Geldwäscheprävention/e-Learning

Im Berufsalltag kommen Mitarbeiter in Situationen, in denen sie ungewollt zu Helfern von Geldwäschern werden. Und dies betrifft längst nicht mehr nur einzelne Branchen oder Unternehmen, in denen Luxusprodukte mit Bargeld bezahlt werden. Auch Industrieunternehmen, die Produkte herstellen oder damit handeln, können zur Geldwäsche missbraucht werden. Solche Situationen zu erkennen und richtig handeln zu können, hilft Ihnen, sich selbst und Ihr Unternehmen vor Unannehmlichkeiten, Haftung oder Strafverfolgung und Imageverlust zu schützen.

Lernziele

  • Ihre Mitarbeiter wissen, wie sie mit Geldwäsche in Berührung kommen und sich in solchen Situationen korrekt verhalten können.
  • Ihre Mitarbeiter kennen die Sorgfaltspflichten für ihr Unternehmen.
  • Anhand von Praxisbeispielen erfahren Ihre Mitarbeiter, wie sie sich vor Geldwäsche schützen können.

Teilnehmerkreis

Alle Mitarbeiter können zum Thema Geldwäscheprävention geschult werden und sich so erfolgreich vor dem ungewollten Missbrauch zur Geldwäsche schützen.

Geldwäsche in Unternehmen verhindern

Unternehmen, die dem Geltungsbereich des Geldwäschegesetzes (GwG) unterfallen (wie bspw. Kreditinstitute, Banken oder Güterhändler) sind verpflichtet diverse Sorgfaltspflichten zu erfüllen, um Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung zu verhindern und zu bekämpfen. Als Geldwäsche wird das Einschleusen von Vermögenswerten in den legalen Finanzkreislauf verstanden, die illegal erworben wurden. Das GwG bildet die gesetzliche Grundlage zur Bekämpfung und zeigt die Notwendigkeit auf, in Unternehmen Präventionsmaßnahmen gegen Geldwäsche zu etablieren und Mitarbeiter darüber zu informieren.

 

Compliance soll Geldwäsche bekämpfen

Die Rolle der Compliance im Bereich der Geldwäsche obliegt in der Regel einem Compliance-Verantwortlichen oder mehreren Mitarbeitern im Unternehmen. Compliance hat hier die Aufgabe ein angemessenes Risikomanagement zu betreiben, das heißt bspw. Prozesse und Kontrollen, auch im Management, einzuführen und zu etablieren. Damit wird im Unternehmen Verstößen gegen das Geldwäschegesetz vorgebeugt. Im Rahmen von Geldwäsche-Compliance gilt es auch die entsprechende Compliance-Richtlinien intern zu kommunizieren und Mitarbeiter im Rahmen von Compliance-Schulungen zu sensibilisieren. Denn halten sich Unternehmen und das Management nicht an gesetzlichen Bestimmungen aus dem GwG und es kommt zu einem Verstoß, drohen Sanktionen.

 

Sanktionen können nicht nur Unternehmen, sondern auch Mitarbeiter treffen

Nicht nur dem Unternehmen, auch einzelnen Mitarbeitern drohen bei Verstößen Konsequenzen: Ein Entscheidungsträger muss sich ggf. auch persönlich wegen Unterstützung der Geldwäscheaktivitäten verantworten, insbesondere wenn ein Organisationsverschulden nachgewiesen werden kann. Außerdem können Entscheidungsträgern auch arbeitsrechtliche Konsequenzen drohen, sofern er betriebsinterne Compliance-Vorschriften missachtet hat.

Buchungsnummer
2293
e-Learning
Lerndauer: ca. 1 Stunde
Sprachen:
Lösungen für Unternehmen
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