cls-lms
['Blogbeitrag','undef']
Blog

Learning Management System (LMS): Was ist das?

Stephan Rothe
Business Owner Learning Management System (LMS) & Digital Learning Content
Lesezeit: 5 Min
LMS Learning Management System - Lernplattform im Unternehmen
Auf dieser Seite
table of contents

Wie organisieren Sie Schulungen für Hunderte von Mitarbeitenden und behalten dabei den Überblick? Und wie stellen Sie sicher, dass Wissen genau dort verfügbar ist, wo es gebraucht wird? Die Lösung ist ein Learning Management System (LMS). Die digitale Plattform bringt Struktur in die betriebliche Weiterbildung: vom Onboarding neuer Mitarbeitenden bis zur gezielten Qualifizierung von Fachkräften. In diesem Artikel erfahren Sie, was ein LMS ist, wie es funktioniert und worauf Sie bei der Auswahl und Einführung achten sollten.

Teile diesen Artikel

Learning Management System: Das Wichtigste in Kürze

  • Ein Learning Management System (LMS) ist eine Software-Plattform, die Lerninhalte zentralisiert, Lernprozesse steuert und Schulungen rechtssicher dokumentiert.
  • Unternehmen setzen LMS-Software für Onboarding, Pflichtschulungen, Up- und Reskilling sowie externe Zielgruppen wie Vertriebspartner:innen ein.
  • Zu den zentralen Funktionen zählen Lernpfade, Bildungscontrolling, Compliance Management, Gamification und adaptives Lernen.
  • LMS und LXP verfolgen unterschiedliche Ansätze: Das LMS steuert Lernen top-down, die LXP setzt auf selbstgesteuertes, KI-kuratiertes Lernen, wobei viele Unternehmen beide Systeme kombinieren.
  • Bei der Auswahl eines Lernmanagementsystems sind Skalierbarkeit, Systemintegration, DSGVO-Konformität und Lizenzmodell die entscheidenden Kriterien.

Was ist ein LMS?

Ein Learning Management System (LMS) ist eine zentrale Software-Plattform, mit der Unternehmen und Bildungseinrichtungen digitale Weiterbildungen organisieren, Lernmaterialien bereitstellen und den Lernerfolg dokumentieren. Das Lernmanagementsystem spart Zeit und Kosten und ist in vielen Unternehmen das zentrale Instrument zur systematischen Qualifizierung von Mitarbeitenden. 

Kurz gefasst: Ein LMS bündelt Inhaltsverwaltung, Nutzerverwaltung, Reporting, Compliance-Dokumentation und Systemintegrationen in einer Plattform – das Betriebssystem für betriebliches Lernen.

Wie funktioniert ein LMS?

Ein Learning Management System funktioniert als cloudbasierte oder lokale Software-Zentrale, die auf dem Zusammenspiel von Schnittstellen (Backend) und Lernoberfläche (Frontend) basiert.

Der Funktionskreislauf gliedert sich in vier technische Kernprozesse:

  1. Administration & Bereitstellung (Backend): Lernverantwortliche konfigurieren das System (zum Beispiel via Single Sign-On) und laden Lerninhalte hoch. Das LMS unterstützt dabei standardisierte E-Learning-Formate wie SCORM oder xAPI, um Kursfortschritte messbar zu machen.
  2. Nutzer- und Rollenmanagement: Über automatisierte Regeln (zum Beispiel gekoppelt an das HR-System) teilt das LMS den Nutzenden spezifische Rollen und Rechte zu.
  3. Distribution & Lernphase (Frontend): Lernende loggen sich über den Browser oder eine App ein. Das System spielt Kurse entweder top-down (verpflichtende Compliance-Schulungen) oder bottom-up (on demand zur freien Auswahl) aus.
  4. Tracking & Datenrückfluss: Während der Nutzung misst das LMS Daten wie Verweildauer, Testfragen-Ergebnisse und Abschlussquoten. Diese fließen in das integrierte Learning Analytics Tool zurück.

Die Kernrollen im System im Überblick:

  • Administrator:in: steuert Systemkonfiguration, IT-Schnittstellen und globale Zugriffsrechte
  • Trainer:in/Autor:in: erstellt Kurse, pflegt Lernpfade und stellt Materialien bereit
  • Lernende: absolvieren zugewiesene oder gewählte Lerneinheiten und tracken ihren Fortschritt
  • HR/L&D-Verantwortliche: überwachen die Compliance-Quoten und evaluieren das Bildungscontrolling.

