird auch die Frage behandelt, warum Compliance überhaupt notwendig ist – nicht nur aus rechtlicher, sondern auch aus wirtschaftlicher und reputationsbezogener Perspektive. Wer diesen Rahmen kennt, kann nicht nur rechtssicher handeln, sondern auch intern überzeugend für Compliance eintreten – gegenüber Geschäftsführung, Mitarbeitenden und Aufsichtsgremien gleichermaßen.
Ein CMS, das auf dem Papier vollständig ist, aber im Unternehmen nicht gelebt wird, erfüllt seinen eigentlichen Zweck nicht – denn Compliance entfaltet ihre Wirkung nur dann, wenn sie als gemeinsame Aufgabe aller Mitarbeitenden verstanden und aktiv gelebt wird. Das Pflichtmodul behandelt die Schaffung einer Compliance-Kultur und eines Compliance-Bewusstseins als eigenständigen Themenblock und zeigt, wie eine Compliance-Kultur im Unternehmen aufgebaut wird, welche Kommunikationsmaßnahmen dabei wirksam sind und wie Mitarbeitende für Compliance-Themen sensibilisiert werden. Dabei wird auch das Hinweisgeberverfahren als zentrales Element einer gelebten Compliance-Kultur behandelt: Wer ein Hinweisgebersystem etabliert, das von Mitarbeitenden akzeptiert und genutzt wird, schafft ein wirksames Frühwarnsystem – und demonstriert gleichzeitig, dass Compliance im Unternehmen ernst genommen wird.
Der Lehrgang richtet sich ausdrücklich an alle, die Compliance-Verantwortung übernehmen – unabhängig von ihrer Grundausbildung und ihrem bisherigen Erfahrungsstand. Jurist:innen und Wirtschaftsprüfer:innen bringen zwar fachliches Hintergrundwissen mit, haben aber häufig noch keine strukturierte Auseinandersetzung mit den spezifischen Anforderungen an ein CMS vorgenommen. Betriebswirt:innen und Führungskräfte verstehen die unternehmerischen Zusammenhänge, benötigen aber das rechtliche Fundament und die methodische Kompetenz, um ein CMS professionell aufzubauen. Steuerberater:innen und Rechtsanwält:innen beraten ihre Mandant:innen zu Compliance-Fragen und benötigen praxisrelevantes Aufbauwissen von Compliance-Expert:innen. Für alle diese Zielgruppen bietet der Lehrgang genau das, was in anderen Formaten fehlt: eine strukturierte, praxisorientierte Qualifizierung, die Theorie und Praxis verbindet und unmittelbar auf den Arbeitsalltag als Compliance Beauftragte:r vorbereitet.
Compliance ist keine isolierte Funktion, sondern eine Querschnittsaufgabe, die eng mit anderen Management-Systemen im Unternehmen verknüpft ist: Risk Management, Qualitätssicherung, internes Kontrollsystem und Compliance-Management überschneiden sich in vielen Bereichen – und wer diese Schnittstellen nicht kennt, riskiert Doppelarbeit, Lücken oder Widersprüche in der Unternehmenssteuerung. Das Pflichtmodul behandelt die wesentlichen Bausteine eines angemessenen CMS und deren Zusammenwirken mit anderen Management-Systemen im Unternehmen explizit und zeigt, wie Compliance-Management so in die bestehende Unternehmensstruktur integriert wird, dass es Synergien schafft statt Reibungsverluste zu erzeugen. Wer diese Zusammenhänge versteht, kann sein CMS nicht als isoliertes Regelwerk, sondern als integralen Bestandteil der Unternehmenssteuerung positionieren – mit erheblichem Mehrwert für Effizienz und Wirksamkeit des gesamten Unternehmens.
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