Werk- und Bauvertragsrecht für Praktiker:innen
Von A wie Abnahme bis Z wie Zurückbehaltungsrecht
Inhalte
Erster Schritt: der Bauvertrag
- Durchgehen eines Mustervertrags, Bedeutung der VOB/B und VOB/C sowie von BGB-Verträgen im Lichte des neuen Bauvertragsrechts 2018.
- Bausicherheiten, Bauzeit, Fallstricke bei besonderen Vertragsklauseln.
Überwachung des Bauablaufs
- Bauablaufsteuerung und Durchsetzung von Kontrollmaßnahmen, Nachtragsmanagement, Behinderung, Formen der Abnahme.
- Zurückbehaltungsrechte.
- Richtiger Umgang mit Architekt:innen und Fachplaner:innen.
Maßnahmen bei Störungen
- Maßnahmen bei Verzug und Behinderungen, Anspruchsdurchsetzung zur Mängelbeseitigung.
Rechnungsprüfung und Nachtragsmanagement
- Abschlagszahlungen, Prüfung von Nachträgen und Schlussrechnungen.
- Formelle Stolpersteine, Praxisbeispiel mit Beispielskalkulation.
Vorzeitige Vertragskündigung
- Voraussetzungen, Aufrechnung, Verhalten im Insolvenzfall.
Letzter Ausweg: die gerichtliche Durchsetzung
- Maßnahmen zur Sicherung der Ansprüche über Privatgutachten, selbstständiges Beweisverfahren, Vorschussklage, Mängelbeseitigungsklage.
Lernumgebung
In deiner Online-Lernumgebung findest du nach deiner Anmeldung nützliche Informationen, Downloads und Extra-Services zu dieser Qualifizierungsmaßnahme.
Dein Nutzen
Du erhältst – anhand zahlreicher Praxisfälle – einen fundierten Einblick in das Bau- und Werkvertragsrecht, inkl. aktueller Neuerungen des BGB im Bereich des Baurechts.
Du erfährst:
- welche Bedeutung die VOB/B oder VOB/C haben und welche Vertragsmuster für dein Bauprojekt relevant sind.
- wie du gezielt den Bauablauf steuern und effektive Kontrollmaßnahmen einsetzen kannst.
- wie du bei Störungen wie Schlechtleistungen und Baumängeln korrekt handelst.
- wie du Nachtragsforderungen wirkungsvoll abwehren und deine Ansprüche bzw. die deiner Kund:innen vorausschauend absichern kannst.
- wie du unnötige Kosten vermeidest.
Methoden
Trainer-Input, Praxisfälle sowie eine Vielzahl von Checklisten und Mustervorlagen für deine Praxis.
Empfohlen für
Mitarbeiter:innen aus Immobilienunternehmen, die für die Abwicklung, Betreuung und Rechnungsprüfung von Handwerker:innen- und Bauaufträgen verantwortlich sind, Verwalter:innen, Facility Manager:innen, gewerbliche Vermieter:innen und Betreuer:innen von Immobilienbeständen, Architekt:innen.
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Starttermine und Details
Dienstag, 24.02.2026
09:00 Uhr - 17:00 Uhr

Mittwoch, 20.05.2026
09:00 Uhr - 17:00 Uhr
- ein gemeinsames Mittagessen pro vollem Seminartag,
- Pausenverpflegung und
- umfangreiche Arbeitsunterlagen.
Mittwoch, 16.09.2026
09:00 Uhr - 17:00 Uhr
- ein gemeinsames Mittagessen pro vollem Seminartag,
- Pausenverpflegung und
- umfangreiche Arbeitsunterlagen.
FAQs: Häufige Fragen zum Seminar Werk- und Bauvertragsrecht für Praktiker:innen
Das Werk‑ und Bauvertragsrecht bildet die rechtliche Grundlage für die Gestaltung, Durchführung und Abwicklung von Bauverträgen. Denn, wenn du die zentralen Regelungen sicher kennst, kannst du Entscheidungen im Bauablauf, bei Mängeln, Abnahmen oder Vertragskündigungen rechtssicher treffen und unnötige Haftungs‑ oder Konfliktlagen vermeiden.
Du bekommst ein solides Verständnis der aktuellen gesetzlichen Grundlagen und der relevanten Vertragsbestandteile, sodass du Bauverträge rechtlich einwandfrei aufsetzen, prüfen und mit Auftraggeber:innen sowie Auftragnehmer:innen verhandeln kannst. Praxisnahe Beispiele vertiefen diese Fähigkeit.
Die gesetzlichen Änderungen beeinflussen zentrale Bereiche wie Vergütung, Mängelrechte, Leistungspflichten oder Abnahme. Wenn du diese Regelungen nicht kennst, besteht die Gefahr fehlerhafter Entscheidungen und damit verbundener Schadens‑ oder Haftungsrisiken. Dieses Seminar schafft Klarheit darüber, was konkret gilt.
Du erfährst, wie Mängel rechtlich korrekt festgestellt, dokumentiert und abgewickelt werden, sowie welche Fristen und Rechte zu beachten sind. Dadurch kannst du Konflikte mit Leistungserbringer:innen rechtssicher steuern und wirtschaftliche Nachteile minimieren.
Änderungen und Nachträge sind häufige Konfliktpunkte im Bauprozess. Du lernst, wie sie rechtlich sauber zu behandeln sind, welche Forderungen berechtigt sind und wie du Nachtragsmanagement strukturiert und dokumentiert umsetzt.
Rechtssicher bedeutet, dass du Bauverträge, Fristen, Mitteilungen und Entscheidungen so gestaltest und dokumentierst, dass sie den gesetzlichen Anforderungen und Vertragsvereinbarungen entsprechen. Das Seminar vermittelt dir dazu aktuelle, praxisorientierte Handlungsmuster und Werkzeuge.
Du lernst typische Vertragsfallen, unklare Formulierungen und rechtliche Unsicherheiten zu erkennen, bevor sie zu Problemen werden, und entsprechende Formulierungs‑ oder Steuerungsalternativen zu nutzen, um Risiken zu reduzieren.
Das Seminar ist stark praxisorientiert aufgebaut. Du arbeitest mit realitätsnahen Fallbeispielen aus dem Bau‑ und Werkvertragsrecht. Dies hilft dir, das theoretische Wissen unmittelbar auf Situationen aus deinem Berufsalltag zu übertragen.
Durch fundiertes Fachwissen kannst du rechtliche Fragestellungen klarer kommunizieren, juristische Empfehlungen besser einordnen und technische Anforderungen präziser mit rechtlichen Anforderungen abstimmen.
Selbst erfahrene Praktiker:innen profitieren von einer Aktualisierung ihres Rechtswissens, der Reflexion typischer Baustellenprozesse im Kontext der aktuellen gesetzlichen Regelungen und praxisnahen Lösungswegen für rechtliche Herausforderungen, die im Alltag oft auftreten.
Das Bauvertragsrecht rechtssicher und haftungsfrei handhaben
Welchen Vertrag empfiehlst du den Wohnungseigentümer:innen? Welche Fachleute benötigst du an deiner Seite? Was machst du bei Nachträgen, bei Mängeln? All dies sowie du bei der Bauabwicklung rechtssicher vorgehst, die richtigen Musterformulare einsetzt und ein qualifiziertes Nachtragsmanagement betreibst, erfährst du in unserem Seminar.