Wofür werden Learning Management Systeme im Unternehmen eingesetzt?

Die vielseitigen Einsatzbereiche von LMS-Plattformen tragen zur systematischen Kompetenzentwicklung im gesamten Unternehmen bei. So kommt ein LMS bereits beim Onboarding neuer Mitarbeitenden zum Einsatz. Die Plattform ermöglicht einen strukturierten und effizienten Start im Unternehmen. 

Besonders wichtig sind Learning Management Systeme für verpflichtende Schulungen wie Compliance-Trainings oder die zunehmend relevante KI-Kompetenzentwicklung. Im Bereich der Mitarbeiterentwicklung unterstützt ein System für das Lernmanagement gezielt Reskilling- und Upskilling-Maßnahmen, um Beschäftigte für neue oder erweiterte Aufgabenbereiche zu qualifizieren. 

Nicht nur intern, sondern auch extern kommen Learning Management Systeme zum Einsatz, beispielsweise für Produktschulungen für Vertriebspartner:innen oder Kundenakademien. Auch Bildungseinrichtungen wie Hochschulen setzen LMS-Software traditionell ein.

Beispiel: LMS-Einsatz für Produktschulungen bei Lexware

Um das umfangreiche Netzwerk von über 350 Vertriebspartner:innen effizient und nachhaltig zu schulen, setzt Lexware auf den Einsatz eines Learning Management Systems (LMS). Ziel ist es, Produktwissen zentral, digital,zielgruppenspezifisch sowie orts- und zeitunabhängig zu vermitteln.

Herausforderungen

Die bisher genutzten Präsenz- und Hybridschulungen stießen zunehmend an ihre Grenzen. Eine zentrale Herausforderung bestand in der Umstellung auf vollständig digitale Schulungsformate, die gleichzeitig den unterschiedlichen Anforderungen der Partnerstufen gerecht werden mussten. Eine differenzierte Bereitstellung relevanter Inhalte war daher essenziell.

Lösung

Mit der Implementierung des LMS der Haufe Akademie wurde eine zentrale, skalierbare Lernplattform eingeführt. Diese ermöglicht eine rollenbasierte Zugriffssteuerung, durch die Schulungsinhalte, Zertifizierungen und Produktinformationen gezielt verwaltet und ausgespielt werden können. Partner:innen erhalten so passgenaue Inhalte und Prüfungen, abgestimmt auf ihre jeweilige Qualifizierungsstufe.

Vorteile

Die zentrale Lernplattform bietet zahlreiche Vorteile: Produkt- und Fachwissen kann effizient kommuniziert und aktualisiert werden, während Partner:innen jederzeit ihren persönlichen Informationsstand einsehen können. Gleichzeitig sinkt der administrative Aufwand, Prozesse werden optimiert und die Nutzererfahrung durch ein einheitliches Design sowie eine intuitive Bedienung deutlich verbessert.

Ergebnisse

Durch den Einsatz des LMS konnte die Professionalität im Partnernetzwerk signifikant gesteigert werden. Die zielgerichtete Wissensvermittlung führt zu besser informierten Vertriebspartner:innen und letztlich zu verbesserten Vertriebsergebnissen.

Download der Case Study mit Lexware

Was sind die Vorteile eines LMS?

Ein modernes LMS im Unternehmen eignet sich für komplexe Lernszenarien und vielfältige Qualifizierungsansprüche. Der Einsatz bringt Vorteile für verschiedene Personengruppen im Unternehmen:

  • für die Mitarbeitenden und ihre Teamleiter:innen
  • für die Personalentwicklung und Human Resources (HR)
  • für das Unternehmen insgesamt

Die Vorteile eines LMS zeigen, wie die Plattform Prozesse übersichtlich, effizient und sicher gestaltet: 

