Zertifizierte:r KI-Beauftragte:r
Deine Qualifikation für den sicheren und zukunftsfähigen Umgang mit Künstlicher Intelligenz
Zertifiziert durch die Hochschule der Wirtschaft für Management (HdWM), Mannheim
Diese Weiterbildung wurde in Kooperation mit der Hochschule der Wirtschaft für Management, Mannheim konzipiert und folgt hinsichtlich Gesamtkonzept, Inhalten, Referent:innen und Prüfung den Qualitätsansprüchen der Hochschule. So profitieren die Teilnehmenden von qualitativ hochwertigen Qualifizierungen mit garantierter Aktualität, hohem Praxisbezug und exzellenten Referent:innen.Grundlagen und technische Basis von KI mit folgenden Schwerpunkten:
- Grundlagen und technische Basis: Abgrenzung von KI zu anderen Technologien wie Analytics und Automatisierung, sowie die Funktionsweise moderner KI-Systeme (Machine Learning, neuronale Netze) und die Lernmechanismen Generativer KI.
- Risiken durch den Einsatz von KI: Technische Risiken wie Bias in Datenmodellen, fehlerhafte Entscheidungen, Sicherheitsrisiken (z. B. Adversarial Attacks) und Sensibilisierung für Schatten-KI sowie Fehlinformationen.
- Datenmanagement: Bedeutung von Datenqualität, Datenschutz-Folgenabschätzungen und strukturierter Data Governance zur Sicherstellung einer sicheren und regelkonformen Datennutzung.
- Ethik als Bindeglied zwischen Technik und Recht: Aufbau von Organisationsstrukturen, Aufklärung der Mitarbeitenden, Förderung von Transparenz und Nachvollziehbarkeit technischer Entscheidungen sowie Vermeidung von Diskriminierung.
Regulatorische Rahmenbedingungen und praktische Umsetzung von KI im Unternehmen mit folgenden Schwerpunkten:
- EU-KI-Verordnung (KI-VO) für den sicheren Einsatz von KI-Systemen, insbesondere Hochrisiko-Anwendungen, durch klare Vorgaben zu Transparenz und Überwachung.
- Weitere rechtliche Rahmenbedingungen wie Datenschutz und Haftung sind zentrale Aspekte bei der Verarbeitung personenbezogener Daten und fehlerhaften KI-Ergebnissen.
- KI-Managementsystem als ein unternehmensweites System, dass Compliance- und Sicherheitsmaßnahmen integriert und Verantwortlichkeiten für den KI-Einsatz definiert.
- KI-Systemregister als zentrales Register schafft Transparenz, dokumentiert Risikokategorien und erleichtert die Überwachung.
- Organisatorische Maßnahmen wie klare Prozesse, Schulungen und Kontrollmechanismen fördern den sicheren und ethischen Einsatz von KI im Unternehmen.
- Handlungsempfehlungen und zentrale Erkenntnisse, um den Einstieg in den verantwortungsvollen KI-Einsatz erleichtern.
Geprüft werden die Inhalte der zwei Pflichtmodule der Weiterbildung Zertifizierte:r KI-Beauftragte:r.
Die E-Prüfung kannst du ablegen, sobald beide Module absolviert sind.
Inhalte
Modul 1
Grundlagen und technische Basis
- Einführung in KI und ihre Abgrenzung zu anderen Technologien.
- Unterschiede zwischen KI, Analytics und Automatisierung.
- Funktionsweise moderner KI-Systeme wie Machine Learning und neuronale Netze.
- Lernprozesse generativer KI verstehen.
Risiken beim Einsatz von KI
- Technische Risiken wie Bias in Datenmodellen, fehlerhafte Entscheidungen oder Ergebnisse und Sicherheitsrisiken durch Angriffe auf Systeme (Adversarial Attacks).
- Umgang mit Unsicherheiten bei neuen Technologien.
- Sensibilisierung für Schatten-KI, Bias und Fehlinformationen in KI-Tools.
- Etablierung technischer Sicherheitsmaßnahmen zum Schutz vor Angriffen und Systemausfällen.
