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Kollaboratives Lernen im Unternehmen: Gemeinsam zum Lernerfolg

Lesezeit: 5 Min
Kollaoratives lernen im Unternehmen: Zwei Mitarbeitende tauschen sich über Ihre Lernerfahrungen aus

In agilen Teams, cross-funktionalen Projekten und komplexen Arbeitsprozessen zeigt sich: Die besten Lösungen entstehen nicht im Vakuum, sondern durch Zusammenarbeit. Kollaboratives Lernen verbindet individuellen Lernerfolg mit Teamentwicklung und schafft eine Lernkultur, in der Mitarbeitende voneinander profitieren. Für Personalentwickler:innen stellt sich die Frage, wie sie diesen Ansatz systematisch im Unternehmen verankern können und welche Methoden dabei wirklich funktionieren.

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Kollaboratives Lernen: Das Wichtigste in Kürze 

  • Kollaboratives Lernen ist ein gemeinsamer Lernprozess mit gleichen Zielen, bei dem sich Teilnehmende Wissen im Austausch aneignen, Erfahrungen teilen und gemeinsam Lösungen entwickeln.
  • Es beschleunigt den Wissenstransfer, fördert Innovationen durch diverse Perspektiven und bereitet Mitarbeitende auf agile Arbeitsformen vor.
  • Formelle Methoden wie Community of Practice, Peer-Coaching und projektbasiertes Lernen ergänzen informelle Formate wie Mentoring und die Nutzung einer Social Learning Plattform.
  • Die Personalentwicklung schafft die Rahmenbedingungen durch Lernarchitekturen, digitale Tools und die Befähigung von Mitarbeitenden sowie Führungskräften.
  • Der Erfolg zeigt sich in verbesserten Teamprozessen, der Qualität der Problemlösung und der Transferrate des Gelernten in die Arbeitspraxis.

Was ist kollaboratives Lernen?

Kollaboratives Lernen bezeichnet einen gemeinsamen Lernprozess, bei dem Lernende mit einem gleichen Ziel zusammenarbeiten und sich wechselseitig unterstützen. Anders als beim individuellen Lernen steht nicht die Einzelleistung im Vordergrund, sondern die gemeinsame Wissenskonstruktion durch Interaktion und Austausch.

Die Abgrenzung zum kooperativen Lernen ist wichtig: Während beim kooperativen Ansatz Aufgaben aufgeteilt und später zusammengeführt werden, arbeiten beim kollaborativen Lernen alle Beteiligten kontinuierlich gemeinsam an der Problemlösung. Die Gruppe teilt nicht nur das Ergebnis, sondern den gesamten Lernprozess.

Zentrale Merkmale kollaborativen Lernens:

  • gemeinsame Verantwortung für den Lernerfolg aller Beteiligten
  • intensive Interaktion und Kommunikation innerhalb der Gruppe
  • soziale Konstruktion von Wissen durch Dialog und Reflexion
  • wechselseitige Abhängigkeit der Lernenden beim Erreichen des Ziels

Diese Form der Kollaboration bildet die Grundlage für wirksames Lernen im Team und bereitet Mitarbeitende auf die Anforderungen der modernen Arbeitswelt vor.

Warum ist kollaboratives Lernen für Unternehmen wichtig?

Kollaboratives Lernen ist ein strategischer Hebel für Unternehmen, weil es den Wissenstransfer beschleunigt, Innovationen fördert und Teams stärkt. In einer Arbeitswelt, die zunehmend auf Agilität und cross-funktionale Zusammenarbeit setzt, wird die Fähigkeit zum gemeinsamen Lernen zum Wettbewerbsvorteil.

Wissensvermittlung und -transfer

Implizites Erfahrungswissen lässt sich kaum durch klassische Schulungen vermitteln. Kollaborative Lernformate ermöglichen den direkten Austausch zwischen erfahrenen und neuen Mitarbeitenden. Wissen wird nicht nur weitergegeben, sondern durch gemeinsame Reflexion vertieft und in neue Kontexte übertragen.