  1. LMS optimiert zentralisiertes Lernen: Sämtliche Lerninhalte, Dokumente und Kurse liegen an einem einzigen digitalen Ort (Single Source of Truth). Das eliminiert verstreute Datensilos und erleichtert die Administration.
  2. Erhöhte Merkfähigkeit: Durch didaktisch aufbereitetes Microlearning (kurze Lerneinheiten) und die Möglichkeit, Inhalte beliebig oft zu wiederholen, wird das Wissen nachhaltig im Gedächtnis verankert.
  3. Gamification-Elemente: Spielerische Ansätze wie Ranglisten, Quizzes oder digitale Abzeichen (Badges) steigern die intrinsische Lernmotivation und fördern die kontinuierliche Entwicklung der Mitarbeitenden.
  4. Lernpfade entwickeln und Trainings individuell gestalten: Inhalte lassen sich zu maßgeschneiderten, aufeinander aufbauenden Lernwegen verknüpfen. So absolvieren Mitarbeitende genau die Trainings, die zu ihrer Rolle und ihrem Vorwissen passen.
  5. Ein Instrument für Analysen und Daten: Integrierte Learning Analytics und Reporting-Funktionen liefern HR-Verantwortlichen präzise Daten über Kursabschlussquoten, Lernfortschritte und den Qualifikationsstatus im gesamten Unternehmen.
  6. Transparent und nutzerfreundlich: Moderne Benutzeroberflächen ermöglichen eine intuitive Bedienung. Mitarbeitende sehen jederzeit ihren aktuellen Lernstand, anstehende Aufgaben und bereits erreichte Zertifikate auf einen Blick.
  7. Selbstbestimmt und mit Selbstverantwortung: Die Plattform ermöglicht zeit- und ortsunabhängiges Lernen. Beschäftigte integrieren ihre Weiterbildung flexibel in den Arbeitsalltag, greifen eigeninitiativ auf Angebote abseits des Pflichtprogramms zu und tragen so aktiv zu einer neuen Lernkultur im Unternehmen bei. 
  8. Lernen per Zuweisung (Pflichtschulung) oder Lernen on demand: Das System vereint Top-down-Vorgaben wie gesetzliche Compliance- und Arbeitsschutzunterweisungen mit frei zugänglichen Bottom-up-Lernangeboten zur persönlichen Weiterbildung.
Vorteile eines LMS - Auflistung von 8 Punkten, u.a. Merkfähigkeit, Gamification, Lernpfade, Pflichtschulung
Vorteile eines LMS – Auflistung von 8 Punkten, u.a. Merkfähigkeit, Gamification, Lernpfade, Pflichtschulung

Welche Funktionen hat ein LMS?

Ein Learning Management System bietet zahlreiche Funktionen, die die strukturierte Weiterbildung in Ihrem Unternehmen unterstützen. Zu den zentralen Funktionen zählen:

Bildungscontrolling & Monitoring

  • Lernstandskontrolle: Überwachung und Nachverfolgung von Lernfortschritten für Personalentwickler:innen und Mitarbeitende
  • Reporting: Erstellung umfangreicher Statistiken, Lernanalysen und Berichte zu Lernaktivitäten
  • Qualifikationsmanagement: systematische Erfassung und Verwaltung von Fähigkeiten und Zertifikaten
  • Cockpit-Funktion: transparente Visualisierung von Lernfortschritten für einen einfachen Überblick

Inhaltsverwaltung

  • Blended Learning: Kombination von Präsenzveranstaltungen, Online-Schulungen und digitalen Formaten
  • Formatvielfalt: Integration unterschiedlicher Medienformate wie Videos, Web Based Trainings (WBT), Podcasts und Webinare
  • Lernpfade: Erstellung individueller Lernwege mit verschiedenen, aufeinander aufbauenden Lernformaten
  • Schnittstellen: Einbindung externer Inhalte über standardisierte Formate wie SCORM oder LTI
  • Autorentool: Erstellung eigener Lerninhalte per Drag & Drop ohne Programmierkenntnisse
  • Mehrsprachigkeit: Bereitstellung von Inhalten in verschiedenen Sprachen, typischerweise Deutsch und Englisch

Compliance & rechtliche Absicherung

  • Pflichtschulungen: Management von obligatorischen Schulungen zu Themen wie Datenschutz und Arbeitssicherheit
  • Erinnerungssystem: automatische Benachrichtigungen für fällige oder ablaufende Unterweisungen
  • Dokumentation: rechtssichere Aufzeichnung von absolvierten Schulungen und Zertifizierungen
  • Nachweisführung: lückenlose Beweiskette für die Teilnahme an Pflichtunterweisungen

