KI für Nicht-KI‘ler
Direkt mit den wichtigsten KI-Tools starten – ganz ohne Vorwissen
1. Grundlagen: Was ist generative KI und wie funktioniert sie?
- Training und Inferenz: wie ein KI-Modell aus Daten lernt und daraus Ergebnisse erzeugt.
- Welche Datenarten ein Modell verarbeitet: Text, Bild, Audio, Video, Zahlen.
- Woher erfundene Antworten kommen und warum sie kein Programmfehler sind.
- Ausblick: von reiner Textgenerierung zu agentischer KI mit eigenen Werkzeugen.
2. Landkarte der KI-Tools
- Sieben Tool-Kategorien: Assistent, Recherche, Dokumente, Daten, Medien, Meeting, Automatisierung.
- Vier Kriterien für die Auswahl: Aufgabe, Datenklasse, Prüfaufwand, Lizenzlage.
- Was im eigenen Haus schon vorhanden ist und was das für die Auswahl bedeutet.
3. Der Assistent als tägliches Tool
- Oberfläche, Modellwahl, Dateien, Projekte und Speicher am Beispiel ChatGPT und Claude.
- Grenzen im Blick behalten: Rechnen, Aktualität, Zitate.
- Microsoft Copilot: was er im Haus bereits kann und warum wir hier mit frei zugänglichen Tools üben.
- Gratistarif und Bezahlversion nebeneinander am Beispiel Claude: Nutzungsgrenzen, Dokumentlänge, Umgang mit Eingaben.
4. Prompts, die im Alltag halten
- Fünf Felder einer guten Anweisung: Rolle, Ziel, Kontext, Format, Beispiel.
- Nachbessern statt neu anfangen: Kritik am Ergebnis, Varianten, Gegenprobe.
- Eigene Prompt-Sammlung für zwei wiederkehrende Aufgaben aus deinem Arbeitsalltag.
5. Recherche mit Quellen
- Perplexity und die Recherchefunktionen der Assistenten im direkten Vergleich.
- Belege einfordern, Quellen bewerten, typische Fehlerbilder erkennen.
6. Dokumente und eigenes Wissen
- Lange PDFs befragen, vergleichen und zusammenfassen.
- Projekte in Claude und in ChatGPT als Ablage für Material, das immer wieder gebraucht wird.
- Was beim Hochladen von Dokumenten zu beachten ist.
7. Tabellen und Zahlen auswerten
- Excel-Daten auswerten lassen, ohne eine Formel zu schreiben.
- Formeln erzeugen und erklären lassen, auch die vom Vorgänger geerbten.
- Daten bereinigen: Duplikate, uneinheitliche Schreibweisen, Datumsformate, Zahlen als Text.
- Ergebnisse gegenprüfen: Stichprobe, Plausibilität, typische Rechenfehler.
8. Bilder und Präsentationen erzeugen
- Bilder erzeugen und anpassen, Nutzungsrechte und Kennzeichnung.
- Aus einem Text eine Präsentation in Gamma erzeugen und weiterverwenden.
9. Meetings, Postfach und Büroalltag
- Transkription und Protokolle, inklusive Einwilligung und Aufbewahrung.
- Wiederkehrende Korrespondenz mit Vorlagen statt Einzelprompts.
10. Der erste eigene Assistent
- Wann sich ein eigener Assistent lohnt und wann eine gespeicherte Anweisung reicht.
- Aufbau ohne Programmierung: Anweisung, Wissensdateien, Beispiele, Test.
- Zwei Wege im Vergleich: Projekte in Claude und in ChatGPT.
- Warum man Assistenten dort baut, wo sie auch in einem Jahr noch laufen.
11. Daten, Recht und Absprachen im Team
- Datenampel: welche Daten in welches Tool dürfen.
- KI-Verordnung: KI-Kompetenz nach Artikel 4, Kennzeichnung, Urheberrecht in Grundzügen.
- Eigene Anwendungsfälle einstufen: erlaubt, mit Auflagen, nicht erlaubt.
- Du hast eine Tool-Landkarte im Kopf, sortiert nach Aufgaben statt nach Anbietern, und findest für eine neue Aufgabe in Minuten das passende Tool.
- Du schreibst Anweisungen, die brauchbare Ergebnisse liefern, und besserst ein schwaches Ergebnis nach, statt neu anzufangen.
- Du nimmst eine Prompt-Sammlung mit mindestens fünf Bausteinen mit, im Seminar geschrieben und getestet.
- Du prüfst, was die KI ausgibt: Belege einfordern, Quellen bewerten, Zahlen nachrechnen.
- Du hast einen eigenen Assistenten gebaut.
- Du weißt, welche deiner Daten in ein öffentliches Tool dürfen und welche nicht.
- Du kannst begründen, ob sich eine Bezahlversion für deine Aufgaben lohnt, weil du beide Varianten nebeneinander ausprobiert hast.
- Du gehst mit einem Transferplan für dreißig Tage nach Hause, mit drei Aufgaben aus deinem eigenen Bereich.
- Input in Blöcken von höchstens 20 Minuten, danach jeweils eine angeleitete Übung am eigenen Gerät
- Live-Demo am geteilten Bildschirm
- Vergleichsübungen in Breakout-Gruppen
- Kollegiale Beratung im Tandem
- Kurze Umfragen zum Einstieg in ein Kapitel
- Offene Fragerunde am Ende jedes Tages, am zweiten Tag zusätzlich der eigene Transferplan
Voraussetzungen: Keine Vorkenntnisse, keine Programmierkenntnisse. Ein Rechner mit Browser und Mikrofon genügt, alle Übungen laufen mit kostenfreien Konten. Zwei Bildschirme oder ein zweites Gerät machen die Arbeit angenehmer. Für Claude bekommst du zusätzlich einen Zugang zur Bezahlversion für 30 Tage gestellt. Dieser Zugang ist für Übungen gedacht, vertrauliche Unternehmensdaten und personenbezogene Daten gehören nicht hinein.
- Fach- und Führungskräfte, Projekt- und Teamverantwortliche
- Assistenz und Sachbearbeitung aus Verwaltung, Personal, Marketing, Vertrieb, Einkauf und Finanzen
- IT-nahe Rollen, die Kolleg:innen beim KI-Einstieg begleiten sollen
- Digitalisierungs- und Innovationsbeauftragte, die einen Überblick brauchen, bevor sie im Haus Tools empfehlen
Deine Vorteile im Überblick
Kleine Gruppe – großer Lernerfolg
Alle Lernmaterialien auf einen Blick
- Passgenau abgestimmte Trainings
- Direkter Praxistransfer
- Effizienter Zeit- und Kosteneinsatz
Starttermine und Details
Mittwoch, 24.02.2027
09:00 Uhr - 17:00 Uhr
Donnerstag, 25.02.2027
09:00 Uhr - 17:00 Uhr
Montag, 10.05.2027
09:00 Uhr - 17:00 Uhr
Dienstag, 11.05.2027
09:00 Uhr - 17:00 Uhr
Mittwoch, 15.09.2027
09:00 Uhr - 17:00 Uhr
Donnerstag, 16.09.2027
09:00 Uhr - 17:00 Uhr
Montag, 29.11.2027
09:00 Uhr - 17:00 Uhr
Dienstag, 30.11.2027
09:00 Uhr - 17:00 Uhr
Mittwoch, 08.03.2028
09:00 Uhr - 17:00 Uhr
Donnerstag, 09.03.2028
09:00 Uhr - 17:00 Uhr