Wie gestalten wir eine friedvolle und lebenswerte Zukunft mit Hilfe der IDG? Indem wir dort starten, wo wir wirklich etwas bewegen können: bei Kindern und Jugendlichen. Und bei den Menschen, die sie begleiten.

Die Lernreise führte die Lehrenden durch alle 5 Dimensionen der IDG. Nah an Theorie, Praxis und im Miteinander. Mindful Compassionate Education zeigte dabei neue Wege.
In dieser IDG Dimension geht es um meine innere Haltung: Bewusster wahrnehmen, was in mir vorgeht und wie das mit meinem Umfeld zusammenhängt und interagiert. Dieses Bewusstsein fördert eine größere Präsenz, mehr Klarheit über meine Ziele und die Fähigkeit, in komplexen Situationen mit Bedacht zu reagieren.
Eine tiefe Verpflichtung dem Leben gegenüber. Meine Werte und Ziele dienen auch dem Gemeinwohl und dem Großen Ganzen.
Aufrichtig, ehrlich und entlang meiner verankerten Werte handeln.
Die Neugier und flexible Bereitschaft, Perspektiven auszutauschen, Verletzbarkeit und Veränderung zuzulassen und zu wachsen.
Die Reflektion meiner Gedanken, Gefühle, Wünsche und Handlungen und meines Selbstbildes. Die Fähigkeit zur Selbstregulierung.
Offenheit, im Hier und Jetzt zu sein, die Realität zu akzeptieren, wie sie sich entfaltet, und darauf auf sinnvolle Weise zu reagieren.

Die Dimension SEIN erlebten die Lehrenden durch Wissen zu Reaktionsmustern im (Schul-)Stress, unser Gehirn im Alarmmodus, Emotionsregulationssysteme und Achtsamkeitsübungen als Gegenmaßnahmen.
In dieser Dimension geht es um Klarheit, Offenheit für unterschiedliche Perspektiven mit Blick auf die langfristigen Folgen meines Handelns für die Zukunft. Das unterstützt mich dabei, mit komplexen Situationen umzugehen und in unserer vernetzten Welt nachhaltige Entscheidungen zu treffen.
Ansichten, Beweise und Pläne kritisch reflektieren.
Aktive und sinnstiftende Nutzung von Erkenntnissen aus unterschiedlichen Perspektiven. Daraus lernen.
Komplexitäten verstehen und mit den Zusammenhängen und Eigenschaften von Systemen arbeiten.
Langfristige Ziele entwickeln und fokussieren, um das gesellschaftliche Gemeinwohl und ökologische Wohlergehen zu fördern.
Außerhalb konventioneller Muster denken, neue Möglichkeiten erkennen und diese in umsetzbare Ideen verwandeln.

Die Dimension DENKEN erlebten die Lehrenden über die positive Psychologie, Übungen zu Perspektivwechsel und Steuerung des Negativ-Bias unseres Gehirns.
In dieser IDG Dimension geht es um Wertschätzung, Freundlichkeit, Mitgefühl und Verbundenheit mit Menschen, künftigen Generationen, dem Planeten und mir. Diese Haltung hilft mir, eine gerechtere und mehr inklusive Welt für alle zu schaffen.
Mit einem grundlegenden Gefühl von Dankbarkeit, Freude, Wertschätzung und Anerkennung auf mich und die Welt zu zugehen.
Das starke Gefühl Teil eines größeren Ganzen (der Menschheit, dem Leben und dem globalen Ökosystem) und mit ihm verbunden zu sein.
Fähigkeit im Sinne der Situation zu handeln, ohne meinen eigenen Status, meine Bedürfnisse oder mein Ego in den Vordergrund zu stellen.
Anderen Menschen, mir selbst und der Natur mit Freundlichkeit, Einfühlungsvermögen und Mitgefühl begegnen und vorhandenes Leid zu reduzieren.
Die Bereitschaft, Feindseligkeit zu überwinden, Traumata zu verarbeiten und Raum für Heilung zu schaffen.