Lernprozess & Benutzerfreundlichkeit

  • Benutzeroberfläche: intuitive Bedienung für verschiedene Nutzergruppen
  • Gamification: Einsatz spielerischer Elemente zur Steigerung der Lernmotivation
  • Mobile Optimierung: Anpassung für flexibles Lernen auf verschiedenen Endgeräten
  • Personalisierung: individuell angepasste Lernerfahrungen für alle Nutzenden
  • Adaptives Lernen: automatische Anpassung der Lerninhalte entsprechend individueller Bedürfnisse
  • Erfolgsnachweise: Ausstellung von Zertifikaten für erfolgreich abgeschlossene Lerneinheiten

Administration & Veranstaltungsmanagement

  • Kursmanagement: zentrale Verwaltung aller Lernformate und -inhalte
  • Nutzerverwaltung: Organisation von Teilnehmenden
  • Veranstaltungsmanagement: Planung und Koordination von Workshops, Seminaren und Trainings
  • Ressourcenplanung: Verwaltung von Trainer:innen, Räumen und Lernmaterialien
  • IT-Integration: nahtlose Einbindung in bestehende IT-Infrastruktur, etwa durch Single Sign-On (SSO)

Technische Standards des LMS: SCORM, xAPI und LTI

Wer ein LMS einführt, dem begegnen schnell drei Abkürzungen. Das steckt dahinter:

  • SCORM (Sharable Content Object Reference Model): der meistverbreitete Standard für E-Learning-Inhalte. SCORM-Pakete lassen sich in jedes kompatible LMS importieren und übertragen grundlegende Lernfortschritte wie Abschluss oder Testergebnis.
  • xAPI/Tin Can: der modernere Nachfolger von SCORM. xAPI erfasst deutlich detailliertere Lerndaten, auch außerhalb des LMS, etwa in mobilen Apps oder Simulationen, und speichert sie in einem separaten Learning Record Store (LRS).
  • LTI (Learning Tools Interoperability): ein Standard zur Integration externer Tools und Inhaltsquellen. Er ermöglicht die nahtlose Einbindung in das LMS, ohne separate Logins für Nutzende.

Ebenfalls relevant bei der Systemauswahl: Cloud/SaaS vs. On-Premises. Cloud-Lösungen sind schnell einsatzbereit, wartungsarm und skalieren flexibel. On-Premises-Installationen bieten mehr Datenkontrolle, erfordern aber eigene Ressourcen für den Betrieb und Updates.

LMS vs. LXP: Was ist der Unterschied?

Der Begriff LXP (Learning Experience Plattform) taucht im Zusammenhang mit LMS-Software häufig auf. Der Unterschied ist konzeptionell:

LMS LXP
Fokus Verwaltung & Compliance Entdecken & Engagement
Steuerung top-down (zugewiesene Inhalte; fokussiert auf Pflichtschulungen und Verwaltung) bottom-up (selbstgesteuert; personalisierte, KI-kuratierte Inhaltsempfehlungen)
Typischer Use Case Pflichtschulungen, Zertifizierungen Upskilling, Lernkultur
Inhaltsquellen primär intern intern + extern + KI-kuratiert

Viele Unternehmen kombinieren beide Systeme. Ein LCMS (Learning Content Management System) hingegen fokussiert sich ausschließlich auf die Erstellung und Verwaltung von Lerninhalten, ohne Lernprozesse selbst zu steuern.

Welche Kriterien gelten für die Auswahl eines LMS?

Bei der Auswahl eines Lernmanagementsystems sollten Sie verschiedene LMS-Anforderungen berücksichtigen, um eine zukunftssichere und bedarfsgerechte Entscheidung zu treffen:

  • Skalierbarkeit: Unterstützung wachsender Nutzerzahlen und Inhaltsmengen, insbesondere durch cloudbasierte Lösungen, die mit dem Unternehmen mitwachsen können
  • Integration: Anbindungsmöglichkeiten an bestehende HR-, CRM- oder ERP-Systeme über standardisierte APIs und Single Sign-On für nahtlose Lernprozesse
  • Datenschutz & Hosting: DSGVO-Konformität und EU-Serverstandort als Auswahlkriterium
  • Benutzerfreundlichkeit: intuitive Oberfläche sowohl für Lernende als auch Administrator:innen, um die Akzeptanz bei allen Nutzergruppen zu steigern
  • Kosten-Nutzen-Analyse: sorgfältiger Vergleich verschiedener Lizenzmodelle wie nutzungsabhängige Tarife versus Flatrate-Angebote unter Berücksichtigung der spezifischen Unternehmensanforderungen und der LMS-Kosten

Wie führen Unternehmen ein LMS ein?