Problemlösungskompetenz

Komplexe Aufgaben lassen sich besser bewältigen, wenn sie aus unterschiedlichen Perspektiven betrachtet werden. Wenn Lernende aus verschiedenen Fachbereichen zusammenarbeiten, fließen vielfältige Erfahrungen und Denkweisen ein. So entstehen fundiertere Lösungen, die über individuelle Ansätze hinausgehen.

Innovation und Kreativität

Kollaboratives Lernen schafft Raum für unkonventionelle Ideen. Wenn Mitarbeitende gemeinsam experimentieren, Ansätze hinterfragen und verfeinern, entstehen Lösungen, die im Einzelnen nicht denkbar wären. Besonders cross-funktionale Gruppen bringen unterschiedliche Blickwinkel zusammen: Vertrieb liefert Kundenperspektiven, Technik bewertet Machbarkeit, Produktentwicklung denkt weiter. Diese Vielfalt treibt echte Innovation.

Vorbereitung auf die Arbeitswelt 4.0

Agile und cross-funktionale Teams prägen die moderne Arbeitswelt. Kollaboratives Lernen trainiert genau diese Fähigkeit zur Zusammenarbeit. Mitarbeitende üben, in wechselnden Konstellationen effektiv zu arbeiten und sich schnell auf neue Teammitglieder einzustellen.

Mitarbeiterbindung

Gemeinsames Lernen stärkt den sozialen Zusammenhalt. Wenn Mitarbeitende erleben, dass sie voneinander profitieren und sich gegenseitig unterstützen, wächst das Zugehörigkeitsgefühl. Diese Verbindung zum Team und zum Unternehmen wirkt sich positiv auf die Zugehörigkeit aus.

Learning Experience Plattform: Kollaboration digital ermöglichen

Mit der Learning Experience Plattform der Haufe Akademie etablieren Sie die technische Basis für kollaboratives Lernen. Sie schafft einen Raum für intensiven Wissensaustausch und gemeinsames Lernen – sowohl innerhalb von Teams als auch abteilungsübergreifend. Durch die aktive Einbindung der Lernenden in den Austausch und die Lösung von Problemen, fördern Sie ein tieferes Verständnis komplexer Themen und ermöglichen innovative Lösungen.

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Welche Methoden und Formate gibt es für kollaboratives Lernen?

Kollaboratives Lernen lässt sich durch verschiedene Methoden und Formate umsetzen, von strukturierten Programmen bis hin zu informellen Austauschformaten. Die Wahl hängt vom Lernziel, der Zielgruppe und den verfügbaren Ressourcen ab.

Formelle Lernformate

Strukturierte Formate bieten einen klaren Rahmen für die Kollaboration und eignen sich besonders, wenn Mitarbeitende spezifische Kompetenzen aufbauen oder komplexe Aufgaben lösen sollen.

Community of Practice (CoP): 

Informelle Gruppen von Mitarbeitenden mit gemeinsamen Interessen oder Aufgabenbereichen treffen sich regelmäßig zur Problemlösung und Wissensvertiefung. CoPs fördern den kontinuierlichen Austausch von Erfahrungswissen und ermöglichen Netzwerke über Abteilungsgrenzen hinweg.

Peer-Coaching und Peer-Training: 

Beim Peer-to-Peer-Lernen lernen Mitarbeitende direkt von Kollegen und Kolleginnen. Diese Formate nutzen die Expertise im eigenen Unternehmen und unterstützen eine vertrauensvolle Lernatmosphäre. Der Vorteil: Peers verstehen die spezifischen Herausforderungen des Arbeitsalltags und können praxisnahe Lösungen anbieten.

Projektbasiertes Lernen (PBL): 

Teams arbeiten gemeinsam an realen Unternehmensproblemen. Der Lernprozess ist dabei eng mit der praktischen Anwendung verknüpft. Mitarbeitende entwickeln fachliche Kompetenzen und können unter Zeitdruck besser zusammenarbeiten.