- Definition klarer Eskalationsmechanismen bei Fehlfunktionen oder Missbrauch von KI-Systemen.
Datenmanagement als Grundlage für den KI-Einsatz
- Saubere Daten als Grundlage für erfolgreiche KI-Modelle.
- Rechte betroffener Personen wahren (z. B. Auskunftsrecht, Löschpflicht).
- Datenschutz-Folgenabschätzung bei KI-Projekten durchführen.
- Data Governance für strukturierte und sichere Datennutzung.
Ethik als Bindeglied zwischen Technik & Recht
- Organisationsstrukturen schaffen, um ethische Prinzipien zu operationalisieren.
- Mitarbeitende aufklären und schulen, um Risiken wie Bias oder Fehlinformationen zu minimieren.
- Verantwortungsvoller Umgang mit Technologieentwicklung/-einsatz: Diskriminierung vermeiden.
- Transparenzanforderungen dokumentieren und umsetzen.
- Nachvollziehbarkeit technischer Entscheidungen sicherstellen.
Modul 2
Regulatorische Rahmenbedingungen – Fokus auf EU-KI-Verordnung (KI-VO)
- Sicherer Einsatz von Hochrisiko-KI-Systemen.
- Risikoklassifizierung: unzulässige Anwendungen, Hochrisiko-Anwendungen, Minimal-Risiko-Systeme.
- Transparenz- und Überwachungspflichten bei Hochrisiko-Systemen (z. B. durch Auditierungen, Konformitätsbewertungen).
Weitere rechtliche Rahmenbedingungen im Kontext von KI
- DSGVO spezifisch im Kontext von KI-Projekten: Verarbeitung personenbezogener Daten, Privacy by Design/Default.
- Software-Haftung bei fehlerhaften Ergebnissen automatisierter Systeme.
Entwicklung eines unternehmensweiten "KI-Managementsystems"
- Anbindung an bestehende Compliance-, Risiko- oder Qualitätsmanagement-Systeme (z.B. ISO 9001, ISO/IEC 27001).
- Rollen und Verantwortlichkeiten klar definieren, u.a. die Rolle des KI-Beauftragten.
- Zusammenarbeit mit Datenschutzbeauftragten und IT-Abteilung sicherstellen.
- Interdisziplinäre Teams moderieren und Schnittstellenkompetenz fördern.
Aufbau und Pflege eines zentralen KI-Systemregisters
- Transparenz und Risikoüberwachung durch ein zentrales Register.
- Systembeschreibung: Funktionalität, Einsatzbereich, Risikokategorie.
- Verantwortlichkeiten und Nachweise zu Konformitätsbewertungen oder Audits dokumentieren.
- Automatisierte Dokumentationstools oder Plattformen für Governance-Daten nutzen.
Organisatorische Maßnahmen & praktische Umsetzung
- Prozesse zur Freigabe neuer KI-Anwendungen etablieren: Entscheidungskriterien und Prüfschritte definieren.
- Richtlinien und Leitlinien für den Umgang mit KI im Unternehmen entwickeln.
- Interne Kontrollmechanismen wie Audits oder Self-Assessments einführen.
- Warnhinweise und Eskalationsprozesse festlegen (z. B. Schwellenwerte, Status Gelb).
- Mitarbeitende schulen: Umgang mit KI-Systemen, ethische Richtlinien, Transparenzanforderungen, Haftungsfragen.
- Kommunikations- und Change-Management-Strategien entwickeln, um Akzeptanz für KI zu fördern und Widerstände zu überwinden.
Abschlussdiskussion: Der Weg zum erfolgreichen KI-Einsatz
- Zentrale Erkenntnisse zusammenführen.
- Handlungsempfehlungen für die ersten Schritte als Zertifizierte:r KI-Beauftragte:r festlegen.
Lernumgebung
In deiner Online-Lernumgebung findest du nach deiner Anmeldung nützliche Informationen, Downloads und Extra-Services zu dieser Qualifizierungsmaßnahme.