Die Implementierung eines Lernmanagementsystems erfolgt in einem strukturierten, aufeinander aufbauenden Phasenmodell. Die folgende Übersicht beschreibt die acht Kernschritte von der ersten Zieldefinition bis zur kontinuierlichen Weiterentwicklung:

8 Phasen der Implementierung eines LMS

8 Phasen der Implementierung eines LMS

Phase Bezeichnung Beschreibung
1 Zieldefinition Festlegung messbarer Business-Ziele, zum Beispiel Reduktion von Präsenzkosten, Erhöhung der Compliance-Quote
2 Anforderungsanalyse sorgfältige Ermittlung der tatsächlichen Bedürfnisse von Personalentwicklung, IT und Lernenden vor der Auswahl eines Systems
3 Pilotphase frühzeitiger Testlauf mit einer geschlossenen Nutzergruppe zur Überprüfung von Usability und Systemstabilität
4 Erstellung der Inhalte didaktische Konzeption, Produktion oder Einkauf passender E-Learning-Formate (zum Beispiel SCORM- oder xAPI-Kurse
5 Change Management begleitende interne Kommunikation und Informationskampagnen, um die Akzeptanz der Mitarbeitenden zu gewährleisten
6 Projektmanagement operative Steuerung des finalen Gesamt-Rollouts, der Systemintegration (SSO) und der Rechtevergabe
7 Erfolgsmessung kontinuierliche Überwachung definierter KPIs wie Kursabschlussquoten, Transferraten und Nutzerfeedback sowie Kompetenzentwicklung oder positive Auswirkungen auf die Mitarbeiterbindung
8 Anpassung und Weiterentwicklung iterative Optimierung der Lernplattform und funktionale Updates basierend auf den Erkenntnissen der Erfolgsmessung

Welche Herausforderungen treten bei der Nutzung eines LMS auf?

Mit den richtigen Maßnahmen lösen Sie die Herausforderungen, die mit der Nutzung eines Lernmanagements auftreten können: 

Fehlende Akzeptanz & Nutzung

Mitarbeitende nutzen die Plattform nicht oder nur widerwillig. Abhilfe schaffen Gamification-Elemente wie Badges, Ranglisten oder Belohnungssysteme, die die Motivation steigern und das Lernen ansprechender gestalten. Besonders effektiv sind zudem intrinsisch motivierte Lernziele, die an persönliche Entwicklungswünsche anknüpfen.

Integration von Inhalten

Unternehmensspezifische Inhalte müssen oft intern erstellt werden. Das bindet Ressourcen. Für überfachliche Entwicklungsthemen gibt es jedoch externe Inhalte, die sich in ein LMS integrieren lassen.

LMS & E-Learning-Content perfekt kombiniert

Weiterbildung strukturieren, professionalisieren und mit über 150 aktivierenden E-Learnings aus den Themenfeldern „Transformation und Digitalisierung” bis „Führung und Leadership ” relevante Themen zuweisen.

Unser Bundle Angebot

Technische Integration

Die Einbindung in bestehende IT-Landschaften kann komplex sein. Moderne LMS bieten jedoch standardisierte Schnittstellen und API-Integrationen, die den Datenaustausch mit HR-Systemen vereinfachen.

Messbarkeit des Lernerfolgs

Die tatsächliche Wirksamkeit von Trainingsmaßnahmen ist oft schwer zu quantifizieren. Konkrete KPIs schaffen hier Orientierung. Dazu zählen etwa die Kursabschlussquote, der Transfer in den Arbeitsalltag, die Kompetenzentwicklung im Zeitverlauf sowie mögliche Auswirkungen auf Mitarbeiterbindung oder Fehlerquoten. 

Best Practices für LMS Projekte

Wir zeigen in dieser Webinaraufzeichnung, woran viele LMS-Projekte scheitern. Und wie es besser gemacht werden kann. Offen, ehrlich, direkt und mit handfesten Tipps aus der Praxis.

Jetzt anschauen

Ausblick: Welche Trends und Perspektiven prägen die Zukunft der LMS?

Die Zukunft der Learning Management Systeme gestaltet sich zunehmend dynamischer und personalisierter. Learning Nuggets revolutionieren die Wissensvermittlung durch kompakte Inhalte, die Mitarbeitende genau dann abrufen können, wenn sie diese benötigen.