Fallstudien und Simulationen: 

Die gemeinsame Analyse von Szenarien und die kollektive Entscheidungsfindung trainieren strategisches Denken. Teams diskutieren verschiedene Lösungswege, wägen Optionen ab und reflektieren ihre Entscheidungen. Ein ideales Training für komplexe Führungsaufgaben.

Informelle Lernformate

Neben strukturierten Programmen spielt informelles Lernen eine zentrale Rolle. Diese Formate entstehen oft aus dem Arbeitsalltag heraus und fördern den natürlichen Wissensaustausch.

Job Shadowing und Mentoring: 

Bei der direkten Begleitung von erfahrenen Kollegen und Kolleginnen lernen Mitarbeitende durch Beobachtung und Dialog. Mentoring ermöglicht langfristige Lernbeziehungen, in denen implizites Wissen weitergegeben und individuelle Entwicklung gefördert wird.

Social Learning Plattformen: 

Digitale Tools wie Foren, Wikis und Kommunikationsplattformen ermöglichen den asynchronen Austausch. Mitarbeitende stellen Fragen, teilen Lösungen und diskutieren Herausforderungen, unabhängig von Zeit und Ort. Diese Plattformen dokumentieren gleichzeitig Wissen und machen es für andere zugänglich.

Wie implementiert die Personalentwicklung kollaboratives Lernen?

Die Personalentwicklung spielt eine zentrale Rolle bei der Etablierung kollaborativen Lernens. Sie gestaltet die Rahmenbedingungen, stellt die nötige Infrastruktur bereit und befähigt Mitarbeitende sowie Führungskräfte, Kollaboration aktiv zu gestalten.

Konzeption und Didaktik

Die Entwicklung wirksamer Lernarchitekturen beginnt mit der Frage: Welche Interaktionsformen fördern echte Kollaboration? Personalentwickler:innen gestalten Formate, die bewusst Raum für Austausch, gemeinsame Reflexion und wechselseitiges Feedback bieten. Dabei gilt es, die richtige Balance zwischen Struktur und Freiheit zu finden, um genug Vorgaben für Orientierung und genug Spielraum für selbstorganisiertes Lernen zu haben.

Tool- und Infrastruktur-Bereitstellung

Digitale Kollaborationstools sind das Rückgrat moderner Lernformate. Eine Learning Experience Plattform (LXP), digitale Whiteboards und Kommunikationsplattformen ermöglichen die Zusammenarbeit über Standorte hinweg. Die Personalentwicklung wählt geeignete Tools aus, führt sie ein und stellt sicher, dass Mitarbeitende sie effektiv nutzen können.

Training der Lernenden

Kollaboratives Lernen gelingt nur, wenn Mitarbeitende die nötigen Kompetenzen mitbringen. Schulungen in Kommunikation, Konfliktlösung und konstruktivem Feedback legen die Grundlage für eine produktive Zusammenarbeit. Auch der Umgang mit digitalen Tools und die Moderation von Gruppenprozessen gehören zum Rüstzeug erfolgreicher Lernender.

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Mit den Learning Nuggets unseres Content Kits finden Ihre Mitarbeitenden in Sekunden passende Inhalte – direkt über Ihre Lernplattform. Zu allen relevanten Themen im "flow-of-work": Kommunikation, Persönlichkeitsentwicklung, Fach- und Methodenkompetenz und einiges mehr. So wird Lernen zum echten Performance Support – schnell, wirksam und ohne Umwege.

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Befähigung von Führungskräften

Führungskräfte moderieren und fördern die Kollaboration im Team. Sie stärken psychologische Sicherheit, ermutigen zum Austausch und greifen ein, wenn die Zusammenarbeit stockt. Durch Coaching, gezielte Trainings und den Austausch bewährter Praktiken unterstützt die Personalentwicklung Führungskräfte dabei, diese Rolle aktiv auszufüllen.

