Geldwäscheprävention in Finanzdienstleistungsinstituten
Effektive Maßnahmen zur Sicherstellung von Compliance
Das Seminar richtet sich gezielt an Geldwäschebeauftragte in Factoring-/Leasing- und Zahlungsinstituten, bei Anlagevermittlern und Spezialfinanzierern, die ein umfassendes, praxisrelevantes Verständnis der gesetzlichen und aufsichtsrechtlichen Anforderungen an die Geldwäscheprävention von Finanzdienstleistungsinstituten benötigen.
Einführung in die Geldwäscheprävention
- Umfassendes Verständnis der gesetzlichen und aufsichtsrechtlichen Anforderungen an das Geldwäscherisikomanagement in Finanzdienstleistungsinstituten.
- Aufgaben, Rechte und Pflichten als Geldwäschebeauftragte:r.
Institutsspezifische Risikoanalyse
- Erstellung einer Risikoanalyse.
- Risikoerfassung und Identifizierung.
- Methodik zur Risikokategorisierung.
- Ableitung von Sicherungsmaßnahmen.
- Erstellung eines Kontrollplans und Durchführung von Kontrollen.
KYC – Kundensorgfaltspflichten nach dem Geldwäschegesetz (GwG)
- Vertieftes Verständnis der Know-Your-Customer-Anforderungen nach dem GwG.
- Bewährte Verfahren zur Erledigung der allgemeinen, vereinfachten und verstärkten Sorgfaltspflichten.
- Abklärung des wirtschaftlich Berechtigten und Umgang mit dem Transparenzregister.
Verdachtsmeldungen
- Straftatbestand der Geldwäsche.
- Ausarbeitung und rechtssichere Implementierung eines Verdachtsmeldeverfahrens.
In deiner Online-Lernumgebung findest du nach deiner Anmeldung nützliche Informationen, Downloads und Extra-Services zu dieser Qualifizierungsmaßnahme.
- Umfassendes Verständnis der Geldwäscheprävention und der damit verbundenen gesetzlichen und aufsichtsrechtlichen Anforderungen für Finanzdienstleistungsinstitute.
- Kennenlernen der Rechte und Pflichten eines:einer Geldwäschebeauftragten.
- Fähigkeit zur Erstellung einer institutsspezifischen Risikoanalyse.
- Kenntnis bewährter Verfahren zur Umsetzung der Kundensorgfaltspflichten.
- Fähigkeit zur Erkennung verdächtiger Transaktionen und Ausarbeitung eines Verdachtsmeldeverfahrens.
Du erhältst das notwendige Fachwissen und die praktischen Werkzeuge, um dein Institut effizient vor Geldwäsche zu schützen, während du gleichzeitig die gesetzlichen und aufsichtsrechtlichen Anforderungen sicher erfüllst.
Du erhältst das notwendige Fachwissen und die praktischen Werkzeuge, um die Anforderungen an die Geldwäscheprävention im Bereich von Factoring, Leasing- und Zahlungsinstituten, bei Anlagevermittlern und Spezialfinanzierern effizient umsetzen und die besonderen Aufgaben der Geldwäschebeauftragtenfunktion ausfüllen zu können. Einzel- und Gruppenarbeiten, persönliche Beratung, Diskussion von Fallbeispielen, Erfahrungsaustausch, Trainer-Input, erfahrungs- und handlungsorientiertes Lernen stehen im Vordergrund. Du erhältst direktes Feedback, das dich weiterbringt.
Das Seminar richtet sich gezielt an Geldwäschebeauftragte in Factoring-/Leasing- und Zahlungsinstituten, bei Anlagevermittlern und Spezialfinanzierern, die ein umfassendes, praxisrelevantes Verständnis der gesetzlichen und aufsichtsrechtlichen Anforderungen an die Geldwäscheprävention von Finanzdienstleistungsinstituten benötigen. Geldwäschbeauftragte, Geschäftsführer:innen und Fachkräfte, Compliance-Beauftragte, Compliance- Verantwortliche, die in Unternehmen für die Umsetzung und Einhaltung des Geldwäschegesetzes verantwortlich sind – unabhängig von ihrer Grundausbildung (Jurist:innen, Betriebswirt:innen, etc.). Der Crashkurs richtet sich auch an (Nachwuchs-)Führungskräfte und Quereinsteiger:innen im Bereich Geldwäscheprävention, Manager:innen, Steuerberater:innen, Wirtschaftsprüfer:innen, Rechtsanwält:innen und Wirtschaftsjurist:innen.