KI-gestützte Algorithmen identifizieren proaktiv individuelle Lernbedarfe und schlagen maßgeschneiderte Entwicklungspfade vor, noch bevor Kompetenzlücken spürbar werden. Adaptive Lernpfade passen sich intelligent an das Vorwissen und den Fortschritt an. 

VR/AR-Technologien ermöglichen risikofreies Praxistraining, kollaborative Social-Learning-Elemente stärken den Wissensaustausch. So wird das LMS vom Verwaltungstool zum strategischen Partner für kontinuierliche Kompetenzentwicklung.

LMS der Haufe Akademie

Die Einführung eines LMS ist ein strategischer Schritt und gelingt mit dem richtigen Partner schneller und nachhaltiger. Das LMS der Haufe Akademie vereint alle beschriebenen Features in einer ausgereiften, cloudbasierten Plattform. Über 40 Jahre Erfahrung in der betrieblichen Weiterbildung fließen in eine Lösung ein, die mit Ihrem Unternehmen wächst, flexibel skalierbar bleibt, SCORM und xAPI unterstützt und sich nahtlos in Ihre IT-Infrastruktur einfügt.

  • All-in-One-Plattform: ein zentraler, digitaler Lernplatz, der sämtliche Formate von Präsenzveranstaltungen bis E-Learning unter einem Dach vereint
  • Rechtssicheres Compliance Management: automatisierte Dokumentation und Erinnerungen für verpflichtende Schulungen mit lückenloser Nachweisführung
  • Intuitive Benutzeroberfläche: modern gestaltet, an Ihr Corporate Design anpassbar und auf allen Endgeräten nutzbar
  • Umfassendes Bildungscontrolling: transparente Lernstandskontrolle und detaillierte Reporting-Funktionen im übersichtlichen Dashboard
  • Zukunftssichere Technologie: cloudbasierte Lösung mit standardisierten Schnittstellen für die nahtlose Integration in Ihre IT-Landschaft
  • Attraktive Lizenzmodelle: ab 1,49 € pro Nutzer:in mit vollständiger Kostenkontrolle und flexibler Skalierung entsprechend Ihrer Unternehmensgröße

Learning Management System (LMS) der Haufe Akademie → 

Die perfekte Ergänzung zum LMS sind die passenden Lerninhalte:

  • Content-Vielfalt: über 150 professionelle E-Learning-Kurse zu Zukunftsthemen wie Transformation, Digitalisierung und Leadership sofort verfügbar
  • Flexible Lernformate: über 2.800 fertige Lernelemente im Content Kit, darunter klassischen WBTs über Podcasts bis hin zu Microlearning-Bausteinen

Bundle entdecken → 

FAQs

Was bedeutet die Abkürzung LMS? 

LMS steht für Learning Management System, auf Deutsch: Lernmanagementsystem. Es ist eine Software-Plattform, über die Unternehmen Lerninhalte zentral bereitstellen, Lernprozesse steuern und Schulungen dokumentieren. Ein LMS bündelt Inhaltsverwaltung, Nutzerverwaltung, Reporting und Compliance-Dokumentation in einer Plattform.

Was unterscheidet ein LMS von einem CMS? 

Ein CMS (Content Management System) verwaltet Website-Inhalte, etwa Texte, Bilder oder Seiten für den öffentlichen Auftritt eines Unternehmens. Ein LMS hingegen organisiert Lernprozesse: Es steuert, wer welche Schulungen absolviert, verfolgt Lernfortschritte und dokumentiert Abschlüsse. Die Zielgruppe und der Zweck sind grundlegend verschieden.

Für wen eignet sich ein Learning Management System?

Ein LMS eignet sich für Unternehmen jeder Größe, die Schulungen strukturiert organisieren, Lernfortschritte nachverfolgen und Compliance-Nachweise sicher dokumentieren möchten. Auch Bildungseinrichtungen und Anbieter von Kundenakademien profitieren davon.

Stephan Rothe
Business Owner Learning Management System (LMS) & Digital Learning Content
Stephan verantwortet das Produktmanagement für digitale Lerninhalte und das LMS. Egal, ob Großkonzern oder Ed-Tech Start-up: digitale Lernlösungen waren in den vergangenen zehn Jahren immer wieder Dreh- und Angelpunkt seiner beruflichen Stationen. Das Anstoßen kontroverser Diskussionen und der stetige Versuch, neue Impulse in aktuelle Debatten einzubringen, zeichnen seine Arbeit und Auftritte als Speaker aus.
No items found.
Alle Artikel von
Stephan Rothe