Leadership Kit: Kollaborative Führungskompetenzen entwickeln

Führungskräfte sind zentral für erfolgreiche Kollaboration im Team. Mit dem Leadership Kit der Haufe Akademie entwickeln Sie strukturierte Learning Journeys, die kollaborative Kompetenzen, Teamführung und Moderationsfähigkeiten gezielt fördern. Flexibel, modular und direkt in den Führungsalltag integrierbar.

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Was sind die Erfolgsfaktoren für kollaboratives Lernen?

Kollaboratives Lernen entfaltet sein Potenzial nur unter bestimmten Bedingungen. Entscheidend sind klare Strukturen, die richtige Gruppenzusammensetzung, ausreichend Ressourcen, aber auch der Umgang mit typischen Herausforderungen.

Erfolgsfaktoren

Klare Ziele und Rollenverteilung: 

Wenn Lernende nicht wissen, worauf sie gemeinsam hinarbeiten, verpufft die Kollaboration. Transparente Ziele und eine eindeutige Rollenverteilung innerhalb der Lerngruppe geben Orientierung und verhindern Missverständnisse.

Heterogenität der Gruppen: 

Diverse Perspektiven bereichern den Lernprozess. Gruppen, die unterschiedliche Erfahrungen, Fachkenntnisse und Denkweisen vereinen, entwickeln kreativere Lösungen. Die Personalentwicklung sollte bewusst heterogene Teams zusammenstellen.

Ausreichend Zeit und Ressourcen: 

Kollaboration braucht Zeit, sei es für Abstimmungen, Diskussionen und gemeinsame Reflexionen. Unternehmen sollten realistische Zeitfenster einplanen und Mitarbeitenden die nötigen Freiräume für die Zusammenarbeit geben.

Welche Herausforderungen gibt es und wie lassen sie sich lösen?

Trotz aller Vorteile bringt kollaboratives Lernen auch Hürden mit sich, die Personalentwickler:innen kennen und aktiv angehen sollten.

Social Loafing (Trittbrettfahrer-Problem):

In Gruppen besteht das Risiko, dass Einzelne sich auf die Leistung anderer verlassen. Klare Verantwortlichkeiten, individuelle Beiträge und transparente Bewertungen wirken diesem Phänomen entgegen. Auch die Gruppengröße spielt eine Rolle. Kleinere Teams fördern die aktive Beteiligung.

Umgang mit Konflikten und unterschiedlichen Lerntempi: 

Verschiedene Arbeitsstile und Lerngeschwindigkeiten können zu Spannungen führen. Entscheidend ist daher eine offene Konfliktkultur, in der Differenzen angesprochen werden. Moderator:innen oder Facilitator:innen helfen, Konflikte konstruktiv zu lösen und die Gruppe auf Kurs zu halten.

Notwendigkeit eines Kulturwandels: 

Kollaboratives Lernen setzt eine Kultur der Offenheit und des Vertrauens voraus. Mitarbeitende müssen bereit sein, Wissen zu teilen, Fehler zuzugeben und voneinander zu lernen. Dieser Wandel braucht Zeit und das aktive Vorleben durch Führungskräfte.

Wie wird der Erfolg kollaborativen Lernens gemessen?

Der Erfolg kollaborativen Lernens zeigt sich nicht nur in Abschlussquoten, sondern vor allem in der Qualität der Zusammenarbeit und dem Transfer in die Praxis. Personalentwickler:innen benötigen sowohl qualitative als auch quantitative Messgrößen, um die Wirkung zu bewerten.

Qualitative Ergebnisse

Verbesserte Teamprozesse sind ein deutliches Zeichen für erfolgreiche Kollaboration. Wenn Teams schneller zu Entscheidungen kommen, konstruktiver kommunizieren und Konflikte produktiv lösen, zahlt sich das gemeinsame Lernen aus. Auch die Qualität der Problemlösung lässt sich bewerten: Werden innovativere Lösungen entwickelt? Berücksichtigen Teams unterschiedliche Perspektiven?