Dein Nutzen
In dieser praxisnahen und interdisziplinären Weiterbildung baust du die notwendigen technischen, rechtlichen und ethischen Kompetenzen auf, um Künstliche Intelligenz (KI) sicher und verantwortungsvoll einzusetzen. Du lernst, Risiken systematisch zu bewerten, ein unternehmensweites Managementsystem für den KI-Einsatz zu entwickeln und die Anforderungen der EU-KI-Verordnung sowie der DSGVO in deinem Unternehmen umzusetzen. Gleichzeitig stärkst du deine persönliche Position als Expert:in für KI und trägst aktiv zur zukunftsfähigen Ausrichtung deines Unternehmens bei.
Dein Kompetenzaufbau
- Fachwissen: Verstehe die zentralen technischen, rechtlichen und ethischen Aspekte von KI.
- Regulatorische Sicherheit: Setze alle relevanten Vorgaben, wie die EU-KI-Verordnung und DSGVO, sicher um.
- Praxisorientierung: Übertrage das Gelernte direkt in die Praxis, z. B. durch die Einführung eines zentralen KI-Systemregisters.
- Nachhaltigkeit: Fördere die Innovationskraft und Wettbewerbsfähigkeit deines Unternehmens durch den verantwortungsvollen Einsatz von KI.
- Persönliche Entwicklung: Positioniere dich als Schlüsselperson für den sicheren Umgang mit KI und steigere deine beruflichen Perspektiven.
Methoden
Expert:innen-Input, Gruppenarbeiten, Diskussion, Praxisübungen, Fallstudien, Lessons learned aus gescheiterten Projekten sowie Praxisbeispiele aus verschiedenen Branchen gezielt auf Compliance-, Datenschutz- und IT-Management abgestimmt.
Warum diese Weiterbildung?
- Ganzheitlich: Technische, rechtliche und ethische Aspekte werden miteinander verknüpft.
- Praxisnah: Lerne durch Fallstudien, Praxisübungen und Best-Practice-Beispiele.
- Anerkannt: Die anerkannte Zertifizierung durch die Hochschule der Wirtschaft für Management, Mannheim, verleiht dir ein Gütesiegel für deine Expertise.
- Netzwerkaufbau: Tausche dich mit Expert:innen und Teilnehmenden aus verschiedenen Branchen aus. Profitiere von interdisziplinären Perspektiven, um langfristig von Best Practices und neuen Impulsen zu profitieren.
Tool
Empfohlen für
- Compliance-Beauftragte, Datenschutzmanager:innen und IT-Leiter:innen, die regulatorische Anforderungen umsetzen müssen.
- Fachkräfte in interdisziplinären Teams, die KI-Projekte verantworten.
- Alle, die mit KI-bezogenen Herausforderungen wie Compliance-Fragen, Datenmanagement oder technischer Implementierung konfrontiert sind.
Erforderliche Vorkenntnisse
Grundkenntnisse zum Thema Künstliche Intelligenz sollten vorhanden sein. Unabhängig vom beruflichen Hintergrund sollte Interesse an interdisziplinären Themen bestehen – insbesondere an der Schnittstelle zwischen Technologie, Recht und Ethik.
Abschlussprüfung
Prüfungsvoraussetzungen
Voraussetzung ist die Absolvierung der beiden Pflichtmodule.
Prüfungsform
Schriftliche Abschlussprüfung in Form einer E-Prüfung. Damit du Reisekosten und Zeit sparst, absolvierst du die E-Prüfung an deinem Rechner am Arbeitsplatz oder zu Hause.
Prüfungsinhalte
Geprüft werden die Weiterbildungsinhalte beider Module in schriftlicher Form (Zeitbedarf: ca. 45 Minuten). Die E-Prüfung kann abgelegt werden, sobald beide Pflichtmodule absolviert sind.
Nach erfolgreicher Abschlussprüfung erhältst du das anerkannte Zertifikat der Haufe Akademie und der Hochschule der Wirtschaft für Management, Mannheim "Zertifizierte:r KI-Beauftragte:r". Damit dokumentierst du dein fundiertes Wissen als Basis zur Weiterentwicklung deiner beruflichen Karriere.
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Starttermine und Details

