Prioritäten setzen im Projekt
Klarheit schaffen und halten – für dich als Projektmanager:in, im Projektteam und mit Stakeholder:innen
Warum im Projekt alles gleichzeitig dringend wird
- Prio-1-Inflation: warum es nur eine Eins geben kann.
- Laute und leise Aufgaben unterscheiden.
- Warum das am System liegt und nicht an deiner Disziplin.
Ebene 1: Deine eigene Klarheit
- Eisenhower und Pareto mit eigenen Maßstäben statt nach Gefühl.
- KI als Helfer beim Priorisieren im Projektmanagement und wo die Entscheidung bei dir bleibt.
Ebene 2: Im Projektteam gemeinsam Aufgaben priorisieren und entscheiden
- Das 35-Game: aus vielen Optionen ein Ranking machen.
- Ecocycle Planning: Zombie-Aufgaben loswerden.
- Prioritäten setzen, sichtbar machen und Commitment sichern.
Ebene 3: Mit Auftraggebern und Stakeholdern aushandeln
- Wenn zwei Führungskräfte unterschiedlich priorisieren: Position beziehen.
- Wer entscheidet eigentlich? Entscheidungswege mit dem Decision-Canvas klären.
- Typ 1 oder Typ 2: was gründlich abgewogen gehört und was man einfach ausprobieren kann.
Rahmen, Grenze, Alternative: die Formel fürs professionelle Nein
- Fertige Formulierungen für die eilige Zusatzaufgabe am Donnerstagnachmittag
Fokus halten und dranbleiben
- Energie steuern: Chronotyp, Microbreaks, Singletasking.
- Die Top-3-Regel und weitere Routinen.
- Dein erster Schritt nach dem Training.
In deiner Online-Lernumgebung findest du nach deiner Anmeldung nützliche Informationen, Downloads und Extra-Services zu dieser Qualifizierungsmaßnahme.
- Du erkennst, warum im Projekt ständig alles gleichzeitig dringend wird, und behandelst es als Systemfrage.
- Du priorisierst auf drei Ebenen: für dich, im Team und mit allen, die von außen etwas wollen.
- Du moderierst Priorisierungsentscheidungen im Team, statt sie allein zu treffen.
- Du klärst, wer entscheidet, beziehst Position bei widersprüchlichen Prioritäten und verhandelst ein professionelles Nein.
- Du weißt, was KI beim Priorisieren im Projektmanagement übernimmt und wo die Entscheidung bei dir bleibt.
- Du nimmst Routinen mit, die deinen Fokus und deine Energie im Alltag schützen.
Kurze Impulse im Wechsel mit Einzelarbeit, Kleingruppenarbeit und Großgruppenarbeit. Du übst beispielsweise Nein-Situationen an konkreten Fällen aus deinem Projektalltag und probierst verschiedene Werkzeuge am digitalen Whiteboard aus.
Kurze Impulse im Wechsel mit Einzelarbeit, Kleingruppenarbeit und Großgruppenarbeit. Du übst beispielsweise Nein-Situationen an konkreten Fällen aus deinem Projektalltag und probierst verschiedene Werkzeuge am digitalen Whiteboard aus.
Projektleiter:innen, Teilprojektleiter:innen und Projektmitarbeiter:innen, die zwischen den Anforderungen mehrerer Auftraggeber stehen. Der Schwerpunkt liegt auf der Priorisierung sowie den gemeinsamen Entscheidungen im Team mit Stakeholder:innen. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.
- Passgenau abgestimmte Trainings
- Direkter Praxistransfer
- Effizienter Zeit- und Kosteneinsatz
Starttermine und Details

Mittwoch, 09.06.2027
09:00 Uhr - 17:00 Uhr
- ein gemeinsames Mittagessen pro vollem Seminartag,
- Pausenverpflegung und
- umfangreiche Arbeitsunterlagen.
- ein gemeinsames Mittagessen pro vollem Seminartag,
- Pausenverpflegung und
- umfangreiche Arbeitsunterlagen.
FAQ
Wenn viele Aufgaben gleichzeitig wichtig erscheinen, helfen klare Kriterien statt spontaner Entscheidungen. Du lernst, Dringlichkeit, Bedeutung und tatsächlichen Nutzen systematisch zu bewerten und Methoden wie Eisenhower und Pareto sinnvoll einzusetzen. So kannst du Aufgaben gezielter priorisieren und nachvollziehbar entscheiden, worauf du dich zuerst konzentrierst.
Unterschiedliche Erwartungen führen schnell zu Prioritätskonflikten. Entscheidend ist, Zuständigkeiten und Entscheidungswege transparent zu machen und widersprüchliche Anforderungen offen zu klären. Dafür setzt du dich mit passenden Entscheidungsmodellen auseinander und lernst, Prioritäten verbindlich auszuhandeln. Das schafft mehr Orientierung im Projekt und entlastet das Team.
Neue Anforderungen können den Projektumfang schleichend vergrößern und wichtige Aufgaben verdrängen. Deshalb ist es wichtig, zusätzliche Themen bewusst zu bewerten und regelmäßig zu prüfen, welche Aufgaben noch sinnvoll sind. Ansätze wie Ecocycle Planning helfen dir dabei, Überflüssiges zu erkennen, Scope Creep zu begrenzen und den Fokus wieder auf die entscheidenden Projektziele zu richten.
Ein professionelles Nein wirkt am besten, wenn du nicht nur eine Grenze setzt, sondern auch die Auswirkungen einer zusätzlichen Aufgabe transparent machst. Du übst, klar zu benennen, was möglich ist, was dafür verschoben werden müsste und welche Alternative realistisch wäre. So kannst du souverän reagieren, ohne unkooperativ zu wirken oder Zusagen zu machen, die später nicht eingehalten werden können.
Prioritäten zu kennen ist nur der erste Schritt. Entscheidend ist, sie im Arbeitsalltag trotz Unterbrechungen und wechselnder Anforderungen auch umzusetzen. Methoden wie Singletasking, Microbreaks, die Top 3 Regel und der bewusste Umgang mit dem eigenen Energieverlauf unterstützen dich dabei, konzentrierter zu arbeiten und wichtige Aufgaben konsequenter voranzubringen.