Feedbackgespräche, Beobachtungen und Reflexionsrunden geben Aufschluss über diese qualitativen Erfolge. Mitarbeitende können selbst einschätzen, wie stark sie von der Kollaboration profitiert haben und welchen Mehrwert sie für ihre Arbeit sehen.

Quantitative Ergebnisse

Messbare Kennzahlen ergänzen das qualitative Bild. Die Aktivität auf Lernplattformen, etwa Beiträge in Foren, geteilte Ressourcen oder die Diskussionsbeteiligung, zeigt, wie intensiv Mitarbeitende kollaborieren. Abschlussraten von Lernformaten und die Teilnahme an Communities of Practice liefern weitere Daten.

Besonders wichtig ist die Transferrate: Wenden Mitarbeitende das Gelernte in ihrer täglichen Arbeit an? Befragungen nach einigen Wochen oder Monaten geben Hinweise darauf, ob sie das Wissen nachhaltig verankert konnten.

Der Beitrag der PE zur nachhaltigen Verankerung

Die Personalentwicklung sorgt dafür, dass kollaboratives Lernen nicht zum kurzfristigen Projekt wird. Durch kontinuierliche Evaluation, Anpassung der Formate und die Integration in bestehende Entwicklungsprogramme entsteht eine nachhaltige Lernkultur. Regelmäßige Impulse, Austauschformate und die Anerkennung kollaborativer Erfolge halten das Momentum aufrecht.

Haufe Akademie: Kollaborative Lernlösungen strategisch umsetzen

Um kollaboratives Lernen erfolgreich zu etablieren, benötigen Mitarbeitende die richtige Infrastruktur, durchdachte Formate und eine kontinuierliche Begleitung. Die Haufe Akademie bietet Personalentwickler:innen skalierbare Lösungen, mit denen sie Kollaboration gezielt fördern können.

Mit der Learning Experience Plattform legen Sie die digitale Basis für Social Learning und Peer-to-Peer-Austausch. Mitarbeitende folgen individuellen Lernpfaden, tauschen sich in Communities aus und profitieren von kollaborativen Features – flexibel, skalierbar und direkt im Arbeitsalltag einsetzbar.

Ihre Vorteile im Überblick:

  • Social Learning Features für den direkten Austausch zwischen Lernenden
  • Communities of Practice für kontinuierliche Kollaboration
  • flexible Integration in bestehende Lernstrukturen
  • umfassende Reportings zur Messung von Engagement und Lernerfolg
  • Inhalte auf Deutsch und Englisch verfügbar

FAQ

Was versteht man unter kollaborativem Lernen?

Kollaboratives Lernen ist ein gemeinsamer Lernprozess, bei dem Lernende mit einem geteilten Ziel zusammenarbeiten und sich wechselseitig unterstützen. Im Unterschied zum individuellen Lernen steht die soziale Konstruktion von Wissen durch Interaktion im Vordergrund. Alle Beteiligten sind für den Lernerfolg gemeinsam verantwortlich.

Was ist der Unterschied zwischen kooperativ und kollaborativ?

Beim kooperativen Lernen werden Aufgaben auf einzelne Teammitglieder aufgeteilt, die jeweils eigenständig arbeiten und ihre Ergebnisse später zusammenführen. Beim kollaborativen Lernen arbeiten alle Beteiligten kontinuierlich gemeinsam am gesamten Lernprozess. Die Gruppe teilt nicht nur das Ergebnis, sondern entwickelt Wissen durch permanente Interaktion und wechselseitige Unterstützung.

Was sind kollaborative Fähigkeiten?

Kollaborative Fähigkeiten umfassen Kommunikationskompetenz, aktives Zuhören, konstruktives Feedback-Geben und die Bereitschaft zum Perspektivwechsel. Dazu gehören auch Konfliktlösungskompetenz, die Fähigkeit zur Selbstreflexion und Empathie im Umgang mit unterschiedlichen Meinungen. Diese Kompetenzen ermöglichen es Mitarbeitenden, in Teams effektiv zusammenzuarbeiten und gemeinsam Lösungen zu entwickeln.