Die Skills in der Dimension BEZIEHUNG erlebten die Lehrenden durch Wissen über Werte, innere Antreiber und Übungen zu (Selbst-)Freundlichkeit, Mitgefühl und Mitfreude.
In dieser IDG Dimension geht es darum vertrauensvolle Beziehungen aufzubauen. Hier werden Werte, Fähigkeiten und Sichtweisen anerkannt und sichere Räume für ein Miteinander geschaffen. Damit gemeinsame Ziele und gemeinsame Wirkung entstehen.
Aufbau und Pflege von Beziehungen mit emotionaler Intelligenz, die auf Vertrauen, Respekt, gegenseitigem Verständnis und dem Willen zur Zusammenarbeit beruhen.
Vielfalt leben und respektieren und dabei Menschen und Gemeinschaften mit anderen Perspektiven und Hintergründen einbeziehen.
Förderung von Kooperationsprozessen mit diversen Stakeholdern und Machtdynamiken, in Teamarbeit und psychologischer Sicherheit.
Anderen wirklich zuhören, einen echten Dialog fördern, eigene Ansichten vertreten, Konflikte konstruktiv gestalten und die Kommunikation zielgruppenspezifisch anpassen.
Andere inspirieren und befähigen, sich für gemeinsame Ziele und Visionen und kollektives Handeln zu engagieren.

Die Dimension ZUSAMMENARBEIT erlebten die Lehrenden durch Wissen über Rollenvielfalt im Schulalltag, empathischem Stress, Gleichmut und Übungen zur Stressbewältigung in Konfliktsituationen und zum Grenzen setzten.
In dieser IDG Dimension gilt es, mit Mut und Zuversicht voranzugehen. Gemeinsame Fähigkeiten aufzubauen und einzusetzen, um mit Sinn und Beharrlichkeit zu handeln. So werden Visionen zu sinnvollen und konkreten Veränderungen – besonders in unsicheren Zeiten werden.
Für grundlegende Werte einstehen, Entscheidungen treffen, Maßnahmen ergreifen und etablierte Strukturen und Ansichten hinterfragen und verändern.
Die positive Haltung und das Vertrauen in die Möglichkeit von Veränderungen für eine gerechtere, integrativere und lebenswertere Zukunft.
Mit dem Bewusstsein für die begrenzten Ressourcen von Mensch und Planet handeln, regenerativ wirtschaften und schädlichen Konsum vermeiden.
Zukunftsorientiertes und verantwortungsbewusstes Handeln, das auf Solidarität und Achtung der Menschenwürde und der Welt basiert.
Widrigkeiten und Hindernisse mit Flexibilität, Engagement, Geduld und Ausdauer angehen, auch bei langsamem oder ungewissem Fortschritt.

Die Dimension HANDELN erlebten die Lehrenden durch Übungen zu der Wirkung von Dankbarkeit, Freude und Selbstwertschätzung. Ergänzt von einem Impulsworkshop zur IDG-Integration an Schule, in nächsten kleinen Schritten.
Was die Lehrenden auf der Lernreise erlebt haben und für sich und die Schüler:innen mitnehmen erfahrt Ihr hier.
„Nach der IDG-Lernreise geht es darum, Inner Growth wirklich an Schule zu verankern. Als gelebten Alltag. Ich bin überzeugt: das stärkt, was schon gut ist, auf unserem gemeinsamen Weg für mehr Bildungsgerechtigkeit .“
Heike Meier - Projektleiterin
CSR Managerin Brand, Haufe Akademie & Mindful Compassionate Education Teacher (im Bild links)
„Der echte Lernwille und die Bereitschaft zur Selbstreflexion der Lehrenden zeigen, wie viel Potenzial da ist. Diesen Prozess aus schulpsychologischer Sicht zu begleiten und die Wirkung bei Schüler:innen zu erleben, ist für mich sehr bereichernd.“
Stefanie Kranzer - begleitet das Projekt
Schulpsychologin & Mindful Compassionate Education Teacher (im Bild rechts)

Der erste IDGs Summit war gefüllt von Aufbruchstimmung, persönlichen Gesprächen und Austausch mit unseren IDG Partner:innen, Wissenschaftler:innen und Expert:innen aus aller Welt. Für uns unerwartet: wir trafen auf ansteckende Leidenschaft und viel Motivation für ein Ziel. Sehen und hören Sie selbst.




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