Deine Vorteile im Überblick
Kleine Gruppe – großer Lernerfolg
Rundum versorgt
- gemeinsames Mittagessen pro vollem Seminartag
- Pausenverpflegung
Alle Lernmaterialien auf einen Blick
Fragen zu den Seminarinhalten
Die Funktion des:der Geldwäschebeauftragten in einem Finanzdienstleistungsinstitut ist gesetzlich geregelt und mit klar definierten Aufgaben, Rechten und Pflichten verbunden, die weit über eine allgemeine Compliance-Verantwortung hinausgehen. Als Geldwäschebeauftragte:r bist du die zentrale Ansprechperson für alle geldwäscherelevanten Fragestellungen im Institut – intern gegenüber Geschäftsführung und Mitarbeitenden, aber auch extern gegenüber der Aufsichtsbehörde und der Financial Intelligence Unit (FIU). Das Seminar vermittelt ein umfassendes Verständnis dieser Funktion: welche Rechte dir das Gesetz einräumt, welche Pflichten du zu erfüllen hast und wie du deine Rolle im Institut so positionierst, dass du deinen gesetzlichen Auftrag effektiv wahrnehmen kannst. Wer diese Grundlagen kennt, handelt nicht nur rechtssicher, sondern gewinnt auch intern die notwendige Autorität, um Geldwäscheprävention als echte Schutzfunktion zu etablieren.
Die Risikoanalyse ist das Herzstück jedes Geldwäschepräventionsprogramms in einem Finanzdienstleistungsinstitut: Sie bestimmt, welche Risiken adressiert werden müssen, welche Sicherungsmaßnahmen zu ergreifen sind und wie Ressourcen eingesetzt werden. Das Seminar vermittelt die vollständige Methodik zur Erstellung einer institutsspezifischen Risikoanalyse – von der systematischen Risikoerfassung und -identifizierung über die Risikokategorisierung bis hin zur Ableitung konkreter Sicherungsmaßnahmen. Dabei wird auch gezeigt, wie ein Kontrollplan erstellt und wie Kontrollen methodisch durchgeführt werden. Wer diesen Prozess einmal sauber durchgeführt hat, legt nicht nur das Fundament für ein wirksames Präventionsprogramm, sondern schafft auch die Grundlage für eine belastbare Verteidigung gegenüber der Aufsichtsbehörde – denn eine lückenhafte oder methodisch schwache Risikoanalyse ist einer der häufigsten Kritikpunkte bei aufsichtsrechtlichen Prüfungen.
Know Your Customer – KYC – ist das zentrale Prinzip der Geldwäscheprävention: Es verpflichtet Finanzdienstleistungsinstitute dazu, ihre Kund:innen und Geschäftspartner:innen systematisch zu identifizieren, zu überprüfen und risikoadäquat einzustufen. Das Seminar vermittelt ein vertieftes Verständnis der KYC-Anforderungen nach dem GwG und zeigt anhand bewährter Verfahren, wie allgemeine, vereinfachte und verstärkte Sorgfaltspflichten in der Praxis umgesetzt werden. Dabei wird auch erläutert, wann vereinfachte Maßnahmen zulässig sind und wann verstärkte Sorgfaltspflichten zwingend greifen – etwa bei politisch exponierten Personen, Hochrisikostaaten oder ungewöhnlichen Transaktionsstrukturen. Wer diese Unterscheidungen sicher beherrscht, vermeidet sowohl den Fehler der Überregulierung als auch den gefährlicheren Fehler der unzureichenden Prüfung.
Die Erkennung verdächtiger Transaktionen ist eine der anspruchsvollsten Aufgaben im Geldwäschebereich – denn Geldwäsche tarnt sich häufig als normale Geschäftstätigkeit. Das Seminar vermittelt ein fundiertes Verständnis des Straftatbestands der Geldwäsche und zeigt anhand konkreter Fallbeispiele, welche Transaktionsmuster und Verhaltensweisen typische Warnsignale darstellen. Dabei werden auch die spezifischen Risikoprofile von Factoring-, Leasing- und Zahlungsinstituten sowie von Anlagevermittlern und Spezialfinanzierern berücksichtigt – denn die Warnsignale in diesen Bereichen unterscheiden sich teilweise erheblich von denen klassischer Banken. Wer gelernt hat, verdächtige Transaktionen frühzeitig zu erkennen, kann das Verdachtsmeldeverfahren rechtzeitig einleiten – und schützt damit sowohl das Institut als auch sich selbst vor strafrechtlichen Konsequenzen.
Die Wirksamkeit eines Geldwäschepräventionsprogramms steht und fällt mit dem Wissen und der Sensibilität der Mitarbeitenden – denn sie sind es, die im täglichen Kundenkontakt verdächtige Transaktionen und Verhaltensweisen als erste wahrnehmen. Das GwG verpflichtet Finanzdienstleistungsinstitute ausdrücklich zur regelmäßigen Unterrichtung ihrer Mitarbeitenden. Das Seminar vermittelt nicht nur das Fachwissen, das du selbst als Geldwäschebeauftragte:r benötigst, sondern gibt dir auch die Grundlagen an die Hand, um dieses Wissen zielgruppengerecht an deine Mitarbeitenden weiterzugeben. Wer Geldwäscheprävention als gemeinsame Aufgabe des gesamten Instituts versteht und entsprechend kommuniziert, schafft eine Compliance-Kultur, in der verdächtige Sachverhalte nicht übergangen, sondern gemeldet werden – bevor sie zu einem ernsthaften Problem werden.
- Passgenau abgestimmte Trainings
- Direkter Praxistransfer
- Effizienter Zeit- und Kosteneinsatz
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Starttermine und Details
- ein gemeinsames Mittagessen pro vollem Seminartag,
- Pausenverpflegung und
- umfangreiche Arbeitsunterlagen.
