Coaching: Motivationsmaßnahme oder Sprungbrett?

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Immer mehr Firmen bieten ihren Führungs- und Schlüsselkräften die Möglichkeit an, ein Coaching in Anspruch zu nehmen. Eine simple Maßnahme um die eigenen MitarbeiterInnen zu motivieren, denken viele. Doch Coaching kann dabei viel mehr sein als nur ein Incentive.

Hoher Output: Schnell & direkt dort ansetzen, wo es weh tut

Ein großer Vorteil von Coaching ist, dass es einen extrem hohen Output bei einem relativ geringen Budget und Zeitaufwand liefert. Grund dafür ist, dass das persönliche bilaterale Coaching immer maßgeschneidert auf die Bedürfnisse des jeweiligen Coachees angepasst wird und dadurch sehr effizient ist. Dabei werden häufig einzelne Szenarien, die gerade von besonderem Interesse für den Coachee sind, ins Visier genommen und in verschiedenen Rollen durchgespielt, wodurch es zu einem Perspektivenwechsel kommt.

Ein Prozess: Was zwischen den Coachingsessions passiert zählt

Ein weiterer Vorteil von Coaching ist, dass der Coach den Coachee in den meisten Fällen einen längeren Zeitraum hindurch begleitet und dadurch den gesamten Verlauf gut im Blick hat. Da durch das Coaching Prozesse angestoßen werden, findet die eigentliche Arbeit nicht nur in den Coaching-Sessions selbst, sondern auch zwischen der Sessions statt. Coaching eignet sich daher ausgezeichnet für Entwicklungsthemen, die über einen längeren Zeitraum ausgearbeitet werden.

Die Beziehungsebene bringt den Prozess ins Rollen

Ein ganz wesentlicher Punkt beim Coaching ist die Beziehungsebene. Jeder kennt dieses Gefühl, wenn man sich selbst gedanklich im Kreis dreht und einfach auf keine Lösung kommt. In diesem Fall bedarf es häufig nur einen kleinen externen Anstoß, der die Lösungsfindung ins Rollen bringt und genau hier kommt das Coaching ins Spiel. Zudem nimmt sich im Alltag heutzutage kaum noch jemand die Zeit, intensiv über sich selbst zu reflektieren. Coaching bietet hier eine intensive Auseinandersetzung mit der eigenen Person und dem eigenen Schaffen.

Verschiedene Kombinationen: Ist das sinnvoll?

In vielen Fällen gilt es abzuwägen, ob vielleicht eine Kombination unterschiedlicher Methoden sinnvoll sein könnte. Beispielsweise kann ein Coaching auch optimal an ein vorangegangenes Seminar zu einem bestimmten Thema angeschlossen werden. Das sogenannte Transfer-Coaching beispielsweise beschäftigt sich dann mit dem selben Themengebiet, bricht dieses jedoch auf die konkreten Aufgabengebiete der jeweiligen Person herunter und setzt das, was zuvor im Seminar erfahren wurde, in einen konkreten Praxisbezug.

Der Impact von Coaching: Was bleibt danach?

Doch wie kann der Impact von Coaching tatsächlich gemessen werden? Natürlich wird Coaching von jedem Coachee individuell anders erfahren und was dem einen hilft, bringt den anderen vielleicht nicht weiter. Einige gängige Methoden den Impact von Coaching zu messen sind beispielsweise Feedbackbögen (beliebt ist hier das 360-Grad-Feedback), die der Coachee selbst in verschiedenen Zeitabständen ausfüllt oder die Befragung von Schlüsselpersonen, die nahe mit dem Coachee zusammenarbeiten. Essenziell dabei sind die längeren Zeitabstände der Befragung, die einen Vergleich von der Situation vor, während und nach des Coachings ermöglichen, da gewisse Auswirkungen und Zusammenhänge erst mit im Laufe der Zeit deutlich werden.

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Über den Autor

Tina Deutsch

Co-Founderin & Managing Partnerin von Haufe Advisory. Leitete bei Deloitte Consulting Transformationsprojekte und war u.a. für den Bereich Executive Search & Leadership Assessments verantwortlich. Vor ihrer Beratungskarriere war sie als Department Head Change & Internal Communications bei BAWAG P.S.K. tätig und kennt dadurch typische Situationen, in denen Coaching viel bewirken kann. Tina Deutsch ist selbst zertifizierter Coach und studierte Applied Economics & Finance an der Copenhagen Business School sowie in Wien, Prag und Paris.

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